DE855793C - Stanzen oder Pressen, insbesondere Pressen mit Aussenlagern - Google Patents

Stanzen oder Pressen, insbesondere Pressen mit Aussenlagern

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DE855793C
DE855793C DES20503A DES0020503A DE855793C DE 855793 C DE855793 C DE 855793C DE S20503 A DES20503 A DE S20503A DE S0020503 A DES0020503 A DE S0020503A DE 855793 C DE855793 C DE 855793C
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pressure piece
lever
lowering
shaft
pressing
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B5/00Clicking, perforating, or cutting leather
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C14SKINS; HIDES; PELTS; LEATHER
    • C14BMECHANICAL TREATMENT OR PROCESSING OF SKINS, HIDES OR LEATHER IN GENERAL; PELT-SHEARING MACHINES; INTESTINE-SPLITTING MACHINES
    • C14B2700/00Mechanical treatment or processing of skins, hides or leather in general; Pelt-shearing machines; Making driving belts; Machines for splitting intestines
    • C14B2700/11Machines or apparatus for cutting or milling leather or hides
    • C14B2700/113Cutting presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Stanzen oder Pressen, insbesondere Pressen mit Außenlagern I >ie l:rtin<lutig betrifft eilte Utliversalschnellstanz-Inaschine, die iin besonderen zum Stanzen von Leder dient, aber auch für andere Zwecke und auch als fresse verwendet \\-erden kann. Solche Stanzen oder Pressen 1>esitzeti zwischen zwei Stützen Ausleger.
  • Startzen oder Pressen für Leder und ähnliche weiche Stolte sind erst bei hohem Hub und seitlicher Beanspruchung der Druckfläche universal verwendbar und für kurzgriffiges. schnelles .Arbeiten geeignet.
  • Dabei sollte aus Gründen der Unfallsicherheit zur Einleitung eines vorbestiminbaren Teilarbeitshubes ein Fußhebel und des Gesamtarbeitshubes Zweihandschaltung vorhanden sein. Je nach der A'orein-Stellung des Teilarlaeitshul),es bzw. der i@-faterialstärke wechselt also die eine Art der Einlösung mit der anderen ab. Auch sollte die ganze Einrichtung so getroffen sein, daß sie sich vorzugsweise für die rachenförmige Rauart des IN-1 aschinenständers eignet, wiewdhl auch bei entsprechender Übertragung die Portalform möglich ist.
  • Die Erfindung schlägt nun eine neuartige, besonders vorteilhafte Anordnung der einzelnen, zur Lösung des Gesamtproblems erforderlichen Getriebegruppen zueinander vor.
  • Der Erfindungsgedanke geht dahin, daß Tiber der Arbeits-(Exzenter-)Welle eine Senkvorrichtung für das Druckstück angeordnet ist, wobei das Druckstück unabhängig von der Arbeitswelle gesteuert werden kann, während es aber andererseits selbst die Kupplung der Arbeitswelle steuert. Hierbei wird das Druckstück mit einem Hängelager am Maschinenkopf in Verbindung gebracht, wobei dann gute Führungsbahnen möglich sind. Hieraus ergeben sich wesentliche Vorteile, die im einzelnen bei Erläuterung des Ausfü'hrungsbei.spiels erkennbar werden.
  • So umschließt das Druckstück einen besonderen, als Hängelager ausgebildeten Führungszapfen, welcher an der oberen Gehäusewand des Maschinenkopfes befestigt, den letzteren der Höhe nach durchdringt und gleichzeitig die Exzenterwelle etwa in der Druckmittelebene zusätzlich abstützt. Am Hängelager befinden sich ober- und unterhalb der Exzenterwelle besondere Führungsbahnen, auf welchen das Druckstück während der Stanzbewegung auf und ab gleitet. Dadurch läßt sich erfindungsgemäß die Senkvorrichtung für das Druckstück einerseits an bequem zugänglicher Stelle unmittelbar über der Exzenterwelle anordnen und andererseits die Kraftübertragung auf das Druckstück bedeutend verkürzen. Im Gegensatz zu den bekannten Anordnungen dieser Art, bei welchen die Senkvorrichtung im wesentlichen unterhalb der Welle angeordnet ist, lassen sich auf diese Weise die Stützpunkte mehrfach unterteilen, so daß die Druckfußführung nach der Erfindung einen von Kippmomenten völlig .befreiten und zentrisch zur Druckfußführung wirkenden Federrückzug ermöglicht. Gegenüber den bisher bekannten Einrichtungen dieser Art bei Maschinen mit dauernd auf und ab bewegtem Druckstößel ist ferner dieser Federrückzug durch eine neuartige Zusammenwirkung der Senkvorrichtung mit der Einlösevorrichtung für den einmaligen Umlauf der Exzenterwelle vom Kupplungsvorgang völlig unabhängig gemacht und auf diese Weise bei der Einlösung des Teilarbeitshubes durch den Fußhebel nahezu mühelos zu überwinden.
  • Ein weiteres Merkmal dieser neuartigen Senkvorrichtung für das Druckstück ist ferner die getriebliche Zusammenfassung der Steuervorrichtung für die selbsttätige Entkupplung mit dem Trethebelgestänge in Bewegungseinheit mit der Steuerung des Abreißvorganges einer seitwärts abdrängbaren Stoßklinke für den Kupplungsschalthebel durch eine einzige Steuerkurve, welche auf der Kupplungsmuffe angebracht ist. Letztere wird seitens der Zweihandschaltung für den Gesamthub betätigt, wirkt aber auch andererseits gleichzeitig über einen verstellbaren Anschlag mit dem entsprechend ausgebildeten Ende eines Senkhebels sowohl bei der Einleitung als auch bei der selbsttätigen Beendigung des Kupplungsvorganges zusammen.
  • Ein weiterer Vorzug der neuartigen Führung für (las Druckstück ist die :Anordnung des elastischen Anschlagpolsters für den Federrückzug oberhalb der Führungsbahnen des Druckstücks. Auf diese Weise kommt das elastische Polster nicht mehr, wie es bisher der Fall ist, mit dem Schmiermittel in Berührung und wird durch dieses chemisch zersetzt und infolgedessen in kurzer Zeit unbrauchbar. Die Erfindung ist in den Zeichnungen veranschaulicht.
  • Fig. i ist ein Querschnitt durch die Achse der Antriebswelle; Fig.2 ist eine .Ansicht der Stanze von oben; Fig.3 und .4 zeigen die Steuerung der Senkvorrichtung auf der linken Seite von Fig. i, von vorn und von oben gesehen; Fig. 5 zeigt das Druckstück mit Führungsbahnen und Gehäuse.
  • In dem Maschinenkörper i ist eine Exzenterwelle 2 drehbar gelagert und wird durch eine Mitnehmerkupplung 3 mit einem dauernd umlaufenden Schwungrad zu einmaliger LTrndrehung der ExzentCrWelle 2 gekuppelt. Die Kupplungsmuffe 3 ist mit der Exzenterwelle verkeilt, das Schwungrad .4 dagegen auf dein fliegenden Wellenende lose gelagert.
  • Der Stanzdruck wird über ein Exzenter- und Druckhebelpaar s sowie über einen die beiden Druckhebel verbindenden Lagerbolzen 6 auf ein Druckstück 7 übertragen, welches auf einem zylindrischen Führungskörper 8 in senkrechter Richtung geführt ist.
  • Der zylindrische Führungskörper 8 ist an seinem oberen Ende durch Flanschverbindung am Maschinenkörper r befestigt und ragt mit seinem unteren Ende von oben her in Gien Maschinenkopf hinein. Das untere Ende des zylindrischen Führungskörpers 8 ist als Hängelager für die Exzenterwelle 2 ausgebildet, die auf diese Weise gewissermaßen dreifach abgestützt wird. Bei exzentrisch wirkendem Stanzdruck ist infolge der Verdopplung der Exzenterzapfen t.nd der Druckhebel eine sichere Übertragung auf dem '.Maschinenkörper i gewährleistet und das Druckstück 7 nahezu in seiner ganzen Höhenausdehnung verhältnismäßig lang und sicher gegen Verkippen und Verkanten während der Stanzbewegung geführt, obwohl der untere Führungszylinder des Druckstücks 7 den zylindrischen Führungskörper 8 an dieser Stelle nur vorder- und rückseitig führungsschlüssig umgreift, ähnlich dem Kreuzkopf einer Kolbenmaschine.
  • Der Rückzug bzw. die Aufwärtsbewegung des Druckstücks 7 wird mittels besonderer zentrisch zur Dcuckstückführung angeordnete vier Zugfedern io herbeigeführt, während die Senkbewegung des Druckstücks 7 durch Niedertreten eines Fußhebels bewirkt wird, der mittels der Stoßstange 13, 31 und des Senkhebels 12 mit dem Druckstück 7 verbunden ist. Die vier Zugfedern io arbeiten sehr weich und geschmeidig, da sie nahezu in ihrer ganzen Länge den Maschinenkopf von oben bis unten durchdringen und außerordentlich reichlich bemessen sind.
  • Um die der Exzenterwelle 2 voreilende Senkbewegung des Druckstücks 7 zu ermöglichen, sind die beiden Druckhebel 5 nach oben gabelförmig geöffnet. Infolge der Unabhängigkeit des Entkupplungsvorgangs vom Rückzug des Druckstücks 7 läßt sich die Zugkraft der Rückzugfedern auf ein Minimum beschränken, wodurch die Bedienung des Fußhebels außerordentlich erleichtert ist. Die unteren Enden der Zugfedern io sind mittels Einstellvorrichtungen 9 für die Vorspannung am Druckstück 7 gellaltetl, während die oberen Federenden an einem gemeinsamen Federjoch i i aufgehängt sind. Das Federjoch i i ist als Waagebalken ausgebildet und stützt sich mittels zweier Zapfen auf dem Maschineitgehä use ab.
  • Der Senkhebel 12 ist über der Exzenterwelle angeordnet und dadurch außerordentlich leicht zugänglich. Sämtliche für den Schaltvorgang wichtigen Getriebe- und Gestängeteile sind bei geöffnetem, nahezu die ganze Oberseite des Maschinenkörpers i bedeckenden Deckels 1.4 augenblicklich freigelegt und in ihrer Wirkung zu überprüfen.
  • Die den einmaligen Umlauf der Exzenterwelle 2 bewirk,#ncle Kupplung wird durch einen Schaltliebel i 5 eingeleitet und beendet, wobei die Entkupplungslage vors der manuellen Betätigung des Fußhebels oder Handhebels unabhängig und vollkommen selbsttätig durch eine besondere Steuerkurve erfolgt. Zti diesem Z\veck kann der Schalthebel 15 sowohl von Hand mittels einer besonderen Einrichtung zur Betätigung beider Hände als auch mittel; des Fußhebels betätigt werden. Die Einlösehebel 16 müssen infolgedessen von beiden Händen erfaßt und bewegt werden, wobei die Hebelbewegungen mittels einer besonderen Einrichtung einer summierenden Wirkung unterzogen sind. Ihre Cbertragung geschieht durch das Einlösegestänge 16, 17, 18, i9, 20. 21, 22, 23, 2,4 auf einer Abreißklinke 25, die während des Einlösevorganges bei Betätigung der beiden Handhebel oder, wie weiter unten im einzelnen noch näher geschildert ist, auch des Fußhebels stoßenderweise finit (lern Schalthebel 1.9 zusammenwirkt und dusch dessen Einwärtsbewegung das Kupplungsglied zum Eingriff bringt.
  • Sobald sich rinn die Welle mit der Kupplungsliluffe 3 zu drehen beginnt, wird durch eine all ihr angebrachte Kurve die Abreißklinke 25 von der Stoßplatte 26 zwangsläufig abgedrängt. Gleichzeitig und durch die gleiche Einrichtung wird aber auch eine finit dem Senkhebel 12 verbundene Steuerzunge 28 nach auswärts bewegt. Durch ein Kreuzgelenk 29, 30 vermag der ins Maschinenkörper i gelagerte Senkhebel 12 nun dieser Seitwärtsbewegung der Abreißklinke ebenfalls zu folgen und unterbricht auf diese Weise mittels der Stoßstange 13, 3i und der mit ihr zusammenwirkenden, am Senkhebel 12 befestigte :lbreißplatte 32 zwangsläufig die Gestängeverbindung mit (lern Fußhebel.
  • Die Bewegung des Senkhebels 12 durch den Fußliehel überträgt sich auf die Steuerzunge 28 in Form einer Auswärtsbewegung der letzteren, wobei schließlich die Berührung mit einer Rolle 34 erfolgt, die auf einem Anschlag 35 drehbar gelagert ist. Der Anschlag 35 ist mittels Stellschraube und Skala auf der Abreißklitike 25 in der Höhe verstellbar, so (saß der Zeitpunkt des Zusammentreffens von Rolle und Steuerzunge in Abhängigkeit von der relativen Lage des Druckstücks zum Stanzmesser vorbestimmt werden kann. Auf diese Weise erfolgt auch die Einlösung der Maschine mittels des Senkhebels 1'2 ini Augenblick der Berührung der Steuerzunge 28 mit der Druckrolle 34. Erfolgt diese Berührung aber nicht. weil sich etwa das Druckstück 7 während der Senkbewegung bereits auf dem Messerrücken aufgesetzt hat, so wird das Stanzgut mit dem Fußhebel einschließlich des Messers lediglich festgehalten. In diesem Fall muß der Arbeiter die Einlösung der Maschine von Hand vornehmen.
  • Die Bewegungsübertragung des Senkhebels 12 auf das Druckstück 7 wird durch eine am Senkhebet befestigte Stahlplatte 36 bewirkt, die mit einer all der oberen Führung des Druckstücks 7 befestigten Gegenplatte 37 zusammentrifft. Unter der Wirkung der vier Zugfedern io legt sich die obere abenfläche des Druckstücks 7 auf ein elastisches Polster 38 utld begrenzt dadurch den Rückzug nach oben, wobei sich das Druckstück 7 in der Ruhelage befindet. Durch die Anordnung des elastischen Polsters am oberen Ende der Druckfußführung ist seine Berührung mit dem Schrnierinittel vermieden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Stanzen oder Pressen, insbesondere Pr(,ssen finit Außenlagern, dadurch gekennzeichriet, daß über der in einem Hängelager (8) getragenen Exzenter- oder Arbeitswelle (2) eine Senkvorrichtung (12, 36) für das Druckstück (7) angeordnet ist, die unabhängig voll der zeitweiligen Kupplung der Arbeitswelle (2) verstellbar ist, aber selbst die Schaltung der Kupplung (3) steuert.
  2. 2. Senkvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitswelle (2) zwischen zwei Stützen in einem Hängelager (8) getragen ist, das gleichzeitig Führungsbahnen für das Druckstück (7) aufweist, wobei oberhalb der Welle ein geführter Ring (37, 38) des Druckstücks angeordnet ist, der mit einer Senkvorrichtung (12, 36) für das Druckstück in Verbindung stellt.
  3. 3. Senkvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über der Welle (2) ein zweiarmiger Hebel (r2) angeordnet ist, der durch eine Stoßstange (13, 31) bewegt wird. d.
  4. Senkvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkhebel (12) in einem Kardangelenk (29, 30) gelagert ist.
  5. 5. Senkvorrichtung nach Anspruch 3 und .I, dadurch gekennzeichnet, daß der Senkhebel (12) auf der Stoßstangenseite mit einem Anschlag (28) versehen ist, der die einmalige Umdrehung der Kupplungswelle (3) auslöst.
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