DE30798C - Als Bett und Waschtisch benutzbarer Ausziehtisch - Google Patents

Als Bett und Waschtisch benutzbarer Ausziehtisch

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DE30798C
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DE
Germany
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coulisse
bed
support
cheeks
washbasin
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT30798D
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English (en)
Original Assignee
F. C. MANNSTEIN und G. H. W. TEPPER WIEN in Bremen
Publication of DE30798C publication Critical patent/DE30798C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/52Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
    • A47C17/62Table beds; Billiard table beds, or like beds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Bedding Items (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 34: Hauswirthschaftliche Geräthe.
in BREMEN.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1884 ab.
Vorliegende Construction ermöglicht eine dreifache Verwendung eines Ausziehtisches, und zwar als Speisetisch, als Bett und als Waschtisch.
Fig. ι der beiliegenden Zeichnung zeigt eine Oberansicht des Tisches, wie derselbe in ausgezogenem Zustande zu einem Bett, mit einem Waschtisch verbunden, hergerichtet ist;
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch A-B der Fig. 1 ohne Untergestell;
Fig. 3 veranschaulicht eine Seitenansicht des ausgezogenen Tisches mit den niedergelegten Doppelplatten ν und n>,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Coulissen bei C-D und
Fig. 5 einen Schnitt durch die untere Führung bei C-F.
Um den Ausziehtisch auch als Bett benutzen zu können, war es in erster Linie erforderlich, die Coulissen aus dem mittleren Raum zu entfernen. Zu diesem Zweck wurden die Zargen α mit als Coulissen angewendet und folgende Einrichtung getroffen:
Die Zargen α sind mit dem einen Ende fest an der Querzarge ^ verbunden und dienen nun als äufsere Coulissen vermittelst der Führung in einem Falz y der Architravleisten der Coulissen c und der Feder b1 an den mittleren Coulissen b.
Die Coulissen b, welche, wie eben erwähnt, in den Coulissen bezw. Zargen α durch, die Feder b1 Führung haben, bewegen sich auch gleichzeitig durch die Feder b1 neben den inneren Coulissen c, welch letztere mit der Querzarge ^1 verbunden sind.
Die mittleren Coulissen b dienen also als Führungscoulissen beim Ausziehen des Tisches.
Die Stege d, welche oberhalb der Coulissen b an einer Feder ■ d1 der Coulissen c laufen, sind mit der doppelten Tischplatte n> zur Hälfte ihrer Längen fest verbunden, so dafs beim Ausziehen dieser Platte dieselbe durch die Stege d unterstützt wird. Die Doppelplatte ν dagegen ist durch Scharnier mit der Zarge \ verbunden. Die vier Scharniere c1 der beiden Doppelplatten ν w gestatten ein Hochstellen und auch ein Umlegen der einzelnen Hälften der Doppelplatten zu einer einzigen Fläche. Würde solches nach Fig. 3 erfolgen , so wäre der Tisch zum Gebrauch als Speisetisch eingerichtet. Die Herrichtung des Tisches zum Speisetisch ist in der Zeichnung nicht weiter angegeben und aus der Fig. 3 leicht verständlich.
Zur Herstellung einer gröfseren Festigkeit der Coulissentische ist die untere Verbindung gebräuchlich und ist nun deren Verlängerung ebenfalls durch Theilung derselben in drei Coulissen ρ q r ermöglicht. Die beiden Coulissen ρ und r haben Führung durch Nuthen der Führungscoulisse q.
Somit wäre also der genügende Raum und die erforderliche Länge zu einem Bett in dem Tisch geschaffen.
Die weitere Aufgabe besteht nun darin, in diesem Raum eine Eisenconstruction anzubringen, die in Verbindung mit einem Drahtgewebe eine Auflage für die Matratze bietet. Auch mufs ein sogen. Kopf- und ein Fufsende gebildet werden. :
Dieses ist nun folgendermafsen geschehen: Zuerst ist die Doppelplatte ν in einem rechten Winkel zum Tisch hochgestellt und von Scheeren i, welche sich in dem Raum e der Coulissen α zusammenlegen können, getragen worden. ,
Ferner ist die obere Hälfte w der Doppelplatte wx ebenfalls hochgestellt und von den beiden Wangen / mit den Streben η unter- ' stützt worden. Die beiden Wangen f sind in einem Falz mit Scharnieren an den Coulissen c angebracht und niederlegbar, wobei die Streben η einen doppelten Zweck erfüllen, nämlich erstens zürn-Stützen der Wangen f in hochgestelltem Zustande und zweitens zum Tragen dieser Wangen beim Niederlegen derselben, wobei alsdann die Streben η gedreht werden, so dafs sie neben der Zarge ^1 ruhen.
An den Coulissen c sind nun zuerst die festen Schienen /befestigt, an welchen · dann zunächst der Bügel g so angebracht ist, dafs derselbe schräg gestellt werden kann, wobei derselbe dann durch die Stellvorrichtung u an der Zarge ^1 gehalten wird. Hierdurch ist die schiefe Ebene zum Ruhen des Hauptes gebildet.
An dem äufseren Ende der Schienen I ist ferner ein zweiter Bügel m vermittelst der Gelenkarme hl angebracht, welcher sich auf die Zarge \ legt und daselbst von dem Riegel s festgehalten wird.
An den Gelenkarmen h1 sind gleichzeitig Stützen h mit einer Verbindungsstange i und den Streben k angebracht, um die Mittelpartie des Tisches auf dem Fufsboden stützen zu können.
Ist der Tisch zusammengezogen, so wird diese Eisenconstructioh in der Weise, wie die Punktirung an der Coulisse c der Fig. 2 zeigt, zusammengelegt.
Die Flächen, welche von den Bügeln g und m und den Schienen I eingefafst sind, werden durch ein Drahtgewebe ausgefüllt, auf welches eine aus zwei Stücken bestehende Matratze gelegt wird, wodurch also die Unterlage für ein Bett hergerichtet ist.
Die untere Hälfte χ der Doppelplatte w x, welche hierbei in horizontaler Lage, gestützt durch die Stege d, verbleibt, dient als Waschtisch, wobei die beiden hochstellbaren Ausschnitte 0 als Seitenwände für denselben fungiren.

Claims (6)

Paten t-An SPRD CH: Neuerung an Coulissentischen zum Zweck der Benutzung derselben als Speise-, Bett- und Waschtisch, bestehend aus folgenden Einrichtungen: - -
1. die Einrichtung der Coulissen abc mit Verwendung der Zargen für die Herstellung der äufseren Coulissen a;
2. die Verlängerungsvorrichtung des Schriegels vermittelst der Coulissen ρ q r;
3. die Unterstützung der Platte n> durch die an den Federn dx : laufenden Stege d\
4. die Unterstützung der hochzustellenden Platten ν und w einmal durch die Scheeren t und ' dann durch die Wangen f mit den Stützen n, welche an den Coulissen c und der Zarge ^1 bewegbar angebracht sind; ·
5. die im Innenraum der Tische angebrachte Eisenconstruction, bestehend aus den beiden Bügeln g und m mit der Stellvorrichtung u und dem Riegel s und der Stütze h mit der Strebe k an dem Gelenkarm h\ zum Zweck der Herrichtung einer mit Drahtgewebe zu versehenden" Gründlage für die Matratzen;
6. die Anbringung der Wangen ο in der unteren Hälfte χ der Doppelplatte w zur Herstellung eines Waschtisches.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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