CH282938A - Verfahren zur Darstellung von d,1-N-Acetyl-norvalin. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung von d,1-N-Acetyl-norvalin.

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CH282938A
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C231/00Preparation of carboxylic acid amides
    • C07C231/02Preparation of carboxylic acid amides from carboxylic acids or from esters, anhydrides, or halides thereof by reaction with ammonia or amines

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Description


  Verfahren zur Darstellung von     d,1.N.Acetyl#norvalin.       Gewisse     Aminosäuren    wurden bisher durch       Alkylierung    von Estern der     Phthalimido-          malonsäure    oder der     Benzamidomalonsäure     und     Ilydrolyse    sowie     Deearboxylierung    des  dabei erhaltenen     Kondensationsproduktes    ge  wonnen. Dieses Verfahren ist jedoch wirt  schaftlich unbefriedigend, weil die Ausgangs  stoffe schwierig herzustellen sind und weil die       Aminosäuren    nur durch eine umständliche Ex  traktion aus dem Reaktionsgemisch isoliert  werden können.  



  Es wurde nun gefunden, dass die frag  lichen     Aminosäuren    vorteilhafter erhalten  werden können, wenn man einen Ester der       Acetamidomalonsäure,    z. B. den     Diäthylester,     mit einer Verbindung der allgemeinen Formel       R-CH2-X,    worin X ein Halogenatom und  R ein Wasserstoffatom oder ein einwertiges  organisches.

   Radikal bedeuten, in Gegenwart  von     Natriumalkoholat        kondensiert,    den erhal  tenen, in der     a-Stellung    durch die Gruppe       R-CH2-    substituierten Ester der     Acet-          amidomalonsäure    in alkalischem Medium zur       R-CH2-    substituierten     Acetamidomalon-          säure    verseift und diese längere Zeit am Rück  flusskühler mit verdünnter Mineralsäure  kocht,

   wobei unter     Decarboxylierung    und Ab  spaltung der     Acetylgruppe    eine Aminosäure       der    Formel  
EMI0001.0027     
    erhalten wird, worin R die oben genannte Be  deutung hat. Dieses neue Verfahren hat ge  genüber dem erwähnten bekannten Verfahren  den Vorzug, dass . der als Ausgangsstoff die  nende Ester der     Aeetamidomalonsäure    leicht  zugänglich ist, ferner, dass die bei der Hydro  lyse mittels Mineralsäure gleichzeitig mit der  Aminosäure entstehenden Stoffe wasserlöslich  sind und sich von der verhältnismässig schwer  löslichen Aminosäure leicht.

   abtrennen lassen,  ohne dass, wie bei dem erwähnten     bekannten     Verfahren, eine umständliche Extraktion mit  organischen Lösungsmitteln erforderlich ist.  



  Wird beidem neuen Verfahren die substi  tuierte     Acetamidomalonsäure    nur kurze Zeit  mit der verdünnten Mineralsäure behandelt,  so erfolgt nur     Decarboxylierung,    so dass man  an Stelle der     Aminosäuren    deren     N-Acetyl-          derivate    erhält, welche therapeutisch wertvoll  sind und insbesondere zur Verstärkung von  zu     parenteralen    Injektionen dienenden Lösun  gen von     Aminosäuren    verwendbar sind. Eine  weitere Verwendung der     N-Acetylderivate    ist  diejenige als Zwischenprodukte zur Gewin  nung von     Aminosäuren.     



  Gegenstand des Patentes ist ein Verfahren  zur Darstellung des bekannten     d,l-N-Acetyl-          norvalins,    welches dadurch gekennzeichnet ist,  dass man einen     Diester    der     Acetamidomalon-          säure    in Gegenwart von     Natriumalkoholat    mit  einem     n-Propylhalogenid    kondensiert und den  dabei erhaltenen     Diester    der     n-Propylaeet-          amidomalonsäure    durch     Verseifung    der beiden           EstergiLippen    und Abspaltung von     C0.    in das      

   d,1-N-Aeetyl-norvalin    überführt.  



       Beispiel:     Zu 1,23 g Natrium in 75     cm3    absolutem  Äthanol in einem     dreihalsigen        200-cm3-Rund-          kolben    mit mechanischem     Rührer,        Rückfluss-          kondensator    mit aufgesetztem     Chlorcalcium-          rohr    und Korkpfropfen werden 11,5 g (0,053       Mol)        Diäthylester    der     Acetamidomalonsäure     und dann 7,0 g (0,05     Mol)        n-Propylbromid     zugefügt.

   Das Gemisch wird unter Rühren 10  Stunden am     Rückflusskühler    gekocht.  



  Die heisse     Mischung    wird filtriert und der  feste Rückstand mit heissem absolutem     Ätha-          nol        extrahiert.    Das Filtrat wird unter verrin  gertem Druck auf dem Dampfbad eingedampft  und der Rückstand mit 20     cm3    Wasser behan  delt. Das     Kondensationsprodukt    wird     abfil-          triert    und in einem     Calciumchlorid    enthalten  den evakuierten     Exsikkator    getrocknet.

   Der so  erhaltene     Diäthylester    der     n-Propyl-acetamido-          malonsäure    schmilzt bei etwa 93 bis 93,5  C.  



  Eine Mischung von 7,1 g (0,027     Mol)    des  soeben erwähnten     Kondensationsproduktes     und 25     cm3    20     o/oige        Natriumhydroxydlösung     werden am     Rückflusskühler        2i/.2    Stunden ge  kocht. Die abgekühlte verseifte Mischung     wird     durch Zugabe von 10     cm3    konzentrierter Salz  säure angesäuert und dann eine Stunde am       Rückflusskühler    erhitzt. Die heisse Lösung  wird filtriert und das Filtrat 24 Stunden im    Eisschrank stehengelassen. Die Kristallisation  wird durch Kratzen mit dem Glasstab unter  stützt.

   Das     d,1-N-Acetyl-norvalin    wird     abfil-          triert    und getrocknet. Es schmilzt bei etwa  116 bis 117<B>0</B> C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des d,l-N-Ace- tyl-norvalins, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Diester der Aeetamidomalonsäure in Gegenwart von Natriumalkoholat mit einem n-Propylhalogenid kondensiert und den dabei erhaltenen Diester der n-Propy-l-acetamido- malonsäure durch Verseifung der beiden Estergruppen und Abspaltung von C0@ in das d,
    1-N-Acetyl-nor valin überführt. UNTERAN SPRL CHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Diäthyl- ester der Acetamidomalonsäure verwendet. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man n-Prop,##lbro- mid verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man den Diester der n-Propyl-acetamidomalonsäure durch Ver- seifung mittels verdünntem Alkali und darauf folgende Behandlung mittels einer verdünnten Mineralsäure in der Hitze in das d,l-N-Acetyl- norvalin überführt.
CH282938D 1944-11-10 1947-08-06 Verfahren zur Darstellung von d,1-N-Acetyl-norvalin. CH282938A (de)

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