DE686243C - Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen der Pyridin-2, 3-dicarbonsaeure - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen der Pyridin-2, 3-dicarbonsaeure

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DE686243C
DE686243C DE1937R0099726 DER0099726D DE686243C DE 686243 C DE686243 C DE 686243C DE 1937R0099726 DE1937R0099726 DE 1937R0099726 DE R0099726 D DER0099726 D DE R0099726D DE 686243 C DE686243 C DE 686243C
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DE
Germany
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pyridine
ester
dicarboxylic acid
xylene
residue
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Expired
Application number
DE1937R0099726
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English (en)
Inventor
Dr Friedrich Boedecker
Dr Hans Volk
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Honeywell Riedel de Haen AG
Original Assignee
JD Riedel E de Haen AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D213/00Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/02Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members
    • C07D213/04Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom
    • C07D213/60Heterocyclic compounds containing six-membered rings, not condensed with other rings, with one nitrogen atom as the only ring hetero atom and three or more double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having three double bonds between ring members or between ring members and non-ring members having no bond between the ring nitrogen atom and a non-ring member or having only hydrogen or carbon atoms directly attached to the ring nitrogen atom with hetero atoms or with carbon atoms having three bonds to hetero atoms with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals, directly attached to ring carbon atoms
    • C07D213/78Carbon atoms having three bonds to hetero atoms, with at the most one bond to halogen, e.g. ester or nitrile radicals
    • C07D213/81Amides; Imides
    • C07D213/82Amides; Imides in position 3

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Lubricants (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Abkömmlingen der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure Bekanntlich werden Dialkylamide der Pyridin-3-carbonsäure als Analeptica verwendet; eine Steigerung ihrer Wirkung hat man durch Einführung einer zweiten Dialkylamidgruppe versucht. Es wurde nun gefunden, daß Usteramide der allgemeinen Formel sich besonders gut als Analeptica eignen. Es stellt hierbei R1 einen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest mit vorzugsweise nicht mehr als . 5 C-Atomen vor, während R2 einen alipbatischen Kohlenwasserstoffrest mit höchstens 3 C-Atomen, insbesondere die Äthylgruppe, bedeutet. Für die Herstellung. der neuen Verbindungen geht man von den Halbestern der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure aus und führt diese nach üblichen Methoden, z, B. durch Behandlung ihrer Halogemde mit Dialkylaminen, in die gewünschten Verbindungen über.
  • Beispiel i . zog Pyridin-2, 3-dicärbönsäure-x-monomethylester werden mit- -ao-cem Thionylchlorid allmählich auf etwa 65° erhitzt und auf dieser Temperatur gehalten, bis-keine Entwicklung von Chlörwasserstoff ' und Schwefeldioxyd mehr stattfindet. Dann wird das überschüssige Thionylchlorid im Vakuum abdestilliert, der Rückstand in etwa 30 ccm Xylol gelöst, unter Schütteln und Kühlen mit. einer Lösung von 15 g Diäthylamin in 15 cciri'@ Xylol versetzt und nach einigem Stehen noeli'r etwa i Stunde auf 5o bis 6o° erwärmt. N acf@@ dem Erkalten wird von dem ausgeschiedenen" Diäthyläminhydrochlorid abgesaugt und die Xylollösung im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird mit Wasser aufgenommen, durch Schütteln mit etwas Kohle entfärbt, mit Natriumchlorid versetzt, ausgeäthert und getrocknet. Der nach Abdestillieren des Äthers verbleibende Rückstand geht beim Destillieren im Vakuum bei 178 bis i8o° (q. bis 5 mni Druck) als schwach, gelblich gefärbtes Öl über.
  • Das Esteramid ist in Wasser und den meisten organischen Lösungsmitteln leicht löslich. Durch Erwärmen mit verdünnter Natronlauge läßt sich die Amidgruppe nicht verseifen.
  • Beispiel 2 6,2 g Pyridin-2, 3-dicarbonsäure-a-monoäthylester werden mit 12 ccm Thionylchlorid wie in Beispiel i in Esterchlorid übergeführt. Das rohe Chlorid wird in 20 ccm Xylol gelöst, eine Lösung von io g Diäthylamin in io ccm Xylol unter Schütteln und Kühlen zugesetzt. Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie in Beispiel i. Es wurden 6,6 g des Esteramids vom Kp.2_3mm 17? bis 175° als schwach gelblich gefärbtes, zähflüssiges 0I von ähnlichen Eigenschaften wie das Methylesteramid erhalten.
  • Beispiel 3 Der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure-a-mono-sec. butylester wird aus Chinolinsäureanhydrid und sec.-Butylalkohol in entsprechender Weise wie der Methyl- oder Äthylester hergestellt, einmal aus Benzol und dann aus der 25fachen Menge Wasser umkristallisiert. Lange, glänzende \'adeln vom F. 153 bis 15.5°.
  • Die Überführung in das Esteramid geschieht gemäß Beispiel i. -Aus d. g Estersäure werden 3,8 g Esteramid vom Kp.ca. g,mm 18o bis 18q.° als hellgelbes, dickes Öl erhalten: Es hat ähnliche Eigenschaften wie die vorhergehenden Ester. Die Löslichkeit in Wasser ist auch hier noch beträchtlich (> io g in ioo ccm).
  • Beispiel Der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure-o;-monoii-butylester, entsprechend dem sec.-Butylester hergestellt, läßt sich aus Benzol oder verdünntem Alkohol umkristallisieren. F. io6 bis io8°.
  • Bei der Überführung in das Esteramid werden aus 5 g saurem Ester 5 g Esteramid vom Kp. 2 mm i 82 bis 18.4° als hellgelbes, dickes Öl erhalten. Auch dieses Esteramid ist in Wasser noch reichlich löslich (Löslichkeit > io g in ioo ccm).
  • Beispiel 5 45 g Pyridin-2, 3-dicarbonsäureanhydrid werden mit i2o g sec. Amylaikoliol und etwa i ccm Essigsäureanhydrid einige Stunden am Rückfluß auf ioo bis io5° erhitzt. Dann wird der überschüssige Alkohol im Vakuum abdestilliert. Der kristallisierte Rückstand wird zunächst aus etwa 8o ccm Benzol und dann aus etwa 6oo ccm etwa 4o°/oigem Alkohol umkristallisiert. '-\Zan erhält etwa 4.5 g des sauren Py ridin-a, 3-dicarbonsäure-x-sec.-amylesters vom F. 135 bis 137'.
  • 6 g des Esters werden mit io ccm Thionylchlorid einige Stunden auf 5o bis 6o° erwärmt, bis die Entwicklung von Salzsäure und Schwefeldioxyd zum Stehen kommt. Darauf wird das überschüssige Thionylchlorid im Vakuum abdestilliert und der Rückstand in etwa 15 ccm trockenem Xylol gelöst. Hierzu läßt man unter Kühlen und Schütteln eine Lösung von io g Diäthylamin in etwa io ccm Xylol zutropfen und erhitzt nach i- bis 2stündigem Stehen noch etwa t Stunde auf 5o bis 6o°. Nach dein Erkalten saugt man von dem ausgeschiedenen Diäthylaminhydrochlorid ab und destilliert von dem Filtrat das Xylol im Vakuum ab. Der Rückstand wird mit etwa Zoo ccm Wasser aufgenommen, die wäßrige Lösung von einem nicht gelösten Rückstand abgegossen und mit etwas Kohle bei gewöhnlicher Temperatur entfärbt. Die wäßrigeLösung wird mit Natriumchlorid ausgesalzen, ausgeäthert, die ätherische Lösung nach dem Trocknen über :\ atriumsulfat eingedampft und der Rückstand im Hochvakuum destilliert.
  • Man erhält etwa 5 g des Diäthylamids als etwas gelblich gefärbtes, dickes Öl vom Kp. ca. i mm 175 bis I78°.
  • Es ist in den gewöhnlichen organischen-Lösungsmitteln leicht und auch in kaltem Wasser reichlich löslich, etwas schwerer in heißem Wasser.
  • Beispiel 6 Der saure Pyridin-2, 3-dicarbonsäurex-allylester wird ebenso wie der saure Amylester hergestellt. Das Rohprodukt wird durch zweimaliges Umkristallisieren aus Benzol gereinigt. Der Ester schmilzt bei io.4 bis io6°.
  • Aus 15 g Pyridin-2, 3-dicarbonsäureanhydrid werden 12 bis i4 g an reinem Ester erhalten.
  • 6 g des sauren Esters werden wie in dem Beispiel des Amylesters mit io ccm Thionylchlorid in das Esterchlorid übergeführt und dieses in Xylollösung mit 12 g Dipropylamin umgesetzt. Die Reinigung des Rohproduktes geschieht ebenfalls wie im vorigen Beispiel.
  • Man erhält 5,5 g des Esteramids als schwach gelblich gefärbtes, dickes Öl vom KP.""", 210 bis 2I5'.
  • Beispiel 15 g Pyridin-2, 3-dicarbonsäureanhydrid «erden mit .4o g normalem Hexylalkohol und etwa 7 Tropfen Essigsäureanhydrid einige Stunden unter Rühren auf ioo bis io5° erhitzt. Das Pyridin-2, 3-dicarbonsäureanhydrid geht in Lösung. Dann wird der überschüssige Alkohol im Vakuum abdestilliert. Der kristallisierte Rückstand wird zunächst aus 25 ccm Benzol und dann nochmals aus der zehnfachen Menge etwa 5o°/oigen Alkohols umkristallisiert; er zeigt nach dem Trocknen im Vakuum über Schwefelsäure den F. 103 bis 1o4°.
  • 12 g des so erhaltenen sauren Esters werden mit 2o ccm Thionylchlorid mehrere Stunden auf So bis 6o° erwärmt und darauf das überschüssige Thionylchlorid im Vakuum abdestilliert. Der Rückstand wird in etwa 40 ccm Xylol gelöst; nun läßt man unter Schütteln und Kühlen eine Lösung von 20 g Diäth.ylamin in etwa 30 ccm Xylol zutropfen. Nach i- bis 2stündigem Stehen erhitzt man noch einige Zeit auf So bis 6o° und saugt nach Wiedererkalten vom DiäthvIaminhvdrochlorid ab. Vom Filtrat wird das Xylol abdestilliert und der Rückstand mit etwa 21 Wasser aufgenommen und durch Schütteln mit Kohle entfärbt. Durch Aussalzen, Ausäthern der wäßrigen Lösung und Destillieren des Ätherrückstandes im Vakuum erhält man das Ester Amid obiger Formel als gelblich gefärbtes dickes Öl, welches unter etwa i mm Druck bei 189 bis i 9 i ° siedet. In den gewöhnlichen organischen Lösungsmitteln ist es leicht, in Wasser sehr schwer löslich.

Claims (1)

  1. PATENTANsPRUcii Verfahren zur Darstellung von Abkömmlingen der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure, dadurch gekennzeichnet, daß man zwecks Herstellung von Verbindungen der Formel worin R1 ein beliebiger aliphatischer Kohlenwasserstoffrest und R2 ein aliphatischer Kohlenwasserstoffrest mit höchstens 3 C-Atomen ist, aliphatische Halbester der Pyridin-2, 3-dicarbonsäure nach üblichen Verfahren in Dialkylamidester obiger Zusammensetzung umwandelt.
DE1937R0099726 1937-06-30 1937-06-30 Verfahren zur Herstellung von Abkoemmlingen der Pyridin-2, 3-dicarbonsaeure Expired DE686243C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD464903S1 (en) 2000-06-08 2002-10-29 D&W Jewelry, Inc. Barrel lock with push tab

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