CH300552A - In einen Tisch umwandelbarer Handwebstuhl. - Google Patents

In einen Tisch umwandelbarer Handwebstuhl.

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CH300552A
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CH
Switzerland
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table top
loom
drawer
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English (en)
Inventor
Emanuel Klaesson John Gerhard
Original Assignee
Emanuel Klaesson John Gerhard
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Application filed by Emanuel Klaesson John Gerhard filed Critical Emanuel Klaesson John Gerhard
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D29/00Hand looms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  In einen Tisch umwandelbarer Handwebstuhl.    Bei bekannten, in einen Tisch umwandel  baren Handwebstühlen ist die Umwandlung  vom Webstuhl zum Tisch und umgekehrt eine  schwierige und zeitraubende Arbeit. Aus die  sem Grund fanden diese bekannten, in einen  Tisch umwandelbaren Webstühle praktisch  nur eine sehr beschränkte Verwendung, trotz  dem der in vielen Wohnungen herrschende  Raummangel ein Bedürfnis nach einem     sol-          ehen    auch für andere Zwecke als nur zum  Weben verwendbaren Webstuhl begründet.  Der eingangs erwähnte Nachteil wird durch  die vorliegende Erfindung behoben.  



  Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein in einen Tisch umwandelbarer Handweb  stuhl, welcher zwei starr miteinander verbun  dene Seitenteile aufweist, zwischen welchen  ein Kettbaum, ein Streichbaum, ein Brust  baum lund ein Warenbaum angeordnet sind,  welcher Webstuhl gemäss der Erfindung eine  an ihrer Unterseite mit zwei in Längsrichtung  des Webstuhls verlaufenden Seitenleisten ver  sehene Tischplatte aufweist, welche auf an  den Seitenteilen angeordneten Achszapfen,  welche die hintern Enden der Seitenleisten  durchsetzen, aufklappbar und in aufgeklapp  ter Stellung feststellbar gelagert ist, wobei  zwischen den vordern Teilen der beiden  Seitenleisten der Tischplatte eine Stange ein  gesetzt ist, an welcher die mit den Tritten in       Wirkungsverbindlung    stehenden Schäfte tra  gende Rollen befestigt sind,

   und bei welchem  Webstuhl die Seitenleisten der Tischplatte   mit. höhenverstellbar angeordneten Lager-         organen    der Ladenstelzen einer Lade derart  verbunden sind, dass zum Weben durch Auf  klappen der Seitenleisten mit der Tischplatte  die an der zwischen diese Seitenleisten ein  gesetzten Stange aufgehängten Schäfte in  mindestens angenähert senkrechte Stellung  gebracht und die Lade in Arbeitsstellung an  gehoben werden kann, während bei Nichtge  brauch des Webstuhls nach Entspannen der       Kette,durch    Niederklappen und Aufsetzen der  Tischplatte auf an den Seitenteilen vorge  sehene     'Stützstellen    die Lade in eine Ruhe  stellung zwischen den Seitenteilen abgesenkt  und die Aufhängeorgane der Schäfte über die  Lade gelegt werden.  



  Durch einfaches Aufklappen der Tisch  platte und Spannen der Kette kann somit der  Webstuhl zum Weben bereitgestellt und     durch          Entspannen    der Kette und Herunterklappen  der Tischplatte ebenso einfach in einen Tisch  umgewandelt werden.  



  In der Zeichnung ist eine     beispielsweise          Ausführungsform    des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigen       F'ig.1    einen senkrechten Längsschnitt  durch einen in einen Tisch umwandelbaren  Handwebstuhl in der Stellung, in welcher er  als Webstuhl benützt wird,       Fig.    2 einen     senkrechten    Längsschnitt  durch diesen Webstuhl in der Stellung, in  welcher er als 'Tisch benützt wird, und       Fig.3    eine schaubildliche Darstellung die  ses     Webstuhls    in Arbeitsstellung.      Der dargestellte Webstuhl besitzt zwei  Seitenteile 1, welche vorn und hinten Stütz  stellen 1a für eine Tischplatte 2 bilden.

   Zwi  schen diesen Seitenteilen 1 sind ein Bettbaum  3, ein Streichbaum 4, ein Brustbaum 5 und ein  Warenbaum 6 angeordnet, welche die beiden  Seitenteile 1 zusammenhalten. Die     beiden     Seitenteile 1 können ferner durch besondere  Querstangen miteinander verbunden sein. Die  Tischplatte 2 besitzt an ihrer Unterseite auf  jeder Seite eine in Längsrichtung des Web  stuhls verlaufende Seitenleiste 7 und sie ist  auf diese Seitenleisten 7     durchsetzenden,    an  den beiden Seitenteilen 1 des Webstuhls unter  halb der hintern Stützstellen la angeordneten  Achszapfen 8 schwenkbar gelagert. An beiden  Seitenleisten 7 der     Tischplatte    2 ist in der  Nähe der Achszapfen 8 je eine Zugstange 9  angelenkt.

   Diese Zugstangen 9, welche in  Längsrichtung des Webstuhls nach vorn und  abwärts verlaufen, sind andernends je mit  einem am untern Teil des vordern Pfostens  jedes der beiden Seitenteile 1 auf einem Achs  zapfen 13 gelagerten Lenker 12 gelenkig ver  bunden. An diesen Lenkern 12 sind ferner die  die Lade 10 tragenden Ladenstelzen 11  schwenkbar gelagert.  



  Zwischen den vordern, das heisst den von  den Achszapfen 8 entfernter liegenden Teilen  der Seitenleisten 7 der Tischplatte 2 ist eine  Stange 14 angeordnet, an welcher die Schäfte  15 tragende Rollen befestigt sind. Unten sind  zwischen den beiden Seitenteilen 1 die Tritte  16 für die Bedienung der Schäfte 15 gelagert.  



  Zur Feststellung der Tischplatte 2 in auf  geklappter     Stellung    ist an jedem der beiden  Seitenteile 1 eine Klinke 17 vorgesehen,  welche mit in den Zugstangen 9 vorgesehenen  Rasten zusammenwirken. An jedem der bei  den Seitenteile 1 ist ferner eine Stütze 18 für  die Lade 10 bzw. die Ladenstelzen 11 vor  gesehen.  



  In der Gebrauchsstellung des Webstuhls  ist die Tischplatte 2 aufgeklappt, wie dies in  Fig. 1 und 3 dargestellt ist. Die Tischplatte 2  wird in dieser Stellung durch die in die  Rasten der Zugstangen 9 eingreifenden     Klin-          ken    17 gehalten. Beim Aufklappen der Tisch-         platte    2 bringen die Zugstangen 9 die gelenkig  mit ihnen verbundenen Lenker 12 in waag  rechte, nach hinten gerichtete Stellung, wobei  die an diesen Lenkern 12 gelagerten Laden  stelzen 11 mit der Lade 10 in Gebrauchsstel  lung gehoben werden. Die Lade 10 befindet,  sich hierbei in einer solchen Höhenlage, dass  ihr oberer Teil im ganzen Bereich ihrer  Schwingbewegung oberhalb der Oberkanten  der Seitenteile 1 sich befindet.

   Die Schäfte 15  hängen dabei praktisch senkrecht mit ge  streckten Litzen von den an der Stange 14 an  geordneten Rollen herab.  



  Soll dieser Webstuhl in einen Tisch umge  wandelt werden, so wird zuerst die Kette ent  spannt. Nach Lösen der Klinken 17 aus den  Rasten der Zugstangen 9 kann die Tischplatte  2 heruntergeklappt werden, bis sie auf den  Stützstellen la der Seitenteile 1 fest aufliegt.  Durch das Herunterklappen der Tischplatte 2  werden die     Zugstangen    9 nach vorn-unten  gestossen, was bewirkt, dass die Lenker 12 in  eine     senkrecht    nach unten gerichtete Stellung  geschwenkt werden. Dabei werden die Laden  stelzen 11 mit der Lade 10 abgesenkt, so dass  diese letztere unterhalb der Oberkanten der  Seitenteile 1 zu     fliegen    kommt und an den       ,Stützen        Wangelegt    werden kann.

   Die bieg  samen Aufhängeorgane der Schäfte 15 legen  sich beim Herunterklappen der Tischplatte 2  über die Lade 10, wie es in     Fig.2    .dargestellt  ist:  Die Tischplatte 2 könnte auch lösbar mit  den Seitenleisten 7 verbunden sein, so dass sie  beim Gebrauch des Webstuhls zum Weben  abgenommen werden kann und nur     die'Seiten-          leisten    7, an welchen     @di.e    Zugstangen 9 und  die Stange 14, an welcher die Schäfte 15     auL-          gehängt        sind,    am Webstuhl verbleiben.

Claims (1)

  1. PATENT:@NSPR.UCH In einen Tisch umwandelbarer Handweb- stuhl, welcher zwei starr miteinander verbun dene Seitenteile aufweist, zwischen welchen ein Bettbaum, ein Streichbaum, ein Brust baum und ein Warenbaum angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass er eine an ihrer Unterseite mit zwei in Längsrichtung des Webstuhls verlaufenden Seitenleisten ver sehene Tischplatte aufweist, welche auf an den Seitenteilen angeordneten Achszapfen, welche die hintern Enden der Seitenleisten durchsetzen, aufklappbar und in aufgeklapp ter Stellung feststellbar gelagert ist,
    wobei zwischen den vordern Teilen der beiden Seitenleisten der Tischplatte eine Stange ein gesetzt ist, an welcher die mit den Tritten in Wirkungsverbindung stehenden Schäfte tra gende Rollen befestigt sind, und dass die Seitenleisten der Tischplatte mit höhenver stellbar angeordneten Lagerorganen der Ladenstelzen einer Lade derart verbunden sind, dass zum Weben durch Aufklappen der Seitenleisten mit der Tischplatte die an der zwischen diese Seitenleisten eingesetzten Stange aufgehängten Schäfte in mindestens angenähert senkrechte Stellung gebracht und die Lade in Arbeitsstellung angehoben werden kann,
    während bei Nichtgebrauch des Web stuhls nach Entspannen der Kette durch Niederklappen und Aufsetzen der Tischplatte auf an den Seitenteilen vorgesehene Stütz stellen die Lade in eine Ruhestellung zwischen den Seitenteilen abgesenkt und die Aufhänge organe der Schäfte über die Lade gelegt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    In einen 'Tisch umwandelbarer Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass an jeder Seitenleiste der Tischplatte das eine Ende einer Zugstange angelenkt ist, deren anderes Ende gelenkig mit einem schwenkbar auf einem am untern Teil des vor- dern Pfostens jedes tSeitenteils angeordneten Achszapfen gelagerten, Lenker verbunden ist, an welchen Lenkern die Ladenstelzen der Lade gelagert sind. 2.
    In einen Tisch umwandelbarer Webstuhl nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Fixierung der Tischplatte in aufgeklappter Stellung an jedem Seitenteil eine Klinke angeordnet ist, für welche Klinken an den an den Seiten leisten der Tischplatte angelenkten Zugstan gen je eine Raste vorgesehen ist. 3.
    In einen Tisch umwandelbarer Webstuhl nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die An lenkungsstelle der Zugstangen an den Seiten leisten der Tischplatte an solcher Stelle sich befindet und die Länge dieser Zugstangen .so bemessen, ist, dass die an den andern Enden dieser Zugstangen angelenkten Lenker bei heruntergeklappter Tischplatte nach unten und bei aufgeklappter 'Tischplatte mindestens angenähert waagrecht nach hinten gerichtet.
    sind, wobei in der letztgenannten Stellung dieser Lenker die Lade auf einer solchen Flöhe sich befindet, dass mindestens ihr oberer Teil auf dem ganzen Weg ihrer Schwingbewegung während des Hebens oberhalb der Oberkanten der Seitenteile sich befindet, während bei nach unten gerichteten Lenkern die Lade vollständig unterhalb der Oberkanten der Seitenteile liegt. 4. In einen Tisch umwandelbarer Webstuhl nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Seitenteil eine Stütze vorgesehen ist, an wel cher die Lade in Ruhestellung anliegt, 5.
    In einen Tisch umwandelbarer Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass die T Fischplatte mit den an. ihrer Unterseite angeordneten Seitenteilen lösbar verbunden ist.
CH300552D 1951-12-08 1951-12-08 In einen Tisch umwandelbarer Handwebstuhl. CH300552A (de)

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