AT303004B - Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren

Info

Publication number
AT303004B
AT303004B AT578471A AT578471A AT303004B AT 303004 B AT303004 B AT 303004B AT 578471 A AT578471 A AT 578471A AT 578471 A AT578471 A AT 578471A AT 303004 B AT303004 B AT 303004B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
general formula
hal
nitriles
above meaning
formula
Prior art date
Application number
AT578471A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Hoechst Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH1363868A external-priority patent/CH466311A/de
Application filed by Hoechst Ag filed Critical Hoechst Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT303004B publication Critical patent/AT303004B/de

Links

Landscapes

  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von   Sulfamylanthranilsäuren   der allgemeinen Formel 
 EMI1.1 
 in der R die Benzyl-, Furfuryl- oder Thenyl-Gruppe und   Hal   Chlor oder Brom bedeuten, dass dadurch gekennzeichnet ist, dass man Nitrile der allgemeinen Formel 
 EMI1.2 
 in der Hal obige Bedeutung hat, mit Chloriden der Formel ClR, wobei R die obige Bedeutung besitzt, umsetzt und anschliessend die erhaltenen Nitrile der allgemeinen Formel 
 EMI1.3 
 
 EMI1.4 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
Herstellung derAusgangsnitrilegemässen Verfahren wird in üblicher Weise   durchgeführt.   Als Alkalien können z. B. wässerige verdünnte Natronoder Kalilauge, gegebenenfalls unter Zusatz von Tetrahydrofuran oder Dioxan, verwendet werden. 



   Die Verseifungstemperaturen liegen etwa im Bereich zwischen 60 und   100oC.   Die Verseifungsdauer beträgt etwa 1 bis 4 h. Das Endprodukt der allgemeinen Formel (I) wird nach erfolgter Verseifung nach Verdünnen mit Wasser bei einem pH-Wert zwischen 2,5 und 3,0 kristallin abgeschieden. 



   Die bei der Verseifung intermediär gebildeten   Carbonsäureamide   können gewünschtenfalls isoliert werden, jedoch bringt es für das erfindungsgemässe Verfahren keinen Vorteil, die Verseifung zu den Carbonsäuren stufenweise durchzuführen. 



   Die erfindungsgemässe Verseifung der Nitrile kann auch in einem Arbeitsgang mit der Herstellung dieser Nitrile durchgeführt werden, z. B. indem im Anschluss an die Umsetzung der Nitrile der Formel   (II),   vorteilhaft in einem mit Wasser mischbaren Lösungsmittel, wie Dioxan,   überschüssige   Mengen der Alkalilauge zum Reaktionsgemisch zugegeben werden und in der oben geschilderten Weise verseift wird. 



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist ein besonders einfaches Verfahren, da es   apparativ nur minimalen Auf-   wand benötigt. Das erfindungsgemässe Verfahren wird noch in besonderem Masse vereinfacht, wenn ohne Isolierung der als Ausgangsstoffe verwendeten 6-Aminobenzoesäurenitrile der Formel   (1II)   gearbeitet wird. Die hohen Ausbeuten stellen einen weiteren Vorteil dieses Verfahrens dar. 



   Die Verfahrensprodukte sind wertvolle Diuretika und Saluretika. 



     Beispiel :   In ein Gemisch von 7,0 g (0,03 Mol)   3-Sulfamyl-4-chlor-6-aminobenzonitril,   5,0 g Natriumhydrogencarbonat (trocken) und 5, 0 g geglühtem Natriumsulfat in 75   cms   trockenem Toluol werden 11, 0 g 2-Chlormethylfuran in 150 cm Toluol innerhalb 3 h unter Rühren zugetropft. Dabei wird ständig unter Durchleiten von trockenem Stickstoff Toluol aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert, um entstandene Salzsäure aus dem Reaktionsraum zu entfernen. Anschliessend wird 2 h weiter destilliert, wobei der Verlust an Lösungsmittel durch Zutropfen der gleichen Menge frischen Toluols ausgeglichen wird. Nunmehr wird vom Toluol abgesaugt, der Rückstand nach dem Trocknen im Vakuum mit Wasser kräftig verrührt und abgesaugt.

   Es hinterbleibt eine   hellbräunlich gefärbte, kristalline Masse, die nach Trocknen über P Og im Vakuum aus Nitromethan umkristallisiert wird. Ausbeute : 7 g (= 75% d. Th.), Fp. 239 bis 240oC.    



   5 g des obigen Nitrils werden in einer Mischung von 50 ems 2n-NaOH und 10 cm Dioxan 2 h unter Rückfluss erhitzt. Nachfolgend giesst man die Reaktionslösung in   0,   11   10% ige Essigsäure   ein, stellt den PH-Wert der Mischung mit HCl auf 3,0 und saugt das kristallin ausfallende Verseifungsprodukt ab. Rohausbeute 4,8 g 3-Sulf-   amyl-4-chlor-6-furfurylaminobenzoesäure ; Fp.   234 bis 235 C. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. Zur Herstellung des als Ausgangsstoff verwendeten 3-Sulfamyl-4-chlor-6-aminobenzonitrils werden 20 g 3-Sulfamyl-4-chlor-6-fluorbenzonitril in überschüssiges methanolisches Ammoniak eingetragen ; anschliessend wird 1 h bei 80 bis 1000C erhitzt. Nach Einengen wird der Rückstand mit Wasser behandelt und aus Methanol/Wasser l : l umkristallisiert. Fp. 247 bis 2490C. Ausbeute 93go, PATENTANSPRÜCHE : 1.
    Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren der allgemeinen Formel EMI2.1 in der R die Benzyl-, Furfuryl- oder Thenyl-Gruppe und Hal Chlor oder Brom bedeuten, dadurch gekenn- zeichnet, dass man ein Nitril der allgemeinen Formel EMI2.2 in der Hal die obige Bedeutung hat, mit Chloriden der Formel Clip, wobei R die obige Bedeutung besitzt, umsetzt und anschliessend ein erhaltenes Nitril der allgemeinen Formel <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1 in der Hal und R die obige Bedeutung besitzen, alkalisch verseift.
    2, Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Nitrile der allgemeinen Formel (III) ohne vorhergehende Isolierung alkalisch verseift.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Umsetzung der Nitrile der allgemeinen Formel (II) mit Chloriden der Formel C1R in Gegenwart eines organischen Lösungsmittels und eines Halogenwasserstoff bindenden Mittels durchführt, EMI3.2 stoff bindendes Mittel ein Alkalicarbonat verwendet.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man die überschüssige Säure mit dem Lösungsmittel abdestilliert.
AT578471A 1968-09-12 1968-09-25 Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren AT303004B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1363868A CH466311A (de) 1965-06-05 1968-09-12 Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranil-o-nitril

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT303004B true AT303004B (de) 1972-11-10

Family

ID=4394086

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT578471A AT303004B (de) 1968-09-12 1968-09-25 Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT303004B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2655009C2 (de)
DE3038636C2 (de)
AT303004B (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren
DE2025427A1 (en) 2,6-dihydroxy-3-oxo-pyridine cpds prodn- from 2,6-dihydroxy cpds, - starting materials for dyes and pesticides
EP0053247B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 6-Fluor-anthranilsäurenitril oder 6-Fluor-anthranilsäure und 6-Fluor-anthranilsäurenitril
DE2316459C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1- Nitrobenzol-2-carbonsäure-alkylester-5-carbonsäureamiden
DE1189997B (de) Verfahren zur Herstellung von Butadiencarbonsaeurepiperaziden
CH432499A (de) Verfahren zur Herstellung von 2,6-Dichlorbenzaldoxim
DE2800537C2 (de) Verfahren zur Herstellung von 1-Amino-2-alkoxy-5-brom-benzolen
CH466311A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranil-o-nitril
CH264292A (de) Verfahren zur Herstellung eines Acylessigsäureamides.
CH466310A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsäuren
AT308070B (de) Verfahren zur Herstellung von 5-Sulfamyl-4-halogenanthranilsäureaniliden
DE3022783A1 (de) Verfahren zur herstellung von 4-acylamido-2-nitro-1-alkoxybenzol-verbindungen
AT242116B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen 6-Acylthio-8-halogenoctansäuren und von deren Derivaten
DE1220436B (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilsaeuren
DE2521895A1 (de) Alpha-amino-2-adamantylessigsaeure und verfahren zu ihrer herstellung
CH466309A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilo-nitril
EP0084329B1 (de) Verfahren zur Herstellung von 1,4-Bis-(dicyanomethylen)-cyclohexan
DE871755C (de) Verfahren zur Herstellung von Carbonsaeureamiden und Carbonsaeuren
AT162933B (de) Verfahren zur Herstellung von neuen Amiden α, β-ungesättigter Carbonsäuren
AT258910B (de) Verfahren zur Herstellung von Benzo-dihydro-thiadiazin-Derivaten
DE1493619C (de) Verfahren zur Herstellung von 3-(3,4-Dihydroxyphenyl)-2-methylalanin
CH470355A (de) Verfahren zur Herstellung von Sulfamylanthranilonitril
CH371128A (de) Verfahren zur Herstellung von Disulfamylanilinen

Legal Events

Date Code Title Description
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee