AT162750B - Blindstich- und Pikiervorrichtung - Google Patents

Blindstich- und Pikiervorrichtung

Info

Publication number
AT162750B
AT162750B AT162750DA AT162750B AT 162750 B AT162750 B AT 162750B AT 162750D A AT162750D A AT 162750DA AT 162750 B AT162750 B AT 162750B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
thread
needle
gripper
loop
thread gripper
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Mikolas
Rudolf Ing Krecek
Original Assignee
Franz Mikolas
Rudolf Ing Krecek
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Franz Mikolas, Rudolf Ing Krecek filed Critical Franz Mikolas
Application granted granted Critical
Publication of AT162750B publication Critical patent/AT162750B/de

Links

Landscapes

  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Blindstich- und Pikiervorrichtung   
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen oder Zusatzapparate für Nähmaschinen zur
Erzeugung von Blindstich-oder Pikiernähten, bei denen eine Blindstichnadel bei jedem Arbeitsgang durch eine von einem Fadengreifer gebildete
Fadenschlinge und das mittels eines Stoffhebers vorübergehend angehobene Werkstück hindurchsticht, worauf nach dem Nadelrückgang der Werkstücktransport erfolgt. 



   Die bisher für diesen Zweck bekanntgewordenen Maschinen und Apparate   weisen-gleichgültig,   ob der Fadengreifer eine sich aus Dreh-und Längsbewegungen zusammensetzende Bahn oder   eine einfache kreisbogenförmige   Schwingbewegung   vollführt-das   gemeinsame Merkmal auf, dass der Fadengreifer selbst den von der Nadel abgenommenen Faden in Form einer Schlinge an die Nadeleinstichstelle überführt und dort bis zum erfolgten Nadeldurchstich festhält. Um dies zu ermöglichen, muss der Fadengreifer zum Halten der Schlinge zwei Fangnasen oder Greiferspitzen besitzen und überdies eine Bewegung ausführen, die ihn von der Nadelaustrittsstelle unmittelbar über den vom Stoffheber erzeugten Stoffwulst hinweghebt und ihn zur Nadelntrittstelle wieder herabsenkt.

   Da aber hiebei der Fadengreifer gegen den zu benähenden Stoff freiliegt, liegt insbesondere bei der Verarbeitung verschieden dicker, z. B. wattierter Stoffe, die Gefahr eines Abstreifens der Fadenschlinge vom Fadengreifer sowie auch einer Verklemmung desselben vor. Dieses Hinwegheben des Fadengreifers über den Stoffwulst wird bei Pikiervorrichtungen mit einem nach einem Kreisbogen schwingenden Fadengreifer in der Weise erreicht, dass letzterer seine Schwingbewegung in einer vorwiegend hinter der Nadelebene gelegenen und in Richtung des Stoffvorschubes schräg nach oben geneigten Ebene vollführt, um den Fadengreifer zu veranlassen, sich vorerst anzuheben und dann abzusteigen.

   Bei einer solchen Anordnung kann aber der Transporteur nicht genug nahe an die Nadel herangerückt werden, weshalb das Benähen des Stoffstückes erst in einem gewissen Abstand vom Stoffrand begonnen werden kann. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet nun eine als eigene Maschine, aber auch als Zusatzapparat für eine Nähmaschine geeignete Blindstich-und Pikiervorrichtung, welche all den vorangeführten Nachteilen aus dem Wege geht, indem im Bereich der Nadelbahn ein Schlingen- fänger ortsfest angeordnet ist, mit Hilfe dessen die ihm vom Fadengreifer zugeführte Faden- schlinge für den darauffolgenden Durchstich der
Blindstichnadel über und unter die Nadelführung gelegt wird. Da sowohl der Schlingenfänger als auch der, zweckmässig in bekannter Weise nach einem Kreisbogen schwingende Fadengreifer auf der ganzen Länge seines Bewegungsbereiches mittels einer Abdeckplatte von dem zu benähenden
Werkstück getrennt ist, erfolgt die Bildung der
Schlinge und ihr Durchstich vollkommen unbe-   einflusst   von der Art und Dicke des jeweils zu benähenden Werkstückes.

   Hiezu kommt noch, dass der mit dem Abfangen der Fadenschlinge durch den Schlingenfänger endigende Fadengreiferweg, abgesehen von dem zur Abnahme des
Fadens von der Blindstichnadel erforderlichen Wegstückes, vor die Nadelebene verlegt ist, was eine das Benähen des Werkstückes von seinem Rand aus ermöglichende Transporteuranordnung zulässt. 



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus-   führungsform   des Erfindungsgegenstandes dargestellt u. zw. zeigt Fig. 1 eine als Zusatzapparat für eine Nähmaschine gedachte Pikiervorrichtung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt unmittelbar nach Beginn der Nadelrückwärtsbewegung und Fig. 2 im Augenblick des Beginnes eines neuen   Nadelvorwärtsganges.   Die Fig. 3 veranschaulicht einen Längsschnitt durch die Pikiervorrichtung von der rechten Seite der Fig.   l   aus betrachtet, die Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3, die Fig. 5 den Fadengreifer in Seitenund Fig. 6 in Vorderansicht. Die Fig. 7 und 8 schliesslich zeigen die Stichplatte samt dem Stoffdrücker und seinem Antrieb schematisch in Seitenansicht, teilweise im Schnitt bzw. in Draufsicht. 



   Die dargestellte, für Durchstich-, insbesondere aber Blindsticharbeiten geeignete Pikiervorrichtung weist einen mittels einer Schraube 2 auf einer Presserstange 3 befestigten Presserfuss 4 (Fig. 3,4) auf dessen zweckmässig mit einer ebenen Sohle ausgestatteter Fussteil entgegen der Stoffvorschubrichtung x gestellt ist und eine unter Bildung eines stufenförmigen Absatzes 1 schräg zu seinem aufgebogenen, freien Ende abfallende Oberseite 4a, 4 b besitzt. Im   Presserfuss   4 ist unterhalb des Absatzes 1 u. zw. quer zur Vorschubrichtung x,   J   

 <Desc/Clms Page number 2> 

 der zu benähenden Werkstücke 5 (Fig. 1, 2) eine ihrer Länge nach gekrümmte Nadelrinne 6 zur
Führung einer Blindsticknadel 7 vorgesehen, die auf einer Strecke ihrer Länge von einer zentralen, den Presserfuss 4 durchsetzenden Ausnehmung 8 (Fig. 4) unterbrochen wird.

   Hinter der Nadel- rinne 6 schliesst unmittelbar ein schräg in die
Presserfusssohle auslaufender Kanal 9 (Fig. 3 und 4) an, um der Wurzel der jeweils zu bildenden
Fadenschlinge 10 Raum zu schaffen. Die dem
Nähenden zugewendete Randkante der Fuss- ausnehmung 8 ist geschweift und geht gegen die
Eintrittsstelle der Nadel 7 zu in eine bogenförmig umgrenzte Oberflächenvertiefung 11 derart über, dass zwischen letzterer und dem frontseitigen
Teil der Nadelrinne 6 eine Schlingenfangnase 12 am Rand der Fussausnehmung 8 stehen bleibt. 



   Damit diese Schlingenfangnase 12 (Fig. 1-4) ihre Aufgabe erfüllen kann, ist sie einerseits, ausgehend von der Oberflächenvertiefung 11 als auch von der Ausnehmung 8 her bis unter die
Nadelrinne 6 reichend, zu einer Rast 13 für den unteren Fadenteil der Fadenschlinge 10 unter- schnitten, anderseits oben etwas über die Randkante der Nadelrinne 6 aufgeworfen, wodurch der obere Fadenteil frei über die Nadelrinne 6 gelegt wird und somit die Blindstichnadel 7 ungehindert in die Fadenschlinge 10 eintreten lässt. 



   Die Blindstichnadel 7 ist mittels einer die Fadenführungen 14 (Fig. 1, 2) aufweisenden Nadelklemme 15 auf einem als Teil eines Kreisbogens geformten Schwingarm 16 angeordnet, der um eine die Achse der Presserstangen 3 schneidende und parallel zur Stofftransportrichtung x (Fig. 3,4) verlaufende Drehachse eine oszillierende Schwingbewegung ausführt. Um dies zu erreichen, ist knapp oberhalb des Presserfusses 4 ein auf der Presserstange 3 aufgeschobenes Klemmstück 17 dadurch befestigt, dass dessen Mittelteil zufolge eines mit der Drehachse des Schwingarmes 16 gleichläufigen Schlitzes in zwei seitliche Wangen   17 a   geteilt ist, von deren eine durch einen Querschlitz 18 in einen federnden Lappen gespalten ist und beim Anziehen einer die Wangen 17 a durchsetzenden Spannschraube19 das Klemmstück 17 auf der Presserstange 3 festlegt.

   Dieses Klemmstück 17 dient nun dem Schwingarm 16 als Lager, indem er in einen das Klemmstück 17 seitlich umgreifenden Bügel 20 (Fig.   1,   3) übergeht, der beiderseits je mit Hilfe eines durch eine Mutter 21 gesicherten, zugespitzten Gewindestiftes 22 in eine   kömerartige   Vertiefung des Klemmstückes 17 eingreift und derart die Verschwenkung des Schwingarmes 16 ermöglicht. Der Antrieb des Schwingarmes 16 kann auf die verschiedenste Art erfolgen, wird aber bei der als Zusatzgerät für eine übliche Nähmaschine gedachten Pikiereinrichtung gemäss der veranschaulichten Ausführungsform von der Nadelstange 23 der Nähmaschine abgeleitet, zu welchem Behufe ein auf der Nadelstange 23 Festgeklemmte Auslegerarm 24 über einen Lenker 25 an den Schwingarm16 angeschlossen ist. 



   In einem am oberen Ende des Presserfusses 4 schräg abfallenden Auslegearm 26 einerseits, sowie weiters in der übereinstimmend zu diesem geneigten Oberseite 4 a, 4 b des Presserfusses 4, anderseits findet ein oben mit einem Kegelrad 27 versehener Drehbolzen 28 seine Lagerung, zu welchem Zwecke das untere, zugespitzte Bolzen- ende in einer körnerartigen Vertiefung des Presser- fusses 4 eingesetzt ist, wogegen ein den Ausleger- arm 26 durchsetzender und durch eine Sicherungs- mutter 29 festgestellter Gewindestift 30 mit seiner Spitze in einer körnerartigen Vertiefung des Drehbolzens 28 ruht und dadurch ihn frei drehbar hält.

   Es hat sich zweckmässig erwiesen, die Lagerstellen des Drehbolzens 28 derart aus- zumitteln, dass sich die durch die Blindstichnadel 7 gelegte Vertikalebene mit der Bolzenmittelachse in der halben Länge des Drehbolzens 28, jedenfalls aber noch oberhalb der Nadelrinne 6, schneidet. 



   Dementsprechend muss die obere Lagerstelle des
Drehbolzens 28 vor und seine untere Lagerstelle hinter der Ebene der Nadelrinne 6 vorgesehen sein. Der Drehbolzen 28 trägt weiters einen ähnlich wie der Klemmkörper 17 ausgebildeten
Klemmkörper   31,   der in einer Bohrung den
Schaft 32 des gleichzeitig als Fadenausbreiter durchgebildeten Fadengreifers 33 aufnimmt. Die
Festlegung des Klemmkörpers 31 am Drehbol- zen 28 bzw. des Fadengreiferschaftes 32 im   Klemmkörper 31   wird durch die Klemmschraube
34 herbeigeführt (Fig. 2.3). 



  Mit dem Kegelrad 27 kämmt ein auf dem
Schwingarm 16 angebrachter   Zahnbogen     35,   dem- zufolge der Drehbolzen 28 samt dem Faden- greifer 33 durch die Bewegung der Nadelstange 23 in eine sich etwa über   135   erstreckende Schwing-   bewegung versetzt wird, u. zw. beim Vorwärts- gang der Blindstichnadel 7 entgegen dem Uhr- zeigersinn und beim Rückwärtsgang im Uhr- zeigersinn, wenn man die Maschine von oben betrachtet (Pfeil y, Fig. 4). Diese Bewegungen des Fadengreifers 33 erfolgen also im entgegengesetzten Drehsinn zu denjenigen der Nadel 7. 



  Der Schwingbereich und die Schwingungslage des Fadengreifers 33 ist nun derart bemessen, dass er am Ende seines Rückwärtsganges (Stellung, Fig. 1) vollständig hinter die Nadelrinne 6 gelangt, beim Vorwärtsgang aber jedenfalls die von ihm gefasste Fadenschlinge 10 über die Fangnase 12 legt (Stellung, Fig. 3). 



   Der von einer schrägen Unterschneidung 36 (Fig. 5 und 6) des Schaftes 32 als Füsschen abstehende und in einer Spitze 37 endigende Fadengreifer 33 weist im Grundriss etwa die Form eines ungleichseitigen Dreieckes auf, dessen kleinerer Winkel die Spitze 37 des Fadengreifers bestimmt. Diese Spitze 37 ist nun samt der anschliessenden Dreieckskathede in eine ebenflächige, aufrechte Seitenwand 38 des Fadengreifers 33 einseitig verlegt, wogegen die etwas nach aussen bogenförmig gekrümmte Hypotenuse die andere seitliche Begrenzungskante 39 der schwach konvex gekrümmten und zweckmässig zur Spitze 37 wenig, aber zur Seitenwand 38 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 stärker abfallenden Sohle 40 bildet. Letztere geht von der Begrenzungskante 39 aus in eine sich zur Seitenwand 38 konvex aufkrümmende, z.

   B. einem Teil eines Kegelmantels folgende,
Oberseite des Fadengreifers über, so dass auch diese, ausgehend von der Spitze   37,   jedenfalls schräg gegen den Schaft 32 zu ansteigt und sich auch seitlich verbreitert. Den Fadengreifer 33 befestigt man nun derart im Klemmkörper 31, dass seine ebene Seitenwand 38 nach innen, also gegen den Drehbolzen28 zu gerichtet ist und seine
Sohle 40 auch bei der durch die Schräglage des
Drehbolzens 28 bewirkten, geneigtesten Lage des Fadengreifers 33 zwischen sich und dem
Presserfuss 4 noch einen für den ungehinderten
Durchgang eines Fadens ausreichenden Spalt freilässt. Diese geneigteste Lage ergibt sich, wenn der Fadengreifer 33 samt Schaft 32 in Bezug auf den Nähenden seine vorderste Lage erreicht. 



   Zur Pikiervorrichtung gehört weiters ein durch eine Durchbrechung der Stichplatte 41 (Fig. 7 und 8) hindurch auf und ab wirkender Stoff- heber 42 (Fig. 1, 7,8), welcher die zu pikierenden
Stoff-und Einlageteile 5 innerhalb der Aus- nehmung 8 des Presserfusses anhebt und sie während des Nähvorganges in den Bereich der
Blindstichnadel 7 bringt. Der Antrieb des Stoff- hebers 42 wird beispielsweise über einen Doppel- hebel 43 von einer Nockenscheibe 44 (Fig. 7,8) abgeleitet, die auf der bei Nähmaschinen üblichen
Transporteurwelle 45 sitzt und einen eben- flächigen, gegenüber dem übrigen kreiszylinder- förmigen Umfang zurückgesetzten Abschnitt 46 aufweist. Eine nicht dargestellte, bekannte Stell- vorrichtung gestattet die beliebige Höhenver- stellung des Hebers 42, um ihn der Dicke der jeweils verwendeten Werkstücke 5 anpassen zu können. 



   Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Ausgegangen soll bei der Betrachtung von der in Fig. 1 veranschaulichten Lage werden, in welcher die Blindstichnadel 7 die vom Stoff- heber 42 ihr dargebotenenen, zu pikierenden
Stoffe 5 durchstochen hat und der Fadengreifer 33 am Ende seines Rückwärtsganges sich hinter der Nadelrinne 6 befindet. Sobald sich die Nadel 7 in Richtung des Pfeiles z (Fig. 1) zurückzuziehen beginnt, hebt gleichzeitig der im Uhrzeigersinn (Pfeil y, Fig. 4) vor sich gehende Vorwärtsgang des Fadengreifers 33 an, der hiebei den beim Rückgehen der Blindstichnadel 7 sich entspannenden und etwas aufstellenden Fadenteil 10 zwischen Stoff 5 und Nadelöhr knapp oberhalb der Blindstichnadel 7 untergreift.

   Dieser Fadenteil   ? C   schiebt sich vollends auf den Fadengreifer 33 bis zu seiner   Unterschneidung   36 auf und wird dabei zur breiten Schlinge 10 ausgeweitet. Nachdem die Nadel 7 die Stoffe 5 freigegeben hat, senkt sich der Stoffheber 42 samt den Stoffen 5 infolge des in den Bereich des Nockenabschnittes46 gelangenden Doppelhebels 43 für die Dauer des nunmehr erfolgenden Stofftransportes durch den üblichen Transporteur. Infolge der nach vorne geneigten Lage des Drehbolzens 28 wird der Fadengreifer 33 im Verlaufe seines Vorwärtsganges schliesslich eine solche Tieflage erreichen, dass sich der untere Fadenteil der Fadenschlinge 10 in der unter der Nadelrinne 6 gelegene Rast 13 der Nase 12 fängt (Fig. 2), wogegen der obere Fadenteil über die Nadelrinne 6 gelegt wird.

   Beim neuerlichen Arbeitsgang (entgegen dem Pfeil z, Fig. 1) der Nadel 7 durchsticht sie daher die Fadenschlinge 10 und kurz darauffolgend auch die wieder vom Stoffheber 42 angehobenen Stoffe   5,   während der Fadengreifer 33 (entgegen Pfeil y, Fig. 4) in seine Ausgangslage zurückkehrt. Der Stoffheber 42 ist für Blindsticharbeiten so einzustellen, dass die untere Stofflage nicht vollständig durchstochen wird. Wenn jedoch der Stoffheber 42 im Bereich der Nadelrinne 6, gleichfalls mit einer Rinne versehen wird und man den Hub des Stoffhebers 42 entsprechend gross einstellt, können auf der Vorrichtung auch Durchsticharbeiten vorgenommen werden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Blindstich-und Pikiervorrichtung, bei welcher eine Blindstichnadel bei jedem Arbeitsgang durch eine von einem Fadengreifer gebildete Fadenschlinge und das mittels eines   Stoffhebers voruber-   gehend angehobene Werkstück hindurchsticht, gekennzeichnet durch einen während des Nähvorganges im Bereich der Nadelbahn ortsfest angeordneten Schlingenfänger   (12),   mit Hilfe dessen die ihm vom Fadengreifer (33) zugeführte Fadenschlinge (10) für den darauffolgenden Durchstich der Blindstichnadel   (7)   über und unter die Nadelführung   (6)   gelegt wird. 
 EMI3.1 


Claims (1)

  1. gekennzeichnet, dass sowohl der Schlingenfänger (12) als auch der, zweckmässig in bekannter Weise nach einem Kreisbogen schwingende, Fadengreifer (33) auf der ganzen Länge seines Bewegungsbereiches mittels einer zwischen ihnen und dem zu benähenden Werkstück (5) eingeschalteten Abdeckplatte von letzterem getrennt sind.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der mit dem Abfangen der Fadenschlinge (10) durch den Schlingen- fänger (12) endigende Fadengreiferweg, abgesehen von dem zur Abnahme des Fadens von der Blindstichnadel (7) erforderlichen Wegstückes, vor die Nadelebene verlegt ist.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadengreifer (33) in einer entgegen der Stoffvorschubrichtung schräg nach unten geneigten Bewegungsebene am Beginn seines Weges eine absteigende und dann eine aufsteigende Bewegung ausführt.
    5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Abdeck- ; platte für den Schlingenfänger (12) und Fadengreifer (33) ein mit einer Durchbrechung (8) für das zu benähende Werkstück (5) ausgestatteter Klemmteil der Pressereinrichtung, z. B. der Presserfuss (4) dient. I <Desc/Clms Page number 4> 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlingenfänger (12) als eine am Rand der Durchbrechung (8) der Abdeckplatte, z. B. des Presserfusses (4), vorgesehene, die Auslegung der Fadenschlinge (10) über und unter die Nadelführung (6) ermöglichende Fadenfangnase ausgebildet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fadenfangnase (12) eine bis unter die Nadelführung (6) reichende Rast (13) sowie zweckmässig einen die Nadelführung (6) überragenden Höcker aufweist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadenfang- nase (12) eine dem Fadengreifer (33) und Faden Platz schaffende Oberflächenvertiefung (11) in der Abdeckplatte, z. B. im Presserfuss (4), vorgelagert ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des ausladenden Fadengreifers (33) die Nadelebene oberhalb der Nadelbahn schneidet.
    10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden- EMI4.1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Fadengreifer (33) in Form eines, zweckmässig in einer Spitze (37) endigenden, keilförmigen Füsschens ausgebildet ist.
AT162750D 1946-03-12 1946-03-12 Blindstich- und Pikiervorrichtung AT162750B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT162750T 1946-03-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT162750B true AT162750B (de) 1949-04-11

Family

ID=3651803

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT162750D AT162750B (de) 1946-03-12 1946-03-12 Blindstich- und Pikiervorrichtung

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT162750B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1485265C2 (de) Fadenschneideinrichtung an Nähmaschinen
DE1125742B (de) Fadenabschneideeinrichtung an Naehmaschinen
DE2720019A1 (de) Automatische naehmaschine
DE3208159A1 (de) Fadenschneideeinrichtung an doppelsteppstich-naehmaschinen
DE2103791C3 (de) Doppelsteppstich-Nähmaschine
DE836877C (de) Naehmaschine
DE102008030620B3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Durchtrennen des Nadel- und des Greiferfadens an Doppelsteppstich-Nähmaschinen mit in einer horizontalen Ebene umlaufendem Greifer
AT162750B (de) Blindstich- und Pikiervorrichtung
DE2123601C3 (de) Fadensteuervorrichtung für eine Nähmaschine
DE3812129A1 (de) Vorrichtung zum positionieren einer fadenkette
DE2013581C3 (de)
DE873482C (de) Vorrichtung zum maschinellen Blindstich- oder Pikiernaehen
DE827444C (de) Fadentrenneinrichtung fuer Naehmaschinen
DE1660936C3 (de) Zick-Zack-Nähmaschine
DE2259059A1 (de) Gruppenstichnaehmaschine mit fadenabschneider und fadenfuehrung
DE308628C (de)
DE171185C (de)
DE830881C (de) Knopflochnaehmaschine
DE830880C (de) Befestigungsstich
DE292651C (de)
DE428465C (de) Vorrichtung zum Abschneiden der Faeden bei Knopflochnaehmaschinen
DE572233C (de) Nadelfadenschneid- und -klemmvorrichtung fuer Naehmaschinen zum Naehen einer Gruppe von Stichen
AT89026B (de) Nähmaschine, insbesondere zur Herstellung von Knopflöchern.
DE687109C (de) Kettenstichschuhnaehmaschine
DE63970C (de) Eine Vorrichtung zur zeitweiligen Umwandlung von Zweifaden-Nähmaschinen in Einfaden-Nähmaschinen