DE623706C - - Google Patents
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- DE623706C DE623706C DE1934D0067695 DED0067695A DE623706C DE 623706 C DE623706 C DE 623706C DE 1934D0067695 DE1934D0067695 DE 1934D0067695 DE D0067695 A DED0067695 A DE D0067695A DE 623706 C DE623706 C DE 623706C
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- 230000000284 resting effect Effects 0.000 claims 1
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- 238000012986 modification Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C17/00—Sofas; Couches; Beds
- A47C17/64—Travelling or camp beds
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Nursing (AREA)
- Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
- Mattresses And Other Support Structures For Chairs And Beds (AREA)
Description
Es ist schon vorgeschlagen worden, zusammenlegbare Feldbetten herzustellen, derenLiegefläche
aus einem oder mehreren Bändern besteht und durch Federn gespannt ist, die zwischen
den Längs- und Querträgern wirken.
Die Erfindung besteht darin, daß die Längsträger an den Seitenkanten der Liegefläche
oberhalb der Querträger angeordnet sind und durch Stäbe hochgehalten werden, die mit den
ίο Längsträgern starr verbunden sind und auf den
Querträgern abnehmbar und gelenkig ruhen. Bei einer Ausführungsform ruht jeder Stab
mit seinem unteren Ende in einem Näpfchen des entsprechenden Querträgers. Bei einer
weiteren Ausführungsform ist jeder Stab an dem Querträger durch eine Abwinkelung seines
unteren Endes angelenkt, die schwenkbar in dem Querträger oder in einem an diesem befestigten
Ansatz angebracht ist. Wenn man rohrförmige Querträger verwendet, die den Vorteil
geringen Gewichtes besitzen, so können die Federn oder anderen elastischen Teile im
Innern der Querträger gelagert und mit den Längsträgern durch ein Kabel oder ein anderes
Band verbunden sein.
Wenn man sich auf die Liegefläche niederläßt, so gibt diese unter dem Gewicht der
liegenden Person nach; die Längsträger nähern sich einander in dem Maße, in dem die Federn,
welche sie voneinander zu entfernen suchen, eine Schwenkung der mit den Längsträgern verbundenen
Stäbe um ihr unteres Ende zulassen. Es ist auch möglich, das Bett, ohne daß es umkippt,
als Sitz zu verwenden, wenn man sich auf den Rand setzt.
Die Aufrichtung und das Auseinandernehmen des Bettes gehen infolge der beweglichen Verbindung
zwischen den die Längsträger haltenden Stäben und den Querträgern, auf denen die Stäbe sich abstützen, mit großer Leichtigkeit
vor sich.
In jedem Fall wird die Verbindung der Längs- mit den Querträgern durch gelenkige
Stäbe in der Weise ausgeführt, daß die Stäbe nur in einer zu den Querträgern senkrechten
Ebene schwingen können. Hierdurch erlangt das Bett die gewünschte Weichheit in der Querrichtung, aber eine vollkommene Starrheit in
der Längsrichtung.
Die Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, und zwar zeigen:
Abb. ι eine schaubildliche Darstellung des Bettes,
Abb. 2 eine Endansicht in größerem Maßstabe, welche die Arbeitsweise der Tragteile
erkennen läßt,
Abb. 3 in noch größerem Maßstabe die Ansicht der Tragteile des Lagers und
Abb. 4 eine schaubildliche Ansicht derselben Teile einer abgeänderten Ausführungsform.
Das Lager des Bettes ist in den Abb. 1 bis 3 durch ein Tuch 1 dargestellt, daß aus Leinewand,
Segeltuch oder einem anderen Gewebe besteht und an den hölzernen Längsträgern 2 angenagelt, angenäht oder sonstwie befestigt
ist. In regelmäßigen Zwischenräumen sind die
Längsträger 2 bei 6 durchbohrt. In jede der Bohrungen ist ein Metallstab 3 eingeführt, dersieh
gegen eine Metallplatte 4 stützt, die das Loch 6 an der oberen Fläche des Trägers abschließt.
Der Eintritt zu dem Loch wird durch eine durchbohrte Metallplatte 5 verstärkt, die an
der unteren Fläche des Längsträgers befestigt ist. Jeder Stab 3 wird hierdurch in dem Längsträger
festgehalten, so daß er nicht darin spielen kann. Mittels der Stäbe 3 ruhen die Längsträger
auf den Querträgern 7, von denen sich in der Zeichnung drei befinden, deren jeder
an seinen Enden mit einem Metallnäpfchen 8 (Abb. 3) versehen ist, das dazu bestimmt ist,
um das spitze freie Ende des Stabes 3 aufzunehmen, das in derselben Ebene liegt. Man
erhält so eine einfache und leicht abnehmbare Anlenkung der Stäbe 3 an den Querträgern 7.
Man kann jedoch auch jede andere gelenkige Verbindung, z. B. ein Kugelgelenk, verwenden.
An jedem Ende der Querträger 7 ist durch einen Haken oder eine eingeschraubte Öse 9
(Abb. 3) das Ende einer Zugfeder 10 befestigt, deren anderes Ende mit dem entsprechenden
Längsträger7verbundenist, undzwar in der Nähe des Kopfes und in der Ebene des dazugehörigen
Stabes 3. Infolgedessen bilden je ein . Stab 3, die Feder 10 und der zwischen dem
Näpfchen 8 und der öse 9 liegende Teil des Querträgers 7 die drei Seiten eines Dreiecks.
Sie alle liegen beiderseits des Bettes in parallelen Ebenen, und sie können ihre Dreiecksform ändern, wenn ein Gewicht, das auf das
Lagertuch 1 wirkt, die Längsträger 2 einander gegen die Wirkung der Federn 10 zu nähern
sucht," wie es in der Abb. 2 durch die strichpunktierte Linie dargestellt ist.
Um das Bett auseinander zu nehmen, genügt es, die Stäbe 3 von den Näpfchen 8 zu ent-4.0
fernen und sie aus den Löchern 6 der Längsträger herauszuziehen, hierauf die Längsträger
von den Federn 10 abzulösen, die zweckmäßig mit den Querträgern verbunden bleiben. Die
Längs- und Querträger 7 können beim Transpört in die Leinewand 1 eingewickelt werden.
Man versieht die Längsträger' zweckmäßig mit, Scharnieren, so daß sie zur Verminderung ihrer
Länge zwei- oder mehrfach gefaltet werden können.
Gemäß der Abb. 4 werden die Längs- oder die Querträger oder beide aus "metallischen
Rohren hergestellt, die aus zwei oder mehreren Stümpfen bestehen können, die in geeigneter
Weise befestigt oder gelenkig miteinander verbunden sind. Anstatt die Federn 10 an
den rohrförmigen Querträgern anzuordnen, liegen sie in diesem Falle im Innern derselben, wie
es in der gestrichelten Zeichnung erkennbar ist. Ihr inneres Ende ist an einem Nagel 11
befestigt, während das äußere Ende mit dem entsprechenden Längsträger durch ein Seil 12
verbunden ist, das um eine kleine Rolle 13 herumgeführt ist und die dritte Seite des veränderlichen
Dreiecks bildet. Um die Stäbe 3 gelenkig anordnen zu können, versieht man sie mit einer Abwinkelung 14, die durch Löcher
15 des Querträgers hindurchgeht. Auf diese Weise können die Stäbe in der Bettquerrichtung
schwingen, nicht aber in der Längsrichtung des Bettes.
Bei dieser Anordnung ist es möglich, die Platten 4,5 fortzulassen und den Stab 3 durch
eine in dem Rohr angebrachte Öffnung hindurchzuführen, so daß er sich gegen seine innere
Wandung abstützt. Um jedoch ein Losewerden des Stabes in dem Loch des Längsträgers
zu verhindern, empfiehlt es sich, diesen vollkommen zu durchbohren und mit einer
Hülse 16 zu umgeben, gegen die der Stab sich stützt, nachdem er durch das eine Loch der
Hülse und die beiden gegenüberliegenden Löcher des Längsträgers hindurchgegangen ist.
Als Abänderung der Einrichtungen käme in Betracht, das Tuch 1 durch Gurte zu ersetzen,
die in gewissen Entfernungen voneinander liegen, oder an SteEe der Federn andere.
elastische Mittel zu benutzen.
Claims (4)
1. Zusammenlegbares Bett, dessen aus einem oder mehreren Bändern oder Tüchern
gebildete Liegefläche durch Federn gespannt ist, welche nebst einem gelenkigen Spreizstab
zwischen den Längs- und Querträgern wirken, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsträger (2) an den Seitenkanten der Liegefläche (1) über den Querträgern (7)
angeordnet sind und durch mit ihnen starr verbundene und auf den Querträgern (7) abnehmbar
und gelenkig ruhende Stäbe (3) hochgehalten werden.
2. Bett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Stab (3) mit seinem unteren Ende in einem Näpfchen (8) des zu
ihm gehörenden Teils des Querträgers ruht.
3. BettnachAnspruch !,dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Stab (3) mit dem entsprechenden Querträger durch eine Abwinkelung
(14) seines unteren Endes verbunden ist, die gelenkig an dem Querträger oder
einem daran befestigten Teil befestigt ist,
4. Bett nach Anspruch X, dadurch gekennzeichnet,
daß die in,rohrförmigen Querträgern gelagerten Federn (10)' mit den
Längsträgern durch je ein Seil (12) oder
ein anderes Band verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE395880A BE395880A (de) | 1933-04-24 | 1933-04-24 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE623706C true DE623706C (de) | 1936-01-03 |
Family
ID=62842
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1934D0067695 Expired DE623706C (de) | 1933-04-24 | 1934-03-16 |
Country Status (5)
| Country | Link |
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| GB (1) | GB418416A (de) |
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Families Citing this family (2)
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|---|---|---|---|---|
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| ITFO20110016A1 (it) * | 2011-10-18 | 2013-04-19 | Be Bed Srl Uninominale | Letto da spiaggia |
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1933
- 1933-04-24 BE BE395880A patent/BE395880A/fr unknown
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- 1934-03-21 NL NL68818A patent/NL38361C/xx active
- 1934-04-16 GB GB1142134A patent/GB418416A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR770092A (fr) | 1934-09-06 |
| NL38361C (de) | 1936-06-15 |
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