CH381981A - Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit Hilfe von Schaltelementen - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit Hilfe von SchaltelementenInfo
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Description
Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit 1:Iilfe von Schaltelementen Die Erfindung betrifft eine zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern bestimmte Vorrichtung, welche eine Steuergruppe mit von Relais gesteuerten Schaltelementen besitzt, die am Umfang mit Nocken zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind, wobei mindestens ein Relais der Steuergruppe in Speisekreisen liegt, die durch auf dem einzusetzen den Film liegende Streifen zu vom Filmablauf ab hängigen Zeitpunkten geschlossen werden. Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt und dienen zur Erleichterung der Aufgabe des Filmvor führers. Diese bekannten Vorrichtungen haben aber den Nachteil, dass die Zahl der selbsttätig durch zuführenden Schaltungen, die Drehzahl der Walzen und der Zeitunterschied zwischen den verschiede nen durchzuführenden Schaltungen zu unzulässigen Durchmessern der Walzen führen können. Es wurde daher bereits vorgeschlagen, die Schaltwalzen durch eine endlose Kette zu ersetzen, auf der die Nocken zum Steuern der elektrischen Kontakte angebracht sind. Eine solche Kette kann mit einer grösseren Schleifenzahl versehen werden, da ein grosser Ketten teil in einem bestimmten Augenblick nicht zu schal ten braucht. Auch hat man bereits solche Schaltwalzen inter- mittierend laufen lassen, um deren Durchmesser be schränken zu können. Die Nocken an solchen Schalt walzen oder Ketten müssen jedoch für jedes neue Programm neu eingestellt werden, was eine mehr zeitraubende und präzise Arbeit bedeutet. Die Erfindung weist das Kennzeichen auf, dass die Vorrichtung eine Schaltuhr besitzt, von der min- destens ein Relais der Steuergruppe oder eines ande ren Teiles der Bildwerferanlage in festen einstell baren Zeitpunkten gesteuert wird und dass die Vor richtung eine Zählvorrichtung besitzt, von der min destens ein Relais der Steuergruppe oder eines ande ren Teiles der Projektionsanlage in vom Filmablauf abhängigen Zeitpunkten gesteuert wird. Nach der Erfindung ist daher ein Teil der Auf gabe der Steuergruppe von einer Schaltuhr übernom men worden. Dies ist möglich für diejenigen Schalt vorgänge, welche in vom Filmablauf unabhängigen Zeitpunkten erfolgen können, wie z. B. das Starten der Musik vor der Vorführung, das Starten des Vor programms, das Einschalten des Hauptfilmes und das Ausschalten der Musik nach der Vorführung. Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Beschränkung der Funktion der Steuergruppe, so dass deren Ein stellung bei Abänderung des Programms nicht mehr erforderlich ist. Die Einstellung der Schaltuhr selbst ist sehr einfach und ohne besondere Massnahmen mit einer Genauigkeit bis auf eine Minute durchführ bar. Zur Ausnutzung des an sich bereits bekannten Prinzips, die Schaltelemente der Steuergruppe wäh rend einer Vorführung nur intermittierend anzutrei ben, kann gleichzeitig eine Zählvorrichtung, von der mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferanlage in vom Film abhängigen Zeitpunkten gesteuert werden. Die Nocken an den Walzen brauchen dann nur einmalig eingestellt zu werden, da sie nur diejenigen Schaltungen ausführen, die gemäss einem feststehen- den Zeitprogramm ablaufen. Dieses Zeitprogramm kann unbedenklich für jede Filmvorführung einge halten werden. Beispiele solcher Schaltungen sind das Einschalten der Filmtonanlage, das Bedienen des Gongs, das Ein- und Ausschalten der Saalbeleuchtung und das Öffnen und Schliessen der Vorhänge vor dem Bildschirm. Auch ist es möglich, mit Hilfe der Zähl vorrichtung mehrere Projektionssysteme in nur einem Vorprogramm oder im Hauptprogramm selbsttätig aufeinander folgen zu lassen. Solche Projektionssy steme sind z. B. Normalprojektion, Cinemascopepro- jektion und Breitbildprojektion. Das Umschalten von einem Projektionssystem auf das andere kann von der Zählvorrichtung, in Abhängigkeit von der Spu- lenzahl pro Projektionssystem, dadurch .gesteuert wer den, dass auf dem Filmende jeder Spule ein leiten der Streifen angebracht wird. Der Aufbau und die Wirkungsweise der Vorrich tung nach der Erfindung ergeben sich aus der Be schreibung eines in den Zeichnungen schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels. In Fig. 1 ist ein Schaltbild der Vorrichtung dar gestellt, und Fig. 2 ist eine Vorderansicht des Schaltbretts der Vorrichtung. Die Vorrichtung besteht aus drei Hauptgruppen, d. h. einer Schaltuhr<I>A,</I> einer Zählvorrichtung <I>B</I> und einer Steuergruppe C. Letztere ist nur durch einen Block wiedergegeben, da deren Schaltung bekannt ist und keinen Teil der Erfindung darstellt. Die Steuergruppe C besitzt von Relais gesteuerte Schalt walzen. Die Schaltuhr A besitzt einen einpoligen Schalter 1 mit 60 Kontakten, dessen Kontaktarm 2 von einem Synchronmotor 3 konstant angetrieben wird. Der Kontaktarm 2 unterbricht zunächst die Verbin dung mit einem der 60 Kontakte, bevor er den näch sten Kontakt berührt. Die Schaltuhr A besitzt auch einen fünfpoligen Schalter 4 mit 5 X 24 Kontakten, dessen Kontaktarme 5 von einem zweiten Elektromo tor 6 periodisch angetrieben werden. Mit dem Elek tromotor 3 ist eine mit nur einem Nocken 8 versehene Scheibe 7 gekuppelt, während der Elektromotor 6 mit einer 24 Nocken aufweisenden Scheibe 9 gekuppelt ist. Der Nocken B steuert einen im Speisekreis des Elektromotors 6 liegenden Schalter 10. Parallel zum Schalter 10 liegt ein Schalter 11, der von der Nocken scheibe 9 gesteuert wird. Jeder Kontakt sowohl des einpoligen Schalters 1 als auch des fünfpoligen Schal ters 4 ist mit einer Steckbuchse 12 bzw. 13 verbun den. Die Umlaufgeschwindigkeit des Kontaktarms 2 beträgt eine Umdrehung pro Stunde. Während einer Umdrehung des Kontaktarmes 2 wird der Schalter 10 vom Nocken 8 einmal geschlossen, wodurch der Elektromotor 6 an die Speisequelle angeschlossen wird und gleichfalls anläuft. Dadurch beginnt sich die Nockenscheibe 9 zu drehen und schliesst demnach den Schalter 11, der während der Berührungsdauer eines Nockens der Scheibe 9 geschlossen gehalten wird, so dass die Kontaktarme 5 sich um einen Schritt verschieben, trotz des Umstandes, dass der Nocken 8 den Schalter 10 nicht mehr geschlossen hält. Durch elektrische Verbindung einer Steck buchse 12 mit einer oder mehreren Steckbuchsen 13 wird erreicht, dass der Kontaktarm 2 und einer der Kontaktarme 5 in einem ganz bestimmten Augenblick im Speisekreis eines Relais liegt. Durch Verbindung jedes Kontaktarms des Schalters 4 mit einem oder mehreren Relais der Steuergruppe C oder eines ande ren Teiles der Bildwerferanlage wird erreicht, dass durch geeignete Wahl der Verbindungen zwischen den Steckbuchsen 12 und den Steckbuchsen 13 in festen Zeitpunkten verschiedene Walzen oder andere Teile der Bildwerferanlage elektrisch gesteuert werden. In Fig. 2 sind die Steckbuchsen 12 und 13 gleichfalls dargestellt. Wenn z. B. um 6.35 Uhr ein Steuerimpuls von der Schaltuhr gegeben werden soll, so braucht nur die Steckbuchse Nr. 35 der äussersten kreisförmig angeordneten Steckbuchsen 12 mit der Steckbuchse Nr. 6 einer der innen kreisförmig ange ordneten Steckbuchsen 13 verbunden zu werden. Welcher Kreis der Steckbuchsen 13 gewählt werden muss, hängt davon ab, welchem Teil die Schaltuhr ihren Steuerimpuls zuführen soll. In Fig. 1 sind drei Kontaktarme des Schalters 4 mit der Steuergruppe C verbunden, während ein Kontaktarm unmittelbar eine einfache Steuerung aus führt. Der fünfte Kontaktarm stellt eine Reserve dar und wird im Ausführungsbeispiel nicht benutzt. Die Zählvorrichtung B besitzt sechs zweipolige Schalter 21, 22, 23, 24, 25 und 26 mit je neun Kontaktstellen, von denen eine als Nullstellung dient. Die Kontaktarme 27 und 28 der Schalter sind me chanisch miteinander verbunden und in eine be stimmte Stellung einstellbar. Die Zählvorrichtung B besitzt auch einen einpoligen Schalter 29 mit 48 Kontakten. Der Kontaktarm 30 des zuletztgenannten Schalters unterbricht zunächst den Kontakt beim Verlassen einer bestimmten Stellung und schliesst dann den Kontakt in der nächsten Stellung. Der Kontaktarm 30 kann durch einen Elektromotor 31 angetrieben werden, der mit drei Scheiben 32, 33 und 34 gekuppelt ist, von denen die beiden ersten 48 Nocken und die letzte 6 Nocken besitzt. Die Nocken der Scheibe 32 steuern einen Schalter 35 im Speisekreis eines Relais 36, die Nocken der Scheibe 33 einen Schalter 37 im Speisekreis des Elektromotors 31 und die Nocken der Scheibe 34 einen Schalter 38 im Speisekreis eines Relais 39. Je der Kontakt des einpoligen Schalters 29 ist mit einem Kontaktpaar eines zweipoligen Schalters elektrisch verbunden, nämlich mit einem Kontakt des einen Kontaktarms und mit einem Kontakt des anderen Kontaktarms; diese Kontakte sind um einen Schritt gegeneinander versetzt. Einer der Kontaktarme (der obere in der Zeichnung) der zweipoligen Schalter 21, 22, 23, 24, 25 und 26 liegt mit dem Kontakt arm 30 des einpoligen Schalters 29 im Speisekreis jeweils eines Relais. Dieses Relais befindet sich in der Steuergruppe C. Im Ausführungsbeispiel dienen die drei zweipoligen Schalter 24, 25 und 26 als Re serve und werden nicht benutzt. Die Zählvorrichtung ist noch mit Kontakten 40 und 41 versehen, welche durch einen auf dem Film ende jeder Spule befindlichen leitenden Streifen kurzzeitig geschlossen werden. Ein dritter und vierter Kontakt 42 und 43 werden an einen überblendungs- automaten angeschlossen, welcher für die Erfindung nicht wichtig ist und daher ausser Betracht gelassen wird. Die Wirkungsweise der Zählvorrichtung ist wie folgt: Es sei angenommen, dass der zweipolige Schalter 21 dem ersten Projektionssystem im Vorprogramm, der Schalter 22 dem zweiten Projektionssystem im Vorprogramm und der Schalter 23 der Projektion des Hauptfilms entspricht. Wird weiterhin angenom men, dass das Vorprogramm nur das erste Projek tionssystem enthält und der Film aus zwei Spulen besteht, so wird der Schalter 21 in die Stellung 2 und der Schalter 22 in ,die. Nullstellung gebracht. Besteht der Hauptfilm aus drei Filmspulen, so wird der Schalter 23 in die Stellung 3 gebracht. Am Ende der ersten Filmspule des Vorprogramms befindet sich ein leitender Streifen, durch den die Kontakte 40 und 41 kurzzeitig geschlossen werden. Dadurch wird der Speisekreis des Relais 36 geschlos sen, so dass der Elektromotor 31 an seine Speisequelle angeschlossen und angelassen wird. Das Relais 36 bleibt unabhängig von der Zeitdauer der Schliessung der Kontakte 40 und 41 durch den leitenden Strei fen mittels eines Haltekontaktes erregt. Der Elektro motor treibt die Nockenscheiben 32, 33 und 34 an, wodurch zunächst der Schalter 37 geschlossen und dann der im Speisekreis des Relais liegende Schalter 35 geöffnet wird. Trotz des öffnens des Schalters 35 bleibt der Elektromotor durch das Schliessen des Schalters 37 erregt, bis die Scheibe 33 um einen Nocken weitergedreht ist. Der Elektromotor 31 kommt darauf zum Stillstand. Der Kontaktarm 30 ist dann von der Stellung 1 in die Stellung 2 ver schoben worden und liegt mit dem Kontaktarm 27 im Speisekreis eines Relais der Steuergruppe C. Ausserdem wurde die Scheibe 34 verschoben und folglich der Schalter 38 geschlossen. Dieser Speise kreis ist aber noch geöffnet, da das Relais 36 ab gefallen ist. Erst nachdem der leitende Streifen auf dem Ende der zweiten Filmspule die Kontakte 40 und 41 wieder schliesst, wird dieser Speisekreis über einen der Kontakte des Relais 36 geschlossen und der Steuergruppe C ein Steuerimpuls zugeführt. Wie oben bereits beschrieben, wird der Kontaktarm 30 durch den Elektromotor 31 um eine Position ver schoben. Der Kontaktarm 30 nimmt dann die Stel lung 3 ein und liegt dann mit dem Kontaktarm 28 des Schalters 21 und einem abgefallenen Kontakt des Relais 36 im Speisekreis des Relais 39, welches erregt wird. Hierdurch bleibt der Speisekreis des Elektromotors 31 über einen Kontakt des Relais 39 geschlossen, und der Kontaktarm 30 läuft also weiter. Der Schalter 38 ist bereits geschlossen, wodurch das Relais 39 über diesen Schalter und einen Halte kontakt erregt bleibt. Der Kontaktarm 30 läuft also weiter bis zur Stellung 9, welche einem Einschnitt im Umfang der Scheibe 34 entspricht, wodurch der Schalter 38 geöffnet wird, das Relais 39 abfallen würde und der Speisekreis des Elektromotors 31 unterbrochen würde. In der Stellung 9 aber liegt der Kontaktarm 30 wieder im Speisekreis des Relais 39, so dass dieses Relais nicht abfällt, sondern erregt bleibt und der Motor weiterdreht. Wenn der Kon taktarm 30 die Stellung 9 verlässt, würde das Relais 39 abfallen. Bevor der Kontaktarm 30 aber die Stel lung 9 verlassen hat, ist der Schalter 38 von der Scheibe 34 geschlossen worden, so dass das Relais 39 erregt bleibt und der Kontaktarm zur Stellung 17 weiterläuft. Diese Stellung ist der Ausgangspunkt des Kon- taktarms 30 für den Hauptfilm, der aus drei Spulen besteht. Der Vorgang läuft genau so ab, wie für den Kontaktarm während seiner Bewegung zu den Stellungen 2 und 3 im Vorprogramm beschrieben wurde.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Film bildwerfern, welche eine Steuergruppe mit von Re lais gesteuerten Schaltelementen besitzt, die am Um fang mit Nocken zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind, wobei mindestens ein Relais der Steuergruppe in Speisekreisen liegt, die durch auf dem einzusetzenden Film liegende Streifen zu vom Filmablauf abhängigen Zeitpunkten geschlossen wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Schaltuhr besitzt, von der mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bild werferanlage in festen einstellbaren Zeitpunkten ge steuert wird, und dass die Vorrichtung eine Zähl vorrichtung besitzt,von der mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Pro jektionsanlage in vom Filmablauf abhängigen Zeit punkten gesteuert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltuhr einen einpoligen Schalter mit 60 Kontakten besitzt, dessen Kontakt arm, der zunächst unterbricht und dann schliesst, durch einen Synchronmotor mit mindestens annä hernd konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird, sowie mit einem mehrpoligen Schalter mit 24 Kon takten versehen ist, dessen Kontaktarme, welche gleichfalls zunächst unterbrechen und dann schlie ssen, von einem Elektromotor derart periodisch an getrieben werden,dass während einer Umdrehung des Schalters mit 60 Kontakten die Kontaktarme des Schalters mit 24 Kontakten um eine Position inner halb der Zeitdauer versetzt werden, in der der Kon taktarm des Schalters mit 60 Kontakten um eine Position verschoben wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pol des Schalters mit 24 Kontakten in mindestens einem Relais der Steuer gruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferan- lage ein elektrisches Gegenstück hat. 3.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stellung der Schalter mit einer Steckbuchse verbunden ist und die Kontaktarme des Schalters mit 60 Kontakten und jeweils eines Poles des Schalters mit 24 Kontakten im Speisekreis jeweils eines oder mehrerer Relais liegen. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor den Läufer des Schalters mit 60 Kontakten und einen Schalt nocken mit einer Geschwindigkeit von einer Umdre hung pro Stunde antreibt, wobei der Schaltnocken einen Kontakt im Speisekreis des Elektromotors steuert und parallel zu diesem Kontakt ein zweiter Kontakt in diesem Speisekreis liegt, der von einer mit dem Elektromotor gekuppelten Scheibe mit 24 Nocken gesteuert wird. 5.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zählvorrichtung zweipolige Schalter, die in bestimmte Stellungen einstellbar sind, sowie einen einpoligen Schalter mit mehreren Stel lungen besitzt, die gleich dem Produkt der Zahl der zweipoligen Schalter und der Zahl der Arbeitslagen jedes zweipoligen Schalters ist und dessen Kontakt arm, der zunächst unterbricht und dann schliesst, durch einen Elektromotor angetrieben werden kann. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pol jedes zweipoligen Schal ters in mindestens einem Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Projektionsanlage ein elektrisches Gegenstück hat. 7.Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktarm des einpoligen Schalters und ein Kontaktarm der zweipoligen Schal ter im Speisekreis mindestens eines Relais liegen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, mit ein gesetzter Filmspule, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen leitenden Streifen auf dem Ende jeder Filmspule der Speisekreis eines Relais geschlossen wird, welches den Speisestrom für den Elektromotor einschaltet, und gleichzeitig mit einem Haltekontakt versehen ist, dessen Kreis von einer durch den Elek tromotor angetriebenen Nockenscheibe unterbrochen wird, nachdem eine zweite, durch den Elektromotor gleichfalls angetriebene Nockenscheibe einen Schal ter im Speisekreis des Motors geschlossen hat. 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisestrom des Elektromo tors von der zweiten Nockenscheibe ausgeschaltet wird, deren Nockenzahl der Zahl der Stellungen des einpoligen Schalters entspricht, so dass sich der Kon taktarm jeweils um eine Position verschiebt. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Stellung des Kontakt- arms der eingestellten Stellung eines zweipoligen Schalters entspricht, der Läufer, nachdem der näch ste leitende Streifen auf dem Film den Speisestrom für den Elektromotor eingeschaltet hat, bis zur näch sten ersten Stellung weiterläuft, welche einem zwei poligen, nicht auf Null eingestellten Schalter ent spricht. 11.Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Kontaktarm die Stel lung erreicht, welche der eingestellten Stellung des anderen Pols eines zweipoligen Schalters entspricht, ein zweites Relais erregt wird, welches den Speise kreis des Elektromotors geschlossen hält, und wenn der Kontaktarm diese Stellung verlässt, ein von einer Nockenscheibe betätigter, parallel zum Kontaktarm liegender, Schalter den Speisekreis dieses Relais ge schlossen hält.
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