CH290369A - Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten. - Google Patents
Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten.Info
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- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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Description
Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten.
Ein Doppelniet besteht bekanntlich aus einem mit Kopf versehenen, rohrförmigen Oberteil und einem einerends mit Flansch versehenen, ebenfalls rohrförmigen Unterteil, welche mit dem Hohlschaft des Oberteils über den Hohlschaft des Unterteils geschoben mit einander vernietet werden. Derartige Doppel nieten werden in grossem Ausmasse zur Nie tung von Leder, Fiber und andern ähnlichen Stoffen verwendet. Bisher war man bei der Nietung mittels Doppelnieten gezwungen, das Material an den zu nieten beabsichtigten Stellen vorzulochen, worauf der Nietunterteil mit dem Schaft durch das Loch hindurchge führt und der Nietoberteil in einer geeigneten Maschine mit dem Nietunterteil vernietet. wurde.
Das Vorlochen bedeutet eine uner wünschte Verlangsamung des Arbeitstempos, welche die Nietung erheblich verteuert.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist es nun, das besondere Vorlochen des zu nietenden Materials überflüssig zu machen, was das Nieten verbilligen und vereinfachen kann.
Das erfindungsgemässe Verfahren zur Nie tung mittels Doppelnieten, die aus einem mit Kopf versehenen, rohrförmigen Oberteil und einem einerends mit Flansch versehenen, rohr- förmigen Unterteil bestehen, ist dadurch ge kennzeichnet, dass der Nietunterteil am dem Flansch abgekehrten Ende mit einer Spitze ausgebildet wird, so dass er mit diesem Ende das zu nietende Material ohne Vorlochung desselben zu durchdringen vermag, und dass er mit der Spitze durch das Material an einer zu vernieten beabsichtigten Stelle durch gestossen wird, worauf der Nietoberteil auf den Nietunterteil aufgesetzt und mit ihm ver nietet wird.
Die erfindungsgemässe Maschine zur Aus führung dieses Verfahrens ist gekennzeichnet durch einen Ständer mit einem Tisch zur Auf lage des ml nietenden Materials zur Nietung, eine Vorrichtung, um gespitzte Nietunterteile selbsttätig in die Nietungslage zu bringen.
so dass die Nietunterteilspitze über die Ober fläche des Tisches vorsteht, einen im Ständer beweglich angeordneten Druckfuss, um das zu nietende Material gegen die Spitze des Niet unterteils zu drücken, so dass diese das Mate rial durchdringt, sowie eine Vorrichtung-zum Aufsetzen des Nietoberteils auf den Nietunter teil und zur VernietL-mg dieser beiden Teile.
Der Nietunterteil kann gegebenenfalls schon von vornherein mit spitzem Ende her gestellt sein. Man kann aber auch Nietunter teile mit dem bisher üblichen gewölbten Boden am dem Flansch abgekehrten Ende benutzen und diese spitzen.
Die beiliegende Zeichnung zeigt schema tisch eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemässen Nietmaschine zur Ausfüh rung einer beispielsweisen Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung. In der Zeichnung ist Fig.1 ein Seitenriss der Nietmaschine.
Fig. 2 zeigt in ähnlicher Weise einen Tei1 der Nietmaschine mit dem Zuführungsarm für die Nietunterteile in der Lage gerade vor dem Spitzen eines Nietunterteils.
Fig. 3 zeigt einen zur Maschine gehörenden Druckfuss in einer andern Lage als die Fig.1. Fig.4 ist ein Seitenriss der Nietspitzvor richtung, sowie einer Rinne zum Herunter führen der Nietunterteile auf den Zufüh rungsarm.
Fig.5 ist eine der Fig.4 entsprechende Ansicht, die das Spitzen des Nietunterteils veranschaulicht.
Fig.6 ist eine Seitenansicht des vordern Endes des Maschinentisches und des Zufüh rungsarmes für den Nietunterteil in einer andern Lage als in Fig.1.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie VII-VII der Fig. 6.
Die Maschine ist also mit einer Vorrich tung zur Spitzung der Nietunterteile ver sehen, und es können daher in der Maschine übliche Nietunterteile mit gewölbtem Boden am einen Ende verwendet werden. Falls man von Nietunterteilen ausgeht, die bereits ge spitzt sind, kann die Spitzvorrichtung weg gelassen werden.
Die Nietmaschine umfasst einen Ständer für die beweglichen Maschinenteile. Dieser Ständer besteht aus einem untern Teil 1, der eine Antriebsvorrichtung enthält, einem obern Teil 2 in der Form eines gekrümmten Aus läufers und einem vomn Ausläufer ausgehen den, waagrechten, einen Tisch bildenden Arm 3. Die Hauptwelle der Antriebsvorrichtung ist mit 4 bezeichnet und trägt eine Anzahl von Kurvenscheiben (nicht gezeigt) zum Be tätigen der beweglichen Maschinenteile.
Mit 5 ist ein Zuführungsarm bezeichnet, der auf einem im obern Teil 2 des Ständers befestigten und in einen Schlitz 7 im Arm 5 eingreifenden Zapfen 6 verschiebbar und drehbar gelagert ist. Der Zuführungsarm 5 soll den Unterteil 8 des Doppelnietes emp fangen und ihn, gegebenenfalls nach seiner Spitzung, in die Lage gemäss Fig.1 (Nietungs lage) vorführen.
Im obern Ständerteil 2 ist in einer senk rechten Führung 9 ein Nietstempel 10 ver schiebbar angeordnet, der eine an sich be kannte Greifzange, - bestehend aus zwei an einer auf dem Nietstempel gleitenden, feder belasteten Hülse drehbar gelagerten Klauen 11, trägt. Diese Greifzange soll den Nietober teil 12 halten. Der Nietstempel 10 wird durch einen im obern Ständerteil 2 drehbar gelager ten, doppelarmigen Hebel 13 betätigt, welcher seinerseits in einer nicht näher gezeigten Weise durch eine auf der Welle 4 sitzende Kurvenscheibe bewegt wird. Der Nietoberteil 12 wird der Greifzange in nicht gezeichneter Weise aus einem Magazin zugeführt.
Mit 14 ist ein Druekfuss bezeichnet, der seitlich an einem Sehlitten 7.5 sitzt, welcher in einer auf dein obern Ständerteil 2 ange ordneten Führung 16 verschiebbar ist und bei seiner Verschiebung gleichzeitig darin geschwenkt wird (vgl. Fig.3), so dass der Druckfuss eine bogenförmige Bewegung gegen den Tisch 3 und von diesem weg ausführt. Der Schlitten 15 weist zwei Vorsprünge 17 auf, zwischen die der eine Arm 18 eines ain. obern Ständerteil 2 drehbar gelagerten Win kelhebels eingreift.
Der andere Arm 19 dieses MTinkelhebels wird durch einen am untern Ständerteil 1 drehbar gelagerten Winkelhebel 20, 21 betätigt, der seinerseits von einer auf der Welle 4 sitzenden (nicht dargestellten) Kurvenscheibe bewegt wird.
Der Zuführungsarm 5 für den Unterteil des Doppelnietes weist am vordern Ende eine Bohrung auf, bestehend aus einem untern Teil 22 grösseren Durchmessers für ein kolbenähn liches Organ 23 und aus einem obern Teil kleineren Durchmessers für einen vom Organ 23 hervorstehenden Stift 24 mit spitzem Ende 25. Im Arm 5 ist ferner in einer zur Bohrung 22 senkrechten Bohrung ein federbelasteter Sperrkolben 27 verschiebbar angeordnet, des sen vorderes Ende für die Zusammenwirkung mit einem Einschnitt 28 in dem kolbenähn lichen Organ .23 ausgebildet ist.
In der Ausgangslage für einen Nietvor gang befindet sich der Zuführungsarm 5 in der zurückgezogenen Lage nach Fig.2, in welcher Lage der spitze Stift 24 sich gerade unter einer am Tische 3 angeordneten Niet spitzvorrichtung befindet. Diese Nietspitzvor- riehtung besteht aus einem Halter 29, der am Tisch 3 befestigt ist, einem im Halter eingesetzten Stahlblock 30 mit einer kegeligen Vertiefung 31 entsprechend der Konizität der Stiftspitze 25, sowie aus einer Fangscheibe 32. Die Fangscheibe ist an einem Zapfen 33 be festigt, der in einer Bohrung im Halter 29 drehbar und aufwärts und abwärts verschieb bar ist und oben eine Platte 34 aufweist, die den Zapfen 33 am Herunterfallen aus der Bohrung im Halter verhindert.
Der Zapfen 3 3 wird von einer Feder beeinflusst, welche bestrebt ist, den Zapfen einerseits in der untern Lage (Fig.4) zu halten und ander seits in die gezeigte Endlage zu1 drehen, in der die Fangscheibe 32 bereit ist, einen Niet unterteil 8 zu empfangen.
In der Ausgangslage ist das Organ 23 so weit in die Bohrung im Zuführungsarm 5 eingeschoben, dass die Stiftspitze 25 sich unterhalb der Oberfläche des Zuführungs armes 5 befindet, wie in Fig.4 gezeigt. Seit lich der Nietspitzvorrichtung ist eine Rinne 35 vorgesehen, durch welche die rohrförmigen, einerends geschlossenen, andernends mit einem Flansch versehenen Nietunterteile 8 in aus der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise ein zeln aus einem Magazin dem Arm 5 zugeführt werden, wo der Unterteil durch die mit ent sprechender Aussparung 36 versehene Fang scheibe 32 aufgefangen wird, so dass er genau über den Stift 24, 25 gestellt ist.
Das Organ 23 mit dem Stift 24, 25 wird jetzt gehoben, wobei der Stift in den Hohlraum des Niet unterteils eingeht und gleichzeitig entgegen der Federwirkung den Nietunterteil sowie die Fangscheibe 32 hebt und das obere, geschlos sene Ende des Nietunterteils in die kegelige Vertiefung 31 im Formblock 30 eindrückt, wodurch der anfänglich gewölbte Boden des Nietteils gespitzt wird (siehe Fig. 5). Gleich zeitig ist der Einschnitt 28 im kolbenähnlichen Organ 23 in eine Lage etwas oberhalb des Sperrkolbens 27 bewegt worden, der nun von seiner Feder teilweise in den Einschnitt ein- gedrückt wird.
Die Verschiebung des den Stift 24, 25 tragenden, kolbenähnlichen Organes 23 aus der Lage nach Fig. 4 in die Lage nach Fig. 5 wird durch einen am obern Ständerteil ge lagerten Winkelhebel 37, 38 bewirkt, der in einer nicht näher gezeigten Weise von einer auf der Welle 4 sitzenden Kurvenscheibe an getrieben wird und einen einstellbaren Schrau benbolzen 39 aufweist, der zur Betätigung des kolbenähnlichen Organes 23 dient (siehe Fig. 2).
Der Nietunterteil ist jetzt gespitzt und ruht auf dem Stift 24, 25. Der Winkelhebel 37, 38 dreht sich nun im Gegenuhrzeigersinne in Fig, 2, so dass der Schraubenbolzen 39 das kolbenähnliche Organ 23 freilässt, v;obei die Fangscheibe 32 sich entsprechend der Tiefe der kegeligen Aussparung 31 im Stahlblock 30 unter der Einwirkung der auf den Zäpfen 33 wirkenden Feder nach unten bewegt.
Da die Fangscheibe 32 gegen den Flansch des Nietunterteils 8 anliegt, verschiebt sie den Nietunterteil sowie den diesen tragenden Stift -24, 25 und das kolbenähnliche Organ 23 ent sprechend nach unten, bis der Einschnitt 28 im letztgenannten Organ genau vor den Sperrkolben 27 zu liegen kommt, der dabei ganz in diesen Einschnitt eindringt und das Organ 23 gegen weitere Abwärtsbewegung sperrt. Der Zuführungsarm 5 wird jetzt von seinem Antrieb nach vorn bewegt, wobei die Fangscheibe 32 mit ihrem Zapfen 33 entgegen der Wirkung der Feder gedreht wird und der Stift 24, 25 mit dem gespitzten Nietunterteil 8 die Aussparung 36 in der Fangscheibe 39 verlässt.
Die Fangscheibe wird hiernach von der Feder in die Lage nach Fig.4 zurück gedreht, so dass die Aussparlmg 36 wieder in Flucht mit der Nietzuführrinne 35 zu liegen kommt. Der Zuführungsarm 5 wird weiter nach vorn in die Lage nach Fig.1 (Nietungs- lage) bewegt. Das vordere Ende des Armes 5 geht dabei in das in Draufsicht U-förmig ge bogene Ende 40 des Tisches 3 ein und bleibt in einer Läge stehen, in welcher die Ober fläche des Armes 5 sich ein paar Millimeter unterhalb der Oberfläche des Tisches 3 be findet. Das zu nietende Material 41 wird jetzt mit der zu nietenden Stelle auf den gespitzten Nietunterteil 8 gelegt.
Wenn sich nun der Druckfuss 14 in seiner Führung 16 selbsttätig nach unten aus der Lage nach Fig. 3 in die Lage nach Fig. 1 bewegt, wobei er gleichzeitig mit der Verschiebung nach vorn geschwenkt wird, so dass ein am Druckfuss befestigter Stahlblock 42 mit einer der Spitze des Niet unterteils entsprechenden, kegeligen Vertie fung 43 gerade über den Nietunterteil kommt, drückt er das Material 41 nach unten bis zu seiner Auflage auf dem Tisch 3, so dass der gespitzte Nietunterteil 8 dieses durchdringt und dann etwas über die Oberseite des Mate rials vorsteht.
Der Druckfuss wird nun wieder in die Lage nach Fig. 3 zurückgezogen, wobei er, indem er an einer Kante 44 der Führung 16 gleitet, gleichzeitig eine Schwenkbewegung ausführt, so dass er aus der Bewegungsbahn für den den Oberteil 12 des Doppelnietes tragenden, senkrecht beweglichen Nietstempel 10 herausgeschwenkt wird.
Der Winkelhebel 37, 38 dreht sieh jetzt im Uhrzeigersinne in Fig. 1 und betätigt mit tels eines weiteren einstellbaren Schrauben bolzens 45 den den Unterteil 8 des Doppel- nietes tragenden Zuführungsarm 5, der so weit nach oben geschwenkt wird, dass seine Oberfläche in derselben Ebene wie die Ober fläche des Tisches 3 zu liegen kommt. Hier bei wird der Sperrkolben 27 entgegen der Wirkung seiner Feder nach hinten bewegt, so dass das kolbenähnliche Organ 23 mit dem Stift 24, 25 frei wird. Dieses Zurückziehen des Sperrkolbens 27 erfolgt selbsttätig durch eine in Fig. 6 näher gezeigte Vorrichtung.
Der Sperrkolben ist mit einem seitlichen Vorsprung 46 versehen, der sich durch einen Schlitz 47 im Zuführungsarm 5 erstreckt. Wenn der Zuführungsarm 5 aus der Lage nach Fig. 2 unterhalb der Nietspitzvorrichtung 30 nach vorn und oben in die Lage nach Fig.l be wegt wird, tritt der Vorsprung 46 in eine Aussparung 48 in der senkrechten Stirnfläche 49 des freien Schenkelendes des Tisches 3 ein, so dass der Sperrkolben in der sperrenden Lage verbleibt. Wenn der Zuführungsarm 5 dann weiter nach oben geschwenkt wird, gleitet der Vorsprung 46 einer geneigten Fläche 50 an der Stirnfläche 49 entlang hinauf, wodurch der Sperrkolben rückwärts verschoben wird und das den Stift 24, 25 tragende, kolbenähnliche Organ 23 freilässt.
Gleichzeitig mit der Schwenkung oder kurz nachdem der Zuführungsarm 5 aus der Lage nach Fig. 1 nach oben geschwenkt worden ist, bewegt sich der Nietstempel 10 mit dem eben falls rohrförmigen, mit einem Kopf ver- sehenen Nietoberteil 12 nach unten und setzt den Nietoberteil auf den Nietunterteil 8, wo nach durch Druck des Stempels 10 auf den Kopf des Oberteils 12 die Vernietung erfolgt. Wenn bei diesem Vorgang die untern Enden der Klauen 11 gegen das zu nietende Material 41 stossen und angehalten werden, während der Nietstempel 10 seine Bewegung fortsetzt, werden die Klauen auseinandergeführt, so dass der Nietoberteil 12 frei wird.
Das Ausein- anderführen der Klauen 11 erfolgt dadurch, dass bei der Relativbewegung zwischen dem Nietstempel 10 und den Klauen 11 auf den Klauen angeordnete und in entsprechende Aussparungen im Kolben eingreifende Kur venvorsprünge 51 aus diesen Aussparungen herausgeführt werden. Diese Einrichtung ist an sich bekannt und braucht daher nicht. näher beschrieben zu werden.
Gleichzeitig wie der Nietoberteil 12 auf den Nietunterteil 8 aufgepresst und damit ver nietet wird, wird durch den Stempel 10 der Stift 24, 25 auf dem jetzt. entsperrten Organ 23 aus dem Nietunterteil herausgedrückt. Er nimmt dabei wieder seine in Fig. 4 gezeigte, untere Ausgangslage ein. Das den Stift tra gende Organ 23 ist durch einen nicht gezeig ten Anschlag am Ausfallen aus der Bohrung 22 verhindert.
Nach erfolgter Nietung wird der Winkel hebel 37, 38 weggeschwenkt vom Zuführungs arm 5, der von seiner Antriebsvorrichtung in die Lage nach Fig. 2 zurückbewegt wird, wäh rend der Nietstempel 10 nach oben in die Ausgangslage nach Fig.1 zurückkehrt. Die Maschine ist damit für den nächsten Nietvor gang, der in gleicher Weise wie oben beschrie- ben durchgeführt wird, bereitgestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Nietung mittels Doppel nieten, die aus einem mit Kopf versehenen, rohrförmigen Oberteil und einem einerends mit Flansch versehenen, rohrförmigen Unter teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Nietunterteil am dem Flansch abgekehrten Ende mit einer Spitze ausgebildet wird, so dass er mit diesem Ende das zu nietende Material ohne Vorlochung desselben zu durch dringen vermag, und dass er mit der Spitze durch das Material an einer zu vernieten be absichtigten Stelle durehgestossen wird, wor auf der Nietoberteil auf den Nietunterteil aufgesetzt und mit ihm vernietet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man von einem Nietunterteil, dessen dem Flansch abgekehrtes Ende mit einem gewölbten Boden versehen ist, ausgeht und ihn während des Nietvor ganges, bevor mit ihm das zu nietende Mate rial durchstossen wird, spitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der gespitzte Niet unterteil festgehalten wird und dass das zu nietende Material gegen die Spitze des Niet unterteils gedrückt wird, so dass sie das Ma terial durchdringt.PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Ständer mit einem Tisch zur Auflage des zu nietenden Materials zur Nietung, eine Vorrichtung, um gespitzte Nietunterteile selbst tätig in die Nietungslage zu bringen, so dass die Nietunterteilspitze über die Oberfläche des Tisches vorsteht, einen im Ständer beweg lich angeordneten Druckfuss, um das zu mie tende Material gegen die Spitze des Nietunter teils zu drücken, so dass diese das Material durchdringt, sowie eine Vorrichtung zum des Nietoberteils auf den Nietunterteil und zur Vernietung dieser beiden Teile. UNTERANSPRÜCHE: 3.Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Tragen des gespitzten Nietunterteils ein Stift vorgesehen ist, der in einem am Ständer beweglichen Arm angeordnet ist. 4. Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der den Stift tragende Arm zwischen einer hintern Lage, in welcher ein Nietunter teil auf den Stift aufgesetzt wird, und einer vordern Lage, in der die Nietung erfolgt, be weglich ist. 5.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Stift in einer Führung im Arm verschiebbar angeordnet ist, so dass er in den Arm hineingezogen werden kann, um ein Niet unterteil mit dem gespitzten Ende nach oben auf den Arm oberhalb der Stiftspitze stellen zu können, und durch nachfolgendes Heraus schieben ans dem Arm mit seiner Spitze in den Hohlraum des Nietunterteils in Eingriff gebracht werden kann. 6.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeieh- net, dass für die Zuführung des Nietunterteils ziml Arm eine Rinne vorgesehen ist und dass am Ende dieser Rinne ein Fangglied ange ordnet ist, welches den ankommenden Niet unterteil auffängt und ihn genau über den Stift im Arm stellt. 7.Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Spitz- vorrichtung für die Nietunterteile aufweist, die einen Block mit einer kegeligen Vertie fung aufweist, in welche Vertiefung ein auf einem zum Tragen der Nietunterteile vorge sehenen Stift angebrachter Nietunterteil zum Spitzen mit dem mit einem gewölbten Boden versehenen Ende durch eine entsprechende Bewegung eines auf den Stift wirkenden Win kelhebels eingedrückt wird. 8.Nietmaschine nach Patentanspruch It und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nietspitzvorrichtung an derjeni gen Stelle angeordnet ist, an welcher der Niet unterteil dem in einem am Ständer beweg lieben Arm angeordneten Stift zugeführt wird. 9. Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass im Arm ein für die selbsttätige Sperrung des im Arm beweglichen Stiftes in der vorgeschobenen Lage dienendes, feder belastetes Sperrglied vorgesehen ist. 10.Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfuss an einem Schlitten befestigt ist, der in einer Führung im Maschinenständer beweglich an geordnet ist und nach dem Vorführen eines einen Stift zum Tragen der Nietunterteilee aufweisenden, am Ständer beweglichen Armes, zum Verbringen des auf dem Stift angebrachten Nietunterteils in die Nietungslage, nach unten bewegt wird, um das mit der zu nieten den Stelle auf dem gespitzten Ende des Niet unterteils angebrachte, zu nietende Material über die Spitze des Nietunterteils herunter zudrücken, so dass diese das Material durch dringt, worauf der Druckfuss in seine ur sprüngliche Lage zurückbewegt wird. 11.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die Schlittenführung sowie der Schlitten derart ausgebildet sind, dass der Schlitten bei seiner Verschiebung such eine drehende Bewegung ausführt, so dass dem seitlich am Schlitten angeordneten Druckfuss eine bogenförmige Bewegung erteilt wird. 12.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckfuss einen Block trägt, der eine kegelige Vertiefung aufweist, welche bei der Abwärtsbewegung des Druck fusses gerade über die Spitze des auf dem Stift angebrachten I\Tietunterteils herunterge- führt wird. 13.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm, nachdem die Spitze des Nietunterteils das zu nietende Ma terial durchdrungen hat, vor der Vernietung des Unterteils mit dem Nietoberteil angehoben wird, so dass seine Oberfläche, aus welcher die Spitze des Nietunterteils vorsteht, in die Ebene der Oberfläche des Tisches zu liegen kommt, und dass während dieser Bewegung das federbelastete Sperrglied für den Stift für die Freilassung des Stiftes betätigt wird. 14.Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 9, 10 und 13, da durch gekennzeichnet, dass das Sperrglied mit einem durch eitlen Schlitz im Arm vorstehen den Ansatz versehen ist, der beim Heben des Armes längs einer am Tisch vorgesehenen Führungsfläche gleitet und durch diese derart betätigt wird, dass das Sperrglied ausser Ein griff mit dem Stift geführt wird.
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| SE290369X | 1950-03-01 |
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| CH (1) | CH290369A (de) |
Cited By (3)
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|---|---|---|---|---|
| CN108856627A (zh) * | 2018-07-09 | 2018-11-23 | 慧眼自动化科技(广州)有限公司 | 铆钉冲压机构及铆钉机 |
| CN110421107A (zh) * | 2019-08-10 | 2019-11-08 | 中山市协展机械有限公司 | 一种压铆装置 |
| CN113385590A (zh) * | 2021-06-11 | 2021-09-14 | 中船重工鹏力(南京)智能装备系统有限公司 | 一种双头浮动式铆接设备 |
-
1951
- 1951-02-09 CH CH290369D patent/CH290369A/de unknown
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| CN108856627B (zh) * | 2018-07-09 | 2023-09-12 | 慧眼自动化科技(广州)有限公司 | 铆钉冲压机构及铆钉机 |
| CN110421107A (zh) * | 2019-08-10 | 2019-11-08 | 中山市协展机械有限公司 | 一种压铆装置 |
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| CN113385590B (zh) * | 2021-06-11 | 2022-12-09 | 中船重工鹏力(南京)智能装备系统有限公司 | 一种双头浮动式铆接设备 |
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