CH290369A - Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten. - Google Patents

Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten.

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CH290369A
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Aktiebolag Levi Peter Industri
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Levi Peterson Ind Aktiebolag
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    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description


  Verfahren und Maschine zur Nietung mittels Doppelnieten.    Die vorliegende Erfindung betrifft ein  Verfahren und eine Maschine zur Nietung  mittels     Doppelnieten.     



  Ein     Doppelniet    besteht bekanntlich aus  einem mit Kopf versehenen, rohrförmigen  Oberteil und einem einerends mit Flansch  versehenen,     ebenfalls    rohrförmigen Unterteil,  welche mit dem Hohlschaft des     Oberteils    über  den Hohlschaft des Unterteils geschoben mit  einander vernietet werden. Derartige Doppel  nieten werden in grossem Ausmasse zur Nie  tung von Leder, Fiber und andern ähnlichen  Stoffen verwendet. Bisher war man bei der       Nietung    mittels Doppelnieten gezwungen, das  Material an den zu nieten beabsichtigten  Stellen vorzulochen, worauf der Nietunterteil  mit dem Schaft durch das Loch hindurchge  führt und der Nietoberteil in einer geeigneten  Maschine mit dem Nietunterteil vernietet.  wurde.

   Das Vorlochen bedeutet eine uner  wünschte Verlangsamung des Arbeitstempos,  welche die     Nietung    erheblich verteuert.  



       Zweck    der vorliegenden Erfindung ist es  nun, das besondere Vorlochen     des    zu nietenden  Materials überflüssig zu machen, was das  Nieten verbilligen und vereinfachen kann.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zur Nie  tung mittels Doppelnieten, die aus einem mit  Kopf versehenen, rohrförmigen Oberteil und  einem     einerends    mit Flansch versehenen,     rohr-          förmigen    Unterteil bestehen, ist dadurch ge  kennzeichnet, dass der Nietunterteil am dem  Flansch abgekehrten Ende mit einer Spitze    ausgebildet wird, so dass er mit diesem Ende  das zu nietende Material ohne     Vorlochung     desselben zu durchdringen vermag, und dass  er mit der Spitze durch das Material an  einer zu vernieten beabsichtigten Stelle durch  gestossen wird, worauf der Nietoberteil auf  den Nietunterteil     aufgesetzt    und mit ihm ver  nietet wird.  



  Die erfindungsgemässe Maschine zur Aus  führung     dieses    Verfahrens ist gekennzeichnet  durch einen Ständer mit einem Tisch     zur    Auf  lage des     ml    nietenden Materials zur     Nietung,     eine Vorrichtung, um gespitzte Nietunterteile  selbsttätig in die     Nietungslage    zu bringen.

    so dass die     Nietunterteilspitze    über die Ober  fläche des Tisches vorsteht, einen im Ständer  beweglich angeordneten Druckfuss, um das zu  nietende Material gegen die Spitze des Niet  unterteils zu drücken, so dass diese das Mate  rial durchdringt, sowie eine     Vorrichtung-zum     Aufsetzen des Nietoberteils auf den Nietunter  teil und zur     VernietL-mg    dieser beiden Teile.  



  Der Nietunterteil kann gegebenenfalls  schon von vornherein mit spitzem Ende her  gestellt sein. Man kann aber auch Nietunter  teile mit dem bisher üblichen gewölbten Boden  am dem Flansch abgekehrten Ende benutzen  und diese spitzen.  



  Die beiliegende Zeichnung zeigt schema  tisch eine beispielsweise     Ausführungsform    der  erfindungsgemässen Nietmaschine zur Ausfüh  rung einer     beispielsweisen    Ausführungsform  des Verfahrens nach der Erfindung.      In der Zeichnung ist Fig.1 ein Seitenriss  der Nietmaschine.  



  Fig. 2 zeigt in ähnlicher Weise einen Tei1  der Nietmaschine mit dem Zuführungsarm  für die Nietunterteile in der Lage gerade vor  dem Spitzen eines Nietunterteils.  



  Fig. 3 zeigt einen zur Maschine gehörenden  Druckfuss in einer andern Lage als die Fig.1.  Fig.4 ist ein Seitenriss der Nietspitzvor  richtung, sowie einer Rinne zum Herunter  führen der Nietunterteile auf den Zufüh  rungsarm.  



  Fig.5 ist eine der Fig.4 entsprechende  Ansicht, die das Spitzen des Nietunterteils  veranschaulicht.  



  Fig.6 ist eine Seitenansicht des vordern  Endes des Maschinentisches und des Zufüh  rungsarmes für den Nietunterteil in einer  andern Lage als in Fig.1.  



  Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie  VII-VII der Fig. 6.  



  Die Maschine ist also mit einer Vorrich  tung zur Spitzung der Nietunterteile ver  sehen, und es können daher in der Maschine  übliche Nietunterteile mit gewölbtem Boden  am einen Ende verwendet werden. Falls man  von Nietunterteilen ausgeht, die bereits ge  spitzt sind, kann die Spitzvorrichtung weg  gelassen werden.  



  Die Nietmaschine umfasst einen Ständer  für die beweglichen Maschinenteile. Dieser  Ständer besteht aus einem untern Teil 1, der  eine Antriebsvorrichtung enthält, einem obern  Teil 2 in der Form eines gekrümmten Aus  läufers und einem vomn Ausläufer ausgehen  den, waagrechten, einen Tisch bildenden Arm  3. Die Hauptwelle der Antriebsvorrichtung  ist mit 4 bezeichnet und trägt eine Anzahl  von Kurvenscheiben (nicht gezeigt) zum Be  tätigen der beweglichen Maschinenteile.  



  Mit 5 ist ein Zuführungsarm bezeichnet,  der auf einem im obern Teil 2 des Ständers  befestigten und in einen Schlitz 7 im Arm 5  eingreifenden Zapfen 6 verschiebbar und  drehbar gelagert ist. Der Zuführungsarm 5  soll den Unterteil 8 des Doppelnietes emp  fangen und ihn, gegebenenfalls nach seiner    Spitzung, in die Lage gemäss Fig.1 (Nietungs  lage) vorführen.  



  Im obern     Ständerteil    2 ist in einer senk  rechten Führung 9 ein Nietstempel 10 ver  schiebbar angeordnet, der eine an sich be  kannte Greifzange, - bestehend aus zwei an  einer auf dem Nietstempel gleitenden, feder  belasteten Hülse drehbar gelagerten Klauen  11, trägt. Diese Greifzange soll den Nietober  teil 12 halten. Der     Nietstempel    10 wird durch  einen im obern     Ständerteil    2 drehbar gelager  ten, doppelarmigen Hebel 13 betätigt, welcher  seinerseits in einer nicht näher gezeigten  Weise durch eine auf der Welle 4 sitzende       Kurvenscheibe    bewegt wird. Der Nietoberteil  12 wird der Greifzange in nicht gezeichneter  Weise aus einem Magazin zugeführt.  



  Mit 14 ist ein     Druekfuss    bezeichnet, der  seitlich an einem     Sehlitten        7.5    sitzt, welcher  in einer auf dein obern     Ständerteil    2 ange  ordneten Führung 16 verschiebbar ist und  bei seiner Verschiebung gleichzeitig darin  geschwenkt wird (vgl.     Fig.3),    so dass der  Druckfuss eine bogenförmige Bewegung     gegen     den Tisch 3 und von diesem weg ausführt.  Der Schlitten 15 weist zwei Vorsprünge 17  auf, zwischen die der eine Arm 18 eines     ain.     obern     Ständerteil    2 drehbar gelagerten Win  kelhebels eingreift.

   Der andere Arm 19     dieses          MTinkelhebels    wird durch einen am untern       Ständerteil    1 drehbar gelagerten Winkelhebel  20, 21 betätigt, der seinerseits von einer auf  der Welle 4 sitzenden (nicht dargestellten)  Kurvenscheibe bewegt wird.  



  Der Zuführungsarm 5 für den Unterteil  des Doppelnietes     weist    am vordern Ende eine  Bohrung auf, bestehend aus einem untern Teil  22 grösseren Durchmessers für ein kolbenähn  liches Organ 23 und aus einem obern Teil  kleineren Durchmessers für einen vom Organ  23 hervorstehenden Stift 24 mit spitzem Ende  25. Im Arm 5 ist ferner in einer zur     Bohrung     22 senkrechten Bohrung ein federbelasteter  Sperrkolben 27 verschiebbar angeordnet, des  sen vorderes Ende für die Zusammenwirkung  mit einem Einschnitt 28 in dem kolbenähn  lichen Organ     .23    ausgebildet ist.

        In der Ausgangslage für einen Nietvor  gang befindet sich der Zuführungsarm 5 in  der zurückgezogenen Lage nach Fig.2, in  welcher Lage der spitze Stift 24 sich gerade  unter einer am Tische 3 angeordneten Niet  spitzvorrichtung befindet. Diese     Nietspitzvor-          riehtung    besteht aus einem Halter 29, der  am Tisch 3 befestigt ist, einem im Halter  eingesetzten Stahlblock 30 mit einer kegeligen  Vertiefung 31 entsprechend der Konizität der  Stiftspitze 25, sowie aus einer Fangscheibe 32.  Die Fangscheibe ist an einem Zapfen 33 be  festigt, der in einer Bohrung im Halter 29  drehbar und aufwärts und abwärts verschieb  bar ist und oben eine Platte 34 aufweist, die  den Zapfen 33 am Herunterfallen aus der  Bohrung im Halter verhindert.

   Der Zapfen  3 3 wird von einer Feder beeinflusst, welche  bestrebt ist, den Zapfen einerseits in der  untern Lage (Fig.4) zu halten und ander  seits in die gezeigte Endlage zu1 drehen, in  der die Fangscheibe 32 bereit ist, einen Niet  unterteil 8 zu empfangen.  



  In der Ausgangslage ist das Organ 23 so  weit in die Bohrung im Zuführungsarm 5       eingeschoben,    dass die     Stiftspitze    25 sich  unterhalb der Oberfläche des Zuführungs  armes 5 befindet, wie in Fig.4 gezeigt. Seit  lich der     Nietspitzvorrichtung    ist eine Rinne  35 vorgesehen, durch welche die rohrförmigen,  einerends geschlossenen, andernends mit einem  Flansch versehenen Nietunterteile 8 in aus  der Zeichnung nicht ersichtlicher Weise ein  zeln aus einem Magazin dem Arm 5 zugeführt  werden, wo der Unterteil durch die mit ent  sprechender Aussparung 36 versehene Fang  scheibe 32 aufgefangen wird, so dass er genau  über den Stift 24, 25 gestellt ist.

   Das Organ  23 mit dem Stift 24, 25 wird jetzt gehoben,  wobei der Stift in den Hohlraum des Niet  unterteils eingeht und gleichzeitig     entgegen     der Federwirkung den Nietunterteil sowie die  Fangscheibe 32 hebt und das obere, geschlos  sene Ende des Nietunterteils in die     kegelige     Vertiefung 31 im Formblock 30 eindrückt,  wodurch der anfänglich gewölbte Boden des  Nietteils gespitzt wird (siehe Fig. 5). Gleich  zeitig ist der Einschnitt 28 im kolbenähnlichen    Organ 23 in eine Lage etwas oberhalb des  Sperrkolbens 27 bewegt worden, der nun von  seiner Feder teilweise in den Einschnitt     ein-          gedrückt    wird.  



  Die     Verschiebung    des den Stift 24, 25  tragenden, kolbenähnlichen Organes 23 aus  der Lage nach     Fig.    4 in die Lage nach     Fig.    5  wird durch einen am obern     Ständerteil    ge  lagerten Winkelhebel 37, 38 bewirkt, der in  einer nicht näher gezeigten Weise von einer  auf der Welle 4 sitzenden Kurvenscheibe an  getrieben wird und einen einstellbaren Schrau  benbolzen 39 aufweist,     der    zur Betätigung des  kolbenähnlichen Organes 23 dient (siehe       Fig.    2).  



  Der Nietunterteil     ist    jetzt gespitzt und  ruht auf dem Stift 24, 25. Der     Winkelhebel     37, 38 dreht sich nun im     Gegenuhrzeigersinne     in     Fig,    2, so dass der Schraubenbolzen 39 das  kolbenähnliche Organ 23 freilässt,     v;obei    die   Fangscheibe 32 sich entsprechend der Tiefe  der     kegeligen    Aussparung 31 im Stahlblock  30 unter der Einwirkung der auf den Zäpfen  33 wirkenden Feder nach unten bewegt.

   Da  die Fangscheibe 32 gegen den Flansch des  Nietunterteils 8 anliegt, verschiebt sie den  Nietunterteil sowie den diesen tragenden Stift  -24, 25 und das kolbenähnliche Organ 23 ent  sprechend nach unten, bis der Einschnitt 28  im letztgenannten Organ genau vor den  Sperrkolben 27 zu liegen kommt, der dabei  ganz in diesen Einschnitt eindringt und das  Organ 23 gegen weitere     Abwärtsbewegung     sperrt. Der     Zuführungsarm    5 wird jetzt von  seinem Antrieb nach vorn bewegt, wobei die  Fangscheibe 32 mit ihrem Zapfen 33 entgegen  der Wirkung der Feder gedreht wird und der  Stift 24, 25 mit dem gespitzten Nietunterteil  8 die Aussparung 36 in der Fangscheibe 39  verlässt.

   Die Fangscheibe wird hiernach von  der Feder in die Lage nach     Fig.4    zurück  gedreht, so dass die     Aussparlmg    36 wieder in  Flucht mit der     Nietzuführrinne    35 zu liegen  kommt. Der Zuführungsarm 5 wird weiter  nach vorn in die Lage nach     Fig.1        (Nietungs-          lage)    bewegt. Das vordere Ende des Armes 5  geht dabei in das in Draufsicht     U-förmig    ge  bogene Ende 40 des Tisches 3 ein und bleibt      in einer Läge stehen, in welcher die Ober  fläche des Armes 5 sich ein paar Millimeter  unterhalb der Oberfläche des Tisches 3 be  findet. Das zu nietende Material 41 wird jetzt  mit der zu nietenden Stelle auf den gespitzten  Nietunterteil 8 gelegt.

   Wenn sich nun der  Druckfuss 14 in seiner Führung 16 selbsttätig  nach unten aus der Lage nach Fig. 3 in die  Lage nach Fig. 1 bewegt, wobei er gleichzeitig  mit der Verschiebung nach vorn geschwenkt  wird, so dass ein am Druckfuss befestigter  Stahlblock 42 mit einer der Spitze des Niet  unterteils entsprechenden, kegeligen Vertie  fung 43 gerade über den Nietunterteil kommt,  drückt er das Material 41 nach unten bis zu  seiner Auflage auf dem Tisch 3, so dass der  gespitzte Nietunterteil 8 dieses durchdringt  und dann etwas über die Oberseite des Mate  rials vorsteht.

   Der Druckfuss wird nun wieder  in die Lage nach Fig. 3 zurückgezogen, wobei  er, indem er an einer Kante 44 der Führung  16 gleitet, gleichzeitig eine Schwenkbewegung  ausführt, so dass er aus der Bewegungsbahn  für den den Oberteil 12 des Doppelnietes  tragenden, senkrecht beweglichen Nietstempel  10 herausgeschwenkt wird.  



  Der Winkelhebel 37, 38 dreht sieh jetzt  im Uhrzeigersinne in Fig. 1 und betätigt mit  tels eines weiteren     einstellbaren    Schrauben  bolzens 45 den den Unterteil 8 des     Doppel-          nietes    tragenden Zuführungsarm 5, der so  weit nach oben geschwenkt wird, dass seine  Oberfläche in derselben Ebene wie die Ober  fläche des Tisches 3 zu liegen kommt. Hier  bei wird der Sperrkolben 27 entgegen der       Wirkung    seiner Feder nach hinten bewegt,  so dass das     kolbenähnliche    Organ 23 mit dem  Stift 24, 25 frei wird. Dieses Zurückziehen  des     Sperrkolbens    27 erfolgt selbsttätig durch  eine in Fig. 6 näher gezeigte Vorrichtung.

   Der  Sperrkolben ist mit einem seitlichen Vorsprung  46 versehen, der sich durch einen Schlitz 47  im Zuführungsarm 5 erstreckt. Wenn der  Zuführungsarm 5 aus der Lage nach Fig. 2  unterhalb der Nietspitzvorrichtung 30 nach  vorn und oben in die Lage nach Fig.l be  wegt     wird,        tritt    der Vorsprung 46 in eine  Aussparung 48 in der senkrechten Stirnfläche    49 des freien Schenkelendes des Tisches 3 ein,  so dass der Sperrkolben in der sperrenden  Lage verbleibt. Wenn der Zuführungsarm 5  dann weiter nach oben geschwenkt wird,  gleitet der Vorsprung 46 einer geneigten  Fläche 50 an der Stirnfläche 49 entlang  hinauf, wodurch der Sperrkolben     rückwärts     verschoben wird und das den Stift 24, 25  tragende, kolbenähnliche Organ 23 freilässt.  



  Gleichzeitig mit der Schwenkung oder kurz  nachdem der Zuführungsarm 5 aus der Lage  nach Fig. 1 nach oben geschwenkt worden ist,  bewegt sich der Nietstempel 10 mit dem eben  falls rohrförmigen, mit einem Kopf     ver-          sehenen    Nietoberteil 12 nach unten und setzt  den Nietoberteil auf den Nietunterteil 8, wo  nach durch Druck des Stempels 10 auf den  Kopf des Oberteils 12 die Vernietung erfolgt.  Wenn bei diesem Vorgang die untern Enden  der Klauen 11 gegen das zu nietende Material  41 stossen und angehalten werden, während  der Nietstempel 10 seine Bewegung fortsetzt,  werden die Klauen     auseinandergeführt,    so  dass der Nietoberteil 12 frei wird.

   Das     Ausein-          anderführen    der Klauen 11 erfolgt dadurch,  dass bei der Relativbewegung zwischen dem  Nietstempel 10     und    den     Klauen    11 auf den  Klauen angeordnete und in     entsprechende          Aussparungen    im Kolben eingreifende Kur  venvorsprünge 51 aus diesen     Aussparungen     herausgeführt werden. Diese     Einrichtung    ist  an sich bekannt     und    braucht daher nicht.  näher beschrieben     zu    werden.  



  Gleichzeitig     wie    der Nietoberteil 12 auf  den     Nietunterteil    8     aufgepresst    und damit ver  nietet wird, wird durch den Stempel 10 der  Stift 24, 25 auf dem jetzt.     entsperrten    Organ  23 aus dem Nietunterteil herausgedrückt. Er  nimmt dabei     wieder    seine in     Fig.    4 gezeigte,  untere     Ausgangslage        ein.    Das den Stift tra  gende Organ 23 ist durch einen nicht gezeig  ten     Anschlag    am Ausfallen aus der Bohrung  22     verhindert.     



  Nach erfolgter     Nietung        wird    der Winkel  hebel 37, 38 weggeschwenkt vom Zuführungs  arm 5, der von seiner Antriebsvorrichtung in  die Lage nach     Fig.    2 zurückbewegt wird, wäh  rend der Nietstempel 10 nach oben in die      Ausgangslage nach Fig.1 zurückkehrt. Die  Maschine ist damit für den nächsten Nietvor  gang, der in gleicher Weise wie oben     beschrie-          ben    durchgeführt wird, bereitgestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Nietung mittels Doppel nieten, die aus einem mit Kopf versehenen, rohrförmigen Oberteil und einem einerends mit Flansch versehenen, rohrförmigen Unter teil bestehen, dadurch gekennzeichnet, dass der Nietunterteil am dem Flansch abgekehrten Ende mit einer Spitze ausgebildet wird, so dass er mit diesem Ende das zu nietende Material ohne Vorlochung desselben zu durch dringen vermag, und dass er mit der Spitze durch das Material an einer zu vernieten be absichtigten Stelle durehgestossen wird, wor auf der Nietoberteil auf den Nietunterteil aufgesetzt und mit ihm vernietet wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass man von einem Nietunterteil, dessen dem Flansch abgekehrtes Ende mit einem gewölbten Boden versehen ist, ausgeht und ihn während des Nietvor ganges, bevor mit ihm das zu nietende Mate rial durchstossen wird, spitzt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der gespitzte Niet unterteil festgehalten wird und dass das zu nietende Material gegen die Spitze des Niet unterteils gedrückt wird, so dass sie das Ma terial durchdringt.
    PATENTANSPRUCH II: Maschine zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch einen Ständer mit einem Tisch zur Auflage des zu nietenden Materials zur Nietung, eine Vorrichtung, um gespitzte Nietunterteile selbst tätig in die Nietungslage zu bringen, so dass die Nietunterteilspitze über die Oberfläche des Tisches vorsteht, einen im Ständer beweg lich angeordneten Druckfuss, um das zu mie tende Material gegen die Spitze des Nietunter teils zu drücken, so dass diese das Material durchdringt, sowie eine Vorrichtung zum des Nietoberteils auf den Nietunterteil und zur Vernietung dieser beiden Teile. UNTERANSPRÜCHE: 3.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass zum Tragen des gespitzten Nietunterteils ein Stift vorgesehen ist, der in einem am Ständer beweglichen Arm angeordnet ist. 4. Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der den Stift tragende Arm zwischen einer hintern Lage, in welcher ein Nietunter teil auf den Stift aufgesetzt wird, und einer vordern Lage, in der die Nietung erfolgt, be weglich ist. 5.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass der Stift in einer Führung im Arm verschiebbar angeordnet ist, so dass er in den Arm hineingezogen werden kann, um ein Niet unterteil mit dem gespitzten Ende nach oben auf den Arm oberhalb der Stiftspitze stellen zu können, und durch nachfolgendes Heraus schieben ans dem Arm mit seiner Spitze in den Hohlraum des Nietunterteils in Eingriff gebracht werden kann. 6.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeieh- net, dass für die Zuführung des Nietunterteils ziml Arm eine Rinne vorgesehen ist und dass am Ende dieser Rinne ein Fangglied ange ordnet ist, welches den ankommenden Niet unterteil auffängt und ihn genau über den Stift im Arm stellt. 7.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Spitz- vorrichtung für die Nietunterteile aufweist, die einen Block mit einer kegeligen Vertie fung aufweist, in welche Vertiefung ein auf einem zum Tragen der Nietunterteile vorge sehenen Stift angebrachter Nietunterteil zum Spitzen mit dem mit einem gewölbten Boden versehenen Ende durch eine entsprechende Bewegung eines auf den Stift wirkenden Win kelhebels eingedrückt wird. 8.
    Nietmaschine nach Patentanspruch It und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich net, dass die Nietspitzvorrichtung an derjeni gen Stelle angeordnet ist, an welcher der Niet unterteil dem in einem am Ständer beweg lieben Arm angeordneten Stift zugeführt wird. 9. Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass im Arm ein für die selbsttätige Sperrung des im Arm beweglichen Stiftes in der vorgeschobenen Lage dienendes, feder belastetes Sperrglied vorgesehen ist. 10.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckfuss an einem Schlitten befestigt ist, der in einer Führung im Maschinenständer beweglich an geordnet ist und nach dem Vorführen eines einen Stift zum Tragen der Nietunterteilee aufweisenden, am Ständer beweglichen Armes, zum Verbringen des auf dem Stift angebrachten Nietunterteils in die Nietungslage, nach unten bewegt wird, um das mit der zu nieten den Stelle auf dem gespitzten Ende des Niet unterteils angebrachte, zu nietende Material über die Spitze des Nietunterteils herunter zudrücken, so dass diese das Material durch dringt, worauf der Druckfuss in seine ur sprüngliche Lage zurückbewegt wird. 11.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich net, dass die Schlittenführung sowie der Schlitten derart ausgebildet sind, dass der Schlitten bei seiner Verschiebung such eine drehende Bewegung ausführt, so dass dem seitlich am Schlitten angeordneten Druckfuss eine bogenförmige Bewegung erteilt wird. 12.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass der Druckfuss einen Block trägt, der eine kegelige Vertiefung aufweist, welche bei der Abwärtsbewegung des Druck fusses gerade über die Spitze des auf dem Stift angebrachten I\Tietunterteils herunterge- führt wird. 13.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Arm, nachdem die Spitze des Nietunterteils das zu nietende Ma terial durchdrungen hat, vor der Vernietung des Unterteils mit dem Nietoberteil angehoben wird, so dass seine Oberfläche, aus welcher die Spitze des Nietunterteils vorsteht, in die Ebene der Oberfläche des Tisches zu liegen kommt, und dass während dieser Bewegung das federbelastete Sperrglied für den Stift für die Freilassung des Stiftes betätigt wird. 14.
    Nietmaschine nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 9, 10 und 13, da durch gekennzeichnet, dass das Sperrglied mit einem durch eitlen Schlitz im Arm vorstehen den Ansatz versehen ist, der beim Heben des Armes längs einer am Tisch vorgesehenen Führungsfläche gleitet und durch diese derart betätigt wird, dass das Sperrglied ausser Ein griff mit dem Stift geführt wird.
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