CH266589A - Geflochtene Schuhabstreifmatte aus biegsamem Material und Verfahren zu ihrer Herstellung. - Google Patents
Geflochtene Schuhabstreifmatte aus biegsamem Material und Verfahren zu ihrer Herstellung.Info
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Description
Geflochtene Schuhabstreifmatte aus biegsamem Material und Verfahren zu ihrer Herstellung. Aus biegsamem lIaterial, wie Kokosgarn, geflochtene Schuhabstreifmatten werden zu meist als handgeflochtene Flachmatten her gestellt; das Flecht-,arn wird hiebei über eine Reihe von in einer Ebene angeordneten starren Stäben wellenförmig hin- und rückgeführt.
und nach Vollendung der erforderlichen An zahl von Fleelitreihen in Richtring der Stäbe dicht zusammengeprel:,t, worauf die Stäbe hei#arisgezogen und durch Durchzüge ans bieg sameiu Material ersetzt werden.
Die geflochtene Sehuhabstreifinatte nach der vorliegenden Erfindung weist zu beiden Seiten einer aus hin- und herlaufenden Fäden gebildeten mittleren Lage versetzt zueinan der vorspringende Rippen auf, zwischen denen Teile der mittleren Fadenlage freiliegen, sowie an beiden Seitenrändern symmetrisch zur mittleren Fadenlage je eine Doppelrippe. Zufolge der ausgeprägten Rippen und der dazwischen verbleibenden Rillen eignet sich diese Matte ganz hervorragend als Schuh abstreifer.
1)ie Zeichnilng zeigt in Fig. 1 und 2 die Stabanordnung und den Flechtvorgang bei der Herstellung eines Ausführungsbeispiels der erfindungsgemässen Abstreifmatte im. Ilorizontalschnitt und in zugehöriger Drauf sicht.
Fig. 3 stellt den Ersatz der starren Stäbe durch Garn entsprechender Dicke dar. Fig.1 und 2 zeigen die zur Mittelebene (in Fig. 1 gestrichelt angedeutet) symme trisch angeordneten Doppelstäbe 1 1d und 7, 7d (Randstäbe), ferner die Stäbe 2', 3, 4', 5 ; und 6' - abwechselnd zu beiden Seiten der Mittelebene angeordnet -, sodann das Flecht- garn c--c zuerst zweimal um das Randstab paar 1, 1d gelegt und dann wellenförmig über die Stäbe 2', 3, 4', 5, 6' bis zum zweiten .
Randstabpaar 7, 7d verlaufend, zweimal um dieses herumgelegt und wieder über die Stäbe 6', 5, 4', 3, 2' nach dem Randstabpaar 1, 1d zurückgeführt. Die beiden über die versetzt zueinander angeordneten Stäbe 2', 3, 4', 5.
und 6' verlaufenden Wellenzüge decken sich in Riehtun-- der Stäbe gesehen. Fig.2 zeit ferner das@-,änzlich in der 11Iittelebene ver laufende Spanngarn d, e, welches die von der einen.
zur andern Seite der Mittelebene ver laufenden Fäden des Flechtgarnes (r, <I>c</I> am rechten Randstabpaar 1, 1d (siehe auch Fig. 3) umfasst, dann nach dem Durchlauf in der Mittelebene die entsprechenden Fäden am, linken Ra.ndstabpaar 7,
7d iunfasst usf. Nach dem Zusammenpressen des Cefleclrtes in der Richtung der Stäbe werden die Stäbe unter Aufreehterhaltun- der Pressung einer nach dein andern entfernt und durch ein gleich diehes Garn (Fi-.3), vorzugsweise aus dem selben Faserstoff wie das Flechtgarn, z. B. Kokosgarn und dergleichen, ersetzt.
Während die dicken Durchzüge, welche den Kern der Rippen bilden, die das Geflecht zum Abstrei fen der Schuhe besonders geeignet machen, die Matte in der Längsrichtung zusammen halten, hält das Spanngarn bzw. die von die sem gebildete mittlere Fadenlage das Geflecht in der Querrichtung zusammen.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Geflochtene Schuhabstreifmatte aus biegsamem Material, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu beiden Seiten einer aus hin- und herlaufenden Fäden gebildeten mittleren Lage versetzt zueinander vorspringen < < e Rippen, zwischen denen Teile der mittleren Fadenlage Freiliegen sowie an den beiden Seitenrändern je eine Doppelrippe symmetrisch zur mitt leren Fadenlage aufweist.II. Verfahren zur Herstellung der Schuh- abstreifmatte nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass über beiderseits einer Mittelebene versetzt zueinander ange ordnete starre Stäbe und je ein Randstab paar, dessen Einzelstäbe symmetrisch zur er wähnten Mittelebene liegen, mit einem Flecht- garn geflochten wird, wobei das Garn unter zweimaliger Uliwicklun-, der Randstabpaare beim Hin- und Rückgang stets in gleichen,in Richtung der Stäbe gesehen sieh deckenden Wellenzügen über die versetzt zueinander an geordneten Stäbe geführt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Wellenzügen des- Flecht- garnes ein Spanngarn so eingetragen wird, dass es zur Gänze in der genannten Mittel ebene unter Umfassung der von der einen zur andern Seite der Mittelebene verlaufenden Randfäden des Flechtgarnes;hin und her ver läuft, um den Zusammenhalt des Flechtwer- kes in der Querrichtung zu bewirken. 2. Verfahren nach Unt.eransprueh 1, da durch gekennzeichnet, dass die Stäbe nach dem Flechten unter Zusammenpressen des Flechtwerkes in der Längsrichtung der Stäbe nacheinander herausgezogen und durch Garn von der Stärke der Stäbe aus dem gleichen Material wie das Flechtgarn ersetzt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT266589X | 1948-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH266589A true CH266589A (de) | 1950-02-15 |
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ID=3670439
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH266589D CH266589A (de) | 1948-02-12 | 1948-02-23 | Geflochtene Schuhabstreifmatte aus biegsamem Material und Verfahren zu ihrer Herstellung. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH266589A (de) |
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1948
- 1948-02-23 CH CH266589D patent/CH266589A/de unknown
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