DE815008C - Vorrichtung zum Verschliessen von Glasgefaessen, insbesondere von Industrie-Rillenglaesern - Google Patents
Vorrichtung zum Verschliessen von Glasgefaessen, insbesondere von Industrie-RillenglaesernInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B67B3/00—Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
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Description
- Vorrichtung zum Verschließen von Glasgefäßen, insbesondere von Industrie-Rillengläsern
die \'erscliließclrtickplatte in der Längsrichtung federnd altgestützt und zum Ausgleich der Unebenheiten der Wulst kugelbeweglich angeordnet.Gegenstand der 1a-tindung ist eine Vorrichtung zum Verschliel.len von Glasgefäßen, insbesondere Industrie-ltillengläsern o. dgl. für Konservierungs- zwecke mit Stülltdeckeln, deren unterer Rand hinter einer nach außen vorspringenden abgesetzten Wulst des Gefäßhalses tinizul>iegen ist. Die neue Vorrich- tung zeichnet sich dein Bekannten gegenüber da- durch aus, claß sie einfach im Bau und leicht zu bedienen ist sowie ein sicheres und gleichmäßiges \'erscliliel.ien auch solcher Glasgefäße ohne Bruch gew.ilirleistet, die bei der Fabrikation der Gläser unvermeidliche :Vtweichtingen in den Abmessungen erleiden. I>atuit sich der Verschließdruck, der in Richtung der Längsachse des zu verschließenden Gefäßes auf die v@irsl>ringencle Wulst des Gefäßhalses wirkt, dc@r je@@eiligen St;irke der \Z'ulst anpassen kann, ist - Der Aufsatzteller für das zu verschließende Gefäß ist mit einem Stützstift kugelgelenkartig verbunden, der nach den Seiten freien Spielraum hat und von einer Druckfeder getragen wird. Der Aufsatzteller hat durch diese Anordnung die Möglichkeit, während des Verschließvorganges nachzugeben und sich jeder Stellung des Gefäßes anzupassen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Verschließvorrichtung in einemLängsschnitt, Fig. i, in einer teilweise geschnittenen Vorderansicht, Fig.2, und in Einzelheiten, Fig.3 bis 5, dargestellt.
- Die Verschließvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem hohlen aufrechten Ständer i. Fig. i und 2, mit Fußplatte 2, in der der Aufsatzteller 3 für das zu verschließende Gefäß 4 gelagert ist und aus einem oberen auslegerartig vorragenden Arm 5, in dem der Preßstempel 6 mit der Verschließdruckplatte 7 angeordnet ist. In dem Hohlraum des Maschinenständers sipd der Antrieb des Preßstempels 6 und der Antrieb von Widerlagerbacken 8, Fig.3, untergebracht. Letztere haben in geschlossenem Zustande den Zweck, den Verschließdruck des Preßstempels6 aufzunehmen und mit ihrem inneren Arbeitsrand den unteren Rand des Stülpdeckels 18 hinter die nach außen vorspringende abgesetzte Wulst am Hals des zu verschließenden Gefäßes 4 umzubiegen.
- In der Fußplatte 2 der Verschließvorrichtung ist in einer senkrechten Bohrung 9 eine Hülse io festgeschraubt, die einen Tragstift i i mit seitlichem Spiel umschließt. Dieser Tragstift i i, auf dem am unteren Ende eine durch Gegenmutter gesicherte Mutter 12 aufgeschraubt ist, weist am oberen Ende einen kegelförmigen Kopf 13 auf, mit dem er in eine entsprechende erweiterte Ausnehmung des Aufsatztellers 3 hineinragt. Der Kopf 13 und die Ausnehmung 14 wirken zusammen wie ein Kugelgelenk. Die seitliche Beweglichkeit des Tragstiftes i i in der Hülse io wird durch die umgekehrt tonnenförmige Ausnehmung bei 15 ermöglicht. Der Tragstift i i ist von einer Schraubenfeder 16 umgeben, die sich einerseits auf den Boden der Hülse io und andererseits auf eine Scheibe 17 abstützt, die auf der Unterseite des Aufsatztellers 3 aufgeschraubt ist.
- Durch die Spannung der Schraubenfeder 16, die mittels der Mutter 12 einstellbar ist, werden der Tragstift i i in seine senkrechte und der Aufsatzteller 3 i r9 seine waagerechte Lage gedrückt. Der so ausgerichtete und nach allen Seiten federnd gelagerte Aufsatzteller 3 trägt das zu verschließende Gefäß 4 und paßt sich während des Verschließvorganges dessen jeweiliger Stellung an.
- Beim Verschließvorgang des auf dem Aufsatzteller 3 stehenden Gefäßes 4, auf das unter Einschaltung eines Dichtungsringes ein Stülpdeckel 18 aufgelegt ist, werden zunächst die Widerlagerbacken 8, Fig. 3, so zusammengeschlossen, daß sie mit dem inneren, nach oben wirkenden Arbeitsrand den Hals des Gefäßes 4 unterhalb der nach außen vorspringenden Wulst und unterhalb des Stülpdeckels 18 umfassen. Diese Backen 8, die je einen halbkreisförmigen Arbeitsrand haben, sind in waagerechter Richtung um einen eingelegten Bolzen 25 in einem Gehäuse 26 schwenkbar, das an der Unterseite des Auslegerarmes 5 angeschraubt ist und das gleichzeitig die Führung 27 für den Preßstempel 6 und für das Widerlager 2o des Stempels bildet.
- Nachdem sich die Widerlagerbacken 8 geschlossen haben, wird beim Niedergehen des Preßstempels 6 der Stülpdeckel 18 durch die Verschließdruckplatte 7 auf den Öffnungsrand des Gefäßes 4 gedrückt und weiter der untere Rand des Stülpdeckels 18 durch Aufpressen auf den Arbeitsrand der Widerlagerbacken 8 hinter die nach außen vorspringende abgesetzte Wulst am Hals des Gefäßes4 umgebogen.
- Die Verschließdruckplatte 7 ist mittels eines Kugelgelenkes i@ g in ein Widerlager 20 eingesetzt. Dieses Widerlager 2o, das mit seinem Schaft 21 durch eine Bohrung 22 des Preßstempels 6 ragt und dessen Einstellung durch Drehen einer Mutter 23 am oberen Ende vorzunehmen ist, ist gegenüber dem Preßstempel6 durch ein federndes Zwischenglied, im vorliegenden Beispiel durch eine Schraubenfeder 24, abgestützt.
- Der Antrieb des Preßstempels 6 und der Widerlagerbacken 8, an die Lenker 28 angreifen, erfolgt mittels einer Handkurbel 29, auf deren quer durch den Auslegerarm 5 hindurchgehender Welle 3o ein Zahnrad 31 aufgekeilt ist. Dieses Zahnrad 31 greift mit dem Übersetzungsverhältnis von 1 :4 in ein großes Zahnrad 32 ein, auf dessen im Maschinenständer i gelagerter Welle 33 zwei Doppelkurvenscheiben 34, 35 befestigt sind. Die Kurvenscheibe 34 steuert bei viermaliger Drehung der Handkurbel 29 zweimal die Widerlagerbacken 8 aus der unwirksamen Lage in die Arbeitsstellung, während die danach zur Wirkung kommende Kurvenscheibe 35 in der gleichen Zeit auch zweimal den Preßstempel6 mit der Verschließdruckplatte 7 herabdrückt. Für einen Verschließvorgang sind nur zwei Umdrehungen der Handkurbel 29 erforderlich. Federn 36 und 37 bewirken dabei die Zurückführung der Widerlagerbacken 8 und des Preßstempels 6 in die Ausgangsstellung. An den Kurvenscheiben 34, 35 liegen die Rollen 40, 41 von zweiarmigen und um Achsen 42, 43 schwenkbaren Hebeln 38, 39 an, die mit einstellbaren Schraubenbolzen 44, 45 einarmige Hebel 46, 47 mitnehmen. Diese einarmigen Hebel 46, 47, die unter der Wirkung der Federn 36, 37 stehen und um die Achsen 42, 43 schwenkbar sind, greifen an einem die äußeren Enden der Lenker 28 verbindenden Zwischenstück 48 bzw. am Preßstempel 6 an und führen beim Betriebe der Maschine die Wider-, lagerbacken 8 und den Preßstempel 6 in die Arbeitsstellung. Die besondere Ausbildung der Hebel 38, 391 46, 47 nebst ihrem Zubehör sind in den Fig. 4 und 5 wiedergegeben.
- Die Verschließvorrichtung kann unter Einschaltung einer Zeitkupplung auch mit Kraftantrieb betrieben werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Verschließen von Glasgefäßen, insbesondere von Industrie-Rillengläsern mit Stülpdeckeln, deren unterer Rand hinter einet nach außen vorspringenden abgesetzten Wulst des Gefäßhalses umzubiegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Stülpdeckel (18) und auf den Hals des Gefäßes (4) drückende Verschließdruckplatte (7) gegenüber dem auf und ab beweglich gelagerten Preßstempel (6) nachgiebig, z. B. durch eine Feder (24), abgestützt ist.
- 2. Vorrichtung zum Verschließen von Glasgefäßen, insbesondere von Industrie-Rillengläsern mit Stüll>deck@#ln, deren unterer Rand hinter einer nach außen vorspringenden abgesetzten Wulst des Gefäßhalses umzubiegen ist, dadurch gekennzeichnet, daß für den das Gefäß tragenden Aufsatzteller (3) eine Tragfeder (16) und ein Stützstift (i i) vorgesehen sind, der so gelagert ist, claß er nach unten und nach den Seiten federnd beweglich ist, und der durch ein Kugelgelenk (i3, 1:f) mit dem Aufsatzteller (3) in Verbindung steht.
- 3. `'orrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Preßstempel (6) und der Verschließdruckplatte (7) ein Kugelgelenk (i9) angeordnet ist. .
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Niedergehen des Preßstempels (6) in geschlossenem Zustande das Umbiegen des unteren Randes des Stülpdeckels (3) bewirkenden Widerlagerbacken (8) halbkreisförmig ausgebildet sind und in einem geschlossenen Gehäuse (26) in waagerechter Richtung schwenkbar gleitend angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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| DE815008C true DE815008C (de) | 1951-09-27 |
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| DEP9217A Expired DE815008C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Vorrichtung zum Verschliessen von Glasgefaessen, insbesondere von Industrie-Rillenglaesern |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP9217A patent/DE815008C/de not_active Expired
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