CH355757A - Waschmaschine - Google Patents

Waschmaschine

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CH355757A
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Jakob Dr Rothenberger
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Jakob Dr Rothenberger
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F21/00Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement 
    • D06F21/02Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement  about a horizontal axis
    • D06F21/04Washing machines with receptacles, e.g. perforated, having a rotary movement, e.g. oscillatory movement  about a horizontal axis within an enclosing receptacle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description


      Waschmaschine       Vorliegende     Erfindung        betrifft        eine    Wasch  maschine mit einem feststehenden Aussenbehälter, in  den eine Wasserzuleitung     einmündet,        und    einer sich  in diesem um eine horizontale Achse drehenden, die  nur stirnseitig gelochte     Wäschekammer    bildenden  Innentrommel, in der     Schöpforgane    für die Flüssig  keitszirkulation angeordnet sind.  



  Es sind     Doppeltrommel-Waschmaschinen    mit  einem feststehenden     Aussenigehäuse    und einem in die  sem drehbar gelagerten,     ungelochten    Wäscheträger  und mit ständigem axialem     Durchfluss    der Lauge  durch den Wäscheträger bekannt.

   Bei diesen Maschi  nen fliesst die Frischlauge aus dem Aussengehäuse  durch eine     überlaufperforierung    in der Stirnwand des  Wäscheträgers direkt und unmittelbar in den Wäsche  trägerraum, während die Schmutzlauge durch eine  tieferliegende Perforierung in der dem Einlauf gegen  überliegenden Stirnwand des Wäscheträgers in ein mit  Schöpfrippen ausgerüstetes Trommelabteil abfliesst  und von diesem durch ein Rohrstück     achsmittig    ab  geführt wird.

   Bei anderen Ausführungen wird die  Schmutzlauge direkt innerhalb der einzelnen     Wä-          scheträgerfächer    durch einen axial durchgehenden  Zwischenboden, welcher in ein um die Achse angeord  netes Rohrstück mündet,     abgeführt.    Der Eintritt der  Frischlauge aus dem Aussengehäuse in den Wäsche  träger oder die einzelnen     Wäscheträgerfächer    erfolgt  dabei praktisch auf der Höhe des     Frischlaugenniveaus     des     Aussengehäuses.            Der    Nachteil solcher Waschmaschinen besteht  darin, dass der     Flüssigkeitsd\urchfluss    durch die Wasch  maschine durch die Schöpforgane vorgegeben ist.

    Anderseits ist man daran     interressiert,    während der  Waschphase und während der Spülphase mit mög  lichst unterschiedlichen     durchfliessenden    Wassermen  gen zu arbeiten. Bei der Festlegung der Abschöpf-    Leistung muss     deshalb    ein unbefriedigender     Kompromiss     eingegangen werden.  



  Bekannt ist ferner     eine        Waschmaschine,    bei der  der     Zufluss    der Frischlauge durch die hohle Achse  oder durch ein um die Achse angeordnetes     Halsstück     in eine stirnseitig angebrachte Schöpfkammer erfolgt,  von wo sie dann durch peripher angeordnete Führun  gen in den     Wäscheträgerraum    gelangt. Bei diesen     S5%          stemen    kann die Waschlauge in noch weitgehend un  verbrauchtem Zustand abfliessen.  



  Die Waschmaschine gemäss der Erfindung ist da  durch gekennzeichnet, dass eine mit der Wäschekam  mer stirnseitig verbundene     Schöpfkammer        Öffnungen          aufweist,    von denen .diejenigen, welche die     Schöpf-          kammer    mit dem     Aussenbehälter    verbinden, von der  Drehachse weiter entfernt sind als     diejenigen,    welche  die Schöpfkammer mit der Wäschekammer verbinden,  und     d'ass    auf der der     Schöpfkammer    gegenüberliegen  den Stirnseite der Wäschekammer     Überlauföffnunigen     vorhanden sind.  



  Der dadurch entstehende     Vorteil    der Wasch  maschine besteht darin, dass bei dieser die Kontakt  zeit der Wäsche mit der Waschflüssigkeit auf ein  fachste Weise durch Veränderung der     Zulaufmenge     eingestellt und     reguliert    werden kann, das heisst, die  durchfliessende     Flüssigkeitsmenge    kann ohne weiteres  dem     Beschmutzungsgrad,    der     Beschmutzungsart        und     der Wäscheart in weitem Umfange     angepasst    werden.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    sind Ausführungs  beispiele von erfindungsgemässen Waschmaschinen  schematisch dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 einen     Frontal-Automaten    im Längsschnitt,       Fig.    2 einen Querschnitt nach Linie     II-II    in       Fig.    1,       Fig.    3     eine        Einzelheit    nach     Fig.    1 in grösserem  Massstab,           Fig.    4 eine Ausführung mit zweiseitig gelagertem  Wäscheträger im Längsschnitt,

         Fig.    5 eine Variante zu     Fig.    4 mit zwei im glei  chen Gehäuse gelagerten,     hintereinandergeschalteten     Wäscheträgern, ebenfalls im     Längsschnitt,          Fi,.    6 einen Querschnitt nach Linie     VI-VI    in       Fig.4    und       Fig.    7 einen Querschnitt nach Linie     VII-VII    in       Fig.    5.  



  Der frontal beschickte Automat nach     Fig.    1 weist  eine als Gehäuse bezeichnete feststehende Aussentrom  mel 1 auf, in der die Innentrommel 2 mit Wäsche  kammer mit gelochten     Mitnehmerrippen    3 drehbar  gelagert ist. Mit 4 sind an sich     bekannte    Heizstäbe und  mit 5 ist der Antriebsmotor bezeichnet. Gegen das  hintere stirnseitige Ende der Innentrommel 2 ist durch  eine Querwand 2a eine abgeteilte Kammer 7 gebildet,  die über periphere     Durchbrechungen    6 mit der Aussen  trommel in Verbindung steht. Im weiteren ist noch  eine zentrisch angeordnete Lochreihe 17 an der     hin-          tern    Stirnwand der Kammer 7 vorgesehen.

   Die     Schöpf-          kammer    7 bildet mit der Wäschekammer zusammen  die Innentrommel. Die Verbindung erfolgt durch eine       achsmittige    Lochung 8 (siehe auch     Fig.    2), durch wel  che die Frischlauge eingeführt wird. Die     Schöpfkam-          mer    7 ist durch radial angeordnete Schöpfrippen 15       (Fig.    2) in Sektoren     aufgeteilt,        durch    welche die durch  die Lochung 6 und 17 eintretende Frischlauge laufend  hochgeführt wird.

   Um die     Einfüllöffnung    mit der üb  lichen Tür 11 ist zentrisch in der Wandung der Innen  trommel 2 ein weiterer Lochkranz 9     (Fig.    3) angeord  net, der als Überlauf für den Austritt der verbrauchten  Waschlauge dient. Ein     Abd'eckring    10 führt. die ver  brauchte Waschlauge über den Rand der Aussentrom  mel 1 hinweg in das     Abflussrohr    12. Ein Ventil 13  dient zur Entleerung des Aussengehäuses 1. Mit 14  ist die     Frischwasserzuleitung    und mit 16 das Wasser  ventil mit     Mengenregulierung    bezeichnet.  



  Beim Betrieb dieses Automaten wird in genau  festgelegten Mengen laufend Frischwasser zugeführt.  Die Mengen werden durch     Wasserdruckausgleich-          behälter    und zwei Ventile (eines für geringen, das an  dere für reichlichen     Durchfluss)    oder auch durch einen  an sich     bekannten        Mengenregler    bestimmt. Bei stoss  weiser Wasserzufuhr dagegen genügt ein Ventil. Das  Frischwasser fliesst direkt in das Gehäuse 1, wo es  durch die Heizstäbe 4 auf die     erforderliche    Tempera  tur gebracht und mit den entsprechenden     Zusätzen     versehen wird.

   Durch die Öffnungen 6     und;'od'er    17  fliesst es in die Schöpfkammer 7, wird durch die Rip  pen 15 hochgeführt,     fliesst    bei weiterer Drehung der  Innentrommel durch     die    Lochungen 8 auf einem we  sentlich über dem Baustand der Aussen- und Innen  trommel liegenden Niveau in die Wäschekammer,       durchfliesst    diese     während'    der Wascharbeit in axialer  Richtung und tritt durch die tieferliegende, freie über  lauflochung 9 und über den     Abdeckring    10 aus der  Wäschekammer und zugleich aus der Aussentrommel  1 aus. Das durchschnittliche     Laugenniveau    35 in der  Wäschekammer wird durch den Überlauf 9 bestimmt.

      Die zweiseitig gelagerte Ausführung gemäss     Fig.    4  weist eine Aussentrommel 18, eine nur     stirnseitig    ge  lochte     Wäschekammer    mit einer axial verlaufenden  Trennwand 20, ein     Ablassventil    21, eine     Schöpfkam-          mer    22 für die Frischlauge und ein zentrisches     Hals-          rohrstück    23 auf. Die Wirkungsweise ist hier grund  sätzlich dieselbe wie oben beschrieben, nur dass die  Wäschekammer durch die     axiale    Querwand 20 unter  teilt ist und die Schöpfkammer 22 eine andere Gestal  tung mit     andersgeformten    Schöpfrippen 34 aufweist.

    Die Frischlauge wird bei 26 stirnseitig zugeführt,  durchfliesst die Aussentrommel 18     zwecks        Aufheizung     und Zubereitung, fliesst durch die zentrisch an  geordneten Öffnungen 22a der Innentrommel 19  in jeweils einen Schöpfraum der Schöpfkammer  22, wird durch die Schöpfrippe 34 hochgeführt,  tritt durch die näher der Achse     Qclegene    Loch  reihe 29 in die jeweils     oben.lie-ende    Abteilung  der Wäschekammer ein, durchsetzt diese axial und  tritt durch die     überlauflochun,    25 in einen     Abschöpf-          raum    31, in welchem sie durch nicht dargestellte  Schöpforgane wieder hochgeführt und durch das Hals  rohrstück 23 abgeführt wird.  



  Die Variante gemäss     Fig.    5 arbeitet grundsätzlich       gleich    wie soeben beschrieben, jedoch ist die Wä  schekammer 19 in     zwei    voneinander völlig getrennte,  miteinander umlaufende Teilkammern 19a und 19b  aufgeteilt, die ihrerseits wieder durch ein     ungelochtes     Trennblech 20 unterteilt sind. Die Teilkammer 19b  kann     1@'bis        1/2    des Rauminhaltes der Teilkammer 19a  aufweisen.

   An die Teilkammer 19a grenzen     stirnseitig     zwei Schöpfkammern 33 an, die mit einer Aussen  lochung 30, mit einer Innenlochung 29 und mit       Schöpfrippen    34 versehen sind (siehe auch     Fig.7).     Zwischen den Teilkammern 19a und 19b ist eine Auf  fangzwischenkammer 32 eingeschaltet, die zwei Über  lauflochungen 27 und 28 aufweist. An die Teilkam  mer 19b grenzt an ihrem     stirnseitigen    Ende eine     Ab-          schöpfkammer    31 mit Schöpforganen mit einem oben  beschriebenen     Halsrohrstück    23 zur Abführung der  Schmutzlauge an. Mit 24 ist ausserdem ein Dampfein  tritt zur     Beheizung    der Frischlauge bezeichnet.  



  Das Trennblech 20 der Wäschekammer gemäss       Fig.    4 ist     ungelocht,    so dass zwei     laugenmässig    gänz  lich getrennte     Wäschekammerhälften    entstehen. Die  axiale Unterteilung der Wäschekammer kann auch so  erfolgen,     d'ass    statt nur zwei deren drei oder mehr       laugenmässig    voneinander getrennte Teilkammern ent  stehen. Die Lochreihen 29 und 30 und die     Schöpf-          rippen    34 werden dann bei jeder einzelnen     Tehkam-          mer    entsprechend angebracht.  



  Die Anordnung mehrerer in axialer Richtung  voneinander getrennter     Wäscheteilkammern    in der       gleichen    Aussentrommel hat den     Vorteil,    dass beson  ders     schmutzige    Wäsche in die letzte Teilkammer ein  gefüllt und hier mit bereits teilweise verbrauchter  Lauge, aber dafür mit erheblich grösseren Mengen  behandelt werden kann. Auf diese Weise kann eine  noch weitergehende     Ausnützung    der Frischlauge bzw.  der Waschzusätze erzielt werden.

   Die einfache Ver-           wirklichung    dieses Vorteiles ist auf Grund der Tat  sache möglich, dass die Frischlauge in den ersten     Wä-          scheteil;kammern    in einem     bemerkenswerten    Abstand  über dem     Badstand    des letzten Austrittsüberlaufes  eingeführt wird, wobei auch die selbsttätige Überfüh  rung der Lauge von einer Teilkammer in die andere  in einfachster Weise durch einen Niveauunterschied  zwischen Aus- und     Ellitrittslochungen    ermöglicht  wird. Es können natürlich auch mehr als zwei axial       hintereinandergeschaltete        Wäscheteilkammern    vor  gesehen sein.  



  Die beschriebene Ausbildung von Waschmaschi  nen, bei welchen durchwegs die Frischlauge in die  Wäschekammer oberhalb des     Badstandes        in    den  Trommeln eingeführt wird, hat den     Vorteil,    dass trotz  einer Längsdurchsetzung der Wäschekammer, das  heisst     gegenüberliegender    Abführung der Lauge, keine  teilweise verbrauchte Lauge zurückfliessen und .sich  mit der Frischlauge     m'_schen    kann. Die Abführung  durch einen freien     überlauf    gewährleistet die Auf  rechterhaltung eines gewissen Badeniveaus in der Wä  schekammer und verunmöglicht dadurch ein irrtüm  liches Trockenlaufen der Wäsche.

   Die Hochführung  der Frischlauge mittels Schöpforganen ermöglicht,  dass nicht das ganze Bad in der Aussentrommel ent  sprechend hoch gehalten sein muss, weil hierbei der  erforderliche Wärmebedarf zur Aufrechterhaltung der  Waschtemperatur viel zu gross würde. Die     Eintritts-          öffnungen    6, 17, 22a, 27 und 30 sind aus diesem  Grunde nahe dem Umfange der     Innentrommel    an  geordnet. Da die     Badstandhöhe    im Gehäuse und in  der Wäschekammer durch die Höhe der     überläufe    be-    stimmt wird, sind keinerlei Reguliergeräte erforder  lich.

   Es ist einleuchtend, dass alle diese     Vorteile    den  Bau einer ganz besonders     wirtschaftlich        herstellbaren     und     betreibbaren    Waschmaschine ermöglichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Waschmaschine mit einem feststehenden Aussen behälter, in den eine Wasserzuleitung eimnündet, und einer sich in diesem um eine horizontale Achse dre henden, die nur stirnseitig gelochte Wäschekammer bildenden Innentrommel, in der Schöpforgane für die Flüssigkeitszirkulation angeordnet sind, dadurch ge kennzeichnet, dass eine mit der Wäschekammer stirn- seitig verbundene Schöpfkammer (7; 22, 33) Öffnun gen (6, 8,<I>17; 22a 29;</I> 30) aufweist, von denen die jenigen (17, 22a, 30), weiche die Schöpfkammer mit dem Aussenbehälter (1;
    18) verbinden, von der Dreh achse (20) weiter entfernt sind als diejenigen (8; 29), welche die Schöpfkammer mit der Wäschekammer verbinden, und dass auf der der Schöpfkammer gegen überliegenden Stirnseite der Wäschekammer über lauföffnungen (9, 25) vorhanden sind.
    UNTERANSPRUCH Waschmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wäschekammer durch min destens eine sich radial erstreckende. Trennwand un terteilt ist und in der Trennwand je kranzartig an geordnete Öffnungen (27, 28) vorhanden sind, deren radialer .Abstand von der Drehachse grösser ist als derjenige der Öffnungen, welche die Wäschekammer mit der Schöpfkammer verbinden.
CH355757D 1957-02-20 1957-02-20 Waschmaschine CH355757A (de)

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CH1198942X 1957-02-20

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1116999A (fr) * 1954-09-10 1956-05-15 Installation de lavage pour le lavage et le rinçage de produits textiles, tout particulièrement de linge

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FR1198942A (fr) 1959-12-10
BE564981A (de)
DE1110126B (de) 1961-07-06

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