DE428465C - Vorrichtung zum Abschneiden der Faeden bei Knopflochnaehmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abschneiden der Faeden bei Knopflochnaehmaschinen

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DE428465C
DE428465C DEA40633D DEA0040633D DE428465C DE 428465 C DE428465 C DE 428465C DE A40633 D DEA40633 D DE A40633D DE A0040633 D DEA0040633 D DE A0040633D DE 428465 C DE428465 C DE 428465C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B65/00Devices for severing the needle or lower thread
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/06Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing for sewing buttonholes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abschneiden der Fäden bei Knopflochnähmaschinen. Es sind Knopflochnähmaschinen bekannt, bei denen nach Beendigung des L mnähens des Knopfloches der Oberfaden mittels einer mechanisch angetriebenen, über das Knopfloch bewegten Schere abgeschnitten und das Fadenende eingeklemmt und in Richtung der zu beginnenden Naht gezogen wird, damit es in die neue Bandnaht eingenäht wird. Bei diesen Maschinen ist die Schere an dem einen Ende eines um einen schrägen Zapfen drehbaren Hebels angebracht, der auf einem mit dein Einrü ckliebel verbundenen Schlitten gelagert ist, und wird von einem zweiten in ähnlicher Weise auf dem Schlitten gelagerten Hebel von der Seite her über den Stoffdrückerkorb gegen die Nadel bewegt und zum Abschneiden des Oberfadens geschlossen. Die Schere kann sich hier nicht unmittelbar auf den Stoff auflegen, so daß ein freies Fadenende übrigbleibt, das nachträglich von Hand abgeschnitten werden muß.
  • Bei einer anderen Knopflochnähinaschine ist der Drücker mit einem wagerechten Schlitz versehen, in dem die voneinander unabhängigen Fadenkleinm- und Schneidblä tter geführt sind. Auch hier kann der Faden naturgemäß nicht unmittelbar auf der Oberfläche des Stoffes abgeschnitten werden, sondern erst in einem kleinen Abstand von der Oberfläche, so daß auch hier ein freies Fadenende verbleibt, das dann von Hand zti beseitigen ist. Ferner ist eine Knopflochnähinaschine bekannt, bei welcher Schere und Klemme an einem in senkrechter Ebene schräg nach hinten ausschwingbaren Träger angebracht sind. Auch hier kann, wenn ein Stoffdrückerkorb benutzt wird, die Schere nicht unmittelbar auf dem Stoff aufliegen, weil sie in der senkrechten Ebene über den Stoff drückerkorb hinwegbewegt «-erden muß. Das Abschneiden des Fadens erfolgt also erst in einem gewissen Abstand von der Oberfläche des ,toffes.
  • Demgegenüber besteht die Erfindung im wesentlichen darin, daß die Schere an dein unteren seitlichen Arm einer Welle angebracht ist, die am vorderen Ende der Stoffklemme seitlich zur Nadel in einer senkrechten, ganz oder annähernd parallel zur senkrechten Längsebene der 'Maschine verlaufenden Ebene in der Weise schräg gelagert ist, daß ihr oberes Ende @-or der durch die Nadelstange gehenden senkrechten Otierebenc liegt, so daß die Schere, deren eines Blatt auch mit dein genannten seitlichen Arm der schrägen Welle aus einem Stück bestehen kann, durch Drehung der Welle aus ihrer Ruhestellung, in der sie neben dein Stoffdrückerkorb liegt, im Bogen schräg von oben nach unten in einer schräg zur Stoffoberfläche liegenden Ebene in der Längsrichtung des Stoffdrückerkorbes so in diesen hineingeschwungen wird, daß die Schere un tnittelbar auf dem Stoff aufliegt und der Oberfaden unmittelbar auf der Oberfläche des Stoffes abgeschnitten wird. Beien Abschneiden liegt die Schere also nicht quer zu dem Stoffdrückerkorb, wie bei den bekannten Einrichtungen, sondern in der Längsrichtung desselben, und zwar innerhalb seiner das Knopfloch umfassenden öffnung.
  • Bezüglich der Angabe >>seitlich zur Nadel« und »vor der -Nadel« ist zu bemerken, daß als Z"orderseite der Maschine die der Antriebsscheibe gegenüberliegende Seite der Maschine angesehen ist.
  • Nach dem Abschneiden wird die Schere mit dem zur Nadel führenden eingeklemmten Fadenende in Richtung des Knopfloches etwas zurückgezogen, so daß die Nadel freigegeben wird und beim Nähen des neuen Knopfloches das Fadenende eingenäht ist. Wenn das Anfangsende des Fadens eingenäht ist, wird die Schere und die Kleininvorrichtung geöffnet, und die Schere wird in ihre Anfangsstellung zurückgeschwungen, so daß das Fadenende vollkommen eingenäht wird.
  • Gleichzeitig mit dem Abschneiden des Oberfadens erfolgt auch das Abschneiden des Unterfadens, indem ein zweiarmiger Kurvenarm zur Verwendung kommt, dessen oberer Arm die den Oberfaden abschneidende Schere antreibt, während sein unterer Arm auf die Absclineidevorrichtung des Unterfadens einwirkt. Beide Abschneidevorrichtungen werden also zwangläufig gleichzeitig in Tätigkeit versetzt, während es bei bekannten Einrichtungen, bei denen die beiden Schneidvorrichtungen durch Vermittlung der Stoffkleinine in Tätigkeit gesetzt werden, vorkoininen kann, daß nur die Schneidvorrichtung für den Oberfaden in Tätigkeit tritt, während der Unterfaden nicht abgeschnitten wird, weil die Stoffklemme von der Näherin durch Herunterziehen des dazu dienenden Hebels nicht genügend weit angehoben wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Abb. i -neigt eine mit der Vorrichtung versehene Knopflochnähmaschine in Seitenansicht, Abb.2 ist ein Grundriß und Abb.3 eine Vorderansicht der Maschine. Abb. -. zeigt im senkrechten Ouerschnitt die Vorrichtung zum Antrieb der Schneidvorrichtung. Abb. 5 zeigt die 'Maschine von der entgegengesetzten Seite wie Abb. i. Abb. 6 ist eine Unteransicht der Maschine und Abb. 7 eine Hinteransicht derselben unter Fortlassung der Antriebsscheiben. Abb.8 zeigt in größerem Maßstab die Vorrichtung zum Abschneiden des Unterfadens. Abb. 9 bis i i zeigen die Vorrichtung zum Abschneiden des Oberfadens schaubildlich, zum Teil im Schnitt in verschiedenen Stellungen. Auf der Grundplatte 2 ist der -Maschinenarm i angebracht, in dein in bekannter Weise die Nadelstange 3 mit der Nadel 4. und die Messerstange 5 mit dem --%lesserhalter 6 und dem Messer 7 angeordnet sind. Der Antrieb vier Messerstange erfolgt durch den Hebel 8 (Abb. 5), der durch das Zwischenglied 9 mit dem Hebel io verbunden ist. Am hinteren Ende der Hauptwelle sind das auf die Bremsstange 12 wirkende Exzenter 14 sowie die Antriebsscheibe 18 und die Losscheibe i9 befestigt. Unter dem Exzenter 14 ist die von der Feder 17 beeinflußte Einrückschwinge 15 angeordnet, mit der die Einrückstange 16 verbunden ist. Mit dieser arbeitet der von der Feder 21 beeinflußte Ausrückliebel 20 (Abb. 5, 6 und 7) zusammen, der von der Nase 23 der Steuerscheibe 22 beeinflußt wird.
  • Nach Fertigstellung des Knopfloches wird der Ausrückhebel 2o von der Nase 23 so gedreht, daß er aus dem Ausschnitt der Stange 16 ausgehoben wird und Fliese freigibt, worauf die Einrückschwinge 15 von der Feder 17 zurückgedrückt wird. Der an der Brein#-stalige 12 angebrachte Arm ii wirkt hierbei so auf den Hebel io ein, daß der Messerhalter 6 finit dem Messer ; nach unten gedrückt und das Knopfloch eingeschlagen wird. Gleichzeitig tritt die Bremsstange 12 in einen Ausschnitt des Exzenters 14. ein und hält damit die Maschine an, während die Na;le1 .I sich in ihrer oberen Stellung befindet.
  • Der die Schneidvorrichtung für den Oberfaden tragende Stoffdriickerhebel #,5 (Abb. i) ist um den Balzen 26 drehbar auf der Tragplatte 24 gelagert. In dem vorderen Ende des Stoff drückerhebels ist eine mit ihrem unteren Ende schräg nach hinten gerichtete Welle 35 gelagert, an deren unterem Ende :lie Schere (Abb. 9 bis i i) angebracht ist. Sie besteht aus dein unteren an der Welle 35 befestigten Schneidinesser 30, dem obern Gegenschneidine: ser 31 und der über diesem liegenden Klemmfeder. Diese beiden Teile sind mit dem unteren Messer durch die Schraube 33 verbunden und um diese drehbar. Auf dem oberen Gegenschneidmesser ;;1 ist ein Anschlag fld. vorgesehen, gegen den ein Arm 41 trifft, wenn die Schere geschlossen, cl. 1i. der Faden abgeschnitten werden soll.
  • In der Ruhelage nimmt d*.e Schere die in Abb. 9 dargestellte Lage ein, in der sie sei tlich neben dein Stoffdrückerkorb 29 liegt, der mittels des Bügels 28 in bekannter Weise drehbar am vorderen Ende des Stoff.lrückerliebels 25 angebracht ist, d:-sseu vorderes Ende von der Feder 2; nach un1-en gerlrüclct wird.
  • Am oberen Ende der schrägen Welle 35 ist ein Arm 36 (Abb. 2) befestigt, an deni ri:ittels eines Kugelgelenkes 37 eine S i @..nge 38 angreift, die in einem Rohr 39 verschiebbar ist. Letzteres ist in einem Arm 4a des StOffdrückerhebels 25 gelagert und wird von einer Feder 4o beeinflußt, die bestrebt ist, das Rohr gegen einen Kurvenarm 43 zu ziehen. Die Stange 35 ist mit einem seitlichen Stift 64 (Abb. 5) versehen, der in einem Schlitz 65 des Rohres 39 gleitet. Wenn der Stift an dem vorderen Ende des Schlitzes anliegt, nimmt die Stange bei der weiteren Vorbewegung das Rohr mit. Auf der Oberseite ist das Rohr 39 mit einem Ausschnitt versehen, durch den eine an dem Arm 42 gelagerte Klinke 44, die von einer Feder 45 beeinflußt wird, in einen Ausschnitt der Stange 38 eingreifen kann.
  • Die Hubkurve des Armes 43 besteht aus einer mittleren und zwei seitlichen Hubflächen, welch letztere über die mittlere Hubfläche hinausragen. Bei der Drehung des Kurvenarmes 43 wirkt zunächst die mittlere Hubfläche auf die Stange 38 ein und schiebt diese vorwärts, wobei der Stift 64 der Stange das Rohr 39 mitnimmt. Durch diese Vorwärtsbewegung der Stange 38 wird die `'Felle 35 so gedreht, daß die geöffnete Schere aus der in Abb. 9 dargestellten Lage in die Lage von Abb. io geschwenkt ist. Das vordere Ende der Schere ist hierbei von oben nach unten in der Längsrichtung des Stoff drückerkorbes 29 vorbewegt und liegt unter der hochgehobenen Nadel dicht über dem Stoff, wobei der Faden zwischen den :Messern 30 und 31 liegt. Bei der weiteren Drehung des Kurvenarmes 43 bleibt die Stange 38 in ihrer Lage, während die beiden seitlichen Hubflächen der Kurve auf das Rohr 39 einwirken und dieses weiter vorwärtsschieben. Hierbei trifft ein an dem Rohr 39 befestigter schräg nach unten gerichteter Arm 41 gegen den Anschlag 34 des oberen Messers 31, so daß die Schere geschlossen und der Faden abgeschnitten wird, während gleichzeitig das freie Ende des zur Nadel führenden Fadens zwischen dem Obermesser 31 und der federnden Klemmplatte 32 eingeklemmt wird.
  • Die Drehung des Kurvenarmes 43 wird durch Abwärtsschwingung des Betätigungshebels 47 (Abb. 4) bewirkt, der in der Ruhelage in der punktiert gezeichneten oberen Tage durch den Stift 5o eines an der Welle 51 befestigten Armes 49 gehalten wird. An dein anderen Ende der `Felle 51 ist ein Arm 52 (Abb. i und 2) befestigt, der an seinem freien Ende finit einem in der Längsrichtung vier Maschine liegenden Bolzen 53 versehen ist, der von einer Feder gegen die Maschine hin gedrückt wird. Wenn beim Ausschalten der Maschine die Einrückschwinge 15, wie oben beschrieben, von der Feder 17 zurückgedrückt wird, wird der federnde Bolzen 53 zurückgeschoben, der dann, nachdem die Bremsstange 12 von dem Exzenter 14 nach unten gedrückt ist, über den an der Bremsstange 12 befestigten auf den Hebel io einwirkenden Arm z i einschnappt. Wenn die Bremsstange 12, von der Feder 13 nach entsprechender Drehung des Exzenters 14 wieder hochgeschoben wird, nimmt sie den Bolzen 53 und den Arm 52 mit, so daß die Welle S i gedreht wird und der Stift 5o des Armes 49 den Betätigungshebel47 freigibt, der dann nach unten fällt und die Drehung des Kurvenarmes 43 bewirkt.
  • Während das obere Ende des Kurv enarines 43 auf die den Oberfaden abschneidende Schere einwirkt, wird durch das untere Ende des Armes 43 das Abschneiden des Unterfadens bewirkt. Dieses untere Ende wirkt auf den Kloben 54 einer Stange 55 (Abb. 4 und 6) ein, die an ihrem Ende eine Kurvenplatte 57 trägt. Die-Kurve dieser Platte wirkt auf den Stift 59 einer Schiene 58 ein, die das mit dem festen Messer 62 zusammenarbeitende bewegliche Messer 61 trägt. Ferner ist diese Schiene gelenkig mit dem Fadenzieher 6o verbunden. Durch die Verschiebung der Stange 55 wird auf diese Weise gleichzeitig mit dem Abschneiden des Oberfadens der Unterfaden abgeschnitten, worauf eine Feder 56 die Stange 55 in ihre Anfangslage zurückbringt.
  • Wenn der Kurvenarm 43 die Stange 38 und das Rohr 39 freigegeben hat, zieht die Feder 4o das Rohr 39 und die Stange 38 ein kleines Stück zurück, bis sie von der Klinke 44 festgehalten werden, die in den Einschnitt der Stange 38 eingreift. Bei dieser Bewegung des Rohres 39 und der Stange 38 schwingt die Schere aus der in Abb. io dargestellten Lage in die Stellung von Abb.9 zurück und zieht das zur Nadel führende Fadenende gegen das innere Ende des Knopfloches. Durch diese Schwingung der Schere wird auch die Nadel freigegeben. Beim Beginn des nächsten Knopfloches wird dann das eingeklemmte Fadenende eingenäht. Eine besondere Einrichtung zum Nachziehen vom losen Faden ist also nicht erforderlich. Nachdem das Anfangsende des Fadens eingenäht ist, wird die Klinke 44 durch das Vorgehen des Stoffdrückerhebels 25 in Berührung mit dem Anschlag 46 gebracht und ausgelöst, so daß nunmehr das Rohr 39 und die Stange 38 ganz freigegeben werden und die Schere in ihre Anfangsstellung zurückschwingt. Wenn dann die Maschine bei Herstellung des neuen Knopfloches den ersten Teil der ersten Randnaht vollendet hat und das Anfangsende des eingeklemmten Fadenendes eingenäht ist, kommt bei der entsprechenden Vorwärtsbewegung des Stoffdrückerhebels 25 die Klinke 44 mit dem festen Anschlag -16 (Abb, i) in Berührung, so daß die Klinke ausgelöst wird und die Stange 38 freigibt, die dann von der Feder 4o in ihre Anfangslage zurückgeführt wird. Hierbei wird auch die Schere in ihre in Abb.9 dargestellte Anfangslage zurückgeführt, wobei sie durch, Auftreffen des beweglichen Obermessers gegen einen federnden Anschlag 63 geöffnet wird.
  • Bei Wiedereinrücken der Maschine wird durch die Schwingung der Einrückschwinge 15 der federnde Stift 53 freigegeben, so daß der Arm 52 nach unten schwingt und die Welle 51 so dreht, daß der Stift So des Anschlagarmes 49 den Betätigungshebel .47 in seiner oberen Stellung feststellt. Die Abschneideorgane werden dadurch in ihrer Ruhelage gesichert, so daß eine Vorbewegung der Abschneidorgane gegen die Nadel während des Nähens ausgeschlossen ist.
  • Infolge dieser Einrichtung der Schneidvorrichtung wird der Faden unmittelbar über dem Stoff abgeschnitten und das lose Fadenende so in der Richtung des Knopfloches abgezogen, daß es sicher von der neuen Naht eingenäht wird. Durch die seitliche Anordnung der im Bogen schwingenden Schere neben dem Stoffdrückerkorb ist man an die Form des letzteren nicht gebunden, was ein bequemes und übersichtliches Unterlegen des zu nähenden Stoffes unter den Stoffdrücker ermöglicht.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abschneiden der Fäden bei Knopflochnähmaschinen mit einer mechanisch angetriebenen, über das Knopfloch bewegten, den Oberfaden abschneidenden und das lose Fadenende festklemmenden Schere, dadurch gekennzeichnet, daß die Schere an dem unteren seitlichen Arm (30) einer Welle (35) angeordnet ist, die am vorderen Ende der Stoffklemme (25) seitlich zur Nadel in einer- senkrechten, ganz oder annähernd parallel zur senkrechten Längsebene der Maschine verlaufenden Ebene in der Weise schräg gelagert ist, daß ihr oberes Ende vor der durch die Nadelstange gehenden senkrechten Querebene liegt, so daß die Schere, deren eines Blatt auch mit dem Arm (30) der Welle (35) aus einem Stück bestehen kann, durch Drehung der Welle aus ihrer Ruhestellung, in der sie neben dem Stoffdrückerkorb liegt, im Bogen schräg von oben nach unten in einer schräg zur Stoffoberfläche liegenden Ebene in der Längsrichtung des Stoffdrückerkorbes so in diesen hineingeschwungen wird, daß die Schere-unmittelbar auf dem Stoff aufliegt und der Oberfaden unmittelbar auf der Oberfläche des Stoffes abgeschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Scherenwelle (35) durch Verschiebung einer am Stoffdrückerhebel (25) gelagerten Stange (38) erfolgt, sobald die Schere ihre Arbeitsstellung eingenommen hat, worauf durch weiteres Vorschieben eines die Stange (38) umfassenden Rohres (39) mittels eines auf das bewegliche Obermesser einwirkenden Armes (4i) die Schere geschlossen wird, um dann nach Freigabe des Rohres (39) wieder etwas zurückzugehen, bis es von einer Klinke (44) festgehalten wird, wobei die Schere soweit zurückgeschwungen wird, daß das Fadenende beim Beginn des nächsten Knopfloches eingenäht wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (44) bei der Vorwärtsbewegung des Stoffdrückerhebels durch _Auftreffen auf einen festen Anschlag (46) ausgelöst wird, sobald das Anfangsende des eingeklemmten Fadenendes eingenäht ist, worauf Stange (38) und Rohr (39) durch eine Feder in ihre Anfangslage zurückgeschoben und die Schere in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt wird.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschub der Stange (38) und des Rohres (39) durch einen Kurvenarm (43) bewirkt wird, der durch Herabfallen des Betätigungshebels (47) gedreht wird, sobald ein diesen Hebel in seiner oberen Ruhelage stützender Anschlagarm (49) durch Zurückschwingen der Einrückschwinge (i5) freigegeben ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Kurvenarmes (43) mittels einer Schubstange (55) auf die Abschneidevorrichtung des Unterfadens einwirkt, so daß beide Fäden gleichzeitig abgeschnitten werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der den Kurvenarm (43) antreibende Betätigungshebel (47) beim Ingangsetzen der 1Iaschine durch den Anschlagarm (49) in seiner oberen Lage festgehalten wird, so daß während des Nähens ein Einschwingen der Schere in den Stoffdrückerkorb verhindert wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10160282B4 (de) * 2000-12-07 2007-06-14 Juki Corp., Tokio/Tokyo Fadenabschneider

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10160282B4 (de) * 2000-12-07 2007-06-14 Juki Corp., Tokio/Tokyo Fadenabschneider
CZ302749B6 (cs) * 2000-12-07 2011-10-19 Juki Corporation Zarízení pro odstrihávání nite

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