DE711683C - In eine Schuhputz- und Schuhschnuerbank umwandelbares Sitzmoebel - Google Patents

In eine Schuhputz- und Schuhschnuerbank umwandelbares Sitzmoebel

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DE711683C
DE711683C DEK155061D DEK0155061D DE711683C DE 711683 C DE711683 C DE 711683C DE K155061 D DEK155061 D DE K155061D DE K0155061 D DEK0155061 D DE K0155061D DE 711683 C DE711683 C DE 711683C
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DE
Germany
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shoe
board
seat board
furniture
bracket
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Application number
DEK155061D
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English (en)
Inventor
Ernst Koch
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C16/00Stand-alone rests or supports for feet, legs, arms, back or head
    • A47C16/02Footstools; Foot-rests; Leg-rests
    • A47C16/025Footstools; Foot-rests; Leg-rests adjustable, swivelling, rocking

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • In eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbares Sitzmöbel Gegenstand der Erfindung ist ein in eine Schuhputz- und Schuhschnürbanlc umwandelbares Sitzmöbel mit einem in eine schräg geneigte Lage zum Aufsetzen des Schuhes hochklappbaren Sitzbrett oder Sitzbretteil.
  • Bereits bekannte Schuhputzbänke -dieser Art, bei denen in der Regel die eine Hälfte des Sitzbretteiles um r8o° schwenkbar angeordnet .und an der Unterfläche mit einer der Schuhform angepaßten, fest angebrachten Fußstütze versehen ist, sind für unterschiedlich große Personen nicht gleich gut geeignet, weil die Auftrittstelle eng umgrenzt ist und in der zurückgeklappten Stellung des Sitzbrettes oder Sitzbretteil.es stets in einer ganz bestimmten Höhe liegt, die auch durch Veränderung der Steillage des hochgeklappten Sitzbrettes nicht wesentlich verändert werden kann. Weitere Mängel solcher Schuhputzbänke, bei denen das Sitzbrett oder der Sitzbretteil durch Lenker mit dem Unterteil des Möbels verbunden ist, bestehen im unsicheren Halt des hochgestellten Sitzbrettes oder Sitzbretteiles sowie in der mangelnden Standsicherheit des ganzen Möbels beim Gebrauch als Schuhputz- und Schuhschnürbank. Schließlich ist es auch wenig vorteilhaft, daß der beim Schuhputzen auf die Aufstellfläche niederfallende Schmutz bei Rückverwandelung des Möbels in einen Sitzhocker in den kastenförmig ausgebildeten Unterteil des Möhels fällt, der gewöhnlich zur Aufbewahrung des Schuhputzzeuges bestimmt ist.
  • Die Erfindung will die bekannten in eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbaren Sitzmöbel verbessern. Dieses Ziel wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der Sitzbretteil mit der einen Schmalkante an einen Bügel angelenkt ist, welcher auf einem Zwischenbrett des Möbels zwischen festen Anschlägen hin und her schwenkbar gelagert ist, und daß für das Hochstellen der anderen Schmalkante des beweglichen Sitzbretteiles ein ebenfalls an dem Zwischenbrett gelagerter Stützbügel vorgesehen ist, der beim Gebrauch des Möbels als Sitzmöbel nach dem Zwischenbrett hin schwenkbar ist und beim Gebrauch als Fußstütze in einer über die Senkrechte hinaus bewegten Steillage mit seinen Schenkeln an einer Querschiene liegt und mit seinem Steg das Auflager für den an seiner Unterfläche mit einem Stützbügelanschlage versehenen Sitzbretteil bildet.
  • Da bei einer solchen Anordnung der schräg gestellte Sitzbretteil eine verhältnismäßig lange, ziemlich steil ansteigende Auftrittfläche für den zu putzenden oder zu schnürenden Schuh bildet, kann jedermann entsprechend seiner Körper- und Beinlänge den Fuß einfach auf eine höher oder tiefer gelegene Stelle des Sitzbretteiles so aufstellen, daß er den Schuh mit größter Bequemlichkeit erreichen kann. Dabei kann weder der hochgestellte Sitzbretteil in ungewollter Weise zurückklappen, noch wird durch das Auftreten an verschiedenen Stellen des hochgestellten Sitzbretteiles die Standsicherheit der Schuhputz- und Schuhschnürbank beeinträchtigt. Durch die Erfindung ist somit ein insbesondere für Kleinwohnungen praktischer Einrichtungsgegenstand geschaffen, :der als Schuhputz- und Schuhschnürbank für Erwachsene wie für Kinder gleich bequem benutzbar ist und außerdem als Sitzhocker den Vorzug bietet, an der Sitzfläche keine bei längerem Sitzen drückenden und möglicherweise ein Zerreißen der Kleidung veranlassenden Gelenkbänder zu haben.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen: Fig. i eine schaubildliche Ansicht des für das Schuhputzen hergerichteten Möbels, Fig.2 das Möbel als Sitzhocker mit heruntergeklapptein Sitzbrett-eil im senkrechten Längsschnitt nach der Linie A-A der Fig. .;, Fig. 3 einen senkrechten, mittleren Längsschnitt durch das als Schuhputz- und Schuhschnürbank hergerichtete Möbel und Fig.4 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie B-B der Fig. 2.
  • Das die vier Beine 2 des in der Form einer kleinen Sitzbank mit vorzugsweise rechteckigem Grundriß hergestellten Möbels zusammenhaltende Brett i ist in waagerechter Lage in einiger Entfernung unterhalb der oberen Enden der Beine 2 an diesen befestigt. Die Satzfläche der Bank besteht erfindungsgemäß' aus' drei längs verlaufenden Einzelbretterti 3, 4: 3, von denen die mit geringerer Breite ausgeführten beiden äußeren Bretter 3, 3 auf je zwei Beinen 2 und den Zargen des Möbels befestigt sind. Sie ragen, wie üblich, an den Längs- und Schmalseiten der Bank ein wenig über die Beine hinaus. Zwischen - den beiden Brettern 3, 3 ist symmetrisch zur Längsmittelebene der Bank ein breiteres Brett 4. angebracht, welches in einer «-eiter unten noch beschriebenen Weise schwenk-und in schräger Lage feststellbar angeordnet ist, welches aber im heruntergeklappten Zustande auf gleicher Höhe liegt wie die beiden festen äußeren Bretter 3, 3 und an den Schmalseiten der Bank um das gleiche -Maß die Beine 2 überragt wie die beiden äußeren Bretter. Über dem Zwischenbrett i sind zwischeli den vier Beinen 2 je zwei senkrechte Zargenwände ; bzw. 6 in üblicher Art eingesetzt, die einen von oben her zugänglichen Kastenraum zur Aufnahme von Putzzeug abgrenzen. Außerdem ist zwischen den vier Beinen 2 auf zwei in der Nähe der unteren Beinenden befestigten Querleisten 7 ein als Abstellfläche benutzbares unteres Brett 8 angebracht. Schließlich ist auf -zwei weiteren Querleisten 9 an den Beinen noch ein bis an das Zwischenbrett i heranreichender, nach der einen Breitseite der Bank herausziehbarer Schubkasten io angeordnet.
  • Das bewegliche mittlere Brett 4. der dreiteiligen Sitzfläche 3, d., 3 ist mit einem Ende mittels zweier aus Blechstreifen gebogener Lager 14 am Steg eines U-förmigen Eisen-bügels 15 angelenkt, dessen abwärts gerichtete Schenkel mit seitlich umgebogenen Enden drehbar in Lagern 16 gehalten sind, «-elche in gleicher Weise wie die Lager 1.4 aus Blechstreifen gefertigt und auf der Oberfläche des Zwischenbrettes i befestigt sind. Die Schenkel des schwenkbaren Lagerbügels 15 sind, wie es insbesondere aus den Fig. 2 und 3 der Zeichnung ersichtlich ist, dicht unterhalb des Steges nach der benachbarten Zargen%vanrl hin derart abgebogen, daß die abgewinkelten kürzeren, oberen Abschnitte der Schenkel, für ,deren Eintritt in der Zargenwand 6 zwei kleine, oben offene Schlitze 17 gebildet sind, eine waagerechte oder annähernd waagerechte Lage einnehmen, wenn das Brett .I in seine Normalstellung heruntergeklappt ist. Der Bügelsteg liegt dabei außerhalb der Zargenwand 6, während das Brett d. selbst auf den Oberkanten der beiden Zargenwände 6, 6 sowie auf zwei Eisenschienen 18, i9 ruht, die jeweils in ganz bestimmten Entfernungen von den Zargenwänden 6 in Ausschnitten an den Oberkanten der beiden anderen Zargenwände 5 befestigt sind. Das Brett d. kann aus der in der Fig.2 dargestellten Schließlage in die Ofenstellung gemäß der Fig. 3 gebracht werden, indem der Bügel 15 von der Zargenwand 6 zurückgeschwenkt und gegen die Eisenschiene 18 herumgelegt wird. Das mit dem Bügel 15 verbundene Ende des Brettes 4 wird dadurch ein wenig über die festen äußeren Bretter 3 emporgehoben (s. Fig. i und 3) und findet schließlich in der Endstellung durch Anschlagen der Bügelschenkel 15 gegen die Schiene 18 einen festen Halt.
  • Mit dem anderen Ende liegt das mittlere Brett 4 in der waagerechten Lage nur lose auf der Oberkante der Zargenwand 6 bzw. auf der Eisenschiene r9. Man kann das Brett .4 also aus dieser Lage hochschwenken und es sogar noch etwas über die senkrechte Stellung hinaus bewegen, wenn man den von den vier Zargenwänden 5, 6 und dem Zwischenbrett i abgegrenzten Kastenraum um die Brettfläche4 offen legen will. Um das Brett 4 gegen die Waagerechte unter einem spitzen Winkel feststellen und es dann als Auftrittfläche für den zu putzenden Schuh benutzen zu können, ist auf dem Zwischenbrett i ein Stützbügel 2o gelagert, der ähnlich wie der bereits erwähnte Bügel 15 aus einem starken Eisendraht in U-Form gebogen und an den Enden der Bügelschenkel rechtwinklig nach außen zu Lagerzapfen umgebogen ist, die in Lagern 21 an der Oberfläche des Zwischenbrettes i drehbar eingefügt sind. Der Stützbügel 2o ist so angeordnet und sein Steg so lang bemessen, daß,die Bügelschenkel im Grundriß unmittelbar neben den Längsseitenrändern des mittleren Brettes 4 liegen (s. Fig. 4). Die äußeren Bretter 3, die ohne größeren Zwischenraum an den in die waagerechte Lage heruntergeklappten beweglichen Sitzbretteil 4 heranreichen, sind dabei im Schwenkbereiche des Stützbügels 2o an ihren Innenkanten mit Aussparungen 22 versehen. Der Stützbügel 2o kann also ungehindert aus der in der Fig. 2 gezeichneten Gebrauchsstellung, in welcher er auf einer auf dem Zwischenbrett i in einiger Entfernung von der Quermittelebene der Bank angeordneten, an der Oberkante mit einer Eisenschiene bewehrten Querleiste 24 ruht, in die in der Fig.3 dargestellte Gebrauchsstellung hochgeschwenkt werden, in der er, an der Eisenschiene i9 liegend, etwa die gleiche Schrägstellung einnimmt wie der hochgeschwenkte Lagerbügel 15. An .der Unterseite des beweglichen Brettes 4 ist ein gekröpfter Eisenanschlag 25 angebracht. Beim Hochschwenken des Stützbügels 20 tritt der Bügelsteg in den Raum zwischen dem abgekröpften Anschlagteil und der Brettunterseite ein, so daß mit dem Hochschwenken des Stützbügels 20 zwangsläufig auch der Sitzbretteil 4 in eine Stellung .geschoben wird, wie sie in der Fig. 3 dargestellt ist, und wobei das Brett 4 eine schräg geneigte Auftrittfläche für .den zu putzenden oder zu schnürenden Schuh bildet. Damit das Brett 4 beim Hochschwenken des Bügels 2o keinem Verschleiß unterworfen ist und keinen großen Reibungswiderstand bietet, können an der Unterseite des Brettes zwei parallel laufende (auf der Zeichnung nicht mit dargestellte) 1-Zetallschienen angebracht sein, an denen der Bügelsteg entlang gleitet.
  • Eine bequeme Handhabung des Stützbügels 2o ist dadurch ermöglicht, daß der eine Lagerzapfen durch die benachbarte Zargenwand 5 hindurchgeführt und außerhalb der Wand mit einer kleinen Handkurbel 27 ausgerüstet ist. Um eine seitliche Verschiebung des hochgeschwenkten Brettes 4 mit Sicherheit auszuschließen und den Halt des Brettes . in der angehobenen Lage noch zu verbessern, sind an den Schenkeln des Stützbügels 2o über den Bügelsteg vorstehende Fortsätze 28 angeschweißt oder angelötet, welche bei hochgestelltem Stützbügel die beiden Seitenkanten des Brettes .4 umfassen.
  • In der Mitte des beweglichen Sitzbrettteiles 4 ist ein Griffausschnitt 29 gebildet, der ein bequemes Tragen des Möbels gestattet. Bevor man jedoch diesen Griffausschnitt 29 benutzen kann, ist es erforderlich, das heruntergeklappte Brett 4 in seiner Schließlage festzulegen. Diesem Zwecke dienen -zwei an der Brettunterseite, und zwar an den über die Zargenwände 6, 6 vorstehenden Enden des Brettes 4 angebrachte Haken 30, mit denen zwei Ösen 3 i in Eingriff gebracht werden können, die an den Außenflächen der Wände 6, 6 angebracht sind.
  • Da der bewegliche Sitzbretteil 4 beim Gebrauch als Fußstütze und beim Schuhputzen leicht beschmutzt werden kann, empfiehlt es sich, an der einen Längsseite des Möbels an einer ausschwenkbaren Stange 35 mittels Ringen oder Schlaufen vorhangartig ein Stoff-oder Gewebestück 33 anzubringen (s. insbesondere Fig. 4). Das Stoff- oder Gewebestück 33 kann beim Gebrauch des Möbels als Sitzhocker über die Sitzfläche 3, 4, 3 herumgeschlagen werden und bildet dann gleichzeitig eine angenehme, weiche Sitzunterlage.
  • Der Schubkasten io dient zweckmäßig zur Aufbewahrung von Putzlappen und Wichsdosen. Für letztere sind im Schubkasten io kastenartige Behälter 40 gebildet, die mit beim Zurückschieben des Schubkastens in das Schubkastenfach sich selbsttätig schließenden und die ohne Abschlußdeckel zu belassenden Wichsdosen abdichtenden Klappdeckeln ausgerüstet sind.
  • Dias Möbel könnte abweichend von dem gezeichneten Ausführungsbeispiel selbstverständlich auch so ausgebildet werden, daß nicht nur ein beweglicher mittlerer Sitzbrettteil vorhanden ist, sondern daß die ganze Sitzfläche aus einem Brett hergestellt ist, das mittels zweier Bügel 15 und 2o in eine als Fußstütze dienende Schräglage hochbestellt ,cerden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In eine Schuhputz- und Schuhschnürbank umwandelbares Sitzmöbel mit einem in eine schräg geneigte Lage zum Aufsetzen des Schuhes hochklappbaren Sitzbrett oder Sitzbretteil, dadurch gekennzeichnet, daß der Sitzbretteil (.4) mit der einen Schmalkante an einen Bügel (15) angelenkt ist, welcher auf einem Zwischenbrett (i) des Möbels zwischen festen _Anschlägen (17, 18) hin und her schwenkbar gelagert ist, und daß für das Hochstellen der anderen Schmalkante des beweglichen Sitzbretteiles (.l.) ein ebenfalls an dem Zwischenbrett (i) gelagerter Stützhügel (ao) vorgesehen ist, der beim Gebrauch des Möbels als Sitzmöbel nach dem Zwischenbrett (i) hin schwenkbar ist und der beim Gehrauch als Fußstütze in einer über die Senkrechte hinaus bewegten Steillage mit seinen Schenkeln an einer Querschiene (i9) liegt und mit seinem Steg das Auflager für .den an seiner Unterfläche mit einem Stützbügelanschlage (25) versehenen Sitzbretteil bildet. Sitzmöbel nach Patentanspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden Lagerzapfen des Stützbügels (20) durch die benachbarte Kastenwand (5) hindurchgeführt und außerhalb der Kastenhand mit einer Handkurbel (27) ausgerüstet ist.
DEK155061D 1939-07-14 1939-07-14 In eine Schuhputz- und Schuhschnuerbank umwandelbares Sitzmoebel Expired DE711683C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2907375A (en) * 1957-01-28 1959-10-06 Gleitsman S Inc Adjustable ottoman

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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