DE216752C - - Google Patents

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DE216752C
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struts
grille
fringes
strut
fringe
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C21/00Attachments for beds, e.g. sheet holders or bed-cover holders; Ventilating, cooling or heating means in connection with bedsteads or mattresses

Landscapes

  • Bedding Items (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Auffegen oder Aufwischen der Zimmer sind die Fransen an den Polstermöbeln, also Sofas,.Sesseln o. dgl., stets im Wege; sie leisten auch der Verunreinigung dieses Fußbodenteiles Vorschub. Außerdem aber werden die Fransen beim Reinigen des Fußbodens selbst sehr schnell schmutzig und leiden derartig, daß sie vorzeitig ersetzt werden müssen.
Zur Vermeidung dieser Übelstände dient die ίο vorliegende Vorrichtung, durch die es ermög-. licht ist, z. B. die Fransen eines großen Sofas - leicht und rasch emporzuheben und »in dieser Lage festzuhalten, damit bequem aufgefegt und aufgewischt sowie der unter dem Möbelstück befindliche Fußboden auf seine Sauberkeit nachgesehen werden kann. In der gleichen bequemen Weise werden die Fransen wieder -herabgelassen. . ·
Auf der Zeichnung ist die Vorrichtung in einer Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den mit der Fransenhebevorrichtung
versehenen Sofarahmen in einem Längenschnitt, Fig. 2 diesen Rahmen in einem Querschnitt.
Fig. 3 zeigt den Rahmen von oben gesehen und mit hochgeklapptem Fransenheber und
Fig. 4 in der Seitenansicht mit niedergeklapptem ' Fransenheber.
Fig. 5 und 5a stellen Einzelheiten dar.
An den mit Fransen besetzten Seiten des Möbelgestelles α sind unter der die Fransen tragenden Borte schmale Eisen- oder Holzgitter b, b1 von der Länge der Gestellseiten drehbar befestigt. Diese Gitter b, b1 sind vorteilhaft aus Draht in der Farbe der Fransen hergestellt und werden niederhängend von den Fransen verdeckt, während sie hochgeklappt (Fig. ι und 2) die hierbei mitgenommenen Fransen tragen. An den unteren Ecken jedes Gitters sind als Streben dienende Drähte c, c1, d, d1 angelenkt, von denen die Streben c, c1 das Vordergitter b, die Streben d, d1 die Seitengitter b, b1 hochhalten. Außerdem sind die aneinanderstoßenden Gitterseiten durch Schnüre (Fig. 3) so miteinander verbunden, daß letztere bei niedergeklapptem Gitter schlaff sind, sich bei hochgeklappten Gittern aber spannen (Fig. 3) . und so auch die Eckfransen hochheben, welche bei fehlender Eckverbindung zwischen den Seiten zweier Gitter an den Füßen des Möbelstückes niederhängen würden. .
Vor dem Reinigen des Fußbodens hat man also nur nötig, die Gitter b, b1 . hochzuklappen und ihre Streben c, c1, d, d1 in Ösen einzuhaken, welche in die Füße des Möbelstückes eingeschraubt sind, um die Fransen durch die Gitter anzuheben und in der angehobenen Lage so lange festzuhalten, als das Reinigeji des Fußbodens dauert. Ist diese Arbeit beendet, so hakt man die Streben wieder von den Möbelfußen los und läßt die Gitter fallen, worauf die Fransen von selbst wieder die hängende Lage einnehmen. Bei dieser einfachsten Ausführungsform des Fransenhebers ist es nötig, alle drei Gitter, also das Vordergitter b und die beiden Seitengitter b1 nacheinander hochzuheben und festzustellen. Hierbei, kann es sich ereignen, daß eines der Seitengitter oder beide vergessen
werden hochzustellen und dann beim Reinigen des Fußbodens die Fransen zerrissen oder beschmutzt werden.
Dieser Übelstand wird beseitigt, wenn man die aus den Fig. 3, 5 und 5a ersichtliche Verbesserung anwendet.
Hier sind immer zwei benachbarte Gitterstreben c, d in einem kleinen Drahtdreieck c2 (Fig. 3 und 5) zu einem losen Gelenkdreieck vereinigt. Wie Fig. 5 und 5a zeigen, sind die Eckstreben c, c1 des vorderen Gitters b zu einem starren Dreieck rechtwinklig abgebogen, an dessen Hypothenuse die die Seitengitter b1 tragenden Gelenkstreben d, d1 angelenkt sind.
Bei niedergeklappten Gittern (Fig. 4) schiebt sich die zu dem Vordergitter b gehörende Gelenkstrebe c parallel zu der Seite des Möbels, und da die Strebe d des Seitengitters b1 (Fig. 5) sowohl an das Gitter b selbst als auch an das kleine Enddreieck c2 der Vorderstrebe c angelenkt ist, so kann sich das Ende der Seitenstrebe auf der Hypothenuse des kleinen Enddreiecks c2 der Vorderstrebe e drehen und verschieben und sich seitlich der ebenfalls niedergelegten Vorderstrebe c legen.
Bei dieser Einrichtung der Stützstreben der Gitter hat man nur nötig, das Vordergitter anzuheben, und hebt hierdurch gleichzeitig die Seitengitter und mit diesen die Seitenfransen hoch. Denn hebt man das Vordergitter an dem einen Ende an, so zieht man hierdurch notwendigerweise die angelenkte Vorderstrebe mit hoch (Fig. 5), und da dem Ende dieser Strebe das kleine Drahtdreieck starr, rechtwinklig hochstehend zu der Vorderstrebe angefügt ist, so wird hierdurch die Strebe des Seitengitters vorgezogen und infolge ihrer Gelenkverbindung mit der schräg ansteigenden Hypothenuse dieses kleinen Dreiecks auch aufgerichtet. Man hat also nur nötig, das Vordergitter anzuheben und dessen Streben festzustellen, um die Fransen aller drei Seiten gleichzeitig anheben zu können. Um das lange vordere Gitter b möglichst leicht und doch fest zu gestalten, ist es vorteilhaft, es zu teilen und die Querstäbe durch Schnüre zu ersetzen, welche über beide Gitter hinweglaufen, auch sich über die Eckverbindungen und die Seitengitter erstrecken können.

Claims (3)

Patent-Ansprüche: ■
1. Fransenheber für Polstermöbel, gekennzeichnet durch unter den Fransen am Möbelgestell drehbar befestigte, in der Hochstellung feststellbare Gitter.
2. Fransenheber, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die benach-
. bart en Seiten des vorderen Gitters (b) und der Seitengitter (b1) durch schlaffe Schnüre oder Bänder (s) derart miteinander verbunden sind, daß sich diese beim Anheben der Gitter spannen und so auch die Eckfransen heben.
3. Fransenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Feststellen der hochgeschobenen, die Fransen tragenden Gitter Stützstreben (c, c1, d, d1) angeordnet sind, deren obere Enden an die Gitter angelenkt sind, während die unteren Enden je einer Vorderstrebe (c, C1J und einer Seitenstrebe (d, d1) unter Vermittlung einer mit der Vorderstrebe fest verbundenen Kulisse (c1) derart aneinandergelenkt sind, daß ' sich bei niedergeklappten Gittern die Vorderstreben und Seitenstreben aneinanderlegen und beim Hochklappen des Vorder-. gitters dessen Streben die Seitenstreben mitnehmen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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