DE3131179C2 - Polstergruppe aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln - Google Patents

Polstergruppe aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln

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DE3131179C2
DE3131179C2 DE3131179A DE3131179A DE3131179C2 DE 3131179 C2 DE3131179 C2 DE 3131179C2 DE 3131179 A DE3131179 A DE 3131179A DE 3131179 A DE3131179 A DE 3131179A DE 3131179 C2 DE3131179 C2 DE 3131179C2
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Arthur 6803 Edingen-Neckarhausen Lieberknecht
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    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/04Seating furniture, e.g. sofas, couches, settees, or the like, with movable parts changeable to beds; Chair beds
    • A47C17/34Joining seats, chairs, or couches to form beds
    • A47C17/36Changing corner couches into a double bed

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)
  • Combinations Of Kitchen Furniture (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Polstergruppe aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln, von denen jedes zwei Polsterteile aufweist, die wahlweise als Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind. Zwischen beiden Möbeln ist eine Eckablage (4) vorgesehen, die aus zwei Teilen (10, 11) mit seitlicher Abschlußzarge (32) besteht, wobei das eine Teil um ein Scharnier (5) umklappbar ist und beide Teile parallel zum Scharnier je eine Vorder- (12, 13) und Hinterzarge (14, 15) sowie eine niedrigere Mittelstütze (16, 17) und das nach vorn geklappte Teil (11) zusätzlich ein im zusammengeklappten Zustand als Tisch dienendes Bodenteil (18) aufweisen. Die Vorder- und Hinterzargen sind mit den Mittelstützen durch Auflagebretter (19, 20, 21, 22) verbunden, auf welche die Rückenpolster (3, 8) gelegt werden. Mit dieser Ausbildung wird erreicht, daß die Rückenpolster bei der Umwandlung zum Doppelbett nicht separat abgelegt werden müssen, weil sie in die Liegefläche eingezogen sind.

Description

men angeordnet und mit Hilfe von Springaufbeschlägen (nicht gekennzeichnet) nach oben schwenkbar ist. In dieser Stellung ist der Bettkasten 1, 6 zur Unterbringung des Bettzeuges zugänglich. Auf jedem Sitzpolster 2a, 7a sind je zwei Rückenpolster 3,8 angeordnet, deren Länge der halben Breite der Sitzfläche entspricht und die quaderförmig oder mit einer Rückenschräge ausgebildet sein können. Die Bettkästen 1, 6 sind durch einen Auflagerahmen 2, 7 abgedeckt Die Eckablage 4 weist ein Scharnier 9 auf, um welches das eine Sitz-Liege-Möbei bis zur Anlage am anderen Möbel schwenkbar ist
Auf diese Weise entsteht ein Doppelbett Die Eckablage 4 besteht aus zwei durch ein Scharnier 5 miteinander verbundenen Teilen JO, 11 mit seitlicher Abschlußzarge 32. Jedes dieser Teile 10, 11 besteht aus je einer is Vorderzarge 12,13 und je einer Hinterzarge 14, 15 sowie je einer Mittelstütze 16, 17, die niedriger als die Vorder- und Hinterzargen 12, 13 und 14, 15 ist Außerdem weist das eine Klappteil 11 ein Bodenteil 18 auf, das im zusammengeklappten Zustand als Ecktisch dient. Weil die Mittelstützen 16, 17 niedriger sind als die Vorder- und Hinterzargen 12, 13 und 14, 15, können die Zargen 12, 13 und 14, 15 mit den Mittelstützen 16, 17 durch schräg nach unten zeigende Auflagebretter 19, 20, 21,22 verbunden werden. Auf diese Auflagebretter 19, 20, 21, 22 werden in der Liegestellung die Rückenpolster 3,8 mit ihren in der Sitzstellung als Rückenlehne dienenden vorderen Seiten 23, 24 und mit ihren in der gleichen Stellung auf den Polsterteilen 2a, 7a stehenden Auflageseiten 25, 26 zueinander anstoßend gelegt. Die Gesamthöhe der Klappteile 10,11 mit den Rückenpolstern 3,8 entspricht der Höhe 27,28 der Rückenpolster 3, 8 in der Sitzstellung. Der umklappbare Teil der Eckablage 4 kann mit vier Bodengleitern 29 versehen sein, während es zur Erleichterung des Schwenkvorganges zweckmäßig ist, an den Bettkästen Schwenkrollen 30,31 anzubringen. Diese sind vorteilhafterweise so ausgeführt, daß sie im unbelasteten Zustand das Möbel leicht transportieren und sich im belasteten Zustand selbständig fixieren. Die Eckablage 4 weist in Ausschwenkrichtung eine Seitenlänge auf, die der Bautiefe der Sitzmöbel entspricht.
Die Klappteile 10,11 können, wie die F i g. 6 zeigt, am kopfseitigen Ende der Polstergruppe mit je einem Ablageteil 33,34 ausgerüstet sein. Am nach vorn klappbaren Teil 11 kann eine Aussparung 35 vorgesehen werden, in welche das Ablageteil 34 bei Nichtgebrauch geklappt werden kann. Es ist natürlich auch möglich, die Eckablage 4 so auszubilden, daß in ihr zwei ausklappbare Kopfteile angeordnet werden können, die in der Liegestellung einen üblichen Kopfabschluß bilden.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Polstergruppe aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln, von denen jedes Polsterteile aufweist die wahlweise als Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind, wobei das Sitzpolster jeweils auf einem als Bettkasten dienenden unteren Rahmen angeordnet und mit Hilfe von Springaufbeschlägen nach oben schwenkbar ist und wobei auf jedem Sitzpolster ein mit einer Rückenschräge versehenes Rückenpolster angeordnet ist, dessen Länge der Breite der Sitzfläche entspricht, wobei an der den Sitz-Liege-Möbeln zugewandten Ecke ein Scharnier angeordnet ist, um welches das eine Sitz-Liege-Möbel bis zur Anlage am anderen Sitz-Liege-Möbel schwenkbar ist und mit diesem ein Doppelbett bildet und zwischen beiden Sitz-Liege-Möbeln eine Eckablage vorgesehen ist, welche aus zwei Teilen mit seitlicher Abschlußzarge besteht, wobei das eine Teil umcifl Scharnier umklappbar ist und beide Teile parallel zum Scharnier je eine Vorder- und Hinterzarge und das nach vorn geklappte Teil zusätzlich ein im zusammengeklappten Zustand als Tisch dienendes Bodenteil aufweisen und wobei die Vorder- und Hinterzargen durch Auflagebretter verbunden sind, auf welche die Polster in der Liegestellung aneinander anstoßend gelegt werden und daß die Eckablage in Ausschwenkrichtung eine Seitenlänge aufweist, die der Bautiefe der Sitzmöbel entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines einteiligen Sitzpolsters und eines mittig in zwei Rück-jnpolsv r geteilten Rückenpolsters die beiden Teile<10, 11) der Eckablage (4) mit je einer gegenüber den Vo 2er- (12, 13) und Hinterzargen (14, 15) niedrigeren und parallel zu diesen verlaufenden Mittelstütze (16, 17) versehen sind, auf der sich die Auflagebretter (19, 20, 21, 22) entsprechend geneigt abstützen und auf welche die Rückenpolster (3, 8) in der Liegestellung mit ihren Vorderseiten (23,24) gelegt werden.
    Die Erfindung betrifft eine PolMcrgruppc aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln, von denen jedes Polsterteile aufweist, die wahlweise als Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind, wobei das Sitzpolster jeweils auf einem als Bettkasten dienenden unteren Rahmen angeordnet und mit Hilfe von Springaufbeschlägen nach oben schwenkbar ist und wobei auf jedem Sitzpolster ein mit einer Rückenschräge versehenes Rückenpolster angeordnet ist, dessen Länge der Breite der Sitzfläche entspricht, wobei an der den beiden Sitz-Liege-Möbeln zugewandten Ecke ein Scharnier angebracht ist, um welches das eine Möbel bis zur Anlage am anderen Möbel schwenkbar ist und mit diesem ein Doppelbett bildet und zwischen beiden Sitz-Liege-Möbeln eine Eckablage vorgesehen ist, welche aus zwei Teilen mit seitlicher Abschlußzarge besteht, wobei das eine Teil um ein Scharnier umklappbar ist und beide Teile parnllcl zum Scharnier je eine Vordcr- und Hinter/.arge und das nach vorn geklappte Teil zusätzlich ein im zusammengeklappten Zustand als Tisch dienendes Bodenteil aufweisen und wobei die Vorder- und Hinterzargen durch Auflagebretter verbunden sind, auf welche die Polster in der Liegcstcllung aneinander anstoßend gelegt werden und daß die Eckablage in Ausschwenkrichtung eine Seitenlänge aufweist, die der Bautiefe der Sitzmöbel entspricht.
    Eine derartige Polstergruppe ist nach dem DE-GM 80 05 614 bekannt Die beiden Möbel können in Verbindung mit einem Tisch zu einer Eckgruppe kombiniert werden, wobei der Tisch als Ablage dient
    Der Nachteil einer derartigen Kombination besteht darin, daß die Rückenpolster bei der Umwandrunp zum Doppelbett separat abgelegt werden müssen, weil sie nicht in die Liegefläche einbezogen sind. Außerdem kann die Eckablagefläche nicht zur Vergrößerung der Liegelänge benutzt werden. Weiterhin liegen bei der Verwendung als Doppelbett, wenn die Liegelänge gleich der normaler Gebrauchsmöbel ist, die Schwerteile des Körpers des Benutzers genau in der Mitte der Scharnierverbindung der Polster und den darunter liegenden Außenseiten der Federrahmenzargen und vermindern dadurch die Liegequalität
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Polslergruppe zu schaffen, bei der mit einer geringen Zahl von Polsterteilen eine ebene Liegefläche geschaffen wird.
    Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei Verwendung eines einteiligen Sitzpolsters und eines mittig in zwei Rückenpolster geteilten Rückenpolsters die beiden Teile der Eckablage mit je einer gegenüber den Vorder- und' Hinterzargen niedrigeren und parallel zu diesen verlaufenden Mittelstütze versehen sind, auf der sich die Auflagebretter entsprechend geneigt abstützen und auf welche die Rückenpolster in der Liegestellung mit ihren Vorderseiten gelegt werden.
    Aus der DE-OS 26 13 334 ist es bereits bei einem Sitz-Liege-Möbel mit einteiligem Sitzpolster bekannt, das Auflagebrett für das mittig in zwei Rückenpolster unterteilte und mit einer Rückenschräge versehene Rückenpolster entsprechend geneigt anzuordnen, so daß in der Liegestellung die Vorderseiten der Rückenpolster auf dem Auflagebrett aufliegen und eine ebene Liegefläche bilden. Deshalb wird für diese Merkmale Schutz nur im Zusammenhang mit den übrigen Merkmalen des Patentanspruchs beansprucht.
    Mit der erfindungsgemäßen Ausbildung wird vor allem der Vorteil erreicht, daß die Rückenpolster bei der Verwendung als Doppelbett in die Liegefläche einbezogen sind, so daß sie nicht separat abgelegt werden müssen.
    Die Erfindung wird in der nachfolgenden Beschreibung anhand des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigt
    F i g. 1 die Polstergruppe in der Sitzstellung,
    Fi g.2eine Draufsicht von Fig. 1,
    F i g. 3 einen Schnitt A-A nach F i g. 2,
    Fig.4 eine Draufsicht der Polstergruppe in der Liegestellung,
    Fig. 4a eine perspektivische Draufsicht in der Liegestellung (geschnitten),
    F i g. 5 einen Schnitt B-B nach F i g. 4 und
    Fig.6 das kopfseitige Ende der Polstergruppe mit bo einem festen Ablageteil.
    Die Polstergruppe besteht aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln und einer quadratischen Eckablage 4, deren Seitenlange der Bautiefe der Sitzmöbel entspricht. Jedes der Möbel weist b-i ein Sitzpolster 2a bzw. 7a. zwei Rückenpolster 3 bzw. 8 auf, die wahlweise als Sitzmöbel oder als Liege verwendbar sind, wobei das Sitzpolster 2a bzw. 7;j jeweils auf einem als Bettkasten 1, 6 dienenden unteren Rah-
DE3131179A 1981-08-06 1981-08-06 Polstergruppe aus zwei rechtwinklig zueinander angeordneten Sitz-Liege-Möbeln Expired DE3131179C2 (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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