AT263580B - Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage

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AT263580B
AT263580B AT602165A AT602165A AT263580B AT 263580 B AT263580 B AT 263580B AT 602165 A AT602165 A AT 602165A AT 602165 A AT602165 A AT 602165A AT 263580 B AT263580 B AT 263580B
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Description


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Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage mit   mehrerenAnzeigeelementen,   die synchron durch den Anzeigeelementen einzeln zugeordnete, in Parallelschaltung an zwei Betätigungsleitungen angeschlossene und durch polarisierte Impulse betätigbare Schrittschaltmotore weiterschaltbar sind. 



   Schrittschaltmotoren, die durch polarisierte Impulse betätigt werden, sind an sich bekannt und beispielsweise in der franz. Patentschrift Nr. l. 090. 465 und in der   brit. PatentschriftNr. 955, 986 beschrie-   ben. 



   Es genügt daher, darauf hinzuweisen, dass ein solcher Motor, wenn er unter der Wirkung eines polarisierten Impulses um einen Schritt weitergeschaltet wurde, zur Weiterschaltung um einen folgenden Schritt einen Impuls entgegengesetzter Polarität als der vorhergehende Impuls bedarf, da ein Impuls der gleichen Polarität keinerlei Wirkung auf den Motor hätte. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 1137 658 ist eine Einrichtung zur Gleichstellung mehrerer, einzelne Signalbilder auslösender Steuergeräte bekannt. Bei dieser Einrichtung, die zur Überwachung der Steuergeräte bei Verkehrssignalanlagen bestimmt ist, wird die Gleichlaufüberwachung nur jeweils bei einem bestimmten Schaltschritt einer Reihe von zyklisch wiederholten Schaltschritten durchgeführt und bei Auftreten einer Störung wird nach einer bestimmten Wartezeit die Abschaltung des gestörten Gerätes und die Abgabe einer Störmeldung an die Steuerzentrale ausgelöst. 



   Aus der deutschen Patentschrift Nr. 913 755 ist ferner eine   Gleichlaufüberwachungseinrichtung   für Anzeigeorgan bekannt, mit welcher der Gleichlauf von kontinuierlich durch Synchronmotoren in Drehbewegung gehaltenen Anzeigeorganen nur beim Durchgang dieser Anzeigeorgane durch eine bestimmte Sollstellung überprüft wird. 



   Die beiden vorstehend erwähnten Gleichlaufüberwachungseinrichtungen können nur In Fernzeigeanlagen verwendet werden, bei denen, wie bei Verkehrssignalen oder Verkehrsampeln, bestimmte Anzeigen in ständig gleichbleibender zyklischer Folge wiederholt werden. In Fernanzeigeanlagen, in denen dieAnzeigeelementezuverschiedenen, jeweils wahlweise bestimmten Zeitpunkten verschiedene, ebenfalls beliebig ausgewählte Informationen geben sollen, können diese bekannten Einrichtungen nicht verwendet werden. Bei Fernanzeigeanlagen mit stets wechselndem Informationsinhalt sind bekanntlich mehrere, untereinander gleiche, voneinander entfernt angeordnete Informationstafeln vorhanden, die je aus mehreren Fernanzeigeeinrichtungen bestehen, deren Anzeigeelemente eine vollständige Information liefern.

   So kann beispielsweise bei einer Fernanzeigeanlage eines Bahnhofes eine vollständige Informationstafel vier, in einem gemeinsamen Gehäuse nebeneinanderliegend angeordnete   Fernanzeigeeinrich-   tungen enthalten, deren Anzeigeelemente je aus einer Fächerwalze bestehen, wobei die Fächer der ersten Anzeigeeinrichtung beispielsweise den Bestimmungsort eines Zuges, jene der zweiten Anzeigeeinrichtung den Abfahrtbahnsteig des Zuges, jene der dritten   AnzeigeeinrichtungdieAbfahrtsstundeund   schliesslich jene der vierten Anzeigeeinrichtung die Abfahrtminuten des betreffenden Zuges anzeigen. In einem Bahnhof sind gewöhnlich mehrere, untereinander gleiche Informationstafeln vorgesehen, die 

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 alle gleichzeitig die gleiche Information liefern sollen. So kann z.

   B. eine Tafel in der   Bahnhofhalle,   eine andere in der Abfahrthalle der Züge und eine weitere auf dem betreffenden Bahnsteig angeordnet sein, wobei sich auch noch in Wartesälen usw. weitere Tafeln befinden können. 



   Wenn von der Steuerzentrale der Fernanzeigeanlage Signale ausgesandt werden, um auf den Ta- feln eine vorbestimmte, vollständige Information zusammenzustellen, ist es erforderlich, dass diese In- formation auf allen Informationstafeln gleichzeitig und mit grösster Genauigkeit wiederholt wird. Es muss mit andern Worten verhindert werden, dass beispielsweise bei einer Bahnhofsfernanzeigeanlage eine Informationstafel in der Bahnhofhalleankündigt, ein Zug nach einer gewissen Stadt fahre von einem be- stimmten Bahnsteig ab, während gleichzeitig die Informationstafel an dem betreffenden Bahnsteig ankündigt, von diesem Bahnsteig fahre ein Zug nach einer andern Stadt ab. 



   Eine solche Fehlanzeige kann dadurch zustandekommen, dass einer oder mehrere der Schrittschaltmotore der Fernanzeigeanlage auf einen der polarisierten Steuerimpulse nicht ansprechen. Es könnte ein Motor gestört oder zeitweise durch einen Fremdkörper oder einen andern Mangel daran gehindert sein, einen befohlenen Schaltschritt auszuführen. 



   Die Erfindung zielt darauf ab, eine Einrichtung der einleitend erläuterten Art so auszubilden, dass sie insbesondere auch bei Fernanzeigeanlagen verwendet werden kann, die zu beliebig gewählten Zeiten Informationen mit verschiedenartigem Inhalt liefern sollen. Hiebei soll durch die Erfindung verhindert werden, dass auf mehreren Informationstafeln, die gleiche Informationen liefern sollen, in einem bestimmten Zeitpunkt nicht völlig übereinstimmende Informationen aufscheinen.

   Da die Bewegungssteuersignale allen Fernanzeigeeinrichtungen einer Tafel und allen Fernanzeigeeinrichtungen mehrerer Tafeln gleichzeitig übermittelt werden, besteht ein Hauptzweck der Erfindung darin, die Drehbewegung aller Motoren der Fernanzeigeeinrichtungen sofort zu unterbrechen, wenn ein oder mehrere Motoren infolge des Verlustes eines Impulses oder Nichtbefolgung eines Steuersignals einen Schaltschritt nicht ausgeführt haben. Dabei soll es jedoch ermöglicht werden, dem bzw. den Motoren, die in einer nicht gewünschten Stellung stehen geblieben sind, Impulse mit gleicher Polarität wie jene des verlorenen oder nicht befolgten Impulses zuzusenden, so dass nur dieser bzw. diese Motoren zur Weiterbewegung angeregt werden.

   Sobald dann dieser oder diese Motoren einen Schaltschritt ausgeführt bzw. nachgeholt und sich somit mit den Motoren der andern Fernanzeigeeinrichtungen wieder in Gleichstellung gebracht haben, wird der normale Betrieb wieder aufgenommen. 



   Die Erfindung soll es ermöglichen, in der Steuerzentrale dasAuftreten einer Störung einer der Fernanzeigeeinrichtungen zu melden, sofern der bzw. die erwähnten Motoren, welche einen Impuls nicht erhalten oder nicht befolgt hatten, nach einer bestimmten Anzahl von Zusatzimpulsen nicht weitergeschaltet werden konnten. 



   Ferner soll es   ermöglicht werden,   alle Fernanzeigeeinrichtungen der Anlage selbsttätig in die Nullstellung zurückzuführen, wenn einer der Motoren, die einen Impuls nicht erhalten oder nicht befolgt hatten, nach einer bestimmten Anzahl von Zusatzimpulsen gleicher Polarität nicht weitergeschaltet werden konnte. 



   Gemäss der Erfindung werden die genannten Ziele dadurch erreicht, dass bei einer Einrichtung der einleitend beschriebenen Art der rotierende Teil jedes Schrittschaltmotors mechanisch mit einem Gleichlaufüberwachungsorgan verbunden ist, das mit einem Kontrollschaltelement ausgestattet ist, das jeweils in eine von zwei, den beiden Polarisationsrichtungen der Betätigungsimpulse des zugeordneten Schrittschaltmotors zugeordneten Schaltstellungen einstellbar ist und bei jedem der aufeinanderfolgend ausgeführten Schaltschritte des zugeordneten Schrittschaltmotors in jene seiner beiden Schaltstellungen verstellbar ist, die der Polarisationsrichtung des Betätigungsimpulses des letzten ausgeführten Schaltschrittes des zugeordneten Schrittschaltmotors zugeordnet ist, dass die Kontrollschaltelemente der Gruppe in einem Schaltkreis angeordnet sind,

   in dem in Abhängigkeit von den Schaltstellungen der Kontrollschaltelemente der Gruppe von Anzeigeelementen betätigbare Steuerschaltelemente angeordnet sind, über welche die Schrittschaltmotore der Gruppe bei übereinstimmender Schaltstellung aller Kontrollschaltelemente der Gruppe die Schrittschaltmotore dieser Gruppe mit umgekehrter Polarisation und bei nicht übereinstimmender Schaltstellung der Kontrollschaltelemente der Gruppe mit der gleichen Polarisation wie beim letzten, von den Schrittschaltmotoren der Gruppen ausgeführten Schaltschritt an eine   Betäti-   gungsstromquelle anschliessbar sind, und dass eine Alarmvorrichtung zur Abgabe eines Fehlersignals bei ungleicher Schaltstellung der Kontrollschaltelemente der Gruppe vorgesehen ist. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung bietet zahlreiche bedeutende Vorteile. Vor allem werden durch sie der Gleichlauf und die jeweilige Einstellung aller Anzeigeeinrichtungen der einzelnen Gruppen und ausserdem auch deren Gleichlauf mit den diesen Gruppen zugeordneten Steuereinrichtungen, die, wie 

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 später noch näher erläutert wird, ebenfalls mit durch polarisierte Impulse betätigbaren Schrittschaltmo- toren ausgestattet sind, bei jedem Schaltschritt überprüft und ein Aussertrittkommen eines beliebigen
Schrittschaltmotors wird noch vor der Abgabe des nächsten Betätigungsimpulses festgestellt und sofort selbsttätig berichtigt. Falls diese Berichtigung, z. B. wegen einer Laufstörung des betreffenden Motors, nicht erfolgen kann, wird der Zustand der fehlenden Übereinstimmung der Anzeigeelemente an die
Steuerzentrale gemeldet. 



   Die erfindungsgemässe Einrichtung ermöglicht es, eine beliebig grosse Anzahl von gleichzeitig be- tätigbaren Fernanzeigeeinrichtungen ständig auf Gleichlauf zu überwachen und bei jeder einzelnen Anzeigeeinrichtung einen Einstellfehler, der durch Unterbleiben eines Schaltschrittes infolge eines Verlustes des Impulses, aber nicht durch eine Laufbehinderung des betreffenden Motors entstanden ist, zu berichtigen, wobei ausschliesslich einfache, technisch zuverlässige Mittel verwendet werden und dieAnzahl der Verbindungsleitungen von der Steuerzentrale zu den Fernanzeigeeinrichtungen nicht wesentlich vergrössert zu werden braucht. 



   Ein weiterer Vorteil besteht schliesslich darin, dass durch die   erfindungsgemässe Einrichtung   im Fall, dass der Einstellfehler eines oder mehrerer Motoren, die einen Steuerimpuls nicht erhalten, oder auf diesen nicht angesprochen haben, nicht behoben werden kann, weil der bzw. die Motoren gestört sind, selbsttätig sämtliche Fernanzeigeeinrichtungen mit Ausnahme jener, die nicht mehr weitergeschaltet werden konnte und die dann leicht ermittelt und repariert werden kann, in ihreAusgangs- oder Nullstellung zurückgeführt bzw. bis in diese Stellung weitergeschaltet wird. 



   Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen veranschaulichten Ausführungsbeispieles der Einrichtung zur Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage hervor. 



   In den Zeichnungen zeigen Fig. 1 eine aus mehreren Fernanzeigeeinrichtungen bestehende, vollständige Informationstafel in Ansicht von vorne, die Fig. 2 und 3 veranschaulichen eine Fernanzeigeeinrichtung mit den wesentlichen Bestandteilen in Seitenansicht bzw. in Draufsicht, Fig. 4 ist ein vereinfachtes Schaltschema der Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung für mehrere Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerelemente, Fig. 5 ist ein Diagramm der von einem Impulsgenerator ausgesandten Impulse zur Steuerung der Einrichtung, Fig. 6 ist ein Blockschema einer Alarmvorrichtung,   welchedieselbsttätigeRückführung in dieAusgangsstelllmg   vorbereitet, Fig. 7 ist ein Schaltbild des Verzögerungsstromkreises der Alarmvorrichtung, die Fig. 8 und 9 zeigen ein Steuerelement der Fernanzeigeeinrichtungen in zwei Seitenansichten und Fig.

   10 zeigt eine beispielsweise Ausführung des Impulsgenerators zur Erzeugung von Impulsen nach Fig. 5. 



   Die in Fig. l gezeigte Informationstafel besteht aus mehreren mit Fächerwalzen ausgestatteten Fernanzeigeeinrichtungen-l, 2, 3--, die nebeneinanderliegend in einem gemeinsamen   Gehäuse--4--   untergebracht sind. Die Fächer der Anzeigeeinrichtung --1-- geben beispielsweise Auskunft über den Bestimmungsort eines Zuges, jene der Anzeigeeinrichtung --2-- über den Abfahrtbahnsteig des Zuges und jene der Anzeigeeinrichtung --3-- über die Abfahrtzeit. 



   Eine der untereinander völlig gleichen und nur durch die Aufschrift der Fächer unterschiedlichen Anzeigeeinrichtungen ist in den Fig. 2 und 3 dargestellt. Die Einrichtung besteht aus einem oberen und 
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    mitFächerwalze --15--- befestigt   ist. 



   Weitere Bestandteile der Fernanzeigeeinrichtung, die ebenfalls in den Fig. 2 und 3 sichtbar sind, werden nachfolgend näher beschrieben. 



   Im Schaltschema der Fig. 4 sind die Anzeigeelemente und die Steuerwähler derselben durch strichliert gezeichnete Rechtecke angedeutet. 



   Bei dem bereits erläuterten Anwendungsbeispiel einer Fernanzeigeanlage in einem Bahnhof kann z. B. angenommen werden, dass die in den   Recktecken --16   und 17-- angedeuteten Anzeigeelemente zusammen mit andern zwischen ihnen liegenden und der Einfachheit halber nicht dargestellten Anzeigeelementen ein   und derselben vollständigen   Informationstafel angehören, wobei z. B. das   Element-16-   den Bestimmungsort des Zuges und das Element --17-- die Minuten der Abfahrtzeit zur Anzeige bringt. 



  Die in den   Rechtecken-16'und 17'-angedeutetenAnzeigeelemente   gehören dann einer andern, völ- 
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 Anzeige bringen. 



   Die Anzeigeelemente und die Steuerwähler sind mit je einem Schrittschaltmotor --20-- versehen, durch den sie unter der Wirkung von polarisierten Impulsen weitergeschaltet werden. Jeder Motor --20-ist mit einem   Gleichlaufüberwachungsorgan versehen, das   durch einen   Gleichlaufprüfkontakt --21-- ge-   bildet sein kann und bei jedem aufeinanderfolgenden Schritt des Motors einen von zwei Zuständen annimmt, wobei die Schaltstellung, die der Kontakt nach dem Schaltschritt des Motors hat, für die Polarität des Impulses kennzeichnend ist, der den letzten Schaltschritt des Motors bewirkt hat. Die Betätigung, d. h. der Zustandwechsel der Kontakte --21-- kann beispielsweise mittels Nocken erfolgen, die der Einfachheit halber nicht dargestellt sind. 



   In der Steuerzentrale befindet sich ausser den Steuerwählern ein Impulsgenerator --22--, der aus einer bistabilen Kippschaltung, einer Verstärkerstufe und aus zwei Relais bestehen kann, wie dies beispielsweise im Schaltschema der Fig. 10 veranschaulicht ist. 



    Die bistabile Kippschaltung wird durch die beiden Transistoren-T und T-verwirklicht, die Verstärkerstufe durch einen Transistor --T3--'über den ein Relais-A-periodisch erregt wird, das   seinerseits mittels eines Kontaktes --ar- ein sowohl imAnzug als auch im Abfall durch einen Konden-   sator-C--und einen Widerstand --R-- verzögertes Relais --B-- steuert. 



  Die Kippschaltung wird durch Schliessen eines Kontaktes --23a-- in Betrieb gesetzt und liefert in   an sich bekannter Weise gewöhnliche Rechteckimpulse. 



   In jeder Halbperiode, in der der Transistor T2-- nicht leitend ist, befindet sich der Transistor --T3-- in leitendem Zustand, wodurch das Relais --A-- erregtwird, das mittels des   Kontaktes --al--   das Relais-B-erregt, das jedoch, wie gesagt, verzögert anspricht und auch verzögert abfällt. 



   Das Relais-A-hat einen weiteren Umschaltkontakt-an-, der durch einen gleichzeitig mit 
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 F und G-des Impulsgenerators eine Folge unpolarisierter Impulse anlegt, wie sie in Fig. 5 dargestellt ist. Im Diagramm der Fig. 5 sind die langen   Impulse -36-- nur   deshalb unterhalb der Mittellinie dargestellt, um kenntlich zu machen, dass sie an einem andern Ausgang als die langen Impulse --44-- abgegeben werden. Es ist jedoch festzuhalten, dass sämtliche dargestellten Impulse --33, 36,42 und 44-die gleiche Polarität besitzen, wobei die kurzen Impulse-33 und   42--   an den Ausgang --F--, die langen Impulse --36-- an den Ausgang --G-- und die langenImpulse --44-- an den Ausgang --E-- angelegt werden. 



   Beim Schliessen der Kontakte-23a und 23b-- wird das Relais-A-erregt. Über den Umschalt- 
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 --33-- am Aus-lais-B-anspricht, werden seine Kontakte--bl und bo-umgelegt und über die Kontakte-an und b2-- wird ein langer Impuls --36-- am --36-- am Ausgang --G-- geliefert. Wenn das Relais --A-- sodann zufol-   ge der Steuerung seitens der Kippschaltung abfällt,   werden seine Kontakte-al und an-in die in Fig. 10 dargestellte Lage zurückverstellt, während das abfallverzögerte Relais --B-- noch eine kurze Zeit erregt bleibt. Über die Kontakte --a2 und   bu-- wired   somit wieder ein kurzer Impuls --42-- am Ausgang - geliefert. Fällt sodann auch das   Relais-B-ab,   wird über die Kontakte --a2 und b1-- (in der in Fig. 10 gezeigten Lage) ein langer Impuls --44-- am Ausgang --E-- geliefert.

   Bei der darauffolgen- 
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 wachungsrelais oder   Prüfrelais-CS-,   dessen Umschaltkontakte --cs1 und   csn-hiebei   umgelegt werden. Die langen Steuerimpulse-36-, die im unteren Teil des Diagramms der Fig. 5, und die langen 
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    bzw.. In-, dasber   sind die Gruppenwählrelais --T1 ..... Tn--als einzeln über Kontakte --x.....n-erregbardargestellt. 



   Die Verbindungen zwischen den verschiedenen Schaltelementen sind aus dem Schaltschema der Fig. 4 ersichtlich. Insbesondere ist eine Leitung --24-- zu einer Stromquelle (negativer Pol) und der positive Pol (Masse) --25-- derselben dargestellt. Die Kontakte --a13 und aI4-- oberhalb der Steuer-   schaltrelais-P und D-- gehören   zu einem in Fig. 6 dargestellten Alarmrelais --AL--. 



   Im Ruhezustand der Fernanzeigeanlage, in dem kein Teil der Anlage unter Strom steht bzw. erregt ist, liegen alle Kontakte in der mit vollen Linien gezeichneten Lage. Bei der in Fig. 4 dargestellten La- 
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 wachungsleitung bildet. 



   Ausgehend vom Ruhezustand der Fernanzeigeanlage sei nun angenommen, dass auf jeder von meh- reren Informationstafeln eine bestimmte Information zur Anzeige gebracht werden soll. DieseInformation möge die Anzeige des Bestimmungsortes und der Minuten der Abfahrtzeit eines Zuges umfassen, d. h. die Anzeigeelemente --16, 16' und 17,   17'-müssen   aus ihrer Ruhelage weitergeschaltet werden. 



   Zunächst werden die Kontakte --x und n-- geschlossen und damit die   Relais-T und T -er-   regt. 
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 die Leitungen --27 und 26-- sowie die   Kontakte --t11   und tn1- an Masse --25-- gelegt wird. 



   Gleichzeitig mit dem Schliessen der Kontakte-x und n-werden auch die   Kontakte -23a und     23b-geschlossen,   wodurch der Impulsgenerator --22-- in Betrieb gesetzt wird und die in Fig. 5 dargestellte Folge von Impulsen aussendet, die zur Betätigung der polarisierten Motoren, zur Gleichlauf- überwachung aller Motoren und zumAnhalten der Fernanzeigeeinrichtungen in einer vorgewählten Stellung dienen. 



   WieausdemDiagramm der Fig. 5 hervorgeht, gibt der Impulsgenerator --22-- an einem getrennten   Ausgang-F-einen   kurzen Kontrollimpuls --33 bzw. 42-vor jedem langen Steuerimpuls--36 bzw. 44-- ab, die Steuerimpulse werden seitens der Impulsschaltrelais --I1 und I2-- wiederholt und über die Kontakte der Steuerschaltrelais-P, D-und der Wählrelais --T1.....Tn- den Motoren --20-- zugeleitet. Die Kontrollimpulse betätigen das   Prüfrelais --CS--,   das mit seinen Kontakten --cs1 und   csn-   die Steuerschaltrelais --P und   D-- an   die Gleichlaufüberwachungsleitungen --28 und 32-- anlegen.

   Die Erregung des Prüfrelais -CS- und somit die Verbindung der Steuerschaltrelais --P und D-- mit den Lei-   tungen --28 und 32-- erfolgt vor jeder Erregung der Impulsschaltrelais oder Betätigungsrelais -- I und I2--, d.h.bevor die Motoren jeden Schaltimpuls erhalten. Beim Einschalten des Impulsgenerators--22--   liefert er zuerst über den Ausgang -F- einen Kontrollimpuls --33-- (Fig.5). der das   Prüfrelais --CS--   erregt, so dass dessen beide Kontakte --csl und cs2-- in die strichlierte Lage umgelegt werden. 
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 nur das Relais-P-wird erregt, da sich sämtliche Fernanzeigeeinrichtungen und die Steuerwähler in der Ruhe- oder Nullage befinden und daher beim dargestellten Beispiel nur die Leitung --28-- über die Kontakte --21-- an Masse liegt, wie dies aus dem Schaltschema der Fig. 4 erkennbar ist. 



   Beim Ansprechen des Steuerschaltrelais --P-- werden seine   Kontakte-p..... p--umgelegt.   



   Nach dem Ende des Impulses --33-- fällt das Prüfrelais --CS-- ab und seine Kontakte --cs1 und cs2 kehren in ihre Ruhelage zurück. Das Steuerschaltrelais-P-bleibt jedoch über den   Kontakt-es-,,   seinen eigenen Haltekontakt --P1--, die Leitungen --34 und   35--   an Masse --25-- angeschlossen und hält sich daher selbst. 



   Das Steuerschaltrelais-D-bleibt hingegen unerregt, da sich sein   Haltekontakt--d2-- in   Ruhelage befindet und geöffnet ist. 
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 sendettungen --29, 30 und   31-auf   die Leitungen-39, 40 und 41-- umgeschaltet werden, die mit der Lei-   tung-32-verbunden   sind, die nun an Masse liegt, während die Masse von der Überwachungsleitung   - 28-abgetrennt   ist. Das Steuerschaltrelais --P-- wird jedoch über seinen Haltekreis: Masse --25--, Leitungen --35 und 34--, Kontakte-Pi und es--weiter erregt gehalten. 



   Nach dem Steuerimpuls --36-- sendet der Impulsgenerator --22-- einen Kontrollimpuls --42-aus, der wieder das   Prüfrelais-CS-- erregt,   dessen   Kontakte-es-.   und   csn-die   Steuerschaltrelais - P und D-- wieder an   die Überwachungsleitungen-28   und 32-- anlegen. Da die   Leitung--28-- nicht   an Masse liegt, fällt das Steuerschaltrelais-P-- ab und alle seine Kontakte kehren in die Ruhelage zurück. Dadurch wird der Stromkreis für das   Steuerschaltrelais-D-geschlossen,   das über die Kontak-   te-can   und Pound die Leitung --32-- über die Kontakte --21-- an Masse angelegt wird.

   Das Steuerschaltrelais --D-- spricht an und hält sich nach Beendigung des   Impulses -42-- über   die Kon- 
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 den die Leitungen --38-- über die    Kontakte--t 12 und t 2-und   die   Kontakte-ig   und i24-- sowie    die Kontakte --P3   und   p-an Masse gelegt,   während die Leitungen --37-- über die Kontakte --i21 und   ino-und   die   Leitung -24-- mit   der Stromquelle verbunden sind. Die Motoren --20-- erhalten einen Betätigungsimpuls mit entgegengesetzter Polarität wie beim vorhergehenden Impuls und werden daher um einen Schritt weitergeschaltet. Wenn angenommen wird, dass die Motoren eine volle Umdrehung in zehn Schritten durchführen, dann werden sie bei jedem Schaltschritt um 360 weitergedreht. 



   Der neue Schaltschritt der Motoren bringt die   Überwachungskontakte --21-- in   ihre Ausgangslage zurück, so dass die   Leitung --28-- wieder   an Masse gelegt und die   Leitung --32- von   der Masse getrennt wird. 



   Die Schaltung befindet sich somit wieder im Ausgangszustand und das beschriebene Arbeitsspiel wiederholt sich, wobei die Steuerschaltrelais --P und D-- abwechselnd erregt und abgeworfen werden, je nachdem, ob der Schritt, den die Fernanzeigeeinrichtungen ausführen sollen, ein"gerader"oder "ungerader"ist, d. h. ob beim Impuls, der die Motoren --20-- weiterschaltet, Masse an der rechten bzw. an der linken Leitung (im Schaltschema der Fig. 4) der Motoren liegt. 



   Aus den bisherigen Ausführungen geht klar hervor, dass beim Stillstand der Motoren --20-- der Zustand der Überwachungskontakte --21--, d.h. der Umstand, ob sie die Leitungen --26-- mit der Leitung-28 oder 32-- verbinden, für den Impuls kennzeichnend ist, der als letzter die Motoren betätigt hat. Ferner geht aus den Ausführungen hervor, dass die Motoren der Steuerwähler und der Fernanzeigeeinrichtungen im Betrieb alle gleichzeitig und mit synchroner Phasenlage weitergeschaltet werden. 



   Wenn ein oder mehrere Motoren der Steuerwähler oder der Fernanzeigeeinrichtungen aus einem beliebigen Grund einen Steuerimpuls nicht erhalten oder nicht befolgen, d. h. wenn der entsprechende Motor nicht regulär den Schaltschritt zusammen mit den andern Motoren ausführt und in der vorher eingenommenen Stellung stehen bleibt und daher nicht mehr die Gleichstellung aller bewegten Organe vorhanden ist, dann ergibt sich, dass beide Überwachungsleitungen --28 und   32-- an   Masse gelegt werden. 



   Es sei angenommen, dass durch den zuletzt erläuterten Steuerimpuls-44-- alle Motoren mit Ausnahme eines einzigen regulär um einen Schritt weitergeschaltet wurden. Beispielsweise habe der Motor --20-- des Anzeigeelementes --16-- den Masseimpuls über die Leitung --38-- nicht erhalten und wurde nicht weitergeschaltet. Dies könnte aus verschiedenen Gründen eingetreten sein, die hier nicht einzeln behandelt zu werden brauchen. 



   Beispielsweise sei angenommen, dass ein Staubkorn den Betätigungsmechanismus des Motors blokkiert hat. 



   Während die Überwachungskontakte --21-- jener Motoren --20-- der Steuerwähler und Fernan zeigeeinrichtungen, die regulär weitergeschaltet wurden, in ihre in Fig. 4 mit vollen Linien gezeichnete Lage umgelegt worden sind und nun die   Leitungen-26-mit   der Überwachungsleitung --28-- verbinden, ist der Kontakt--21-- des stehengebliebenen Motors in seiner strichliert eingezeichneten Lage verblieben und verbindet dadurch weiterhin die entsprechende Leitung-26-mit der Leitung --32--. 



   Wenn nun der Impulsgenerator --22-- den nächsten Kontrollimpuls --33-- aussendet und das Prüfrelais-CS-erregt, kann das über seinen Haltestromkreis weiter erregt gehaltene Steuerschaltrelais- Dnicht abgeworfen werden, da es auch über den in die strichlierte Lage umgelegten   Kontakt-cSn-über   die   Leitung-32-an   Masse angelegt bleibt. Gleichzeitig kann das Steuerschaltrelais-P-- nicht erregt werden, weil der umgelegte   Kontakt --d1-- die Masse   von der   Leitung-28-- nicht   an seiner Wick- 

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 auch beim Schliessen der   Kontakte-i < n und i -die Kontakte-dg   und d4-- stets umgelegt sind. 



  Die Motoren, die vorher durch einen Masseimpuls über die Leitungen --38-- weitergeschaltet worden sind und sich jetzt nur durch einen Masseimpuls über die Leitungen --37-- weiterbewegen könnten, bleiben somit unbetätigt stehen. 



   Nach dem   Steuer impuls --36-- sendet   der Impulsgenerator einen neuen Kontrollimpuls --42-- aus, 
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 und die Leitung --24-- mit dem negativen Strompol verbunden werden. 



   Die Motoren, die vorher weitergeschaltet wurden, bleiben jetzt stehen, da die Masse an der Lei- tung --38-- liegt und daher die Polarität des Impulses die gleiche ist wie jene des Impulses, der die vorherige Weiterschaltung bewirkt hat. 



   Der Motor des Anzeigeelementes --16--, der, wie angenommen wurde, einen Schritt nicht ausge- führt hat, erhält nun einen Impuls mit der gleichen Polarität wie jene des Impulses, den er nicht erhalten hat, und wird angeregt, sich mit den Motoren der andern Anzeigeelemente und Steuerwähler in
Gleichstellung zu setzen. Wie ersichtlich, erfolgt diese Korrektur vollkommen selbsttätig. 



   Der nächste   Kontrollimpuls-33-erregt   das   Prüfrelais-CS-- und   das Steuerschaltrelais--D-kann abfallen, da die   Leitung--32-- nicht   mehr an Masse liegt, während das Steuerschaltrelais-Perregt wird und somit ermöglicht, dass ein weiterer positiver Impuls an die Leitungen --37-- angelegt wird. 



   Nun befinden sich die bewegten Organe wieder alle in Gleichstellung und die Einrichtung steuert weiterhin das schrittweise Fortschalten aller Motoren in der beschriebenen Weise. 



   Beim erläuterten Beispiel wurde angenommen, dass ein einziger zusätzlicher Korrekturimpuls ausreicht, um alle Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerwähler wieder in Gleichstellung zu bringen. Es versteht sich aber, dass für den   izall,   dass der Zustand des mangelnder Synchronismus, d. h. das Fehlen der Übereinstimmung des Gleichlaufes nach dem ersten Korrekturimpuls weiter bestehen bleibt, die Einrichtung weiterhin dasAnlegen von weiteren Impulsen mit gleicher Polarität an die Motoren ermöglicht, z. B. Masse an die Leitungen --37 und 38-- je nach dem Zustand des Stromkreises, bis beim Aussenden eines Kontrollimpulses die Steuerschaltrelais-P und D--die Rükkehr in die Gleichstellung feststellen. 



   Um zu verhindern, dass die Anlage durch eine bleibende Störung einer Fernanzeigeeinrichtung blockiert wird, ist die Einrichtung nach der Erfindung mit einem Zeitschalter ausgestattet, der, wie nachfolgend erläutert wird, die Aussendung nur einer beschränkten Anzahl von Korrekturimpulsen zulässt. Wenn am Ende dieser Reihe von Korrekturimpulsen der Zustand der mangelnden Übereinstimmung weiter bestehen bleibt, dann setzt die Einrichtung ein Alarmsystem in Betrieb, das der Bedienungsperson der Anlage die Störung meldet und selbsttätig alle im Augenblick des Auftretens der Störung von der Einstelloperation betroffenen Steuerwähler und Fernanzeigeeinrichtungen in ihre Nullstellung zurückführt. 



   Um dies zu erläutern, ist es zweckmässig, zunächst kurz darzulegen, in welcher Weise bei einer besonderen Ausführungsform der Erfindung bei den verschiedenen Informationstafeln das Anhalten aller die gleiche Anzeige vermittelnder Fernanzeigeeinrichtungen,   d. h. z. B. das Anhalten   der den Bestimmungsort oder den Abfahrtbahnsteig des Zuges od. dgl. anzeigenden Fernanzeigeeinrichtungen erfolgen kann, sobald die Reihe der entsprechenden Fernanzeigeeinrichtungen die gewünschte Stellung erreicht hat, natürlich für den Fall, dass die Anlage störungsfrei funktioniert hat. 



   Zu diesem Zweck wird vor allem auf die Fig. 8 und 9 Bezug genommen, in denen ein Steuerwähler dargestellt ist. Dieser Steuerwähler ist, von der in Fig. 8 gezeigten Seite aus gesehen, ganz ähnlich der in Fig. 2 dargestellten Fernanzeigeeinrichtung aufgebaut und unterscheidet sich von dieser nur dadurch, dass die Fächerwalze fehlt. Gleiche Teile sind in den entsprechenden Figuren mit gleichen Bezugsziffern bezeichnet. Von der andern Seite gesehen, erscheint der Steuerwähler wie in Fig. 9 dargestellt und trägt auf der Welle --45-- des Rotors oder auf einer von diesem über ein Übersetzungsgetriebe angetriebenen Welle eine   Scheibe--46--,   deren Flächen mit einer leitenden Metallschicht überzogen sind, in der sich   nitht   leitende isolierte Sektoren --47-- befinden. 

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   Der Einfachheit der Darstellung halber wurde, wie bereits erwähnt, angenommen, dass der Rotor eine volleUmdrehung in zehn Schritten von je 360 ausführt. Ferner wird angenommen, dass die Fächerwalze jeder Fernanzeigeeinrichtung zehn Fächer aufweist und die Scheibe --46-- unmittelbar auf der Rotorwelle --45-- des Steuerwählers sitzt und entsprechend der Anzahl der Fächer einer jeden Fernanzeigeeinrichtung zehn isolierte   Sektoren --47- trägt,   die in der in Fig. 9 ersichtlichen Anordnung verteilt sind. 



   Mit der Scheibe--46-stehen elf, längs eines Radius der Scheibe auf dieser aufliegende Schleif-   kontakte-48-in   Berührung, die in einem derartigen gegenseitigen Abstand angeordnet sind, dass wäh- 
 EMI8.1 
 der leitenden Oberfläche der   Scheibe --46- in   Berührung. Die Kontakte --48-- werden von je einem Stab --49-- getragen, wobei diese Stäbe an ihren äusseren Enden mit ortsfesten, im Halbkreis um den Drehpunkt 
 EMI8.2 
 



   Es sei nun beispielsweise die   Scheibe -46-- des   Steuerwählers betrachtet, der mit den Fernanzeigeeinrichtungen parallelgeschaltet ist, die dazu bestimmt sind, an den verschiedenen Informationstafeln den Bestimmungsort des Zuges anzuzeigen. In der Steuerzentrale der Anlage möge die Bedienungsperson im Augenblick der Inbetriebnahme der Einrichtung den Kontakt --50-- beispielsweise auf den fünften festen Kontakt, beginnend von dem in Fig. 9 dargestellten äussersten Kontakt, einstellen, wodurch der fünfte   Schleifkontakt --48- an   Masse gelegt wird.

   Damit wird der Stromkreis über die Scheibe --46-- 
 EMI8.3 
 -51-- fürDies hat zur Folge, dass der Steuerwähler --18-- und alle Femanzeigeeinrichtungen --16, 16'--, die dazu bestimmt sind, auf den verschiedenen Informationstafeln den Bestimmungsort des Zuges anzuzeigen, angehalten werden und nunmehr gerade die gewünschte Information über den Bestimmungsortvermitteln. 



   Eine analoge Wirkungsweise ergibt sich für alle andern Steuerwähler und verschiedenen Fernanzeigeeinrichtungen, die unter der Kontrolle eines eigenen zugeordneten   Gruppenwählrelais-T-- eine   bestimmte Information liefern sollen. 



   Die Fächerwalze einer jeden Fernanzeigeeinrichtung kann, wie angenommen, zehn Fächer haben, aber sie kann natürlich auch mehr oder weniger als zehn Fächer aufweisen, in welchem Fall die Übersetzung von der Motorwelle zur Welle der Fächerwalze entsprechend bemessen sein muss. 



   Bei der nachfolgenden Erläuterung der Störungsüberwachung sei angenommen, dass die Störung eines von der im Gang befindlichenEinstelloperationbetroffenenMotors länger als die vorgesehene Zeitspanne anhält und infolgedessen, wie dargelegt worden ist, eines der Steuerschaltrelais-P oder D-dauernd erregt bleibt. In diesem Fall kommt die in Fig. 6 gezeigte Verzögerungsschaltung --52-- zur Wirkung, die derart aufgebaut ist, dass sie ein Alarmrelais --AL-- zum Ansprechen bringt, wenn die an ihren Eingang über die beiden in Reihe geschalteten   Ruhekontakte-p   und de-der Steuerschaltre-   lais-P und D-angelegte   Masse eine vorbestimmte Zeit lang abgetrennt wird, d. h. wenn eines der beiden Steuerschaltrelais-P bzw.   D-- länger   als diese vorbestimmte Zeit erregt bleibt.

   Die Dauer der   bei Durchführung   der normalen Weiterschaltungen der Motoren auftretenden, verhältnismässig   kurzzeiti-   gen, abwechselnden Erregungen der Steuerschaltrelais --P und D-- reicht hingegen nicht aus, um das   Alarmrelais-AL-über   die   verzögerungsschaltung -52-,   die in an sich bekannter Weise ausgebildet ist, zum Ansprechen zu bringen. Auch die Zeit, während der eines der Steuerschaltrelais --P bzw. D-erregt bleibt, um in der beschriebenen Weise mittels einer vorbestimmten Anzahl von Korrekturimpulsen ein durch eine vorübergehende Störung bzw. Behinderung bedingtes Aussertrittkommen eines oder mehrerer Motoren zu beheben und zu korrigieren, ist noch nicht ausreichend, um das Relais --AL-- zum Ansprechen zu bringen.

   Wenn jedoch diese vorbestimmte bemessene Zeit überschritten wird, wird das Alarmrelais --AL-- erregt, wobei dann alle seine Kontakte umgelegt werden. Der   Kontakt-alg-löst   

 <Desc/Clms Page number 9> 

 
 EMI9.1 
 

 <Desc/Clms Page number 10> 

   seinerseits die Sperrung des Transistors-T--aufhebt, so dass dieser in den leitenden Zustand übergeführt wird und das Alarmrelais-AL-- zum Ansprechen bringt.   



   In Fig. 4 sind die   Überwachungskontakte-21-- als Umschaltkontakte   dargestellt, die durch von den zugehörigen   Motoren -20-- betätigte   (nicht gezeigte) Steuernocken von der einen in die andere Lage umgelegt werden. 



   In der Praxis können diese   Kontakte --21-- vorteilhafterweise   durch Schleifkontakte ersetzt werden, die das Weiterschalten der Motoren der Fernanzeigeeinrichtungen und Steuerwähler ermöglichen, wie dies in den Fig. 2 und 8 gezeigt ist. 



   Gegenüber den durch Steuernocken betätigten Umschaltkontakten weist die letztere   Ausführung den   Vorteil auf, dass die Betriebssicherheit erhöht ist und die Anschaffungskosten erheblich niedriger sind. 



   Auf jedem   Klinkenrad-10-ist   eine gedruckte   Schaltung --54- aus   einer leitenden Metallschicht sektorenweise verteilt angebracht (beim dargestellten Motor mit zehn Schaltschritten sind zehn Sektoren vorhanden), wobei abwechselnd ein Sektor gegen den Umfang und der folgende Sektor gegen die Mitte des Radesversetztangeordnet ist. Auf der leitenden gedruckten Schaltung liegen drei Kontakt-   federn --55- auf,   von denen die mittlere mit einer Leitung --27-- (entsprechend der Bezeichnung in Fig. 4), die äussere mit einer   Leitung --29-- und   die innere mit einer   LeitUng --39-- verbunden   ist. 



  Wenn sich der äussere Schleifkontakt auf einem nach aussen versetzten Sektor der gedruckten Schaltung befindet, sind die Leitungen-27 und 29-miteinander verbunden, und wenn sich der innere Schleifkontakt auf einem nach innen versetzten Sektor befindet, verbindet er die   Leitung --39-- mit   der Leitung --27--. Der mittlere Schleifkontakt steht immer mit der leitenden Schicht der gedruckten Schaltung in Berührung. In der in den Fig. 2 und 8 dargestellten Lage des   Klinkenrades-10-steht   der Motor still. Weitere Stillstandlagen sind durch die Striche --56-- angedeutet, die nur der Verständlichkeit halber eingezeichnet worden sind, für die Erfindung aber keine Bedeutung haben. 



   Es ist schliesslich noch zu bemerken, dass die Einrichtung der leichteren Verständlichkeit und Klarheit halber als mit Hilfe von herkömmlichen Relais ausgestattet angenommen worden ist, doch können diese selbstverständlich leicht unter Verwendung von Transistoren und Dioden durch unbewegliche elektronische Schaltelemente ersetzt werden. In analoger Weise können im Rahmen   der Erfindung natürlich   auch an Stelle von beweglich angeordneten Schliess-,   Umschalt- oder   Trennkontakten auf induktiver, kapazitiver oder photoelektrischer Basis arbeitende Schaltelemente verwendet werden. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage mit mehreren Anzeigeelementen, die synchron durch den Anzeigeelementen einzeln zugeordnete, in Parallelschaltung an zwei Betätigungsleitungen angeschlossene und durch polarisierte Impulse betätigbare Schrittschaltmotore weiterschaltbar sind, und mit Wählern zur Auswahl der Betätigung der Schrittschaltmotoren einer bestimmten Gruppe von Anzeigeelementen, dadurch gekennzeichnet, dass der rotierende Teil jedes Schrittschaltmotors (20) mechanisch mit einem Gleichlaufüberwachungsorgan verbunden ist, das mit einem Kontrollschaltelement (21) ausgestattet ist, das jeweils in eine von zwei, den beiden Polarisationsrichtungen der Betätigungsimpulse des zugeordneten Schrittschaltmotors (20)

   zugeordneten Schaltstellungen einstellbar ist und bei jedem der aufeinan-   derfolgend ausgeführten Schaltschrittedes zugeordneten   Schrittschaltmotors in jene seiner beiden Schaltstellungen verstellbar ist, die der Polarisationsrichtung des Betätigungsimpulses des letzten ausgeführten Schaltschrittes des zugeordneten   Schrittschaltmotorszugeordnet   ist, dass die Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe in einem Schaltkreis angeordnet sind, in dem in Abhängigkeit von den Schaltstellungen der Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe   von Anzeigeelementen (16, 16' ;

     17,   17') betätigbare Steuer-   
 EMI10.1 
 dieser Gruppe mit umgekehrter Polarisation und bei nicht übereinstimmender Schaltstellung der Kontrollschaltelemente der Gruppe mit der gleichen Polarisation wie beim letzten, von den Schrittschaltmotoren der Gruppen ausgeführten Schaltschritt an eine Betätigungsstromquelle (24,25) anschliessbar sind, und dass eine Alarmvorrichtung (AL) zur Abgabe eines Fehlersignals bei ungleicher Schaltstellung der Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe vorgesehen ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nachAnspruch l, gekennzeichnet durch Wählermit Schaltern, die zur Auswahl der Betätigung einer bestimmten Gruppe von Anzeigeelementen (16, 16' ; 17, 17') dienen und jeweils in dem durch zwei Betätigungsimpulsleitungen (37,38) gebildeten Betätigungsstromkreis, in den <Desc/Clms Page number 11> die Schrittschaltmotore (20) der Gruppe in Parallelschaltung eingeschaltet sind, und in einer Steuerleitung (26) zwischen den Kontrollschaltelementen (21) der Gruppe und einem Pol (25) einer Steuerstromquelle (24,25) eingeschaltet sind, durch zwei Steuerschaltelemente (P bzw.
    D), die über eine Verbindungsleitung an den zweiten Pol (24) der Steuerstromquelle angeschlossen sind und über je eine den beiden Schaltstellungen der Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe zugeordnete Schaltleitung (28 bzw. 32) an diese Kontrollschaltelemente anschliessbar sind, wobei die Steuerschaltelemente (P, D) bei übereinstimmender Schaltstellung aller Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe abwechselnd in Abhängigkeit von der jeweiligen Schaltstellung der Kontrollschaltelemente betätigbar sind, um den Anschluss der Betätigungsimpulsleitungen (37,38) der Schrittschaltmotore (20) der Gruppe mit entgegengesetzter Polarität wie beim letzten vorangegangenen Impuls vorzubereiten, während bei nicht übereinstimmender Schaltstellung aller Kontrollschaltelemente der Gruppe durch Einschalten beider Steuerschaltelemente (P, D)
    das zuletzt betätigte Steuerschaltelement weiter betätigt gehalten und die Betätigung des jeweils andern Steuerschaltelementesverhindert ist, um den Anschluss der Betätigungsimpulsleitungen (37, su) der Schrittschaltmotore der Gruppe mit der gleichen Polarität wie beim letzten vorangegangenen Impuls vorzubereiten, durch Impulsschaltelemente (11, In), die an einen Impulsgenerator (22) angeschlossen und in die Betätigungsimpulsleitungen (37,38) der Schrittschaltmotoren (20) der Gruppe eingeschaltet sind und abwechselnd mit der Vorbereitung der Betätigungsstromkreise der Schrittschaltmotoren der Gruppe betätigbar sind, um die Betätigungsimpulsleitungen mit umgekehrter bzw.
    gleicher Polarität wie beim letzten vorhergegangenen Impuls an die Betätigungsstromquelle (24,25) anzuschlie- ssen, und durch eine Alarmvorrichtung (AL), die bei weiterem Fortbestehen der Nichtübereinstimmung der Schaltstellung aller Kontrollschaltelemente (21) der Gruppe betätigbar ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Alarmvorrichtung (AL) jeder Gruppe mit einem in der Steuerzentrale angeordneten Wähler (50 ; n..... x) durch eine Leitung mit einer Einstellvorrichtung des Wählers zur Einstellung desselben auf selbsttätige Rückführung bzw.
    Weiterschaltung der Anzeigeelemente bis in ihre Ausgangslage verbunden ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch wahlweise erregbare Gruppenwählrelais (T...... T ), von denen jedes einen Stromkreisaufbaukontakt (t12..... tnn), der in einer der beiden Betätigungsimpulsleitungen (37, 38) der Schrittschaltmotoren (20) der Anzeigeelemente (16, 161 ; 17, 171) einer Gruppe angeordnet ist und einen Gleichlaufprüfkontakt (t11 ..... tn1) aufweist, der in einer von einem Pol (25) einer Stromquelle zu den Umschaltkontakten der Gleichlaufprüfschalter (21) der Überwachungsorgane der Schrittschaltmotore (20) der Anzeigeelemente der einzelnen Gruppen führenden Anschlussleitung (26) angeordnet ist, durch zwei Steuerschaltrelais (P bzw.
    D), deren EMI11.1 (C S)Betätigungsrelais (In bzw. Il) in den zum zweiten Pol (25) der Stromquelle geführten Verbindungsleitungen der ersten bzw. zweiten Betätigungsleitung (38 bzw. 37) angeordnet ist, so dass bei Übereinstimmung der Schaltstellungen aller Gleichlaufprüfschalter (21) der Betätigungsstromkreis der Schrittschalt- motore (20) der betreffenden Gruppe vonAnzeigeelementen über die abwechselnd geschlossenen Schliesskontakte des ersten und zweiten Betätigungsrelais (I1.I2) und die jeweils geschlossenen Trennkontakte pg,p ..... bzw. dg, d .....) des jeweils unerregten Steuerschaltrelais (P bzw.
    D) mit umgekehrter Polarität wie beim vorhergegangenen Schaltschritt an die Stromquelle angeschlossen werden und bei fehlender Übereinstimmung der Schaltstellung mindestens eines Gleichlaufprüfschalters infolge Ausbleibens des Schaltschrittes bei einem Schrittschaltmotor der Betätigungsstromkreis der Schrittschaltmotore bis zur Wiederherstellung der Übereinstimmung der Schaltstellungen aller Gleichlaufprüfschalter durch Nachholen des ausgebliebenen Schaltschrittes durch den zurückgebliebenen Schrittschaltmotor nur über <Desc/Clms Page number 12> die Schliesskontakte jenes Betätigungsrelais, das beim ausgebliebenen Schaltschritt betätigt war, mit der gleichen Polarität wie bei diesem Schaltschritt an die Stromquelle angeschlossen werden, wobei die Alarmvorrichtung (AL)
    bei Fortbestehen der fehlenden Übereinstimmung der Schaltstellungen aller Gleichlaufprüfschalter über ein, vorzugsweise mit vorbestimmter Verzögerung betätigbares, Warnrelais an eine Betätigungsstromquelle anschliessbar ist.
    5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Gruppenwählrelais (T..... T ) der einzelnen Gruppen von Anzeigeelementen (16, 16' ; 17, 17'.....) mit einem in der Steuerzentrale angeordneten, durch einen Schrittschaltmotor synchron mit den Anzeigeelementen der Gruppe weiterschaltbaren Steuerwähler (18, 19.....) verbunden ist, der wahlweise auf eine be- stimmte AnzeigestellungderAnzeigeelementeder Gruppe einstellbar ist und zum Abschalten der Schrittschaltmotore bei Erreichen der vorgewählten Anzeigestellung der Anzeigeelemente der Gruppe eingerichtet ist.
    6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den Schrittschaltmotoren (20) der Anzeigeelemente mechanisch verbundene Gleichlaufüberwachungsorgang aus einer Scheibe (10) mit isolierender Oberfläche besteht, auf der eine gedruckte Schaltung (54) aus leitendem Material angebracht ist, mit der drei Schleifkontakte (55) zusammenwirken, von denen zwei Schleifkontakte mit Prüfsignalleitungen (28,32) verbunden sind und der dritte Schleifkontakt mit einer Anschlussleitung (26) verbunden und bei Drehung der Scheibe (10) durch den zugeordneten Schrittschaltmotor über die gedruckte Schaltung abwechselnd mit dem einen und andern der beiden andern Schleifkontakte in leitende Verbindung versetzbar ist.
    7. Einrichtung nach einem der Ansprüche l bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Gleichlaufüberwachungsorgan eine mit dem zugeordneten Schrittschaltmotor auf Drehung verbundene Steuernockenscheibe und einen bei Drehung der Nockenscheibe durch diese abwechselnd in die eine oder andere von zwei Schaltstellungen verstellbaren Umschaltkontakt (21) aufweist.
AT602165A 1965-04-23 1965-07-02 Einrichtung zur selbsttätigen Gleichlaufüberwachung und Gleichstellung der Anzeigeelemente einer Fernanzeigeanlage AT263580B (de)

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