CH419136A - Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten

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Publication number
CH419136A
CH419136A CH1240962A CH1240962A CH419136A CH 419136 A CH419136 A CH 419136A CH 1240962 A CH1240962 A CH 1240962A CH 1240962 A CH1240962 A CH 1240962A CH 419136 A CH419136 A CH 419136A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
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chloroform
phenothiazine derivatives
nitrogen
Prior art date
Application number
CH1240962A
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English (en)
Inventor
Jany Dr Renz
Jean-Pierre Dr Bourquin
Hans Dr Winkler
Conrad Dr Brueschweiler
Ruesch Leo
Schwarb Gustav
Original Assignee
Sandoz Ag
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D279/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings having one nitrogen atom and one sulfur atom as the only ring hetero atoms
    • C07D279/101,4-Thiazines; Hydrogenated 1,4-thiazines
    • C07D279/141,4-Thiazines; Hydrogenated 1,4-thiazines condensed with carbocyclic rings or ring systems
    • C07D279/18[b, e]-condensed with two six-membered rings
    • C07D279/22[b, e]-condensed with two six-membered rings with carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D279/30[b, e]-condensed with two six-membered rings with carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with acyl radicals attached to the ring nitrogen atom

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Nitrogen- Or Sulfur-Containing Heterocyclic Ring Compounds With Rings Of Six Or More Members (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung neuer   Phenothiazin-Derivate    der Formel I   (siehe Formelblatt),    worin   Ri    für eine   Alkyl-    gruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine   Aryl-oder    Aralkylgruppe steht und   Am die Amino-,    eine Monoalkyl-oder Dialkylaminogruppe mit jeweils   1-4    Koh  lenstoffatomen    pro Alkylrest oder einen stickstoffhaltigen heterocyclischen Rest bedeutet, der mit seinem bzw. einem seiner Stickstoffatome an den Stickstoff der   Säureamidgruppe    gebunden ist.



     Erfindungsgemäss    gelangt man zu diesen Pheno  thiazin-Derivaten der    Formel   I,    indem man Venbin  dungen    der Formel II, worin Hal für Chlor oder Brom steht, mit Verbindungen der Formel III, umsetzt.



   Die Ausführung des Verfahrens erfolgt beispielsweise so, dass eine Verbindung der Formel II in einem geeigneten   Lösungsmittelwie beispielsweiseMethanol,    Äthanol oder Isopropanol mit einer Verbindung der Formel III bei Raumtemperatur oder bei erhöhter Temperatur zur Reaktion gebracht wird. Nach beendeter Umsetzung wird das Lösungsmittel durch Ein  dampfen    entfernt und der Rückstand in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel wie z. B.



  Chloroform oder Benzol gelöst, dann mit einer ver  dünnten      AUsalilange    und   anschliessend    mit Wasser ausgewaschen, das Lösungsmittel verdampft und der Rückstand aus einem geeigneten Lösungsmittel kri  stallisiert      und/oder in ein    Salz mit organischen oder anorganischen Säuren übergeführt. Die nach dem   vor-    liegenden Verfahren, hergestellten schwach basischen   Phenothiazin-Derivate der    Formel I sind bei Zimmertemperatur ölig oder kristallin und bilden mit Säuren kristalline beständige Salze.

   Sie besitzen wertvolle therapeutisch verwertbare pharmakodynamische Ei  genschaften (z.    B.   antikonvulsive    und   tuberkulostati-    sche Wirkung) und sollen daher als Heilmittel Verwendung finden. In den nachfolgenden Beispielen erfolgen alle   Temperaturangaben    in Celsiusgraden. Die Schmelzpunkte sind korrigiert.
EMI1.1     




      H2N-Am III   
Beispiel 1    3-Methylmercapto-phenothiazin-10--canbonsäure-    hydrazid
In eine Lösung von 12,2 g Hydrazinhydrat in 200 ccm Äthanol werden unter Rühren bei Raumtemperatur während   1/2    Std. 25,0 g fein pulverisiertes 3  Mefhylmercapto'-phenotbiazui-10-carbansäurecmc'rid    eingetragen. Das Reaktionsgemisch wird während 6 Std. weitergerührt,   anschliessendd    im Vakuum ein  geengt, der Rückstand in    150 ccm Chloroform aufgenommen und die   Chloroformlösung    zuerst mit zweimal je 25 ccm   3n-Natronlauge    und dann mit dreimal je 25 ccm Wasser gewaschen. Nach dem Trocknen, der   Chloroformschicht    über Pottasche wird filtriert und eingedampft.

   Der   Eindampfrückstand    wird zweimal aus 50 ccm Benzol umkristallisiert.



   Smp.   136-138 .    



   Beispiel 2   
3-Isopropylmercapto-phFenothiazin-10-carbonsäure-    hydrazid In eine Lösung von 12,2 g Hydrazinhydrat in 200 ccm Äthanol werden unter Rühren bei   Raumtempera-    tur während Std. 27,2 g fein. pulverisiertes   3-Iso-       propylmercaptophenothiazin-10-carbonsäurechlorid    (Smp.   62-64 )    eingetragen. Das Reaktionsgemisch wird während 6 Std. weitergerührt, dann im Vakuum eingeengt, der Rückstand in   150    ccm Chloroform aufgenommen und die   Chloroformlösung    zuerst mit zweimal je 25 ccm   3n¯Natronlauge uniidi anschliessend    mit dreimal je 25 ccm Wasser ausgewaschen.

   Nachdem die   Chloroformschicht    über Pottasche getrocknet wurde, wird diese eingedampft und der   Eindampf-    rückstand zweimal aus Essigester umkristallisiert.



   Smp.   123-125 .   



   Beispiel 3   
3-Methylmercapbomphenothiazin-10-carbonsäure dimethylhydrazid   
Zu einer Lösung von 29,3 g Dimethylhydrazin in 50 ccm Chloroform   wird während iii/4 Std.    bei Raumtemperatur eine Lösung von 50, 0g   3-Methylmercapto-      phenothiazin-10-carbonsäure-chlorid    in 150 ccm Chloroform hinzugetropft, wobei die Temperatur auf   45  steigt.    Nach weiteren 2 Std. Rühren wird die   Chloroformlösung    zuerst mit 150 ccm   1,      5n-Natron-    lauge ausgeschüttelt, dann mit 150 ccm Wasser ausgewaschen, über Pottasche getrocknet, filtriert und im Teilvakuum eingeengt.

   Zur Reinigung wird der Ein  d'ampfrückstand    in 80 ccm Benzol gelöst und an einer Säule von 650 g Aluminiumoxyd absorbiert. Die ersten   880    ccm Benzol-und die darauffolgenden 660 ccm Benzol + 5  /o   Methanol-Eluat    werden verwor  fen.    Die nächsten 220 ccm Benzol +   5  /o    Methanol Eluat werden für sich eingedampft. Der   Eindampf-    rückstand wird zweimal aus je 40 ccm   Essigsäure-      Äthylester    kristallisiert. Man erhält das reine 3   Methyhnercapto-phenothiazin-10-carbonsäure-dime-      thylhydrazid    vom Smp.   133-135 .   



   Beispiel 4   
3-Methylmercapto-phenothiazin-10-carbonsäure-N-  (4-methyl-piperazinyl-(1))-amid   
Zu einer Lösung von 11,2 g   1-Methyl-4-amino-    piperazin in 15 ccm Chloroform wird   während 1/4    Std. bei Raumtemperatur eine Lösung   von 15, 0 g 3-       Methylmercapto-phPenothiazin-10-carbonsäurechlorid    in 45 ccm Chloroform hinzugetropft, wobei die Temperatur auf   35       steigt, l Std. bei Raumtemperatur    rühren lassen,   dann 1 Std.    bei   90  Badtemperatur    am   Rückfluss    zum Sieden erhitzen.

   Nach   Idem    Abkühlen wird die   Chloroformlösung    zuerst mit 50 ccm   1, 5n-    Natronlauge ausgeschüttelt, dann mit 50 ccm Wasser ausgewaschen, über Pottasche getrocknet, filtriert und im Teilvakuum eingeengt. Zur Reinigung wird der   Eindampfrückstand    in 50 ccm Benzol gelöst und an 300 g Aluminiumoxyd adsorbiert. Die ersten 600 ccm Benzol-und die   nachfolgenden 360 ccm    Benzol +   5"/o Methanol-Eluat werden verworfen    und die   näch-    sten 240 ccm Benzol +   5"/o Methanol-Eluat für    sich eingedampft. Der   Eindampfrückstand    wird zweimal aus je 35 ccm Essigsäureäthylester kristallisiert.

   Man erhält das reine   3-Methylmercapto-phenothiazin-10-      carbonsäure-N- (4-methyl-piperazinyl- (l))-amid    vom   Smp. 142-144 .  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung neuer Phenothiazin- Derivate der Formel I, worin R, für eine Alkylgruppe mit 1-6 Kohlenstoffatomen, eine Aryl-oder Aralkylgruppe steht und Am die Amino-, eine Monoalkyl-oder Dialkylaminogruppe mit jeweils 1-4 Kohlenstoffatomen pro Alkylrest oder einen stickstoffhaltigen heterocyclischen Rest bedeutet, der mit seinem bzw. einem seiner Stickstoffatome an den Stickstoff der Säureamidgruppe gebunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel II, worin Hal für Chlor oder Brom steht, mit Verbindungen der Formel III, umsetzt.
CH1240962A 1962-10-23 1962-10-23 Verfahren zur Herstellung von neuen Phenothiazin-Derivaten CH419136A (de)

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