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Mehrzweck-Gartenmöbel Mehrzweck-Gartenmöbel, die aus Einzelteilen
bestehen, welche zu verschiedenartigen Möbeln zusammengesetzt werden können, sind
bekannt. Die Einzelteile sind meist Stäbe und Rähmchen, die zusammen mit Tuchbespannungen
für den Transport zu Bündeln zusammengefaßt werden. Das hat den Nachteil, daß eine
geordnete und übersichtliche Zusammenfassung der Teile meist unterbleibt und Teile
auf dem Transportleicht verlorengehen können.
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Durch die Erfindung ist bei größter Kombinationsfähigkeit der Einzelteile
eines derartigen Möbels eine einwandfreie und bequeme Transportmöglichkeit für die
Teile geschaffen, indem diese zu einem geschlossenen kofferartigen Kasten zusammengeschlossen
werden können, der die leicht verlierbaren kleineren Stücke aufnimmt. Dies wird
dadurch erreicht, daß mindestens drei gleich große rechteckige Rahmen, die auf einer
Seite zur Erzeugung von Sitz-, Stütz- und Liegeflächen eine Sperrholzauflage haben
und mit Beschlägen zum Ansetzen von Stütz- und Verbindungsteilen ausgerüstet sind,
für den Transport leicht lösbar zu einem Kasten zusammenfügbar sind, der beiderseits
von den Sperrholzauflagen der beiden äußeren Rahmen begrenzt ist. Die innerhalb
des Kastens von den einzelnen Rahmen gebildeten Hohlräume dienen zur Aufnahme der
für die Zusammenstellung der einzelnen Möbel notwendigen Verbindungs- und Stützteile
sowie sonstigem Zubehör, wie z. B. Tuchbehängen. Außerdem steht noch Raum für die
Unterbringung von Badekleidung u. dgl. zur Verfügung.
Die Erfindung
ist nachstehend an Hand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels näher erläutert,
das in der Zeichnung durch 17 Figuren dargestellt ist; es zeigt Fig. i die Ansicht
eines im Tragkasten außen angeordneten Rahmens gegen die Hohlseite, Fig.2 die Ansicht
gegen die Langseite dieses Rahmens, teilweise im Schnitt, Fig. 3 die Ansicht gegen
die Kurzseite des gleichen Rahmens mit Stützfüßen als Hocker, Fig. 4 das Schaubild
einer Rahmenecke, in Pfeilrichtung Fig. i gesehen, Fig. 5 einen Schnitt nach A-B
der Fig. 3 in größerem Maßstab, Fig.6 die Ansicht eines im Tragkasten in der -Mitte
angeordneten zusammenlegbaren Doppelrahmens gegen die Hohlseite, Fig.7 eine Ansicht
in Richtung der Schwenkachse der beiden Rahmen, teilweise im Schnitt, Fig. 8 bis
io Einzelteile je in verschiedenen Ansichten, Fig. i i eine Ansicht des Tragkastens,
Fig. 12 eine Seitenansicht dazu, Fig. 13 einen Schnitt des Traggriffes nach C-D
der Fig. i i, Fig. 14 die Seitenansicht einer Liegepritsche, Fig. 15 die Seitenansicht
eines Strandkorbes, Fig. 16 die Seitenansicht eines Liegestuhles und Fig. 17 die
Seitenansicht eines Hockers.
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Die Hauptteile des Möbels sind vier rechteckige Rahmen I, 1I, III
und IV. Diese bestehen aus den eigentlichen Rahmen i und einer auf einer Seite derselben
angeordneten, vorzugsweise perforierten Sperrholzauflage 2. Die Rahmen i haben an
den Ecken Beschläge 3 in Gestalt von um die Ecken greifenden und mit den Rahmenleisten
verschraubten Blechbändern. Die Beschläge 3 sind je nach ihrer Zweckbestimmung verschieden
ausgebildet. Die vorkommenden Ausführungsformen der Beschläge 3 sind aus den Fig.
i bis 7 zu ersehen.
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Ein Teil der Beschläge 3 ist für das Einstecken von Stützteilen, z.
B. Füßen, eingerichtet und hat zu diesem Zweck an einem seiner beiden Schenkel einen
angebogenen Lappen 4, und außerdem ist im Bereich dieses Lappens im Rahmenholz eine
Ausklinkung 5 vorgesehen (s. Fig. 4). Die zugeordneten Stützteile, z. B. die Füße
6, haben an dem zu steckenden Ende ein Beschlagband 7 mit einem angebogenen Lappen
8, zu dem im Holz eine Ausklinkung 9 gehört. Beim Zusammenstecken greift der Lappen
8 in die Ausklinkung 5 des Rahmenholzes und der Lappen 4 des Rahmenbeschlags 3 in
die Ausklinkung 9 des Fußes 6 (s. Fig. 5). Die Lappen 4 und 8 sind so gebogen, daß
am Ende der Einsteckbewegung eine federnde Verspannung erzielt wird. Man kann aber
noch zusätzliche Mittel, z. B. in Gestalt einer auf eine der gegeneinander gleitenden
Flächen der Beschläge 3 oder 7 aufgenieteten Blattfeder io (s. Fig. 4) anbringen,
um den Reibungsschluß und damit die Haftwirkung zwischen den beiden Teilen zu erhöhen.
Gleichartige Beschläge 7, 8 zum Einstecken in die Eckbeschläge 3 der Rahmen i haben
die in den Fig. 8 und 9 dargestellten Stützteile, auf die weiter unten noch näher
eingegangen wird.
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Ein weiterer Teil der Beschläge 3 hat sog. Linsenkopfführungen i i,
in welche Linsenkopfschrauben 12 und 12' der in den Fig. 8 und 9 dargestellten Teile
bajonettartig eingeführt werden können. Diese Anordnung von Linsenkopf führungen
i i ist an den beiden in den Fig. i und 3 rechts liegenden Beschlägen 3 des Rahmens
I doppelt und bei den in Fig. 12 unten liegenden Beschlägen 3 der Rahmen 1I und
IV einfach vorgesehen.
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Außerdem sind an den Eckpartien an den Langseiten, an welchen Rahmen
zusammengeschlossen werden sollen, Scharnierbänder 13 befestigt, deren Ösen 14 über
den Rahmengrund- und Seitenriß vorstehen (s. insbesondere Fig. 4). Am einen Rahmen
hat das Scharnierband 13 nur eine Öse 14 und an dem anzuschließenden Rahmen (s.
Fig.6 links) zwei Ösen 14, die in solchem Abstand angeordnet sind, daß sie die eine
Öse 14 des anderen Rahmens zwischen sich aufnehmen können. Alle drei Ösen 14 werden
dann mittels eines einsteckbaren Scharnierbolzens 15 zusammengefaßt (s. Fig. i i
oben). Die vier erforderlichen Scharnierbolzen 15 werden vorteilhaft, um nicht verloren
zu gehen, an den beiden Rahmen 1I und III (Fig. 12) mittels Kettchen 16 gesichert.
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Die Scharnierösen 14 können auch mit den Beschlägen 3 aus einem Stück
hergestellt sein.
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Die beiden Rahmen 1I und III sind an Langseiten mittels nicht lösbarer,
an der Hohlseite angebrachter Scharniere 17 dauernd aneinandergeschlossen (s. Fig.
6). Sie können also, wie in Fig. 12, mit ihren Hohlseiten aufeinandergeklappt oder
wie in den Fig. 6 und 7 in eine Ebene ausgeklappt werden. Die Anordnung der Scharniere
17 bewirkt, daß ein Ausklappen über die gestreckte Lage hinaus nicht möglich ist.
Man kann aber die Strecklage der beiden Rahmen noch zusätzlich durch eine auf der
Seite des Sperrholzbelages 2 angeordnete Scharnierverbindung 18 sichern, die ähnlich
wie die bereits beschriebenen Scharnierverbindungen durch einen einsteckbaren Scharnierbolzen
lösbar ist.
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Der Rahmen III trägt an der Innenseite seiner Kurzseiten Schienen
i9 mit Rasten 20 zum Ansetzen von Stützteilen, die mitLinsenkopfschrauben 12 in
die Rasten 2o eingesetzt werden (s. auch Fig. 16). Um die Linsenkopfschrauben einführen
zu können, sind die Rastenschienen i9 von den Rahmenleisten in einem entsprechenden
Abstand gehalten (s. Fig. 6).
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Im eingeklappten Zustand schließen die Rahmen II und III zwischen
ihren Sperrholzauflagen 2 einen tiefen Hohlraum ein, der für den Transport die sechsfach
vorhandenen Füße 6 (Fig. 3), die zweifach vorhandenen Teile nach Fig. 8, die zweifach
vorhandenen Teile nach Fig. 9, sowie die ebenfalls zweifach vorhandenen Teile nach
Fig. io und weiteres Zubehör aufnehmen kann.
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Für den Transport werden die Rahmen II und 11I, nachdem die Zubehörteile
eingelegt sind, um ihre Scharniere 17 aufeinandergeklappt und in dieser
Lage
durch ein Verbindungsglied 21 zusammengeschlossen, das gleich als Traggriff 22 ausgebildet
sein kann (s. Fig. i i). Dieses Verbindungsglied hat eine Schließplatte 23, die
(s. Fig. 13) mit vier Linsenkopfführungen 24 versehen ist, welche mit an den beiden
Rahmen angebrachten Linsenkopfschrauben 25 (s. Fig. 6) bajonettartig verbunden werden
können.
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An diesen aus den Rahmen 1I und III bestehenden, bereits in sich abgeschlossenen
Kasten werden zu beiden Seiten die Rahmen I und IV mit ihren Hohlseiten angelegt.
Der Anschluß dieser Rahmen wird mit den zueinander passenden lösbaren Scharnierverbindungen
i4, i_5 durch Einführen der Steckzapfen 15 herbeigeführt. Zur Sicherung sind dann
noch an den Kurzseiten der Rahmen I und IV Schwenkriegel 26 angebracht, die über
an den Kurzseiten der Rahmen 1I und III vorgesehene Kopfschrauben 27 eingelegt werden
können (s. Fig. 12). In den Hohlräumen der beiden Rahmen I und IV können weitere
Dinge" wie Badekleidung u. dgl., untergebracht werden. Auf diese Weise entsteht
aus den vier Rahmen ein bequem zu tragender Kasten, der beiderseits durch die Sperrholzauflagen
2 der äußeren Rahmen I und IV begrenzt ist.
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Der eine, I, der beiden im Tragkasten außen angeordneten Rahmen ist
zur Erzielung einer besonders guten Seitenstabilität für Sitzzwecke, wie die Fig.
i und 3 zeigen, besonders gestaltet. Er hat ein Paar in seinen Hohlraum um an einer
Rahmenlangseite angebrachte Scharniere 28 einklappbare Füße 29, die durch einen
Steg 3o miteinander fest verbunden sind. An der gegenüberliegenden Langseite des
Rahmens sind in Ösen 31 Haken 32 gelagert, die mit ihren freien Enden in Ösen 33
der nach Fig. 3 ausgeklappten Füße 29 eingehängt werden. Die beiden anderen Füße
6 des Rahmens i sind in der bereits beschriebenen Weise (s. Fig. 5) in die Eckbeschläge
3 einsteckbar.
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Aus dem Rahmen I kann, wie die Fig. 3 zeigt, mit den Füßen 6 und 29
ein Hocker hergestellt werden, der infolge der Stegverbindung 30 der beiden
Füße 29 eine besonders gute Seitenstabilität besitzt, die auch bei anderen Kombinationen
ausgenutzt wird, wo es auf diese Eigenschaft ankommt.
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Auch aus dem Rahmen IV kann ein Hocker erzeugt werden, der dann mit
vier Steckfüßen 6 ausgerüstet ist und dadurch eine gewisse Seitenstabilität erhält,
daß an diesem Rahmen das eine Paar der Lappen 4 an einer Langseite und das andere
Paar an einer Kurzseite angebracht ist (s. Fig. 12 und 17).
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Aus den beiden mit ständiger Scharnierverbindung 17 zusammengeschlossenen
Rahmen 1I und III kann ein Tisch erzeugt werden, der auf vier einsteckbaren Beinen
ruht. Als Tischbeine werden hierbei die je zweifach vorhandenen Teile nach den Fig.
8 und 9 benutzt, die auch noch weiteren Zwecken dienen. Der Teil der Fig. 8 ist
eine in der Mitte breitere Leiste 34, die in anderem Zusammenhange auch als Armlehne
benutzt wird und am einen Ende den Steckbeschlag 7, 8 trägt. Die Stütze nach Fig.
9 besteht aus zwei um ein Scharnier 35 einklappbaren Leisten 36 und 37. Die längere
Leiste 36 hat die gleiche Länge wie die Leiste 34 (Fig. 8) und trägt an ihrem das
Scharnier 35 aufweisenden Ende ein Steckbeschlag 7, B. Für die Zusammenstellung
des Tisches, dessen Beine in der Fig.7 strichpunktiert angedeutet sind, werden also
die Stützen (Fig. 9) im eingeklappten Zustand benutzt, in welchem sie gleich lang
sind, wie die die beiden anderen Beine bildenden Leisten 34. Die Teilung der Leisten
36 und 37 hat auch noch den Zweck, daß sie innerhalb der in dem Tragkasten zur Verfügung
stehenden Lichtweite der Rahmen für den Transport untergebracht werden können.
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Um die Leisten 36 und 37 in der in Fig. 9 strichpunktiert angedeuteten
Strecklage sichern zu können, ist an der kürzeren Leiste 37 ein federnder Sperrhaken
38 angebracht, der in eine Bohrung 39 des Beschlags 7 eintreten kann.
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Außer den beiden Hockern und dem Tisch können weitere drei, in den
Fig. 14 'bis 16 dargestellte Möbelstücke erzeugt werden.
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Die Fig. 14 zeigt eine Liegepritsche. Den vorderen Teil bildet der
für sich als Hocker (s. Fig. 3) verwendbare Rahmen I mit den Füßen 6 und 29. An
den Rahmen I schließt in der gleichen Ebene die aus den Rahmen II und III bestehende
Platte (vgl. auch Tischplatte Fig. 7) an. Sie ist mittels der lösbaren Scharniere
14, 15 in der bereits beschriebenen Weise angeschlossen und durch zwei weitere Paare
von gesteckten Füßen 6 abgestützt. Es werden .also alle sechs vorhandenen Füße 6
verwendet. Als schräg gestellter Kopfteil ist an den Rahmen III der Rahmen IV ebenfalls
mittels der lösbaren Scharniere 14, 15 angeschlossen. Das hintere Ende des Rahmens
IV ruht auf den in der Fig. 8 dargestellten Leisten 34, die mit Linsenkopfschrauben
12 in die Linsenkopfführungen i i der an dieser Stelle angebrachten Eckbeschläge
3 eingehängt sind und je nach Schrägstellung eine stärkere oder schwächere Neigung
des als Kopfstütze dienenden Rahmens IV erzielen lassen.
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Die Fig. 15 zeigt einen Strandkorb. Auch bei diesem wird von dem jetzt
als Sitz dienenden Rahmen I mit den Füßen 6 und 29 ausgegangen. Der an den Rahmen
I mit den lösbaren Scharnieren 14, 15 angeschlossene Doppelrahmen II, III ist ungefähr
senkrecht hochgestellt und wird in dieser Lage durch die als Streben benutzten Leisten
34 gesichert. Die letzteren sind mit den an ihren Enden vorgesehenen Linsenkopfschrauben
12 einerseits in eine der beiden Linsenkopfführungen i i der auf der Seite der Füße
29 liegenden Beschläge 3 des Rahmens I und andererseits in die Linsenkopfführung
i i der auf der Seite der Scharniere 17 angeordneten Beschläge 3 des Rahmens II
eingehängt. Der in gleicher Weise wie bei der Pritsche (Fig. 14) an den Rahmen III
angelenkte Rahmen IV ist als Dach nach vorn geklappt und wird durch die jetzt in
die ausgestreckte Lage gebrachten Leisten 36 und 37 (Fig. 9) gehalten. Diese sind
mit den in der Nähe ihrer freien Enden angebrachten Linsenkopfschrauben 12' unten
in die zweite Linsenkopfführung
I I der schon die Leisten
34 aufnehmenden Beschläge 3 des Rahmens I und oben in die Linsenkopfführung i i
der beiden vorderen Beschläge 3 des Rahmens IV eingehängt.
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Zu dem Strandkorb gehört außerdem ein Stoffbehang 38, der in der Fig.
15 strichpunktiert angedeutet ist. Dieser legt sich über die Rückwand und das Dach,
greift an beiden Seiten nach vorn und hat einen vorn über das Dach herunterhängenden
Teil. Der letztere wird vorzugsweise herausgestellt, wozu aus Draht bestehende Streben
39 vorgesehen sind, die mit dem einen Ende in hierzu in den Leisten 37 angebrachte
Bohrungen 40 (s. Fig. 9) eingesteckt werden und am anderen Ende zu Ösen 41. gebogen
sind, durch die ein Verbindungsstal> 42 für beide Streben gesteckt wird. Die Kopfschrauben
12 der Stützen 36 und 37 dienen zum Einknöpfen der Seitenteile des Stoffbehanges
38. .
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Bei dem in der Fig. 16 dargestellten Liegestuhl bildet wieder der
Rahmen I mit den Füßen 6 und 29 den die Hauptlast tragenden Sitz. Auch der Doppelrahmen
1I, III bleibt, wie vorher, mit dem Rahmen I durch die lösbaren Scharniere 14, 15
klappbar verbunden. Der Rahmen IV ist an die Vorderseite des Rahmens I als Beinauflage
angesetzt. Er schließt mit einer Schmalseite an den Rahmen I an und ist mit hinter
seinen Beschlägen 3 vorgesehenen Ausklinkungen des Rahmenholzes in die an der Anschlußseite
des Rahmens I angebrachten Haken 43 (s. Fig. i und 3) eingehängt. Das vordere Ende
des Rahmens IV ist mittels zweier Stützen 44 am Boden abgestützt, die mit in verschiedenen
Höhenlagen angeordneten Linsenkopfschrauben 45 in Linsenkopfführungen der dort befindlichen
Eckbeschläge 3 oder besonderer Beschläge eingreifen. Die Beinauflage kann so in
verschiedene Neigungen eingestellt werden.
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Der Doppelrahmen 1I, III wird mittels der in die gestreckte Lage gebrachten
Leisten 36, 37 in der gewünschten Schräglage am Boden abgestützt. Die Stützen 36,
37 sind mit den Kopfschrauben 12', der Leisten 37 in eine Raste 2o der oben beschriebenen
Rastenbleche i9 des Rahmens III eingesetzt. Durch die Wahl der Rasten 20 in Verbindung
mit der Schrägstellung der Stützen 36, 37 kann die gewünschte Neigung des als Rückenlehne
dienenden Doppelrahmens 1I, III erreicht werden.
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Die beiden Leisten 34 dienen als Armlehnen. Sie sind auf in der Fig.
io in drei Ansichten besonders dargestellten Böcken 46 gelagert, die mit zwei seitlich
vorspringenden Linsenkopfschrauben 47 in die beiden Linsenkopfführungen ii der über
den Füßen 29 befindlichen Beschläge 3 des Rahmens I eingesetzt werden. Die beiden
Böcke 46 tragen an. ihrem oberen Ende einen seitlich vorspringenden Beschlag 48
mit einem Schlitz 49, in welchen die Leisten 34 mit der Linsenkopfschraube 12 eingeführt
werden. Die hinteren Enden der Leisten 34 mit dem langen schmalen Stück greifen
ohne Befestigung durch Ausnehmungen 50 (s. Fig. 6) des Sperrholzbelages des Rahmens
1I, so daß sie bei einer Veränderung der Neigung der Rückenlehne 1I, 111
nicht stören. Je weiter die Rückenlehne heruntergeschwenkt wird, desto mehr fallen
die die beiden Armlehnen bildenden Leisten 34 nach hinten ab, was angenehm empfunden
wird.