CH381981A - Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit Hilfe von Schaltelementen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit Hilfe von Schaltelementen

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CH381981A
CH381981A CH1065961A CH1065961A CH381981A CH 381981 A CH381981 A CH 381981A CH 1065961 A CH1065961 A CH 1065961A CH 1065961 A CH1065961 A CH 1065961A CH 381981 A CH381981 A CH 381981A
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CH
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switch
pole
relay
contacts
electric motor
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CH1065961A
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Wilhelmus Goumans Hermanus
Christoffel Valbracht Johannes
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Philips Nv
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    • G04C23/00Clocks with attached or built-in means operating any device at preselected times or after preselected time-intervals
    • G04C23/14Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day
    • G04C23/26Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times
    • G04C23/28Mechanisms continuously running to relate the operation(s) to the time of day for operating a number of devices at different times with contacts operated, or formed, by clock hands or elements of similar form
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

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Description


  Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit     1:Iilfe    von  Schaltelementen    Die Erfindung betrifft eine zum selbsttätigen  Steuern von Filmbildwerfern bestimmte Vorrichtung,  welche eine Steuergruppe mit von Relais gesteuerten  Schaltelementen besitzt, die am Umfang mit Nocken  zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind,  wobei mindestens ein Relais der Steuergruppe in  Speisekreisen liegt, die durch auf dem einzusetzen  den Film liegende Streifen zu vom Filmablauf ab  hängigen Zeitpunkten geschlossen werden.  



  Solche Vorrichtungen sind bereits bekannt und  dienen zur Erleichterung der Aufgabe des Filmvor  führers. Diese bekannten Vorrichtungen haben aber  den Nachteil, dass die Zahl der selbsttätig durch  zuführenden Schaltungen, die Drehzahl der Walzen  und der Zeitunterschied zwischen den verschiede  nen durchzuführenden Schaltungen zu unzulässigen  Durchmessern der     Walzen    führen können. Es wurde  daher bereits vorgeschlagen, die Schaltwalzen durch  eine endlose Kette zu ersetzen, auf der die Nocken  zum Steuern der elektrischen Kontakte angebracht  sind. Eine solche Kette kann mit einer grösseren       Schleifenzahl    versehen werden, da ein grosser Ketten  teil in einem bestimmten Augenblick nicht zu schal  ten braucht.  



  Auch hat man bereits solche Schaltwalzen     inter-          mittierend    laufen lassen, um deren Durchmesser be  schränken zu können. Die Nocken an solchen Schalt  walzen oder Ketten müssen jedoch für jedes neue  Programm neu eingestellt werden, was eine mehr  zeitraubende und präzise Arbeit bedeutet.  



  Die     Erfindung    weist das Kennzeichen auf, dass  die Vorrichtung eine Schaltuhr besitzt, von der min-         destens    ein Relais der Steuergruppe oder eines ande  ren Teiles der     Bildwerferanlage    in festen einstell  baren Zeitpunkten gesteuert wird und dass die Vor  richtung eine Zählvorrichtung besitzt, von der min  destens ein Relais der Steuergruppe oder eines ande  ren Teiles der Projektionsanlage in vom Filmablauf  abhängigen Zeitpunkten gesteuert wird.  



  Nach der     Erfindung    ist daher ein Teil der Auf  gabe der Steuergruppe von einer Schaltuhr übernom  men worden. Dies ist möglich für diejenigen Schalt  vorgänge, welche in vom Filmablauf unabhängigen  Zeitpunkten erfolgen können, wie z. B. das Starten  der Musik vor der     Vorführung,    das Starten des Vor  programms, das Einschalten des Hauptfilmes und  das Ausschalten der Musik nach der Vorführung.  Hierdurch ergibt sich eine wesentliche Beschränkung  der Funktion der Steuergruppe, so dass deren Ein  stellung bei Abänderung des Programms nicht mehr  erforderlich ist. Die Einstellung der Schaltuhr selbst  ist sehr einfach und ohne besondere Massnahmen  mit einer Genauigkeit bis auf eine     Minute    durchführ  bar.  



  Zur Ausnutzung des an sich bereits bekannten  Prinzips, die Schaltelemente der Steuergruppe wäh  rend einer     Vorführung    nur     intermittierend    anzutrei  ben, kann gleichzeitig eine Zählvorrichtung, von der  mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines  anderen Teiles der     Bildwerferanlage    in vom Film  abhängigen Zeitpunkten gesteuert werden.  



  Die Nocken an den Walzen brauchen dann nur  einmalig eingestellt zu werden, da sie nur diejenigen  Schaltungen     ausführen,    die gemäss einem feststehen-      den Zeitprogramm ablaufen. Dieses Zeitprogramm  kann unbedenklich für jede     Filmvorführung    einge  halten werden. Beispiele solcher Schaltungen sind  das Einschalten der     Filmtonanlage,    das Bedienen des  Gongs, das Ein- und Ausschalten der Saalbeleuchtung  und das     Öffnen    und Schliessen der Vorhänge vor dem  Bildschirm. Auch ist es möglich, mit Hilfe der Zähl  vorrichtung mehrere Projektionssysteme in nur einem  Vorprogramm oder im Hauptprogramm selbsttätig  aufeinander folgen zu lassen. Solche Projektionssy  steme sind z. B.

   Normalprojektion,     Cinemascopepro-          jektion    und     Breitbildprojektion.    Das Umschalten von  einem Projektionssystem auf das andere kann von  der Zählvorrichtung, in Abhängigkeit von der     Spu-          lenzahl    pro Projektionssystem, dadurch     .gesteuert    wer  den, dass auf dem Filmende jeder Spule ein leiten  der Streifen angebracht wird.  



  Der Aufbau und die Wirkungsweise der Vorrich  tung nach der Erfindung ergeben sich aus der Be  schreibung eines in den Zeichnungen schematisch  dargestellten Ausführungsbeispiels.  



  In     Fig.    1 ist ein Schaltbild der Vorrichtung dar  gestellt, und       Fig.    2 ist eine Vorderansicht des Schaltbretts der  Vorrichtung.  



  Die Vorrichtung besteht aus drei Hauptgruppen,  d. h. einer Schaltuhr<I>A,</I> einer     Zählvorrichtung   <I>B</I> und  einer Steuergruppe C. Letztere ist nur durch einen  Block wiedergegeben, da deren Schaltung bekannt  ist und keinen Teil der Erfindung darstellt. Die  Steuergruppe C besitzt von Relais gesteuerte Schalt  walzen.  



  Die Schaltuhr A besitzt einen einpoligen Schalter  1 mit 60 Kontakten, dessen Kontaktarm 2 von  einem Synchronmotor 3     konstant    angetrieben wird.  Der Kontaktarm 2 unterbricht zunächst die Verbin  dung mit einem der 60 Kontakte, bevor er den näch  sten Kontakt berührt. Die Schaltuhr A besitzt auch  einen fünfpoligen Schalter 4 mit 5 X 24 Kontakten,  dessen Kontaktarme 5 von einem zweiten Elektromo  tor 6 periodisch angetrieben werden. Mit dem Elek  tromotor 3 ist eine mit nur einem Nocken 8 versehene  Scheibe 7 gekuppelt, während der Elektromotor 6 mit  einer 24 Nocken aufweisenden Scheibe 9 gekuppelt  ist. Der Nocken B steuert einen im Speisekreis des  Elektromotors 6 liegenden Schalter 10. Parallel zum  Schalter 10 liegt ein Schalter 11, der von der Nocken  scheibe 9 gesteuert wird.

   Jeder Kontakt sowohl des  einpoligen Schalters 1 als auch des fünfpoligen Schal  ters 4 ist mit einer Steckbuchse 12 bzw. 13 verbun  den. Die Umlaufgeschwindigkeit des Kontaktarms 2       beträgt    eine Umdrehung pro Stunde. Während einer  Umdrehung des Kontaktarmes 2 wird der Schalter  10 vom Nocken 8 einmal geschlossen, wodurch der  Elektromotor 6 an die Speisequelle angeschlossen  wird und gleichfalls anläuft. Dadurch beginnt sich  die     Nockenscheibe    9 zu drehen und schliesst demnach  den Schalter 11, der während der Berührungsdauer  eines Nockens der Scheibe 9 geschlossen gehalten  wird, so dass die Kontaktarme 5 sich um einen    Schritt verschieben, trotz des Umstandes, dass der  Nocken 8 den Schalter 10 nicht mehr geschlossen  hält.

   Durch elektrische Verbindung einer Steck  buchse 12 mit einer oder mehreren Steckbuchsen 13  wird erreicht, dass der Kontaktarm 2 und einer der  Kontaktarme 5 in einem ganz bestimmten Augenblick  im Speisekreis eines Relais liegt. Durch Verbindung  jedes Kontaktarms des Schalters 4 mit einem oder  mehreren Relais der Steuergruppe C oder eines ande  ren Teiles der     Bildwerferanlage    wird erreicht, dass  durch geeignete Wahl der Verbindungen zwischen  den Steckbuchsen 12 und den Steckbuchsen 13 in  festen Zeitpunkten verschiedene     Walzen    oder andere  Teile der     Bildwerferanlage    elektrisch gesteuert werden.  



  In     Fig.    2 sind die Steckbuchsen 12 und 13  gleichfalls dargestellt. Wenn z. B. um 6.35 Uhr ein  Steuerimpuls von der Schaltuhr gegeben werden soll,  so braucht nur die Steckbuchse Nr. 35 der äussersten  kreisförmig angeordneten Steckbuchsen 12 mit der  Steckbuchse Nr. 6 einer der innen kreisförmig ange  ordneten Steckbuchsen 13 verbunden zu werden.  Welcher Kreis der Steckbuchsen 13 gewählt werden  muss, hängt davon ab, welchem Teil die Schaltuhr  ihren Steuerimpuls zuführen soll.  



  In     Fig.    1 sind drei Kontaktarme des Schalters 4  mit der Steuergruppe C verbunden, während ein  Kontaktarm unmittelbar eine einfache Steuerung aus  führt. Der fünfte Kontaktarm stellt eine Reserve dar  und wird im Ausführungsbeispiel nicht benutzt.  



  Die Zählvorrichtung B besitzt sechs zweipolige  Schalter 21, 22, 23, 24, 25 und 26 mit je neun  Kontaktstellen, von denen eine als Nullstellung dient.  Die Kontaktarme 27 und 28 der Schalter sind me  chanisch miteinander verbunden und in eine be  stimmte Stellung einstellbar. Die Zählvorrichtung B  besitzt auch einen einpoligen Schalter 29 mit 48  Kontakten. Der Kontaktarm 30 des     zuletztgenannten     Schalters unterbricht zunächst den Kontakt beim  Verlassen einer bestimmten Stellung und schliesst  dann den Kontakt in der nächsten Stellung. Der  Kontaktarm 30 kann durch einen Elektromotor 31  angetrieben werden, der mit drei Scheiben 32, 33  und 34 gekuppelt ist, von denen die beiden ersten  48 Nocken und die letzte 6 Nocken besitzt.

   Die  Nocken der Scheibe 32 steuern einen Schalter 35  im Speisekreis eines Relais 36, die Nocken der  Scheibe 33 einen Schalter 37 im Speisekreis des  Elektromotors 31 und die Nocken der Scheibe 34  einen Schalter 38 im Speisekreis eines Relais 39. Je  der Kontakt des einpoligen Schalters 29 ist mit einem  Kontaktpaar eines zweipoligen Schalters elektrisch  verbunden, nämlich mit einem Kontakt des einen  Kontaktarms und mit einem Kontakt des anderen  Kontaktarms; diese Kontakte sind um einen Schritt  gegeneinander     versetzt.    Einer der Kontaktarme (der  obere in der Zeichnung) der zweipoligen Schalter  21, 22, 23, 24, 25 und 26 liegt mit dem Kontakt  arm 30 des einpoligen Schalters 29 im Speisekreis  jeweils eines Relais. Dieses Relais befindet sich in  der Steuergruppe C.

   Im Ausführungsbeispiel dienen      die drei zweipoligen Schalter 24, 25 und 26 als Re  serve und werden nicht benutzt.  



  Die Zählvorrichtung ist noch mit Kontakten 40  und 41 versehen, welche durch einen auf dem Film  ende jeder Spule befindlichen leitenden Streifen  kurzzeitig geschlossen werden. Ein dritter und vierter  Kontakt 42 und 43 werden an einen     überblendungs-          automaten    angeschlossen, welcher für die Erfindung  nicht wichtig ist und daher ausser Betracht gelassen  wird.  



  Die Wirkungsweise der Zählvorrichtung ist wie  folgt:  Es sei angenommen, dass der zweipolige Schalter  21 dem ersten Projektionssystem im     Vorprogramm,     der Schalter 22 dem zweiten Projektionssystem im  Vorprogramm und der Schalter 23 der Projektion  des Hauptfilms entspricht. Wird weiterhin angenom  men, dass das Vorprogramm nur das erste Projek  tionssystem enthält und der Film aus zwei Spulen  besteht, so wird der Schalter 21 in die Stellung 2  und der Schalter 22 in     ,die.    Nullstellung gebracht.  Besteht der Hauptfilm aus drei Filmspulen, so wird  der Schalter 23 in die Stellung 3 gebracht.  



  Am Ende der ersten Filmspule des Vorprogramms  befindet sich ein leitender Streifen, durch den die  Kontakte 40 und 41 kurzzeitig geschlossen werden.  Dadurch wird der Speisekreis des Relais 36 geschlos  sen, so dass der Elektromotor 31 an seine Speisequelle  angeschlossen und angelassen wird. Das Relais 36  bleibt unabhängig von der Zeitdauer der Schliessung  der Kontakte 40 und 41 durch den leitenden Strei  fen mittels eines Haltekontaktes erregt. Der Elektro  motor treibt die     Nockenscheiben    32, 33 und 34 an,  wodurch zunächst der Schalter 37 geschlossen und  dann der im Speisekreis des Relais liegende Schalter  35 geöffnet wird. Trotz des     öffnens    des Schalters 35  bleibt der Elektromotor durch das Schliessen des  Schalters 37 erregt, bis die Scheibe 33 um einen  Nocken weitergedreht ist.

   Der Elektromotor 31  kommt darauf zum Stillstand. Der Kontaktarm 30  ist dann von der Stellung 1 in die Stellung 2 ver  schoben worden und liegt mit dem Kontaktarm 27  im Speisekreis eines Relais der Steuergruppe C.  Ausserdem wurde die Scheibe 34 verschoben und  folglich der Schalter 38 geschlossen. Dieser Speise  kreis ist aber noch geöffnet, da das Relais 36 ab  gefallen ist. Erst nachdem der leitende Streifen auf  dem Ende der zweiten Filmspule die Kontakte 40  und 41 wieder schliesst, wird dieser Speisekreis über  einen der Kontakte des Relais 36 geschlossen und  der Steuergruppe C ein Steuerimpuls zugeführt. Wie  oben bereits beschrieben, wird der Kontaktarm 30  durch den Elektromotor 31 um eine Position ver  schoben.

   Der Kontaktarm 30 nimmt dann die Stel  lung 3 ein und liegt dann mit dem Kontaktarm 28  des Schalters 21 und einem abgefallenen Kontakt  des Relais 36 im Speisekreis des Relais 39, welches  erregt wird. Hierdurch bleibt der Speisekreis des  Elektromotors 31 über einen Kontakt des Relais 39  geschlossen, und der Kontaktarm 30 läuft also weiter.    Der Schalter 38 ist bereits geschlossen, wodurch  das Relais 39 über diesen Schalter und einen Halte  kontakt erregt bleibt. Der Kontaktarm 30 läuft also  weiter bis zur Stellung 9, welche einem Einschnitt  im Umfang der Scheibe 34 entspricht, wodurch der  Schalter 38 geöffnet wird, das Relais 39 abfallen  würde und der Speisekreis des Elektromotors 31  unterbrochen würde.

   In der Stellung 9 aber liegt  der Kontaktarm 30 wieder im Speisekreis des Relais  39, so dass dieses Relais nicht abfällt, sondern erregt  bleibt und der Motor weiterdreht. Wenn der Kon  taktarm 30 die Stellung 9 verlässt, würde das Relais  39 abfallen. Bevor der Kontaktarm 30 aber die Stel  lung 9 verlassen hat, ist der Schalter 38 von der  Scheibe 34 geschlossen worden, so dass das Relais  39 erregt bleibt und der Kontaktarm zur Stellung  17 weiterläuft.  



  Diese Stellung ist der Ausgangspunkt des     Kon-          taktarms    30 für den Hauptfilm, der aus drei Spulen  besteht. Der Vorgang läuft genau so ab, wie für  den Kontaktarm während seiner Bewegung zu den  Stellungen 2 und 3 im Vorprogramm beschrieben  wurde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Film bildwerfern, welche eine Steuergruppe mit von Re lais gesteuerten Schaltelementen besitzt, die am Um fang mit Nocken zum Steuern elektrischer Kontakte versehen sind, wobei mindestens ein Relais der Steuergruppe in Speisekreisen liegt, die durch auf dem einzusetzenden Film liegende Streifen zu vom Filmablauf abhängigen Zeitpunkten geschlossen wer den, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung eine Schaltuhr besitzt, von der mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Bild werferanlage in festen einstellbaren Zeitpunkten ge steuert wird, und dass die Vorrichtung eine Zähl vorrichtung besitzt,
    von der mindestens ein Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Pro jektionsanlage in vom Filmablauf abhängigen Zeit punkten gesteuert wird. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltuhr einen einpoligen Schalter mit 60 Kontakten besitzt, dessen Kontakt arm, der zunächst unterbricht und dann schliesst, durch einen Synchronmotor mit mindestens annä hernd konstanter Geschwindigkeit angetrieben wird, sowie mit einem mehrpoligen Schalter mit 24 Kon takten versehen ist, dessen Kontaktarme, welche gleichfalls zunächst unterbrechen und dann schlie ssen, von einem Elektromotor derart periodisch an getrieben werden,
    dass während einer Umdrehung des Schalters mit 60 Kontakten die Kontaktarme des Schalters mit 24 Kontakten um eine Position inner halb der Zeitdauer versetzt werden, in der der Kon taktarm des Schalters mit 60 Kontakten um eine Position verschoben wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Pol des Schalters mit 24 Kontakten in mindestens einem Relais der Steuer gruppe oder eines anderen Teiles der Bildwerferan- lage ein elektrisches Gegenstück hat. 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass jede Stellung der Schalter mit einer Steckbuchse verbunden ist und die Kontaktarme des Schalters mit 60 Kontakten und jeweils eines Poles des Schalters mit 24 Kontakten im Speisekreis jeweils eines oder mehrerer Relais liegen. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Synchronmotor den Läufer des Schalters mit 60 Kontakten und einen Schalt nocken mit einer Geschwindigkeit von einer Umdre hung pro Stunde antreibt, wobei der Schaltnocken einen Kontakt im Speisekreis des Elektromotors steuert und parallel zu diesem Kontakt ein zweiter Kontakt in diesem Speisekreis liegt, der von einer mit dem Elektromotor gekuppelten Scheibe mit 24 Nocken gesteuert wird. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zählvorrichtung zweipolige Schalter, die in bestimmte Stellungen einstellbar sind, sowie einen einpoligen Schalter mit mehreren Stel lungen besitzt, die gleich dem Produkt der Zahl der zweipoligen Schalter und der Zahl der Arbeitslagen jedes zweipoligen Schalters ist und dessen Kontakt arm, der zunächst unterbricht und dann schliesst, durch einen Elektromotor angetrieben werden kann. 6. Vorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Pol jedes zweipoligen Schal ters in mindestens einem Relais der Steuergruppe oder eines anderen Teiles der Projektionsanlage ein elektrisches Gegenstück hat. 7.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Kontaktarm des einpoligen Schalters und ein Kontaktarm der zweipoligen Schal ter im Speisekreis mindestens eines Relais liegen. B. Vorrichtung nach Unteranspruch 7, mit ein gesetzter Filmspule, dadurch gekennzeichnet, dass durch einen leitenden Streifen auf dem Ende jeder Filmspule der Speisekreis eines Relais geschlossen wird, welches den Speisestrom für den Elektromotor einschaltet, und gleichzeitig mit einem Haltekontakt versehen ist, dessen Kreis von einer durch den Elek tromotor angetriebenen Nockenscheibe unterbrochen wird, nachdem eine zweite, durch den Elektromotor gleichfalls angetriebene Nockenscheibe einen Schal ter im Speisekreis des Motors geschlossen hat. 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Speisestrom des Elektromo tors von der zweiten Nockenscheibe ausgeschaltet wird, deren Nockenzahl der Zahl der Stellungen des einpoligen Schalters entspricht, so dass sich der Kon taktarm jeweils um eine Position verschiebt. 10. Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn die Stellung des Kontakt- arms der eingestellten Stellung eines zweipoligen Schalters entspricht, der Läufer, nachdem der näch ste leitende Streifen auf dem Film den Speisestrom für den Elektromotor eingeschaltet hat, bis zur näch sten ersten Stellung weiterläuft, welche einem zwei poligen, nicht auf Null eingestellten Schalter ent spricht. 11.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass, wenn der Kontaktarm die Stel lung erreicht, welche der eingestellten Stellung des anderen Pols eines zweipoligen Schalters entspricht, ein zweites Relais erregt wird, welches den Speise kreis des Elektromotors geschlossen hält, und wenn der Kontaktarm diese Stellung verlässt, ein von einer Nockenscheibe betätigter, parallel zum Kontaktarm liegender, Schalter den Speisekreis dieses Relais ge schlossen hält.
CH1065961A 1960-09-17 1961-09-14 Vorrichtung zum selbsttätigen Steuern von Filmbildwerfern mit Hilfe von Schaltelementen CH381981A (de)

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