CH283180A - Hydraulische Korbpresse, insbesondere zum Pressen von Trauben. - Google Patents

Hydraulische Korbpresse, insbesondere zum Pressen von Trauben.

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CH283180A
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CH
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press
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cylinder
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Inventor
Ag Jenny-Pressen
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Jenny Pressen Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/08Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with a rotary casing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description


  Hydraulische Korbpresse, insbesondere zum Pressen von Trauben.    In     Keltereianlagen    werden zum Pressen  von Trauben Korbpressen mit waagrecht  oder senkrecht angeordnetem     Presskorb    ver  wendet. Bei bekannten Korbpressen mit waag  recht angeordnetem     Presskorb    wird die     Press-          platte    durch eine     Gewindespindel    bewegt.

    Diese Korbpressen haben den Nachteil,     da.ss     der spezifische Druck infolge des schlechten  mechanischen     Wirkungsgrades    der Gewinde  spindel zu klein ist, was     zur    Folge hat, dass  die Saftausbeute zu gering oder dann eine  sehr lange     Presszeit    erforderlich ist. Ferner  wirkt sich nachteilig aus, dass die Saftaus  trit.tsstelle und die     Tresterauswurfstelle    zu  sammenfallen, so dass     Tresterteile    vom ab  fliessenden Saft     mitgeschwemmt    werden kön  nen.

   Bei bekannten Korbpressen mit senk  recht angeordnetem     Presskorb,    bei welchen  dank dein Umstand, dass die Pressung auf  hydraulischem Wege bewirkt wird, der     spe-          zifiselie    Druck wohl genügend hoch sein kann,  ergeben sieh andere Nachteile.

   Um mit der  artigen Korbpressen wirtschaftlich arbeiten  zu können, müssen     zwei    fahrbare     Pressbetten          und    zwei     Presskörbe    vorgesehen werden, wo  bei der auf dem einen     Pressbett    ruhende     Press-          korb    in der Zeit, während welcher der auf  dein andern     Pressbett    befindliche     Presskorb     unter der     Pressplatte    sich befindet, entleert  und wieder gefüllt wird.

   Zum Entleeren müs  sen die     Presskörbe    vom     Pressbett    abgehoben  werden, zu welchem Zwecke eine an einer  Laufschiene verschiebbare Laufkatze mit Fla  schenzug erforderlich ist. Da zum vollständi-    gen Auspressen des     Pressgutes    ein wiederhol  tes Pressen erforderlich ist, muss zum Auf  lockern der aus einem     Presskorb    entleerten  Trester eine besondere Vorrichtung, z. B. eine       Trestersehleuder    vorgesehen werden.

   Die das  Druckmittel liefernde     Druckinittelpumpe    und  die     Druekzvlinder    werden aus praktischen       CTrünclen    im Boden versenkt angeordnet, und  die Ständer der Korbpresse müssen sehr solid  gelagert sein. Dies macht umfangreiche Fun  damente erforderlich. Zur wirtschaftlichen  Bedienung einer solchen Korbpresse sind min  destens drei Mann erforderlich. Diese Nach  teile     können    durch die vorliegende Erfindung  behoben werden.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft eine  hydraulische Korbpresse, insbesondere zum  Pressen von Trauben, bei welcher auf einer  waagrechten, einseitig an einem Ständer ge  lagerten Achse ein konischer Mantel axial       unv        erschiebbar    gelagert ist, welcher einen  Flansch aufweist, an welchem das eine Ende  eines beidseitig offenen, mit einer durch einen  Deckel verschliessbaren     Einfüllöffnung    und  mit.

   Längsschlitzen für den Saftaustritt ver  sehenen     Presskorbes    befestigt ist, und an wel  chem ausserhalb des     Presskorbes    die einen  Enden mindestens zweier, einander diametral  gegenüberliegender, zur Achse paralleler Füh  rungsstangen befestigt sind, deren andere  Enden an einer im Abstand vom andern Ende  des     Presskorbes    angeordneten Traverse befe  stigt sind, auf welchen Führungsstangen     zwi-          sehen    der genannten Traverse und dem Press-           korb    eine     Abschlussplatte    für diesen     letzteren     geführt ist, welche mittels einer Feststellvor  richtung in derjenigen Stellung,

   in welcher  sie den     Presskorb    abschliesst, fixierbar ist, und  bei welcher auf der den     Presskorb    durchset  zenden Achse ein Zylinder drehbar und axial  verschiebbar gelagert ist, welcher in einer  Führung in der     Abschlussplatte    geführt ist  und für welchen in der vor dem     Presskorb     angeordneten Traverse ein     Durehlass    vorge  sehen ist, an welchem Zylinder eine     Pressplatte     zum Pressen des im     Presskorb    befindlichen       Pressgutes    sitzt, wobei Mittel vorgesehen sind,  welche es ermöglichen,

   den Zylinder mit der       Pressplatte    in beiden Richtungen auf der  Achse zu verschieben, das Ganze derart,     da.ss     zum Pressen des     Pressgutes    die     Pressplatte     gegen die in ihrer den     Presskorb    abschliessen  den Stellung fixierte     Abschlussplatte    zu be  wegt und nach Beendigen des Pressens nach  Lösen der die     Abschlussplatte    fixierenden       -Feststellvorrichtung    die Trester mittels der       Pressplatte    unter Verschiebung der Abschluss  platte aus dem     Pr        esskorb        herausgeschoben    

  wer  den können.  



  Diese hydraulische Korbpresse erfordert  im Vergleich zur oben genannten vertikalen  Bauart keine besonderen Fundamente, und  sie kann von einem einzigen Mann bedient  werden. Für die Entleerung des     Presskorbes     sind keinerlei zusätzliche Einrichtungen erfor  derlich, und die Trester werden nicht an der       Saftaustrittsstelle    aus dem     Presskorb    ausge  worfen, so dass keine Trester in den Saft. ge  langen und von diesem     mitgeschwemmt    wer  den können.  



  Die hydraulische Korbpresse gemäss der  Erfindung kann ferner so ausgebildet sein,  dass der     Presskorb    während des Pressens und  auch während des     Entleerens    in Drehung ver  setzt werden kann. Dies hat den Vorteil, dass  das     Pressgut,        insbesondere    bei wiederholtem  Pressen, nicht. im untern Teil des     Presskorbes          ziLSammensaeken    kann, was eine einseitige  Belastung der     Pressplatte    zur Folge hätte.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des dargestellt. Es zeigen         Vig.    1 einen     senkrechten,    axialen Schnitt  durch eine hydraulische Korbpresse, insbe  sondere zum Pressen von Trauben,       Fig.    2 eine Draufsicht auf diese Korb  presse, teilweise im Schnitt,       Fig.    3 eine Ansicht dieser Korbpresse von  der Antriebsseite gesehen und       Fig.    4 einen     senkrechten    Schnitt, und zwar  die Hälfte links nach Linie     I-I    in     Fig.    1  bei der in     Fig.    l strichpunktiert,

   gezeichneten  Stellung und die Hälfte rechts nach Linie       iI-II    in     Fig.    1.  



  Auf einem Ständer 1 ist das eine Ende  einer     waagreeliten,    hohlen Achse     ?,    welche  auf der einen Seite     durch    einen Boden 3 und  auf der andern Seite durch eine Deckwand 4  abgeschlossen ist, axial     unverschiebbar    und  nicht drehbar gelagert. Auf der Achse 2 ist,  unmittelbar am Ständer 1 anliegend, die  Nabe 5 eines kegelartigen     -Mantels    6     drehbar,     aber axial     unversehiebbar    gelagert., Der -Man  tel 6 besitzt an seinem weiten Ende einen nach  aussen gerichteten Flansch 7, in welchen die  einen Enden von vier zur Achse 2 parallelen  Führungsstangen 8, welche paarweise einan  der gegenüberliegend angeordnet sind, einge  setzt sind.

   Diese Führungsstangen 8 sind mit  tels Muttern 9, welche auf an ihren diesseiti  gen Enden vorgesehene Gewinde aufge  schraubt sind, am Flansch 7     befestigt.    Die  andern Enden dieser     Führ un sstangen    8 sind  ebenfalls mit. Gewinden versehen, und auf  ihnen ist mittels     Muttern    10 eine Traverse 11  befestigt, an deren mittlerem, mit einer weiten       Durclibr        echung        versehenen    Teil ein zylindri  scher Ring     l'3    aufgeschweisst ist. Dieser Ring  12 liegt auf     zwei    Rollen 7.3 auf, welche in auf  einem Ständer 14 angeordneten Lagern<B>15</B>  gelagert sind.

   An der Traverse 11 sind drei  Führungsrollen 16 gelagert..  



  Auf der Achse     \?    ist. ein Zylinder 17 dreh  bar und axial verschiebbar gelagert, dessen  über die Achse 2 herausragender Teil durch  einen Deckel 18 abgeschlossen ist. Das gegen  die Nabe 5 des Mantels 6 zu liegende Ende  des Zylinders 17 ist durch eine auf der Achse  2 gleitende Stopfbüchse 19 abgeschlossen,     wel-          ehe    von einem einerseits an einem Flansch      des     Zylinders    17 und anderseits an der Nabe  5 des     -Mantels    6     befestigten,    ausziehbaren  Balg 20     umgeben    ist.

   Am Flansch 7 ist ein  aus in Längsrichtung verlaufenden Stäben  gebildeter     Presskorb        2l.    befestigt, in welchem  eine am Zylinder 17 sitzende und durch  radial gerichtete Rippen 22 versteifte     Press-          platte    23     versehiebbar    ist.

   Auf den Füh  rungsstangen 8 ist eine zum Abschliessen des       Presskorbes    21 dienende, ebenfalls durch  radial gerichtete Rippen 21 versteifte Ab  schlussplatte 25     versehiebbar    geführt, welche  in derjenigen Stellung, in welcher sie den       Presskorb    21 abschliesst, durch zwei Keile 26,       welehe    sieh gegen zwischen den Führungsstan  gen 8 angeordnete Stege 27 abstützen,     fixiert.     werden kann. Die Keile 26 werden ihrerseits  durch Stellschrauben 28 gesichert, welche in       zwischen    den Führungsstangen 8 der beiden       Führungsstangenpaare    angeordnete Lager  stücke 29 eingeschraubt sind.

   Da die Ab  schlussplatte 25 langrunde, beide Füh  rungsstangen 8 je eines     Führungsstangen-          paares    aufnehmende Führungsöffnungen be  sitzt und die Lagerstücke     zwischen    den beiden  Führungsstangen 8 liegen, behindern diese  letzteren die nach Entfernen der Keile 26  mögliche Verschiebung der     Absehlussplatte     25     auf    den Führungsstangen 8 nicht.

   Die Ab  schlussplatte 25 besitzt einen Hals 30, in     wel-          ehem    der Zylinder 17 verschiebbar geführt  ist, und der     Deekel    18 besitzt einen     Flansell     31, welcher bei in innerer Grenzlage befind  liehein Zylinder 17 an diesem Hals 30 der       Abschlussplatte    25 anliegt. Der     Flanseh    31  besitzt. drei Ausschnitte 32 für die Führungs  rollen 16.

   Der     Presskorb    21 besitzt eine durch  einen Deckel 33     verschliessbare        Einfüllöff-          nung.    Der     Presskorb    21 ist. durch Bandagen       3-1    verstärkt,     welehe    am Druckteil des     Press-          korbes    21 in kleineren Abständen voneinander  angeordnet sind als an dessen übrigem Teil.  Der     Flanseh    7 des Mantels 6 besitzt an seinem  Umfange einen Zahnkranz 35, mit.     welchem     ein Zahnritze- 36 im Eingriff steht, das auf  der Welle eines Elektromotors 37 sitzt.

   Durch  diesen Elektromotor 37 kann der     -Mantel    6 mit  dem an ihm sitzenden     Presskorb    21, den Füll-         rungsstangen    8 der     Abschlussplatte    25 und  der Traverse 11 in Drehung versetzt werden.  Bei dieser Drehung des     Presskorbes    21 wird  die     Pressplatte    23 und mit dieser der Zylinder  7.7     durell    zwei oder mehr zwischen je zwei  Stäben des     Presskorbes    21 angeordnete, in  Einschnitte 38 am Umfange der     Pressplatte    23  eingreifende Schienen 39 mitgenommen.

   An  der Innenseite der     Pressplatte    23 und an der  Innenseite der     Abschlussplatte    25 sind Ösen       -10    vorgesehen,     zwischen    welchen mehrere  Ketten 41, von denen in     Fig.    1 nur zwei dar  gestellt sind, gespannt sind.  



  Auf das im Zylinder 17 liegende Ende der  Achse 2 ist ein mit. Dichtungsringen 42 ver  sehener Kolben     -13    fest aufgesetzt, auf wel  chem der Zylinder 17 sich verschieben kann.  Der     Hohlraum    der Achse 2 ist. durch unmit  telbar vor dem Kolben 43 angeordnete Boh  rungen 11 mit dem Hohlraum zwischen dem  Kolben 43 und der     Stopfbüehse    7.9 im Zylin  der 17 verbunden. Im Deckel 4 der hohlen       Aehse    2 sind     zwei    Bohrungen vorgesehen, an  deren eine ein Rohr 45 und an deren andere  ein Rohr 46 angeschlossen ist.

   In der hohlen       Aelise    2 ist innenseitig an die Bohrung des  Deckels 1, an welche     aussenseitig    das Rohr 45       angesehlossen    ist, ein Rohr     .17        angeschlossen,     welches anderseits an eine im Boden 3 vorge  sehene Bohrung angeschlossen ist, welche in  eine     Öffnung    48 des Kolbens 43 und damit  in den Raum zwischen dem Kolben 43 und  dem Deckel 18 des Zylinders 1.7 mündet.

   Die  Rohre 45 und 46 sind an ein in der Zeich  nung nicht dargestelltes, in einem     Gehäuse    19  angeordnetes     Mehrwegsteuerorgan    angeschlos  sen, welches durch einen Steuerhebel 50     betä-          tigbar    ist.

   Dieses     Mehrwegsteuerorgan    ermög  licht es, wahlweise das Rohr 45 mit dem       Druckstutzen    einer in der     Zeiehnung    nicht  dargestellten, im Gehäuse 49 angeordneten       und        durch    einen Elektromotor 51. angetrie  benen     Druckmittelpumpe    und das Rohr 46  mit dein in der Zeichnung ebenfalls nicht  dargestellten     Druekmittelbeliälter    oder das  Rohr     -16    mit dem     Druckstutzen    der     Druck-          inittelpumpe    und das Rohr     .15    mit.

   dem     Druck-          inittelbehält.er        zu    verbinden.      Unter dem     Presskorb    21     ist    eine Auffang  schale 52 angeordnet, welche die aus dem       Presskorb    21 austretende Flüssigkeit auffängt,  und aus welcher diese Flüssigkeit durch eine  Leitung 53 abgeführt wird.  



  Zu Beginn eines     Pressvorganges    befindet  sich der Zylinder 17 in seiner innersten Stel  lung, bei welcher der Flansch 31 seines  Deckels 18 am Hals 30 der den     Presskorb    21  abschliessenden     Abschlussplatte    25 anliegt       (Fig.    1). Der     Elektromotor    37 ist ausgeschal  tet, und der     Presskorb    21 dreht. sich nicht.  Das     Pressgut,    z. B.

   Trauben, wird durch die       Einfüllöffnung    in den durch die Abschluss  platte 25 abgeschlossenen     Presskorb    21 einge  füllt, der Deckel 33 geschlossen und hierauf  der Elektromotor 37     eingeschaltet.    Dadurch  wird der Mantel 6 und mit ihm der     Presskorb     21 dank der grossen Untersetzung zwischen  dem     Zahnritzel    36 und dem Zahnkranz 35  des     Flansches    7 in langsame Drehung ver  setzt.

   Durch entsprechende Einstellung des  Steuerhebels 50 wird das     Mehrwegsteuerorgan     so eingestellt, dass von der     Druckmittelpumpe     Druckmittel, vorzugsweise Öl, durch das Rohr  45, das Rohr 47 und die Öffnung 48 im Kol  ben 43 in den Raum zwischen dem Kolben  43 und dem Deckel 18 des Zylinders 17 ge  presst wird, während das Rohr 46 mit dem       Druckmittelbehälter    verbunden ist, so dass  aus dem zwischen dem Kolben 43     und    der  Stopfbüchse 19 liegenden Raum des Zylinders  17 das Druckmittel durch die Bohrungen     44     in die hohle Achse 2 und aus dieser durch  das Rohr 46 in den     Druckmittelbehälter    ab  fliessen kann.

   Der Zylinder 17 wird dadurch  gegen seine äussere Grenzlage zu verschoben,  und die an ihm sitzende     Pressplatte    23 bewegt  sich im     Presskorb    21 gegen die     Abschlussplatte     25, wobei sie das im     Presskorb    befindliche       Pressgut        auspresst.    Die aus dem     Pressgut    aus  gepresste Flüssigkeit fliesst vom     Presskorb    21  in die Auffangschale 52 ab und wird aus  dieser durch die Leitung 53 in einen     Sammel-          behälter    geleitet..

   Der Balg 20 verhindert, dass  die     ausgepresste    Flüssigkeit mit Öl in Berüh  rung kommt. Bei seiner     Vorbewegung    tritt der  Zylinder 17 in den Ring 12 ein und gelangt    zwischen die     an.    der Traverse 11     gelagerten     Führungsrollen 16, wobei diese \ letzteren  durch die Ausschnitte 32 des Flansches 31 des  Deckels 18     hindurchtreten.    Der seiner vordern  Grenzlage sich nähernde Zylinder 17 wird  dabei durch die Führungsrollen 16 geführt.  Beim Zusammenpressen des     Pressgutes    im       Presskorb        2l.    entspannen sich die Ketten 41  und werden zwischen den Traubentrestern  eingebettet.

   Zum Auspressen des     Pressgutes     bis auf den vorgesehenen     Auspressimgsgrad     genügt gewöhnlich ein einmaliges Pressen  nicht, sondern es sind     hiezu    zwei oder mehr  Pressungen erforderlich. Zu diesem Zwecke  wird, nachdem der maximale     Pressdruek    er  reicht und während einer gewissen Zeit auf  rechterhalten worden ist, mittels des Steuer  hebels 50 das     Mehrwegsteuerorgan    umgestellt,  so dass die     Druckmittelpumpe    Druckmittel  durch das Rohr 46 in die hohle Achse 2 und  durch die Bohrungen 44 in den Raum zwi  schen dem Kolben 43 und der Stopfbüchse  19 gepresst wird,

   während das im Raum     z-#s#i-          schen    dem Kolben 43 und dem Deckel 18     des     Zylinders 17 befindliche Druckmittel durch  das Rohr 47 und das Rohr 45 in den     Druek-          mittelbehälter    abfliessen kann. Der Zylinder  17 und die     Pressplatte    23 bewegen sich hier  auf in ihre Ausgangsstellung zurück.

   Dabei  zerreissen die sieh wieder spannenden Ketten  41 den im     Presskorb    21 befindlichen     Trester-          pressling.    Durch das Drehen des     Presskorbes     21 wird die     Trestermasse    noch weiter aufge  lockert und beim nachfolgenden abermaligen  Pressen im     Presskorb    21 so verteilt, dass sie  sich nicht nur in seinem untern Teil, einseitig  des Zylinders 17, anhäuft. Sind nach     zwei-          oder    mehrmaligem Pressen die Trester bis auf  den     gewünschten    Grad ausgepresst, so werden  die Trester aus dem     Presskorb    21 entfernt.

    Dies geschieht in der Weise,     da.ss    der Zylinder  17 mit der     Pressplatte    23 unter gleichzeitigem  Drehen zuerst in     Ausgangsstellung    zurück  bewegt     wird,    wodurch die     Trestermasse    durch  die sich spannenden Ketten 41 und das     gleieli-          zeitige    Drehen aufgelockert. wird. Hierauf  werden die Stellschrauben 28 gelöst und die  Keile 26 entfernt,     wodureli    die     Absehlussplatte         25 frei wird.

   Dann wird durch entsprechende  Stellung des Steuerhebels 50 der Zylinder 17  so mit Druckmittel     beaufschlagt,    dass er sich  in seine vorderste     Grenzlage    bewegt. Auch  hierbei wird der     Presskorb    21 gedreht. Die       Pressplatte    23 drückt dabei die Trester, weil  die auf den     Führungsstangen    8 geführte     Ab-          sehlussplatte    25 nicht mehr durch die Keile  26 gehalten wird und     mitversehoben    wird, aus  dem     Presskorb    21. heraus.

   Die Trester fallen  vor der Auffangschale 52 aus dem     Presskorb     aus und können in einem Behälter aufgefan  gen werden. Dieser Vorgang wird nach Bedarf  ein oder mehrmals wiederholt, bis sämtliche  Trester aus dem     Presskorb    21 entfernt sind.  Bei der jeweiligen Rückbewegung des Zylin  ders 17 wird die     Abschlussplatte    25 durch  den an ihren Hals 30 sich anlegenden Flansch  31 des Deckels 18 des Zylinders 17 mitgenom  men, bis sie, wie in der Ausgangsstellung,  wieder den     Presskorb    21 abschliesst und nach  vollständigem Entleeren des     Presskorbes    21  mittels der Keile 26 fixiert werden kann.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRU CH Hydraulische Korbpresse, insbesondere zum Pressen von Trauben, dadurch gekennzeich net, dass auf einer waagrechten, einseitig auf einem Ständer gelagerten Achse ein konischer Mantel axial unverschiebbar gelagert.
    ist, wel- eher einen Flansch aufweist, an welchem das eine linde eines beidseitig offenen, mit einer durch einen Deckel verschliessbaren Einfüll- öffnung und mit Längsschlitzen für den Saft austritt versehenen Presskorbes befestigt ist, und an welchem ausserhalb des Presskorbes die einen Enden mindestens zweier einander dia metral gegenüberliegender, zur Achse par alleler Führungsstangen befestigt sind, deren andere Enden an einer im Abstand vom andern Ende des Presskorbes angeordneten Traverse befestigt sind,
    auf welchen Füh rungsstangen zwischen der genannten Tra verse und dem Presskorb eine Abschluss platte für diesen letzteren geführt ist, welche mittels einer Feststellvorrichtung in derjeni gen Stellung, in welcher sie den Presskorb ab schliesst, fixierbar ist, und dass auf der den Presskorb durchsetzenden Achse ein Zylinder drehbar und axial verschiebbar gelagert ist, welcher in einer Führung in der Abschluss platte geführt ist und für welchen in der vor dem Presskorb angeordneten Traverse ein Durchlass vorgesehen ist,
    an welchem Zylinder eine Pressplatte zum Pressen des im Presskorb befindlichen Pressgutes sitzt, wobei Mittel vorgesehen sind, welche es ermöglichen, den Zylinder mit der Pressplatte in beiden Rich tungen auf der Achse zu verschieben, das Ganze derart,
    dass zum Pressen des Press- gutes die Pressplatte gegen die in ihrer den Presskorb abschliessenden Stellung fixierte Absehlussplatte zu bewegt und nach Beendi gung des Pressens nach Lösen der die Ab schlussplatte fixierenden Feststellvorrichtung die Trester mittels der Pressplatte unter Ver schiebung der Absehlussplatte aus dem Press- korb herausgeschoben werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Hydraulische Korbpresse nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem im Zylinder liegenden, durch einen Boden abgeschlossenen Ende der als Hohlkör per ausgebildeten Achse ein mit Dichtungs ringen versehener Kolben vorgesehen ist, und da.ss in dem den Hohlraum der Achse an deren anderem Ende abschliessenden Deckwand zwei Bohrungen vorgesehen sind, an welche aussen- seitig der Deckwand zwei mit.
    einem Mehrweg- steuerorgan, welchem durch eine Druckmittel pumpe ein Druckmittel zugeführt wird, ver bundene Rohre angeschlossen sind, wobei innenseitig der Deckwand an die eine dieser Bohrungen ein den Hohlraum und den Boden der Achse durchsetzendes Rohr angeschlossen ist, welches in den Raum zwischen dem Kol ben und einem den Zylinder abschliessenden Deckel mündet, während die andere Bohrung in den Hohlraum der Achse mündet, welcher durch unmittelbar am Kolben vorgesehene Bohrungen in der Achse mit dem Raum zwi schen dem Kolben und einer den Zylinder an seinem andern Ende abschliessenden,
    auf der Achse drehbaren und verschiebbaren Stopf- büelise verbunden ist, das Granze derart, dass der Kolben durch zweckentspreehende Ein stellung des Mehrwegsteuerorgans von der einen oder andern Seite mit Druckmittel be- aufschlagt und damit der Zylinder mit der Pressplatte in der einen oder andern Richtung auf der Achse verschoben werden kann.
    2. Hydraulische Korbpresse nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Traverse, an wel cher die einen Enden der die Abschlussplatte tragenden Führungsstangen befestigt sind, ein die Durchbrechung dieser Traverse um gebender, zylindrischer Ring angesehweisst ist, welcher auf Rollen aufliegt, welche auf einem Ständer gelagert sind, und dass an dieser Traverse Führungsrollen für den Zylinder gelagert sind. 3.
    Hydraulische Korbpresse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass der den in einem Hals der Abschlussplatte geführten Zylinder abschliessende Deckel einen Flansch besitzt, welcher über den Hals der Abschlussplatte vorsteht, in welchem Flansch Ausschnitte vorgesehen sind, durch welche die an der Traverse gelagerten Führungsrollen für den Zylinder hindurchtreten können. 4.
    Hydraulische Korbpresse nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass am Flansch des konischen Mantels, an welchem das eine Ende des Presskorbes befestigt ist, ein Zahnkranz vorgesehen ist, mit welchem ein auf der Welle eines Elektromotors sitzendes Zahnritzel im Eingriff steht, txnd dass am Presskorb in Lä.ngsriehtung verlaufende, nach innen vor stehende Schienen vorgesehen sind, welche in Ausschnitten am Umfange der Pressplatte liegen, das Ganze derart,
    dass durch den Elektromotor über das Zahnritzel und den Zahnkranz des Flansehes des konisehen Man tels dieser letztere mit dem Presskorb, den Führungsstangen, der Absehlussplatte und der Traverse in Drehung versetzt werden kann, wobei die Pressplatte und mit. ihr der Zylinder durch die in die Ausschnitte der Pressplatte eingreifenden Schienen des Presskorbes mitgenommen wird.
    <B>5</B>. 11y draulische Korbpresse nach Patent anspruch und Unteransprüehen 1 bis 4, da durch gekennzeichnet, dass die den Zlinder abschliessende Stopfbüehse in einem einer seits an einem Planseh des Zylinders und anderseits an der Nabe des konisehen Mantels befestigten, ausziehbaren Balg eingeschlossen ist.
    6. Hydraulisehe Korbpresse nach Patent anspruch und Unteransprüehen 1 bis 5, da durch gekennzeiehnet, dass zwei einander diametral gegenüberliegende Führungsstan- genpa.are vorgesehen sind, wobei zur Fixie rung der Abschlussplatte in der Stellung, in welcher sie den Presskorb abschliesst, zwei Keile vorgesehen sind, welche sich gegen zwi schen den Führungsstangen jedes Führungs- stangenpaares angeordnete Stege abstützen und zu deren Sielieriing- l-,tellsehrauben vor gesehen sind.
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