CH282942A - Spindelpresse. - Google Patents

Spindelpresse.

Info

Publication number
CH282942A
CH282942A CH282942DA CH282942A CH 282942 A CH282942 A CH 282942A CH 282942D A CH282942D A CH 282942DA CH 282942 A CH282942 A CH 282942A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flywheel
during
ram
spiral spring
screw press
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Lutz Firma Hiller
Original Assignee
Hiller & Lutz Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hiller & Lutz Fa filed Critical Hiller & Lutz Fa
Publication of CH282942A publication Critical patent/CH282942A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description


      Zusatzpatent    zum Hauptpatent Nr. 279377.         Spindelpresse.       Die Erfindung bezieht sich auf eine wei  tere und verbesserte Ausbildung der Spindel  presse     naeli    Patent. Nr.     \?79377.     



  Die mit axial feststehendem Schwungrad  versehene     Spindelpresse    gemäss dem Patent  anspruch des Hauptpatentes ist dadurch ge  kennzeichnet, dass das auf eingegossenen  Stahlsäulen ruhende Oberteil der Presse einen  zwischen diesen abwärts ragenden, ausgedreh  ten Stutzen mit einer Längsöffnung aufweist  und an dieser Längsöffnung ein den     Pressen-          stössel    bei seiner Längsverschiebung gegen  Drehen sicherndes Führungsmittel angebracht  ist.  



  Die Gewindespindel eines im Haupt  patent beschriebenen Ausführungsbeispiels der  Presse ist im Oberteil dreh- aber nicht längs  verschiebbar gelagert und in ein Mutter  gewinde des     Pressenstössels    eingeschraubt, der  in einer im Oberteil vorgesehenen, durch einen  Stutzen gebildeten Führung längsverschoben,  aber nicht gedreht werden kann. Die     Längs-          verschiebbarkeit    der Gewindespindel ist da  durch verhindert, dass sie auf der     Unterseite     ihres Drehlagers im Oberteil. einen Bund  trägt, während auf der Oberseite das Schwung  rad auf ihr     aufgekeilt    ist, das sieh unter     Ver-          inittlung    eines Kugellagers auf dem Oberteil  abstützt.

   Auf diese Weise können Spindel und  Schwungrad sich zwar drehen, aber ihre  Höhenlage nicht verändern. Im Zusammen  hang mit.     dieser    Anordnung der Spindel und  des Schwungrades ist gemäss einem im Haupt  patent beschriebenen Beispiel ein Kraft-    antrieb entwickelt worden, bei welchem das       Schwungrad    eine Rundnut besitzt, in die eine  Reibrolle greift, die zwecks     -#Vechselns    der  Drehrichtung der Spindel bzw. zwecks Ein  stehens des Antriebes der letzteren, entweder  mit der einen oder mit der andern Seitenwand  der Rundnut in Berührung oder in eine -Mit  telstellung zwischen den Wänden gebracht  werden kann, in der sie keine Wand der  Rundnut berührt.

   Zu diesem Zweck sitzt die  Reibrolle auf der Welle eines Elektromotors,  der derart verschiebbar angeordnet ist, dass  die Reibrolle wahlweise die angegebenen Stel  lungen einnimmt. Die Verschiebungen des  Elektromotors werden mittels einer heb- und  senkbaren Schablone bewirkt, die einen schrä  gen Schlitz besitzt, in dem ein am Motor be  festigtes Gleitorgan läuft. Da der Elektro  motor und die ihn verschiebende Schablone  auf der Rückseite der Presse unmittelbar un  ter dem Schwungrad am Oberteil angebracht  sind, ist ein Gestänge vorgesehen,     mit    dessen  Hilfe die     Schablonenbewegungen    von der  Vorderseite der Presse ausgeführt werden  können.

   Dieses umfangreiche Gestänge besteht  aus Zugstangen, Schwenkhebeln und einer  Schwenkachse, wozu sieh noch die     entspre-          ehenden    Führungen, Schwenklager und ein  Gegengewicht gesellen. Ausserdem ist eine  besondere Steuerungsvorrichtung vorgesehen,  die aus einem höhenverstellbaren     Anschlag    des  Gestänges und einem am Stössel     befestigten     Finger besteht, der aus einem besonderen  Längsschlitz des Oberteils hervorsieht und      beim Aufwärtshub des Stössels den Anschlag  und das Gestänge samt Schablone mitnimmt  und dadurch die Reibrolle in die antriebslose  Mittelstellung schiebt.

   Die Anordnung dieser  Steuerungsmittel ergibt sich daraus, dass der  Elektromotor ausser beim     Abwärtshub    des Stö  ssels auch beim Aufwärtshub desselben antrei  bend auf das Schwungrad einwirken     muss.     



  Demgegenüber zeigt der Gegenstand der  vorliegenden Erfindung eine Vereinfachung  der Bauart und dadurch auch eine Verbilli  gung, abgesehen von der leichteren Bedienung  und dem rascheren Arbeiten der Presse.  



  Die Erfindung besteht darin, dass die das  Schwungrad beim     Abwärtshub    des Stössels an  treibende Kraftquelle, z. B. ein Elektromotor,       während    dieses Antriebes in einer das       Schwungrad    beim folgenden Aufwärtshub des  Stössels antreibende Kraftquelle, z. B. in einer  Spiralfeder, die hierfür erforderliche Energie  aufspeichert.  



  Im einzelnen kann um die Nabe des  Schwungrades eine Spiralfeder gelegt sein,  deren inneres Ende an der Nabe und deren  äusseres Ende am     Pressenoberteil    befestigt ist,  derart; dass die Spiralfeder beim     Abwärtshub     des Stössels aufgezogen wird und das danach  freigegebene Schwungrad zum Zwecke des  Aufwärtshubes des Stössels antreibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt,  und     zwar    zeigt       Fig.l    die Ansicht der     Spindelpresse,          Fig.    2 den Schnitt nach Linie     II-II    der       Fig.    1,       Fig.    3 die Seitenansicht im Mittellängs  schnitt,       Fig.    4 den Schnitt nach Linie     IV-IV    der       Fig.    3,       Fig.    5 und 6 Schnitte nach der Linie     V-V     der     Fig.    3 mit entspannter und gespannter  Spiralfeder.  



  Die     Spindelpresse        besteht    aus einem Ober  teil 1 und einem Unterteil 2, welche durch  Stahlsäulen 3 miteinander verbunden sind.  Im Oberteil 1 ist die mit einem Bund 4 ver  sehene Gewindespindel 5 dreh- aber nicht       längsversehiebbar    gelagert.

   Mit ihrem untern    Ende reicht die Spindel 5 in den eine Füh  rung 6 für den Stössel 7 bildenden Stutzen 8  des Oberteils und ist in das     Muttergewinde    des  Stössels 7     eingesehraubt.    Auf das obere Ende  der Spindel 5 ist das     Schwungrad    9     aufgekeilt,     welches durch ein     Kugellager    10 auf dem  Oberteil 1     abgestützt    ist und einen abwärts  gerichteten Rand 11 aufweist, dessen Innen  seite     zentriseh    zur Drehachse des Schwung  rades 9 verläuft.

   Hinter diesem Rand 11. be  findet sich die Reibrolle 12 des Elektromotors  13, der mittels eines angeflanschten Tragzap  fens 14 verschiebbar in einem ausgedrehten,  rückseitigen Arm 15 des Oberteils 1 steckt, so       da.ss    die Reibrolle 12 in und ausser     Berührung     mit der Innenseite des Randes 11 gebracht  werden kann.

   Auf der<B>U</B>nterseite der Nabe des ,  Schwungrades 9 ist eine ringförmige Aasdre  hung 16, die das Gehäuse für eine, kräftige     Spi-          ralbandfeder    17 bildet,     welche    mit dem innern  Ende an der Innenwand der Aasdrehung 16,  also am     Sehwungrad    9, und mit dem äussern  Ende an einem im Oberteil 1     eingesehraubten,     in die Aasdrehung 16 hineinragenden     Bolzezi     18     befestigt,    ist.

   Die Anordnung der Spiral  feder 17 ist so getroffen, dass letztere beim       Abwärtshub    des Stössels 7 aufgezogen und da  mit aus dem in     Fig.    5 dargestellten, in den in       Fig.    6 gezeigten Zustand gebracht wird. Dem  Elektromotor 13 füllt die Aufgabe zu, beim  Ansetzen der Reibrolle 12 an den Rand 11  den Stössel 7 abwärts zu treiben, also den Ar  beitshub zu verrichten und dabei die Feder 17  zu spannen     (Fig.    6), die alsdann das Schwung  rad 9 für den Aufwärtshub des Stössels 7 an  treibt.  



  Das Verschieben des Elektromotors 13  zwecks     Ansetzens    der Reibrolle 12 an den  Rand 11 des Schwungrades -9 geschieht vom  Arbeitsplatz des die Presse bedienenden Ar  beiters aus. Hier     ragt    unter dem Schutzblech  20 eine Wippe 19 mit zwei Handgriffen 21  hervor. Sie ist an dem einen Ende einer Stange  22 schwenkbar angebracht, die mit ihrem an  dern Ende an der Zugstange 23 befestigt ist.  Die letztere ist senkrecht geführt und     mit.     einem Bund 24 auf einer am Unterteil 2 an  stehenden Druckfeder 25 abgestützt.

   Mit dem      obern Ende steckt die Stange 23 in einem  schrägen Querloch 26 des Tragzapfens 11 und  berührt die     Querloehwand    unter Vermittlung  einer im Stangenschlitz 27 drehbar gelagerten       Gleitrolle    28. Durch Senken der Zugstange 23  in Richtung A führt der Zapfen 14 und mit  diesem der Motor<B>13</B> und die Reibrolle 12 eine  waagrechte Bewegung aus, so dass die letztere  mit dem     Schwungradrand   <B>11</B> in Berührung  kommt. und das Schwungrad 9 antreibt.

   Will  der Arbeiter den Stössel 7 einen Arbeitshub       ausführen    lassen, so muss er beide Hände vom  Arbeitsstück und von den Werkzeugen weg  nehmen, an beiden Griffen 21 anfassen und  beide Griffe gemeinsam     abwärtsdrüeken.     Hierdurch bewegt sieh die Zugstange 23 in  Richtung A. Will der Arbeiter nur mit der  einen Hand die Presse     unter    Anfassen eines  Griffes 21 bedienen, so dreht sieh die Wippe  19, ohne dass die Zugstange 23 eine Einschalt  bewegung ausführt. Es ist, also erforderlich,  beide Hände an den Griffen 21 anzusetzen,  wodurch sie beim Herabfahren des Stössels 7  aus dem Bereich der Werkzeuge gebracht. wer  den und auf diese Weise vor Verletzungen be  wahrt sind.

   Sind andere an sieh bekannte Vor  richtungen zum Schutze der Hände vorhan  den, so kann die Presse auch mit einem Fuss  bedient. werden, der in den Bügel 29 greift.  und die Zugstange 23 entgegen der Wirkung  der Druckfeder 25 in Richtung A herunter  zieht. Die Reibrolle 12 bleibt so lange in Be  rührung mit dem     Schwungradrand    11, bis der  Zug in Richtung A aufhört. Lassen die Hände  die Wippe 19 oder der Fuss den Bügel 29 los,  so ist das Schwungrad 9 dem Einfluss der auf  gezogenen Spiralfeder 17 ausgesetzt.

   Es dreht  sich jetzt selbsttätig so, dass der Stössel 7 in  seine Ruhelage     zurüeklzehrt.    Die hierdurch  mögliche, rasche Aufeinanderfolge der     Stö-          sselhübe    lässt ein schnelleres Arbeiten zu, als  dies bei den bekannten     Spindelpressen    der  Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Spindelpresse nach dein Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die das Schwungrad beim Abwärtshub des Stössels antreibende Kraftquelle während die ses Antriebes in einer das Schwungrad beim folgenden Aufwärtshub des Stössels antreiben den Kraftquelle die hierfür erforderliche Energie aufspeichert.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Spindelpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass am Schwungrad eine Spiralfeder angeordnet ist, deren inneres Ende an seiner Nabe und deren äusseres Ende am Pressenoberteil befestigt ist, derart, dass die Spiralfeder beim Abwärtshub des Stössels aufgezogen wird und dass sie danach das Schwungrad nach seiner Freigabe zum Zwecke des Aufwärtshubes des Stössels antreibt.
    2. Spindelpresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiralfeder in eine auf der Unterseite der Nabe des Schwungrades vorgesehene, ring förmige Ausdrehung eingesetzt und das äussere Ende der Spiralfeder an einem in den Pres- senoberteil eingeschraubten und in die Aus drehung der Nabe hineinragenden Bolzen be festigt ist.
    3. Spindelpresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der das Schwung rad beim Abwärtshub des Stössels antreibende Elektromotor mittels eines Tragzapfens ver schiebbar in einem waagrechten, ausgedrehten Arm des Pressenoberteils gelagert ist und dass der Tragzapfen ein schräges Querloch auf weist, in welchem eine in der Senkrechten ver- sehiebbar geführte Zugstange steckt., die un ter Vermittlung einer Gleitrolle die Wand des Querloches berührt, derart,
    dass bei entgegen Federwirkung erfolgendem Senken der mittels Griffes vom Arbeitsplatz aus bedienbaren Zugstange der Elektromotor nach dem Um fang des Schwungrades hin verschoben und die auf der Motorwelle sitzende Reibrolle zwecks Antriebes an das Schwungrad ange setzt wird.
CH282942D 1950-05-02 1950-05-02 Spindelpresse. CH282942A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH282942T 1950-05-02
CH279377T 1950-05-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH282942A true CH282942A (de) 1952-05-15

Family

ID=25731919

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH282942D CH282942A (de) 1950-05-02 1950-05-02 Spindelpresse.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH282942A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE903401C (de) Metallbearbeitungspresse
CH282942A (de) Spindelpresse.
DE847848C (de) Spindelpresse
DE961925C (de) Einrichtung an Vorsatzgeraeten fuer tragbare, durch elektrischen Handmotor angetriebene Werkzeuge
DE1502332C3 (de) Vorrichtung zum Stillsetzen einer Presse mit Drehkeilkupplung
DE2401214A1 (de) Windkraftmaschine
DE903323C (de) Gebaeckfuellmaschine
DE847674C (de) Haltevorrichtung fuer Fallhaemmer od. dgl.
DE677450C (de) Maschine zum Verschliessen von Flaschen o. dgl.
DE483995C (de)
DE394277C (de) Maschine zum Stanzen von Leder und aehnlichen Stoffen
DE2320796C3 (de) Vorrichtung zum Prägestempeln von Halbzeug
DE650320C (de) Vorrichtung zum Anpressen und Glaetten der aus getraenktem Faserstoff bestehenden Isolierung eines elektrischen Leiters
DE537370C (de) Vorrichtung zum Steuern eines auf und nieder gehenden Druckarmes bei Adressendruckmaschinen
DE800062C (de) Spindelpresse
DE384712C (de) Absperrschieber
DE855793C (de) Stanzen oder Pressen, insbesondere Pressen mit Aussenlagern
DE574425C (de) Messerstern -Teig-Teil- und -Wirkmaschine
DE581722C (de) Anhebevorrichtung fuer Troege
DE459176C (de) Zweihandeinrueckvorrichtung fuer Reibscheibenspindelpressen u. dgl.
DE855037C (de) Einrichtung zum Entlasten des Werkzeuges vom Anpressdruck des Werkstueckes beim Rueckhub einer Feil- oder Saegevorrichtung
DE611630C (de) Fingerschutzvorrichtung fuer Pressen und aehnliche Arbeitsmaschinen
DE1014052B (de) Setzvorrichtung fuer Grubenstempel
DE741778C (de) Handschutz fuer Pressen, insbesondere solche fuer die Papierverarbeitung
DE815008C (de) Vorrichtung zum Verschliessen von Glasgefaessen, insbesondere von Industrie-Rillenglaesern