DE820477C - Mehrzweck-Gartenmoebel - Google Patents

Mehrzweck-Gartenmoebel

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DE820477C
DE820477C DER3349A DER0003349A DE820477C DE 820477 C DE820477 C DE 820477C DE R3349 A DER3349 A DE R3349A DE R0003349 A DER0003349 A DE R0003349A DE 820477 C DE820477 C DE 820477C
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DE
Germany
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frame
parts
frames
folded
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DER3349A
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English (en)
Inventor
Walter Reiss
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/52Trunk chairs, i.e. chairs collapsible to trunk shape

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Mehrzweck-Gartenmöbel Mehrzweck-Gartenmöbel, die aus Einzelteilen bestehen, welche zu verschiedenartigen Möbeln zusammengesetzt werden können, sind bekannt. Die Einzelteile sind meist Stäbe und Rähmchen, die zusammen mit Tuchbespannungen für den Transport zu Bündeln zusammengefaßt werden. Das hat den Nachteil, daß eine geordnete und übersichtliche Zusammenfassung der Teile meist unterbleibt und Teile auf dem Transportleicht verlorengehen können.
  • Durch die Erfindung ist bei größter Kombinationsfähigkeit der Einzelteile eines derartigen Möbels eine einwandfreie und bequeme Transportmöglichkeit für die Teile geschaffen, indem diese zu einem geschlossenen kofferartigen Kasten zusammengeschlossen werden können, der die leicht verlierbaren kleineren Stücke aufnimmt. Dies wird dadurch erreicht, daß mindestens drei gleich große rechteckige Rahmen, die auf einer Seite zur Erzeugung von Sitz-, Stütz- und Liegeflächen eine Sperrholzauflage haben und mit Beschlägen zum Ansetzen von Stütz- und Verbindungsteilen ausgerüstet sind, für den Transport leicht lösbar zu einem Kasten zusammenfügbar sind, der beiderseits von den Sperrholzauflagen der beiden äußeren Rahmen begrenzt ist. Die innerhalb des Kastens von den einzelnen Rahmen gebildeten Hohlräume dienen zur Aufnahme der für die Zusammenstellung der einzelnen Möbel notwendigen Verbindungs- und Stützteile sowie sonstigem Zubehör, wie z. B. Tuchbehängen. Außerdem steht noch Raum für die Unterbringung von Badekleidung u. dgl. zur Verfügung. Die Erfindung ist nachstehend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert, das in der Zeichnung durch 17 Figuren dargestellt ist; es zeigt Fig. i die Ansicht eines im Tragkasten außen angeordneten Rahmens gegen die Hohlseite, Fig.2 die Ansicht gegen die Langseite dieses Rahmens, teilweise im Schnitt, Fig. 3 die Ansicht gegen die Kurzseite des gleichen Rahmens mit Stützfüßen als Hocker, Fig. 4 das Schaubild einer Rahmenecke, in Pfeilrichtung Fig. i gesehen, Fig. 5 einen Schnitt nach A-B der Fig. 3 in größerem Maßstab, Fig.6 die Ansicht eines im Tragkasten in der -Mitte angeordneten zusammenlegbaren Doppelrahmens gegen die Hohlseite, Fig.7 eine Ansicht in Richtung der Schwenkachse der beiden Rahmen, teilweise im Schnitt, Fig. 8 bis io Einzelteile je in verschiedenen Ansichten, Fig. i i eine Ansicht des Tragkastens, Fig. 12 eine Seitenansicht dazu, Fig. 13 einen Schnitt des Traggriffes nach C-D der Fig. i i, Fig. 14 die Seitenansicht einer Liegepritsche, Fig. 15 die Seitenansicht eines Strandkorbes, Fig. 16 die Seitenansicht eines Liegestuhles und Fig. 17 die Seitenansicht eines Hockers.
  • Die Hauptteile des Möbels sind vier rechteckige Rahmen I, 1I, III und IV. Diese bestehen aus den eigentlichen Rahmen i und einer auf einer Seite derselben angeordneten, vorzugsweise perforierten Sperrholzauflage 2. Die Rahmen i haben an den Ecken Beschläge 3 in Gestalt von um die Ecken greifenden und mit den Rahmenleisten verschraubten Blechbändern. Die Beschläge 3 sind je nach ihrer Zweckbestimmung verschieden ausgebildet. Die vorkommenden Ausführungsformen der Beschläge 3 sind aus den Fig. i bis 7 zu ersehen.
  • Ein Teil der Beschläge 3 ist für das Einstecken von Stützteilen, z. B. Füßen, eingerichtet und hat zu diesem Zweck an einem seiner beiden Schenkel einen angebogenen Lappen 4, und außerdem ist im Bereich dieses Lappens im Rahmenholz eine Ausklinkung 5 vorgesehen (s. Fig. 4). Die zugeordneten Stützteile, z. B. die Füße 6, haben an dem zu steckenden Ende ein Beschlagband 7 mit einem angebogenen Lappen 8, zu dem im Holz eine Ausklinkung 9 gehört. Beim Zusammenstecken greift der Lappen 8 in die Ausklinkung 5 des Rahmenholzes und der Lappen 4 des Rahmenbeschlags 3 in die Ausklinkung 9 des Fußes 6 (s. Fig. 5). Die Lappen 4 und 8 sind so gebogen, daß am Ende der Einsteckbewegung eine federnde Verspannung erzielt wird. Man kann aber noch zusätzliche Mittel, z. B. in Gestalt einer auf eine der gegeneinander gleitenden Flächen der Beschläge 3 oder 7 aufgenieteten Blattfeder io (s. Fig. 4) anbringen, um den Reibungsschluß und damit die Haftwirkung zwischen den beiden Teilen zu erhöhen. Gleichartige Beschläge 7, 8 zum Einstecken in die Eckbeschläge 3 der Rahmen i haben die in den Fig. 8 und 9 dargestellten Stützteile, auf die weiter unten noch näher eingegangen wird.
  • Ein weiterer Teil der Beschläge 3 hat sog. Linsenkopfführungen i i, in welche Linsenkopfschrauben 12 und 12' der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Teile bajonettartig eingeführt werden können. Diese Anordnung von Linsenkopf führungen i i ist an den beiden in den Fig. i und 3 rechts liegenden Beschlägen 3 des Rahmens I doppelt und bei den in Fig. 12 unten liegenden Beschlägen 3 der Rahmen 1I und IV einfach vorgesehen.
  • Außerdem sind an den Eckpartien an den Langseiten, an welchen Rahmen zusammengeschlossen werden sollen, Scharnierbänder 13 befestigt, deren Ösen 14 über den Rahmengrund- und Seitenriß vorstehen (s. insbesondere Fig. 4). Am einen Rahmen hat das Scharnierband 13 nur eine Öse 14 und an dem anzuschließenden Rahmen (s. Fig.6 links) zwei Ösen 14, die in solchem Abstand angeordnet sind, daß sie die eine Öse 14 des anderen Rahmens zwischen sich aufnehmen können. Alle drei Ösen 14 werden dann mittels eines einsteckbaren Scharnierbolzens 15 zusammengefaßt (s. Fig. i i oben). Die vier erforderlichen Scharnierbolzen 15 werden vorteilhaft, um nicht verloren zu gehen, an den beiden Rahmen 1I und III (Fig. 12) mittels Kettchen 16 gesichert.
  • Die Scharnierösen 14 können auch mit den Beschlägen 3 aus einem Stück hergestellt sein.
  • Die beiden Rahmen 1I und III sind an Langseiten mittels nicht lösbarer, an der Hohlseite angebrachter Scharniere 17 dauernd aneinandergeschlossen (s. Fig. 6). Sie können also, wie in Fig. 12, mit ihren Hohlseiten aufeinandergeklappt oder wie in den Fig. 6 und 7 in eine Ebene ausgeklappt werden. Die Anordnung der Scharniere 17 bewirkt, daß ein Ausklappen über die gestreckte Lage hinaus nicht möglich ist. Man kann aber die Strecklage der beiden Rahmen noch zusätzlich durch eine auf der Seite des Sperrholzbelages 2 angeordnete Scharnierverbindung 18 sichern, die ähnlich wie die bereits beschriebenen Scharnierverbindungen durch einen einsteckbaren Scharnierbolzen lösbar ist.
  • Der Rahmen III trägt an der Innenseite seiner Kurzseiten Schienen i9 mit Rasten 20 zum Ansetzen von Stützteilen, die mitLinsenkopfschrauben 12 in die Rasten 2o eingesetzt werden (s. auch Fig. 16). Um die Linsenkopfschrauben einführen zu können, sind die Rastenschienen i9 von den Rahmenleisten in einem entsprechenden Abstand gehalten (s. Fig. 6).
  • Im eingeklappten Zustand schließen die Rahmen II und III zwischen ihren Sperrholzauflagen 2 einen tiefen Hohlraum ein, der für den Transport die sechsfach vorhandenen Füße 6 (Fig. 3), die zweifach vorhandenen Teile nach Fig. 8, die zweifach vorhandenen Teile nach Fig. 9, sowie die ebenfalls zweifach vorhandenen Teile nach Fig. io und weiteres Zubehör aufnehmen kann.
  • Für den Transport werden die Rahmen II und 11I, nachdem die Zubehörteile eingelegt sind, um ihre Scharniere 17 aufeinandergeklappt und in dieser Lage durch ein Verbindungsglied 21 zusammengeschlossen, das gleich als Traggriff 22 ausgebildet sein kann (s. Fig. i i). Dieses Verbindungsglied hat eine Schließplatte 23, die (s. Fig. 13) mit vier Linsenkopfführungen 24 versehen ist, welche mit an den beiden Rahmen angebrachten Linsenkopfschrauben 25 (s. Fig. 6) bajonettartig verbunden werden können.
  • An diesen aus den Rahmen 1I und III bestehenden, bereits in sich abgeschlossenen Kasten werden zu beiden Seiten die Rahmen I und IV mit ihren Hohlseiten angelegt. Der Anschluß dieser Rahmen wird mit den zueinander passenden lösbaren Scharnierverbindungen i4, i_5 durch Einführen der Steckzapfen 15 herbeigeführt. Zur Sicherung sind dann noch an den Kurzseiten der Rahmen I und IV Schwenkriegel 26 angebracht, die über an den Kurzseiten der Rahmen 1I und III vorgesehene Kopfschrauben 27 eingelegt werden können (s. Fig. 12). In den Hohlräumen der beiden Rahmen I und IV können weitere Dinge" wie Badekleidung u. dgl., untergebracht werden. Auf diese Weise entsteht aus den vier Rahmen ein bequem zu tragender Kasten, der beiderseits durch die Sperrholzauflagen 2 der äußeren Rahmen I und IV begrenzt ist.
  • Der eine, I, der beiden im Tragkasten außen angeordneten Rahmen ist zur Erzielung einer besonders guten Seitenstabilität für Sitzzwecke, wie die Fig. i und 3 zeigen, besonders gestaltet. Er hat ein Paar in seinen Hohlraum um an einer Rahmenlangseite angebrachte Scharniere 28 einklappbare Füße 29, die durch einen Steg 3o miteinander fest verbunden sind. An der gegenüberliegenden Langseite des Rahmens sind in Ösen 31 Haken 32 gelagert, die mit ihren freien Enden in Ösen 33 der nach Fig. 3 ausgeklappten Füße 29 eingehängt werden. Die beiden anderen Füße 6 des Rahmens i sind in der bereits beschriebenen Weise (s. Fig. 5) in die Eckbeschläge 3 einsteckbar.
  • Aus dem Rahmen I kann, wie die Fig. 3 zeigt, mit den Füßen 6 und 29 ein Hocker hergestellt werden, der infolge der Stegverbindung 30 der beiden Füße 29 eine besonders gute Seitenstabilität besitzt, die auch bei anderen Kombinationen ausgenutzt wird, wo es auf diese Eigenschaft ankommt.
  • Auch aus dem Rahmen IV kann ein Hocker erzeugt werden, der dann mit vier Steckfüßen 6 ausgerüstet ist und dadurch eine gewisse Seitenstabilität erhält, daß an diesem Rahmen das eine Paar der Lappen 4 an einer Langseite und das andere Paar an einer Kurzseite angebracht ist (s. Fig. 12 und 17).
  • Aus den beiden mit ständiger Scharnierverbindung 17 zusammengeschlossenen Rahmen 1I und III kann ein Tisch erzeugt werden, der auf vier einsteckbaren Beinen ruht. Als Tischbeine werden hierbei die je zweifach vorhandenen Teile nach den Fig. 8 und 9 benutzt, die auch noch weiteren Zwecken dienen. Der Teil der Fig. 8 ist eine in der Mitte breitere Leiste 34, die in anderem Zusammenhange auch als Armlehne benutzt wird und am einen Ende den Steckbeschlag 7, 8 trägt. Die Stütze nach Fig. 9 besteht aus zwei um ein Scharnier 35 einklappbaren Leisten 36 und 37. Die längere Leiste 36 hat die gleiche Länge wie die Leiste 34 (Fig. 8) und trägt an ihrem das Scharnier 35 aufweisenden Ende ein Steckbeschlag 7, B. Für die Zusammenstellung des Tisches, dessen Beine in der Fig.7 strichpunktiert angedeutet sind, werden also die Stützen (Fig. 9) im eingeklappten Zustand benutzt, in welchem sie gleich lang sind, wie die die beiden anderen Beine bildenden Leisten 34. Die Teilung der Leisten 36 und 37 hat auch noch den Zweck, daß sie innerhalb der in dem Tragkasten zur Verfügung stehenden Lichtweite der Rahmen für den Transport untergebracht werden können.
  • Um die Leisten 36 und 37 in der in Fig. 9 strichpunktiert angedeuteten Strecklage sichern zu können, ist an der kürzeren Leiste 37 ein federnder Sperrhaken 38 angebracht, der in eine Bohrung 39 des Beschlags 7 eintreten kann.
  • Außer den beiden Hockern und dem Tisch können weitere drei, in den Fig. 14 'bis 16 dargestellte Möbelstücke erzeugt werden.
  • Die Fig. 14 zeigt eine Liegepritsche. Den vorderen Teil bildet der für sich als Hocker (s. Fig. 3) verwendbare Rahmen I mit den Füßen 6 und 29. An den Rahmen I schließt in der gleichen Ebene die aus den Rahmen II und III bestehende Platte (vgl. auch Tischplatte Fig. 7) an. Sie ist mittels der lösbaren Scharniere 14, 15 in der bereits beschriebenen Weise angeschlossen und durch zwei weitere Paare von gesteckten Füßen 6 abgestützt. Es werden .also alle sechs vorhandenen Füße 6 verwendet. Als schräg gestellter Kopfteil ist an den Rahmen III der Rahmen IV ebenfalls mittels der lösbaren Scharniere 14, 15 angeschlossen. Das hintere Ende des Rahmens IV ruht auf den in der Fig. 8 dargestellten Leisten 34, die mit Linsenkopfschrauben 12 in die Linsenkopfführungen i i der an dieser Stelle angebrachten Eckbeschläge 3 eingehängt sind und je nach Schrägstellung eine stärkere oder schwächere Neigung des als Kopfstütze dienenden Rahmens IV erzielen lassen.
  • Die Fig. 15 zeigt einen Strandkorb. Auch bei diesem wird von dem jetzt als Sitz dienenden Rahmen I mit den Füßen 6 und 29 ausgegangen. Der an den Rahmen I mit den lösbaren Scharnieren 14, 15 angeschlossene Doppelrahmen II, III ist ungefähr senkrecht hochgestellt und wird in dieser Lage durch die als Streben benutzten Leisten 34 gesichert. Die letzteren sind mit den an ihren Enden vorgesehenen Linsenkopfschrauben 12 einerseits in eine der beiden Linsenkopfführungen i i der auf der Seite der Füße 29 liegenden Beschläge 3 des Rahmens I und andererseits in die Linsenkopfführung i i der auf der Seite der Scharniere 17 angeordneten Beschläge 3 des Rahmens II eingehängt. Der in gleicher Weise wie bei der Pritsche (Fig. 14) an den Rahmen III angelenkte Rahmen IV ist als Dach nach vorn geklappt und wird durch die jetzt in die ausgestreckte Lage gebrachten Leisten 36 und 37 (Fig. 9) gehalten. Diese sind mit den in der Nähe ihrer freien Enden angebrachten Linsenkopfschrauben 12' unten in die zweite Linsenkopfführung I I der schon die Leisten 34 aufnehmenden Beschläge 3 des Rahmens I und oben in die Linsenkopfführung i i der beiden vorderen Beschläge 3 des Rahmens IV eingehängt.
  • Zu dem Strandkorb gehört außerdem ein Stoffbehang 38, der in der Fig. 15 strichpunktiert angedeutet ist. Dieser legt sich über die Rückwand und das Dach, greift an beiden Seiten nach vorn und hat einen vorn über das Dach herunterhängenden Teil. Der letztere wird vorzugsweise herausgestellt, wozu aus Draht bestehende Streben 39 vorgesehen sind, die mit dem einen Ende in hierzu in den Leisten 37 angebrachte Bohrungen 40 (s. Fig. 9) eingesteckt werden und am anderen Ende zu Ösen 41. gebogen sind, durch die ein Verbindungsstal> 42 für beide Streben gesteckt wird. Die Kopfschrauben 12 der Stützen 36 und 37 dienen zum Einknöpfen der Seitenteile des Stoffbehanges 38. .
  • Bei dem in der Fig. 16 dargestellten Liegestuhl bildet wieder der Rahmen I mit den Füßen 6 und 29 den die Hauptlast tragenden Sitz. Auch der Doppelrahmen 1I, III bleibt, wie vorher, mit dem Rahmen I durch die lösbaren Scharniere 14, 15 klappbar verbunden. Der Rahmen IV ist an die Vorderseite des Rahmens I als Beinauflage angesetzt. Er schließt mit einer Schmalseite an den Rahmen I an und ist mit hinter seinen Beschlägen 3 vorgesehenen Ausklinkungen des Rahmenholzes in die an der Anschlußseite des Rahmens I angebrachten Haken 43 (s. Fig. i und 3) eingehängt. Das vordere Ende des Rahmens IV ist mittels zweier Stützen 44 am Boden abgestützt, die mit in verschiedenen Höhenlagen angeordneten Linsenkopfschrauben 45 in Linsenkopfführungen der dort befindlichen Eckbeschläge 3 oder besonderer Beschläge eingreifen. Die Beinauflage kann so in verschiedene Neigungen eingestellt werden.
  • Der Doppelrahmen 1I, III wird mittels der in die gestreckte Lage gebrachten Leisten 36, 37 in der gewünschten Schräglage am Boden abgestützt. Die Stützen 36, 37 sind mit den Kopfschrauben 12', der Leisten 37 in eine Raste 2o der oben beschriebenen Rastenbleche i9 des Rahmens III eingesetzt. Durch die Wahl der Rasten 20 in Verbindung mit der Schrägstellung der Stützen 36, 37 kann die gewünschte Neigung des als Rückenlehne dienenden Doppelrahmens 1I, III erreicht werden.
  • Die beiden Leisten 34 dienen als Armlehnen. Sie sind auf in der Fig. io in drei Ansichten besonders dargestellten Böcken 46 gelagert, die mit zwei seitlich vorspringenden Linsenkopfschrauben 47 in die beiden Linsenkopfführungen ii der über den Füßen 29 befindlichen Beschläge 3 des Rahmens I eingesetzt werden. Die beiden Böcke 46 tragen an. ihrem oberen Ende einen seitlich vorspringenden Beschlag 48 mit einem Schlitz 49, in welchen die Leisten 34 mit der Linsenkopfschraube 12 eingeführt werden. Die hinteren Enden der Leisten 34 mit dem langen schmalen Stück greifen ohne Befestigung durch Ausnehmungen 50 (s. Fig. 6) des Sperrholzbelages des Rahmens 1I, so daß sie bei einer Veränderung der Neigung der Rückenlehne 1I, 111 nicht stören. Je weiter die Rückenlehne heruntergeschwenkt wird, desto mehr fallen die die beiden Armlehnen bildenden Leisten 34 nach hinten ab, was angenehm empfunden wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mehrzweck-Gartenmöbel, bestehend aus Einzelteilen, die zu verschiedenartigen Möbeln zusammengesetzt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens drei gleich große rechteckige Rahmen (1I, 11I, IV), die auf einer Seite zur Erzeugung von Sitz-, Stütz-undLiegeflächen eine Sperrholzauflage (2) haben und mit Beschlägen (3, 19) zum Ansetzen von Stütz-und Verbindungsteilen ausgerüstet sind, für den Transport leicht lösbar zu einem Kasten (Fig. i i und 12) zusammenfügbar sind, der beiderseits von den Sperrholzauflagen der beiden äußeren Rahmen begrenzt ist, und daß die innerhalb des Kastens von den einzelnen Rahmen gebildeten Hohlräume zur Aufnahme der für die Zusammenstellung der einzelnen Möbel vorgesehenen Verbindungs- und Stützteile sowie sonstigem Zubehör dienen.
  2. 2. Mehrzweck-Gartenmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vier Rahmen (I, 1I, 11I, IV) vorgesehen sind, von denen zwei (II, 11I) durch nicht lösbare Scharniere (17) mit ihren Hohlseiten aufeinanderklappbarverbunden sind, im ausgeklappten Zustand Teile einer Liegefläche (Fig.14), Küchenlehnen (Fig.15 und 16) oder eine Tischplatte (Fig. 7) abgeben und im zusammengeklappten Zustand das Mittelstück des Transportkastens (Fig. i i und 12) bilden, während die beiden anderen Rahmen (I, IV) zur Ergänzung von Liegeflächen (Fig. 14) und zur Erzeugung von Sitzen (Fig. 3, 15, 16, 17), Beinauflagen (Fig.16) usw. mittels lösbarer Scharniere (14, 15) oder Haken (43) an die ersten beiden Rahmen anlenkbar oder auch selbständig als Hocker verwendbar und im zum Transport eingeklappten Zustand an den beiden ersten Rahmen (1I, 11I) als Außenteile des Transportkastens mittels der lösbaren Scharniere (14, 15) und Riegeln (26) festlegbar sind.
  3. 3. Mehrzweck-Gartenmöbel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden durch nicht lösbare Scharniere (17) ständig miteinander klappbar verbundenen Rahmen (1I, 11I) im eingeklappten Zustand durch ein als Traggriff ausgebildetes Verbindungsglied (21) zusammenschließbar sind.
  4. 4. Mehrzweck-Gartenmöbel nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der eine (I) der beiden im Tragkasten außen angeordneten Rahmen (I, IV) zur Erzielung einer besonders guten Seitenstabilität für Sitzzwecke ein Paar in seinen Hohlraum einklappbarer, durch einen Steg (30) verbundener Füße (29) hat, die in der Gebrauchslage (Fig. 3) mittels ebenfalls in den Rahmen einklappbarer Haken (32) gesichert werden, während alle übrigen Stützfüße und -beine (6, 34, 36) auch der anderen Rahmen durch entsprechende Ausbildung von Endbeschlägen (7, 8) und der Eckbeschläge (3) der Rahmen einsteckbar sind.
  5. 5. Mehrzweck-Gartenmöbel nach den Ansprüchen r bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß weniger beanspruchte Teile, wie Streben, Armlehnen o. dgl., mit den Eckbeschlägen (3) der Rahmen bajonettartig wirkende Linsenkopfverbindungen (1I, 12 bzw. 12') haben.
  6. 6. Mehrzweck-Gartenmöbel nach den Ansprüchen r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Stützteile, die länger sind als die Lichtweite der Rahmen aus zwei durch Scharniere (35) klappbar verbundenen Leisten (36,37) bestehen, die in der Strecklage durch ein Sperrglied (38) gesichert werden, und daß die Unterteilung so gewählt ist, daß im eingeklappten Zustand Stützen entstehen, die gleich lang sind wie andere vorhandene Stützteile (34) und zusammen mit diesen, z. B. als Füße einer Tischplatte (Rahmen II, III), verwendbar sind.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3404915A (en) * 1967-03-16 1968-10-08 Filho Jose Luiz De Souza Beach chair and cot

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3404915A (en) * 1967-03-16 1968-10-08 Filho Jose Luiz De Souza Beach chair and cot

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