CH397296A - Anordnung zum Steuern des Wagens von Buchungs-, Fakturier- oder ähnlichen Maschinen - Google Patents

Anordnung zum Steuern des Wagens von Buchungs-, Fakturier- oder ähnlichen Maschinen

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CH397296A
CH397296A CH774562A CH774562A CH397296A CH 397296 A CH397296 A CH 397296A CH 774562 A CH774562 A CH 774562A CH 774562 A CH774562 A CH 774562A CH 397296 A CH397296 A CH 397296A
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CH
Switzerland
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stop
carriage
arrangement according
column
switch
Prior art date
Application number
CH774562A
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English (en)
Inventor
Neidhardt Rudolf
Weiss Ludwig
Hebel Martin
Original Assignee
Grundig Max
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Application filed by Grundig Max filed Critical Grundig Max
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J21/00Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines
    • B41J21/16Column, tabular or like printing arrangements; Means for centralising short lines controlled by the sensing of marks or formations on the paper being typed, an undersheet, or the platen
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
    • B41J19/68Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated
    • B41J19/70Carriage-return mechanisms, e.g. manually actuated power driven

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  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description


  Anordnung zum Steuern des Wagens von     Buchungs-,    Fakturier- oder     ähnlichen        Maschinen       Gegenstand der     Erfindung    ist eine Anordnung  zum Steuern des Wagens von elektrischen     Buchungs-,     Fakturier- oder ähnlichen Maschinen, bei welchen  die gesamte oder Teile der Niederschrift in Abhängig  keit von einer Programmeinrichtung erfolgt.  



  Bei z. B.     Fakturiermaschinen    ist es bekannt, mit  tels einer Programmeinrichtung, die entsprechend den  Spalten eines     Rechnungsformulares    eingestellt ist,  den Wagen     automatisch    in eine bestimmte Spalte  zu bringen. In diesen     Spalten        erfolgt    dann eine auto  matische oder manuell eingegebene     Niederschrift.    Bei  der manuellen Niederschrift kann es z. B. vorkom  men, dass die     betreffende        Spalte    für den zu schrei  benden Text, beispielsweise den zu berechnenden Ar  tikel, zu schmal ist.

   Demzufolge muss die die Ma  schine bedienende Person nach einer der nachfolgend       aufgezeigten    Möglichkeiten verfahren, um den rest  lichen Text auf die nachfolgende Zeile der betreffen  den Spalte schreiben zu können.  



  Nach der einen     Möglichkeit    kann die Bedienungs  person ,sofort nach Erreichen des rechten Randes der  Spalte, in die noch ein restlicher Text zu     schreiben     ist, den Wagen von Hand zum     Spaltenanfang    zurück  bringen, die     Zeilenschaltung    'betätigen und dann die  Niederschrift vollenden. Sie muss danach wieder auf  die vorausgegangene Zeile zurückschalten und den  Wagen in die nächste Spalte bringen. Dann erst  kann sie mit dem     Fakturierprogramm        fortfahren.     Vor dem Fakturieren des nächsten Artikels muss dann  aber die Zeilenschaltung zweimal betätigt     werden,     um auf die nächste vollkommen freie Zeile zu ge  langen.  



  Nach der anderen Möglichkeit wird die nicht fer  tig     beschriebene    Spalte zunächst unvollständig ge  lassen und das     Fakturierprogramm    des betreffenden  Artikels fertig abgewickelt. Danach kann der Wagen    mittels der üblichen     WagenTücklaufbaste    in seine An  fangsstellung gefahren werden, wobei gleichzeitig die  Zeilenschaltung erfolgt. Von     dort    aus kann entweder       mittels    der     Tabuliereinrichtung    oder von Hand die be  treffende, noch nicht     vollkommen    beschriebene Spalte  angesteuert werden.

   Nach dem Niederschreiben des       restlichen    Textes kann dann mittels der     Wagenrück-          lauftaste    der Wagen, unter gleichzeitiger Zeilenschal  tung, in seine     Anfangsstellung    gebracht werden, so       dass    ein neuer Artikel fakturiert werden     kann.     



  Beide     beschriebenen        Möglichkeiten    sind umständ  lich und zeitraubend, da der Wagen zum normalen  Rücklauf noch mehrere zusätzliche     Leerwege    zu  rücklegen muss. Ausserdem erfolgt die erneute Ein  stellung der betreffenden Spalte eine erhöhte Auf  merksamkeit der Bedienungsperson.  



  Zweck der Erfindung ist es, eine Möglichkeit  zu schaffen, die Spalte, in welcher ein restlicher Text  auf eine neue Zeile geschrieben werden muss, auf  einfache Weise, z. B. durch Betätigen einer Taste,  ansteuern zu können, wobei der Wagen praktisch  keinen Leerweg, ausser dem normalen Wagenrück  lauf, zurücklegen     muss.    Es werden deshalb     mittels     Tastenbetätigung erregbare Magnete vorgeschlagen,  die über Zwischenglieder auf eine mit einem ein  stellbaren Anschlag zusammenwirkende Schaltwippe       einwirken,    die den Anschlag derart in dien Bewe  gungsbereich von am Wagen angebrachten Reitern  bringt, dass diese beim Anschlagen eines solchen Rei  ters verschoben wird und, unter Zwischenschaltung  eines Bremsmittels,

   auf einen den Wagenantrieb und  die     Selbsthaltestromkreise    der Magnete unterbrechen  den Schalter einwirkt. Diese Anordnung gestattet,  den Wagenrücklauf so zu begrenzen bzw.     zu    unter  brechen, dass der Wagen -am Beginn einer mittels  der Reiter eingestellten Spalte     stehentleibt.         Es braucht also, um z. B. in einer bestimmten  Spalte einen restlichen Text auf eine neue Zeile  schreiben zu     könnten,    lediglich die der betreffenden  Spalte zugeordnete Taste betätigt zu werden und  nicht mehr, wie bisher, der Wagen z. B. von Hand  unter gleichzeitiger Betätigung der Zeilenschaltung  auf     die    Spalte eingestellt zu werden.  



  Es ist weiterhin auch möglich, die Anordnung  so auszubilden, dass mehrere Spalten direkt an  gesteuert werden können. So kann das Unterbrechen  des Wagenrücklaufs in einer bestimmten Spalte z. B.  auch dann verwendet werden, um nach     Niederschrift     des Bruttopreises eines Artikels in der dafür vorge  sehenen Spalte eine Zwischensumme auf der     nächsten     Zeile, aber in der gleichen Spalte, niederzuschreiben.  Beim Betätigen der betreffenden Taste fährt der  Wagen lediglich um die Spaltenbreite zurück, ohne  erst bis zum Zeilenanfang zurückgefahren zu sein.  Das gleiche gilt z. B. für das Niederschreiben der  Rechnungsendsumme.  



  Einzelheiten gehen aus der nachstehenden Be  schreibung der Zeichnung hervor, welche ein Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in sche  matischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigen:       Fig.    1 eine Draufsicht auf das Tastenfeld einer  erfindungsgemäss     ausgerüsteten        Fakturiermaschine,          Fig.    2 ,eine schaubildliche Darstellung eines Teiles  der Anordnung von der Rückseite der Maschine  her 'betrachtet,       Fig.    3 einen Teil der     Fig.    2 in der einen und,       Fig.    4 den gleichen Teil in einer anderen Stellung,

         Fig.    5     denselben    Teil     in    der Arbeitsstellung,       Fig.    6 den Schalter mit seinem     Betätigungshebel          in    eingeschalteter Stellung und       Fig.    7 den Schalter in ausgeschalteter Stellung.       Fig.    8 einen Teil eines     Rechnungsformulares    und       Fig.    9 eine Draufsicht auf eine Reiterschiene.  Aus Gründen der     Einfachheit    wird im nachfol  genden von einer     Fakturiermaschine    gesprochen.

   Wie  aber eingangs schon     erwähnt,    kann die Erfindung  auch bei z. B. Buchungsmaschinen mit den gleichen  Vorteilen verwendet werden.  



  Die     Fakturiermaschine,    von welcher in     Fig.    1  nur das Tastenfeld gezeigt ist, hat neben den Schreib  tasten 1 die üblichen     Funktionstasten    2, auf die  näher einzugehen im vorliegenden Fall erspart wer  den kann. Neben der bekannten     Wagenrücklauftaste     3, die gleichzeitig die     Zeilenschaltung    bewirkt, sind  zwei Tasten 4 und 5 angeordnet, die zum     Ansteuern     bestimmter, ihnen im Rahmen des eingestellten     Fak-          turierprogramms    zugeordneten Spalten dienen.

   Im  Innern der Maschine befinden sich drei Magnete 6,  7 und 8, die durch Betätigung der     Tasten    3, 4 und 5  erregt werden können. Der Magnet 6     sitzt    unter  einer U-förmigen Schwenkbrücke 9, die auf der zeich  nerisch nur angedeuteten Achse 10 gelagert ist. Die  Magnete 7 und 8 wirken jeweils auf die unteren  Enden 11 und 12 je einer Schubstange 13     und    14,  die in Langlöchern 15 und 16 längsbeweglich ge  lagert sind.

   Nasen 17 und 18 je einer Schubstange 13    und 14 liegen über den     Abwinkelungen    19 und 20 der  Schwenkbrücke 9.     Ausserdem        stehen    die Schubstan  gen 13 und 14 unter der Wirkung von     Rückholfedern     21 bzw. 22, die bestrebt sind, die Schubstangen 13  und 14 gegen die Schwenkbrücke 9 zu ziehen.  



  Die oberen Enden 23 und 24 der Schubstangen  13 und 14 liegen     unter    den Bolzen 25 und 26 einer  um die Achse 27 schwenkbaren Schaltwippe 28. An  einem     seitlich    abstehenden Arm 29 der Schaltwippe  28 ist ein Führungsstift 30 angebracht, der in den       Führungsschlitz    31 eines Schiebers 32 eingreift. Der  Schieber 32 ist mittels der Bolzen 33, 34 und 35  in Langlöchern 36, 37 und 38 an der     Platine    39  verschiebbar gelagert. (Aus Gründen zeichnerischer  Deutlichkeit wurde zwischen dem Schieber 32 und  der Platine 39 ein Abstand belassen.) Das obere  Ende des Schiebers 32     'bildet    einen abgewinkelten  Anschlag 40, der auf der einen Seite 41 zugespitzt  ist.  



  Auf einem Schwenkbolzen 42, der am Schieber  32 sitzt, ist eine Rastklinke 43 schwenkbar gelagert.  Sie steht     unter    der Wirkung einer Zugfeder 44, die  mit ihrem anderen Ende an einem Arm des Schiebers  32 angreift. Die Rastklinke 43 weist drei Rasten  46, 47 und 48 auf, die     mit    dem Bolzen 34 zusammen  wirken.  



  Am nicht gezeichneten Wagen der Fakturier  maschine ist eine Schiene 49 befestigt, an der, einem  gewünschten Programm entsprechend, obere Reiter  50 und untere Reiter 51 angeschraubt werden kön  nen. Diese stehen einseitig über die Schiene 49  hinaus. Ihre freien Enden bilden auf der     einen    Seite  Anschläge 52 bzw. 53, während ihre andere Seite 54  bzw. 55 abgeschrägt ist.  



  An der im Maschinengestell längsbeweglich ge  lagerten Platine 39 sitzt eine Schubstange 56, die  über eine Rolle 57 auf die Kolbenstange 58 einer  an sich     bekannten    Luftbremse 59 einwirkt. Wie     Fig.    5  und 7 erkennen lassen, ragt die Kolbenstange 58 auf  der anderen Seite aus dem Gehäuse der Luftbremse  59 heraus, wobei sie sich gegen eine     Abwinkelung     60 eines um die Achse 61 schwenkbaren Hebels 62  anlegt. Dieser Hebel 62 ist mittels einer Zugfeder 63  mit dem einen Arm 65 eines     doppelarmigen    Hebels  64 verbunden, der ebenfalls schwenkbar auf der  Achse 61     sitzt.    Der andere Arm 66 des Doppel  hebels 64 wirkt mit dem Schaltstift 67 eines elektri  schen Schalters 68 zusammen.

   Der Doppelhebel 64  kann sich zwischen zwei Anschlägen 69 und 70 be  wegen.  



  Im folgenden wird die Wirkungsweise der Vor  richtung beschrieben. Es sei     angenommen,    mittels  einer erfindungsgemäss ausgerüsteten Fakturier  maschine solle eine Rechnung entsprechend dem Bei  spiel nach     Fig.    8 geschrieben werden.  



  Nach dem Ausfüllen des Rechnungskopfes 80  wird     in    der Spalte 81 die Menge 100 und in der  Spalte 82 der     Brutto-Einzelpreis    0,95 eingetragen.  Mittels einer bekannten und deshalb nicht beschrie  benen     Tabuliereinrichtung    wird nunmehr die Ar-           tikelspalte    83 angesteuert. Der Wagen bleibt am  Spaltenbeginn stehen. Nunmehr kann die im Beispiel       gewählte    Beschriftung: Waschpulver  Super-  ein  gefügt werden. Der Rest      Extra-weiss ,    der nicht  mehr auf der Zeile 84 Platz hat, wird zunächst un  berücksichtigt gelassen und die nächste Spalte 85  für die     Artikel-Nr.    angesteuert und diese eingetragen.

    Nunmehr kann mittels einer bestimmten Funktions  taste die Spalte 86 angesteuert     werden,    in welcher  in bekannter Weise die Maschine selbsttätig den       Bruttogesamtpreis    95.00 niederschreibt. Die Nieder  schrift in der Zeile 84 ist damit beendet. Es kommt  jetzt die Anordnung gemäss der Erfindung erstmals  zur Wirkung.  



  Die Bedienungsperson betätigt die Taste 4       (Fig.    1). Dadurch wird, wie dies bekannt ist, die  Zeilenschaltung ausgelöst und der Wagenrücklauf ein  geschaltet.     Ausserdem        wird    der Magnet 7     (Fig.    2)  so erregt, dass sein Anker die Schubstange 13 in  Pfeilrichtung a verschiebt. Das Ende 23 der Stange 13  stösst dabei gegen den Bolzen 25 der Schaltwippe 28,  so dass diese um die Achse 27 in Richtung des  Pfeiles b schwenkt. Dadurch zieht der     Bolzen    30  den Schieber 32 in     Pfeilrichtung    c nach unten, wobei  die Raste 46 der Rastklinke 43 am     Bolzen    34 an  liegt.

   Der Anschlag 40 des Schiebers 32 liegt nun  mehr auf einer Höhe mit den unteren Reitern 51  der Reiterschiene 49. Diese Stellung ist in     Fig.    4  gezeigt.  



  Durch die Betätigung der Taste 4 wurde, wie  schon erwähnt, gleichzeitig mit den eben beschriebe  nen Vorgängen der motorische     Wagenrücklauf    ein  geschaltet, so     d'ass    der Wagen in     Pfeilrichtung    d  läuft, bis der auf der Spalte 83 des     Rechnungs-          formulares    eingestellte Reiter 51a     (Fig.    4) mit seiner  Kante 53a gegen den Anschlag 40 am Schieber 32  anschlägt. Da die Wagenbewegung vorläufig weiter  geht, wird die Platine 39 sowie deren Schubstange 56  mitgenommen. Die Bewegung der Schubstange 56  überträgt sich auf die Kolbenstange 58 der Luft  bremse 59, so dass durch deren Wirkung der Wagen  abgebremst wird.  



  Die Kolbenstange 58 drückt auf der anderen  Seite der Luftbremse 59 gegen die     Abwinkelung     60 dies Hebels 62 und schwenkt diesen in Pfeil  richtung e     (Fig.    7). Dabei zieht die Feder 63     den     doppelarmigen Hebel 64 nach, so dass dessen Arm  66 den Schaltstift 67 so weit in den Schalter 68  hineindrückt, bis der Arm 66 des Hebels 64 an dem  Anschlag 70 anliegt. Dabei löst der Schaltstift 67  über dem Schalter 68 eine Antriebskupplung oder  schaltet den Motor des Wagenrücklaufes ab. Gleich  zeitig wird der Haltestromkreis des Magneten 7 un  terbrochen. Die Platine 39 stösst schliesslich gegen  einen festen Anschlag (nicht gezeichnet) und der  Wagen bleibt stehen.

   Der Anker des Magneten 7  fällt zurück, und die Feder 21 zieht die Schubstange  13 in ihre     Ausgangslage    zurück. Ebenso wird die  Platine 39 mit den daran befestigten Teilen     mittels       einer Feder wieder in ihre Ausgangsstellung ver  bracht.  



  Da der Reiter 51a auf der Spalte 83 des Rech  nungsformulars     (Fig.    8) eingestellt ist, bleibt der  Wagen am Beginn dieser Spalte stehen. Die Be  dienungsperson kann jetzt den Rest der Artikel  bezeichnung      Extra-weiss     auf die Zeile 87 schreiben.  Während dieser Niederschrift kann es vorkommen,  dass ein Reiter 51 in Richtung des Pfeiles f     (Fig.    4)  auf den Anschlag 40 dies Schiebers 32 trifft. Dabei  läuft die abgeschrägte Fläche 55 gegen die zugespitzte  Seite 41 des Anschlages 40 und drückt diesen und       damit    auch den Schieber 32 in Pfeilrichtung g nach  oben. Die Rastklinke 43 wird gegen die Wirkung  ihrer Feder 44     verschwenkt    und legt sich mittels  der Raste 47 gegen den Bolzen 34.

   Das Verschieben  des Schiebers 32 hat zur Folge, dass mittels des  Schlitzes 31 und des Bolzens 30 auch die Schaltwippe  28     in    ihre waagrechte Stellung     zurückverschwenkt     wird     (Fig.2).    Der Anschlag 40 des Schiebers 32  befindet sich     nunmehr    in seiner Mittelstellung, d. h.  ,er liegt zwischen den oberen Reitern 50 und den  unteren Reitern 51 der Reiterschiene 49, so dass  keiner dieser Reiter beim Bewegen des Wagens an       ihm    anstossen kann.  



  Nach dem Beenden der Niederschrift auf der  Zeile 87 wird die normale     Wagenrücklauftaste    3  betätigt; wodurch zunächst die     Zeilenweiterschaltung     die Zeile 88 bewirkt und wieder der     Wagenrück-          laufmotor    eingeschaltet wird. Dieser zieht den Wagen  in seine Anfangsstellung zurück, da, wie eben be  schrieben, der Anschlag 40     nicht    im Bewegungs  bereich der Reiter 50 oder 51 liegt. Der Wagen  bleibt am     Zeilenbeginn    der Spalte 81 stehen.  



  Beim Wagenrücklauf in die Anfangsstellung       könnte    es allerdings auch vorkommen, dass der An  schlag 40 in der Bewegungsbahn eines Reiters 50  oder 51 steht, da er nicht, wie oben beschrieben, bei       einem    Schreibvorgang in die unwirksame Mittel  stellung gedrückt wurde. Die Folge davon wäre, dass  der Wagen     in.-    einer dem Reiter entsprechenden Spalte  stehen bleiben würde. Um dies zu verhindern, wird  beim     Betätigen    der     Wagenrücklauftaste    3 jedesmal  der Magnet 6 mit erregt.

   Dadurch wird dessen Anker  gegen die Schwenkbrücke 9 bewegt und diese in       Richtung    des Pfeiles h     (Fig.    2)     verschwenkt,    so dass  mittels der beiden, über den     Abwinkelungen    19 und  20     liegenden    Nasen 17 und 18 die Schubstangen  13 und 14 angehoben werden. Die Hubbewegung     dIer     Schubstangen 13 und 14 überträgt sich auf die Bol  zen 25 und 26 der     Schaltwippe    28, so dass diese  waagrecht steht.

   Dadurch wird, je nach seiner vor  her eingenommenen Stellung, entsprechend der     Fig.    3  oder 4, der Schieber 32 in seine     Mittelstellung        (Fig.    2)  gesenkt oder angehoben und somit der     Anschlag    40       ebenfalls    in seine nicht wirksame     Mittelstellung    ver  bracht.

   Es ist dadurch ausgeschlossen, dass der Wagen  bei     seinem    Rücklauf in die Anfangsstellung mittels  eines Reiters 50 bzw. 51 am Anschlag 40 ungewollt  aufgehalten     wird.         Entsprechend dem     Fakturierbeispiel    in     Vig.    8  kann nun in den     Spalten    81, 82, 83, 85 und 86 auf  Zeile 88 weitergeschrieben werden. Nach der Nie  derschrift in der Spalte 86 wird wieder die Wagen       rücklauftaste    3 betätigt, so dass     auf    Zeile 89 weiter  geschaltet und. der Wagen, wie bereits beschrieben,  wieder zum Beginn der. Spalte 81 zurückkehrt.

   Da  nach soll beim gezeichneten Beispiel von den in der  Spalte 86 stehenden     Beträgen    die Zwischensumme       ermittelt    und     niedergeschrieben    werden. Dazu     wird     die in     Fig.    1 gezeichnete Raste 5 niedergedrückt,     die     die Zeilenschaltung auf Zeile 90     bewirkt,    den Wagen  rücklauf einschaltet und den Magnet 8 erregt. Des  sen Anker hebt die Schubstange 14 in     Pfeilrichtung        a     an, wodurch über den     Bolzen    26 die Schaltwippe 28  in,     Richtung        dies    Pfeiles i geschwenkt wird.

   Durch  diese Schwenkbewegung wird mittels des     Führungs-          stiftes    30 der Schieber 32 angehoben und' durch  die Zusammenarbeit     zier        Raste    48 der Rastklinke  43 mit dem Bolzen 34 in einer, der     Fig.    3 ent  sprechenden Stellung gehalten. Der Anschlag 40 liegt  somit im Bewegungsbereich der oberen Reiter 50,  wodurch beim Auftreffen eines solchen Reiters auf  den Anschlag 40 der Wagen angehalten wird. Ent  sprechend dem beschriebenen Programm ist dies in       Spalte    86 der Fall. In dieser kann dann die auto  matisch--     Niederschrift    der Zwischensumme 133.00  auf     Zeile    90 erfolgen.

   Danach kann durch Tabu  lieren die Spalte 91 angesteuert werden, in welche  der     Rabattsatz    von beispielsweise     10,00%    eingetra  gen wird.     Ebenfalls    durch     Tabulieren    in die     Spalte    92  kann der aus der bisherigen Rechnung     resultierende     Betrag (119.70) niedergeschrieben werden.  



  Da für die ersten drei Artikel ein Gruppenrabatt  von 10 % und für die folgenden Artikel auf den  Zeilen 93 und 94 ein solcher von<B>15%</B> abgerechnet  werden soll, war das Ziehen der Zwischensumme  und Auswerfen der Teilrechnungssumme notwendig.  Es     können    jetzt, wie oben bereits beschrieben wurde,  durch Betätigen der üblichen     Wagenrücklauftaste    3  der Wagen zum     Beginn    der Zeilen 93 bzw. 94 in  der Spalte 81 zurückverbracht werden und die     in          ,den        einzelnen    Spalten jeweils     erforderlichen    Eintra  gungen vorgenommen werden.

   Nach der Nieder  schrift des Betrages von 108.00 in Spalte 86 auf  Zeile 94 wird wieder die Taste 5 betätigt, wodurch  nach dem oben beschriebenen Vorgang das Bu  chungsformular auf die Zeile 95 weitergeschaltet und  der Wagen an den     Beginn    der Spalte 86 zurück  gefahren wird. Dabei     erfolgte    über den     Schalter    68  die Abschaltung des     Wagenrücklaufes    und, des Hal  testromkreises des Magneten B. Wie ebenfalls schon  erläutert, kann dann nach dem Niederschreiben der  Zwischensumme (220.50) auf der gleichen Zeile der       Gruppenrabatt    von 15 % sowie der nach dessen Ab  zug verbleibende Restbetrag von 187.42     eingetragen     werden.  



  Um nun die Niederschrift der Summe aus den  beiden Rechnungsbeträgen 119.70 und 187.42 auf  der Zeile 96 der Spalte 92 zu     erhalten,    wird wieder    die Taste 5 betätigt. Dadurch kommt die     Zeilen-          weiterschaltung    auf Zeile 96 zustande und ausserdem       wird    der Wagenrücklauf eingeschaltet. Beim Zurück  laufen des Wagens kommt ein entsprechend der       Spalte    92 gesetzter oberer Reiter 52 zum Anschlagen  an den Anschlag 40, so dass der Wagen am     Beginn     der Spalte 92     stehen    bleibt. Durch     Druck    auf eine  entsprechende Funktionstaste kann jetzt die Nieder  schrift der Summe 307.12 veranlasst werden.

   Um  Porto und Verpackung, sowie die dafür zu berech  nenden Kosten auf den Zeilen 97 und 98 eintragen  zu können, wird danach die Taste 4 gedrückt, die  nach dem bereits bekannten Vorgang den Wagen  .direkt in die Spalte 83 zurückführt. Zum Nieder  schreiben der Endsumme wird dann wieder die Taste  5 gedrückt, die den Wagen auf den Beginn der  Spalte 92 zurückführt und das Rechnungsblatt auf  die Zeile 99     weiterschaltet.    Sodann kann die     auto-          matische    Niederschrift der Rechnungssumme von  313.32 ausgelöst werden, womit die Rechnung fer  tiggestellt ist.  



  In     Fig.    9 ist zur     Erläuterung    des vorher Beschrie  benen die Reiterschiene 49 mit den oberen Reitern  50 und     den    unteren Reitern 51 dargestellt, wobei  die Reiter entsprechend dem Formular der     Fig.    8  gesetzt sind. Dabei entspricht: Reiter 51 der Artikel  spalte 83, Reiter 50 der     Brutto-Gesamtpreisspalte     86 und     Reiter        50a    der     Rechnungsbetragspalte    92,  wobei der Reiter 51 mittels der Taste 4 und die Rei  ter 50 und 50a     mittels    der Taste 5 angesteuert wer  den können.

   Alle Spalten 82, 83, 85, 86, 91 und 92  können aber zusätzlich beim Wagenvorlauf mittels  bei Schreibmaschinen bekannten Reitern einer     Täbu-          liereinrichtung    angesteuert werden. Der     Beginn    der  ersten Spalte 81 wird mittels des ebenfalls von  Schreibmaschinen her bekannten Anfangsrandstellers  eingestellt.  



  Die     Erfindung    ermöglicht es also, auf     einfache     und wenig aufwendige Weise das Fakturieren da  durch wesentlich zu erleichtern, dass der Wagen  rücklauf dann unterbrochen werden kann, wenn in  einer anderen als der ersten Spalte auf einer neuen  Zeile     vor,    Hand oder automatisch eine     Niederschrift          erfolgen    soll. Wie im vorliegenden Beispiel erläutert       wurde,    ist es dabei möglich, jeweils eine     Taste    zum       Ansteuern    mehrerer Spalten zu verwenden. So kann  z.

   B. auch zum     Schreiben    der     Anschrift    ein Reiter  gesetzt     werden,    wenn die Anschrift gegenüber der  ersten Spalte eingerückt ist.  



  Mit den gleichen Vorteilen wie bei einer     Fak-          turiermaschine    lässt sich die Erfindung auch bei einer       Buchungs-    oder ähnlichen Maschine mit beweglichem  Wagen verwenden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Anordnung zum Steuern des Wagens von elektri schen Buchungs-, Fakturier- oder ähnlichen Maschi nen, bei welchen die gesamte oder Teile der Nieder schrift in Abhängigkeit von einer Programmeinrich tung erfolgt, gekennzeichnet durch mittels Tasten (4, 5) erregbare Magnete (7, 8), die über Zwischen glieder (13, 14) auf eine mit einem einstellbaren Anschlag (40) zusammenwirkende Schaltwippe (28) einwirken, die den Anschlag (40) derart in den Be wegungsbereich von am Wagen angebrachten Rei tern (50, 51) bringt, dass dieser beim Anschlagen eines solchen Reiters (50, 51) verschoben wird und,
    unter Zwischenschaltung eines Bremsmittels (59), auf einen den Wagenantrieb und die Selbsthaltestrom- kreise der Magnete (7, 8) unterbrechenden Schalter (68) einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine weitere Taste (3) und einen dieser nachgeschalteten Magneten (6), der über eine Schwenkbrücke (9) und, Schubstangen (13, 14) der art auf die Schaltwippe (28) einwirkt, dass der An schlag (40) aus dem Bewegungsbereich der am Wa gen angebrachten Reiter (50, 51) hinausbewegt wird. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch eine an den Anschlag (40) tragenden Schie ber (32) angelenkte, mit Rasten (46, 47, 48) ver sehene Rastklinke (43), die den Anschlag (40) in der mittels der Schaltwippe (28) bestimmten Lage hält.
    3. Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeich- net durch eine am Wagen angebrachte, die Reiter (50, 51) tragende Schiene (49), wobei die einen Reiter (50) an deren Oberseite und die anderen Reiter (51) an deren Unterseite angebracht sind und zwischen ihnen ein freier Raum für die nicht wirk same Stellung des Anschlages (40) besteht. 4. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die oberen Reiter (50) der einen Taste (5) und die unteren Reiter (51) der anderen Taste (4) zugeordnet sind.
    5. Anordnung nach Patentanspruch, gekennzeich net durch an den Reitern (50, 51) vorgesehene ab geschrägte Flächen (54/55), welche zum Zwecke des Verschiebens des Schiebers (32) mit einer zu- gespitzten Seite (41) des Anschlages (40) beim Wa genvorlauf zusammenarbeiten. 6. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schieber (32) an einer auf eine Luftbremse (59) einwirkenden, längsverschieb baren Platine (29) einstellbar angeordnet ist.
    7. Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kolbenstange (58) der Luft bremse (59) auf einen Hebel (62), der mit einem anderen Hebel (64) mittels einer Zugfeder (63) ver bunden ist, einwirkt, wobei ein Arm (66) des zwei ten Hebels (64) mit einem Schaltstift (67) des Schal ters (68) zusammenwirkt.
CH774562A 1961-10-07 1962-06-27 Anordnung zum Steuern des Wagens von Buchungs-, Fakturier- oder ähnlichen Maschinen CH397296A (de)

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