DE676234C - Verfahren zum Hochkantrichten und -biegen von Gurtstaeben fuer den Schiffbau und fuer Eisenkonstruktionen - Google Patents

Verfahren zum Hochkantrichten und -biegen von Gurtstaeben fuer den Schiffbau und fuer Eisenkonstruktionen

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Publication number
DE676234C
DE676234C DEW102603D DEW0102603D DE676234C DE 676234 C DE676234 C DE 676234C DE W102603 D DEW102603 D DE W102603D DE W0102603 D DEW0102603 D DE W0102603D DE 676234 C DE676234 C DE 676234C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bending
shipbuilding
rod
straightening
upright
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Expired
Application number
DEW102603D
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Bluetchen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
Original Assignee
Wagner and Co Werkzeugmaschinenfabrik Mbh
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Publication date
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Publication of DE676234C publication Critical patent/DE676234C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/08Bending rods, profiles, or tubes by passing between rollers or through a curved die

Description

  • Verfahren zum Hochkantrichten und -biegen von Gurtstäben für den Schiffbau und für Eisenkonstruktionen Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Verfahrens zum Hochkantrichten und -biegen von Gurtstäben für den Schiffbau und für Eisenkonstruktionen nach Patent 672329. In dem Hauptpatent ist der Vorschlag gemacht, den Stab mittels eines Walzensatzes mit verhältnismäßig schmalen Walzen, von denen die eine hieb- und senkbar eingerichtet ist, in mehrfachem Durchgang im Bereich einer seiner Längskanten zu strekken und dadurch in die jeweils gewünschte Form zu bringen.
  • Stärkere Durchbiegungen an breiten Stäben lassen sich durch Strecken einer Längskante allein nicht ohne weiteres erzielen. Erfindungsgemäß wird daher vorgeschlagen, den Stab in mehreren Zonen zwischen der Biegungsaußenkante und seiner neutralen Faser zu strecken. Auf diese Weise ist ges möglich, eine stärkere Krümmung zu erhalten als durch Strecken nur einer Längskante. Die Anzahl der Durchgänge des Stabes durch die Walzen und die Reihenfolge der zonenweisen Durchgänge bestimmt sich nach den Abmessungen des Stabes und der Größe der gewünschten Durchbiegung. Zweckmäßig werden zunächst die Biegungsaußenkanten und dann fortschreitend nach innen gelegene Zonen des Stabes gestreckt. Hierdurch läßt sich eine verhältnismäßig gleichmäßig fortschreitende Durchbiegung erzielen. Wenn der Stab, nachdem er von der Biegungsaußenkante aus in Jeder Zone einmal durch die Walzen hindurchgegangen ist, noch nicht die gewünschte Durchbiegung besitzt, kann das zonenweise Strecken noch einmal erfolgen, oder @es werden nur bestimmte Zonen nochmals gestrecl@V, Bei schmalen Stäben wird es im all.* gemeinen genügen, nur die Längskanten zu strecken. Die Erfindung kommt daher hauptsächlich zur Anwendung beim H.ochkantrichten und -biegen von verhältnismäßig breiten Gurtstäben.
  • In der Zeichnung ist das erfindungsgemäße Verfahren an Hand eines Anwendungsbeispieles schematisch erläutert.
  • Abb. i zeigt den geraden Stab; der an seiner Längskante-a etwa auf dem schraffierten Streifenar durch die in dem Hauptpatent beschriebene Walzvorrichtung geführt wird. Nach einmaligem Durchgang besitzt er dann die Form nach Abb.2. Hierauf wird er z. B. in der Zö:ne,a2 gestreckt und erhält dadurch die Foren nach Abb. 3. Durch Strecken in der Zone ,a3 wird er in die Form nach Abb. q. gebracht und schließlich durch Strekken der letzten Zone ,a4 in die endgültige Form nach Abb. 5.
  • Sollte es etwa vorkommen, däß der Stab am Ende des Biegungsvorgangeseine stärkere Biegung besitzt, als beabsichtigt war, so kann er durch Strecken zwischen der Biegüngsinnenkante und der neutralen Faser wieder um ein entsprechendes Maß zurückgebogen werden.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel ist gezeigt, "Z@e der Stab etwa in Kreisbogenform ge-Bogen wird. Das erfindungsgemäße Ver-'fahren ist selbstverständlich auch anwendbar, `wenn irgendeine andere Biegungsformerzielt werden soll. In diesem Falle wird dann der Walzendruck während des Durchganges des Stabes geändert, oder es werden nur einige Längsteile des Stabes gestreckt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Hochkantriehten und -biegen von Gurtstäben für den Schiffbau und für Eisenkonstruktionen nach Patent: 672 329, dadurch gekennzeichnet, daß der Stab in mehreren Zonen zwischen der BegUngsaußenkante und seiner neutralen Faser gestreckf wird, wobei sich die Anzahl der Durchgänge des Stabes durch die Walzen und die Reihenfolge der zonenweisen Durchgänge nach den Abmessungen des Stabes und der Größe der gewünschten Biegung bestimmen.
  2. 2. Verfahren= nach- Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst die Biegungsaußenkante und dann fortschreitend nach innen gelegne Zonen des Stabes 9e-Z, werden.
DEW102603D 1938-01-01 1938-01-01 Verfahren zum Hochkantrichten und -biegen von Gurtstaeben fuer den Schiffbau und fuer Eisenkonstruktionen Expired DE676234C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077509B (de) * 1954-03-18 1960-03-10 Hoesch Walzwerke Ag Vorrichtung zum Richten von gehaerteten, gebogenen Federblaettern

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