CH372007A - Walzenbreithalter - Google Patents

Walzenbreithalter

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CH372007A
CH372007A CH6643858A CH6643858A CH372007A CH 372007 A CH372007 A CH 372007A CH 6643858 A CH6643858 A CH 6643858A CH 6643858 A CH6643858 A CH 6643858A CH 372007 A CH372007 A CH 372007A
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CH
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pawl
finger
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CH6643858A
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Inventor
Hauser Walter
Original Assignee
Hauser Walter
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/22Temples

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description


      Walzenbreithalter       Gegenstand der Erfindung ist ein     Walzenbreit-          halter    an einer Webmaschine.  



  Bei bekannten     Walzenbreithaltern    weist der die       Walzen    tragende Finger ein     Gewinde        auf,    so     dass     derselbe mit     Hilfe    einer Schraubenmutter an einem  an der Webmaschine befestigten Schaft festgehalten  werden kann. Auch der Deckel ist in seiner Wirk  lage über den     Walzen    mit einer Schraube festge  klemmt. In der Folge dieser Anordnung ist das       Entriegeln    und     Zurückklappen    des Deckels bzw.  das Lösen des Fingers, z. B. zwecks Einstellung der       Walzen    bezüglich dem Deckel, umständlich und  zeitraubend.

   Die letztgenannte,     vielfach    aber auch  die ersterwähnte Operation     erfordert    zudem die Ver  wendung eines Schraubenschlüssels.  



  Die Erfindung ermöglicht das Vermeiden dieser  Nachteile, indem der die     Spannwalzen    tragende  Finger mittels eines Bajonettverschlusses in wenig  stens einer     Verdrehlage        arretierbar    gehalten und der  Deckel in seiner Wirklage über den     Walzen    mittels  einer Klinke verriegelt ist.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes ist in der Zeichnung schematisch darge  stellt, und     zwar    zeigen       Fig.    1 eine Seitenansicht mit teilweisem     Schnitt     des Breithalters von dessen     unabgedeckter    Seite her,       Fig.    2 eine Seitenansicht von der Deckelseite  gesehen, und       Fig.    3 eine     Stirnansicht.     



  Gemäss dem dargestellten     Ausführungsbeispiel     besitzt der Breithalter     einen    im     Querschnitt    recht  eckigen Schaft 1 mit einem     Vierkantloch    2, das: er  laubt, den Schaft an einer nicht dargestellten     Web-          maschine    zu befestigen. Im nach aussen gekröpften  Kopfteil 1' des Schaftes 1 ist ein Sackloch 3 vor  gesehen.

   Im Lochboden befindet sich ein Profilloch  4 in der Form einer mit zwei einander diametral    entgegengesetzt angeordneten     Ausnehmungen    erwei  terten     Bohrung.    Dieses     Profilloch    4 dient zur     Durch-          führung    eines aus einem     Ankerzapfen    5 und einem       in    diesem eingesetzten Querstift 6 bestehenden  Schlüssels, welcher mit dem Kopfteil 1' einen  Bajonettverschluss bildet.

       Sinngemäss    kann der mit  dem die     Spannwalzen    7 tragenden Finger 8 fest  zusammenhängende Schlüssel 5-6 durch Verdrehung  im Kopfteil 1' eingehängt werden, wobei die Enden  des Querstiftes     in        verschiedenen        Verdrehlagen    des  Fingers 8 in eine der     Arretierungskerben    9 ein  greifen, die an der äusseren     Stirnseite    des Kopfteiles  1' vorgesehen sind.  



  Die Walzen 7 sind in bekannter Weise an einem  abgesetzten zylindrischen Führungszapfen (nicht er  sichtlich) des Fingers 8 drehbar gelagert, dessen  Achse mit der gemeinsamen Achse des konischen  Fingers 8 und des     Ankerzapfens    5     einen    Winkel  bildet.

   Eine     zylindrische,        einerends    abgeschrägte Dis  tanzhülse 10 ist auf den Ankerzapfen 5 aufge  schoben, deren abgeschrägte Stirnseite unter der  Wirkung einer zwischen dem Kopfteil 1' und der       Distanzhülse    10 eingesetzten Feder 13 an dem ent  sprechend geneigten     Stirnende    des     erwähnten    Füh  rungszapfens     auffiegt.    Im übrigen ist die Distanz  hülse 10 im Sackloch 3     axialverschiebbar        geführt     und mittels eines in den     Ankerzapfen    5 eingesetzten  weiteren Querstiftes 11, welcher in Längsnuten 12  der Hülse 10 eingreift,

       mit    dem Finger 8 drehfest  verbunden. Diese Anordnung gestattet den Finger 8  gegen die Wirkung der Feder 13 zu verschieben und       anschliessend    zu verdrehen.  



  Ein     rinnenförmiger    Deckel 14, welcher in be  kannter Weise von einer Seite her die     Walzen    7 und  den     Finger    8 überdeckt ist um einen am Schaft 1  befestigten Drehzapfen 15 schwenkbar gelagert. In  der     gezeichneten    Wirklage des Deckels 14 ruht ein           Fortsatz    16 desselben am Kopfteil 1' auf, wobei die  untere     Kante    des     Fortsatzes    16 mit einer Schulter  17 des Kopfteiles 1'     einen    Spalt 18 bildet.

   In diesen  Spalt 18     greift    das Ende     einer        Klinke    19 ein, welche  aus     einem        abgewinkelten    Federblatt gebildet und  mit einer Schraube 20 am Schaft 1 schwenkbar  befestigt ist. Diese Klinke 19 stützt sich federnd an  der unteren Kante des     Fortsatzes    16 ab und     ver-          hindert    dadurch das     Zurückklappen    des Deckels 14  aus seiner     Wirklage.    Mit einer Handhabe 21 kann  die Klinke federnd zurückgebogen werden, bis das  Ende derselben den Spalt 18 verlässt.

   Durch ein  anschliessendes     Verschwenken    der     Klinke    19 um  die Schraube 20 wird der Weg zum Zurückklappen  des Deckels vollständig freigegeben. Die Verrie  gelung des Deckels     in    der Wirklage erfolgt durch  das     Zurückschwenken    der     Klinke    19 und durch das  Einschnappen des Endes derselben     in    den Spalt 18.  



  Der     beschriebene    Breithalter bietet besondere       Vorteile,    von denen die wichtigsten     nachfolgend    be  sonders noch     erwähnt    werden. Jede     Manipulation     kann beim beschriebenen Breithalter ohne irgend  welche Werkzeuge     durchgeführt    werden. Dies be  trifft das Herausnehmen oder Einhängen des Fin  gers, das Aufklappen des Deckels 14, wie auch das  Einstellen des Spaltes zwischen dem Deckel 14 und  den Walzen 7 durch Verdrehen des Fingers 8 in  verschiedene Einstellagen.

   Daneben gestattet aber  die gezeigte Ausführung die Ausnützung der über  haupt     möglichen    Webbreite, da die Befestigung des  Fingers 8 am     Schaft    1 wesentlich weniger Raum       beansprucht,    als bei bekannten     Breithaltern.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzenbreithalter an einer Webmaschine, da durch gekennzeichnet, dass der die Spannwalzen tragende Finger mittels eines Bajonettverschlusses in wenigstens einer Verdrehlage arretierbar gehalten und der Deckel in seiner Wirklage über den Walzen mittels einer Klinke verriegelt ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Finger einen Schlüs sel aus einem Ankerzapfen mit einem Querstift auf weist, welcher Schlüssel mit dem Querstift durch ein Profilloch eines Halters hindurchgreift, wobei der Querstift wahlweise in eine der am Halter vorge sehenen Arretierungskerben eingreifen kann.
    2. Walzenbreithalter nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Ankerzapfen eine am Zapfen axial verschiebbare und gegen Drehung gesicherte Distanzhülse trägt, welche mittels einer zwischen ihr und dem Halter eingesetzten Feder in Richtung auf die Walzen gedrückt ist.
    3. Walzenbreithalter nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Feder und wenig stens ein Teil der Distanzhülse in einer Ausnehmung des Halters versenkt sind, wobei die Distanzhülse in dieser Ausnehmung axial verschiebbar geführt ist.
    4. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Fortsatz des Dek- kels und eine Abschulterung des Halters einen zur Schwenkachse des Deckels parallelen Spalt bilden, in welchen der Wirkteil der Klinke eingreift.
    5. Walzenbreithalter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Klinke eine in der Schwenkrichtung des Deckels federnde Zunge ist, welche am Halter aus der Bewegungsbahn des Dek- kels ausschwenkbar gelagert ist.
CH6643858A 1958-11-21 1958-11-21 Walzenbreithalter CH372007A (de)

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