CH247383A - Einrichtung zum Ziehen von Saat- und Pflanzfurchen. - Google Patents

Einrichtung zum Ziehen von Saat- und Pflanzfurchen.

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CH247383A
CH247383A CH247383DA CH247383A CH 247383 A CH247383 A CH 247383A CH 247383D A CH247383D A CH 247383DA CH 247383 A CH247383 A CH 247383A
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CH
Switzerland
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plowshares
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Inventor
E Kissner
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E Kissner
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description


  



  Einrichtung zum Ziehen von   Saat-und Pflanzfurchen.   



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Einrichtung zum Ziehen von Saatund   Pflanzfurchen.    Sie besitzt zwei paral  lele,    miteinander verbundene Holme, zwischen denen auswechselbar und in einstellbaren Abständen voneinander Werkzeuge zum Fur  chenziehen    festgeklemmt sind, wobei am einen Holm ein zu diesem schräg gestellter Führungsstiel abnehmbar angebracht ist.



   Die vorliegende Einrichtung ermöglicht das gleichzeitige Ziehen mehrerer Furchen in einem einzigen Arbeitsgang. Zweckmässig können z. B. bei einem Beet von normaler Breite (1,20 m) sämtliche Furchen auf einmal gezogen werden.



   Ein Ausführungsbeispiel des   Erfindungs-    gegenstandes veranschaulicht die   beiliegende    Zeichnung.



   Fig.   1    ist ein Grundriss.



   Fig. 2 ist eine Ansicht.



   Fig. 3 bis 5 zeigen Einzelheiten in grö  sserem    Massstab.



   Fig. 6 stellt die Einrichtung in   zusam-      mengelegtem    Zustand dar.



   Die gezeichnete Einrichtung besitzt zwei parallele Holme 1 und 2, die vorzugsweise aus Holz bestehen. Diese Holme sind unter sich durch Schraubenbolzen   3,    auf welche zwischen den Holmen Schraubenfedern   3a    (Fig. 3) geschoben sind, miteinander   verbun-    den. Der sehrag zum   Holm 1    stehende Fiih  rungsstiel    4 trägt am einen Ende auf seiner Ober-und Unterseite je ein Flacheisen 5 bezw.   6,,    wobei das eine Ende des Flacheisens   5 über    den Stiel hinausragt und sich flach an die Oberseite des Holmes 1 anlegt.



  Das entsprechende Ende des Flacheisens 6 dagegen greift lose durch einen Schlitz in einer   Eisenplatte    7, die an der Seitenfläche des Holmes 1 befestigt ist und nach unten etwas über diese hinausragt (Fig.   3)    ; hinter dieser Platte 7 ist das Flacheisen 6 rechtwinklig umgebogen. Mittels eines den Stiel 4 und die Flacheisen 5,6 durchsetzenden abnehmbaren Schraubenbolzens 8 ist der Stiel 4 mit einem winkelformig abgebogenen Flacheisen 9 verbunden, das, ungleichlange Streben bildend, an der Oberseite des Holmes 1 festgemacht ist. Die Länge der Holme   1    und 2 entspricht vorzugsweise der normalen Beetbreite von 1,20 m und beträgt demgemäss zweckmässigerweise etwa 1,30 m.



   Zwischen den beiden   Dolmen l    2 sind auswechselbar und in regelbarem Abstand voneinander Werkzeuge zum Furchenziehen angebracht. Als solche sind entweder vorzugsweise aus Holz bestehende Zinken oder Zinken, die mit Pflugseharen versehen werden können, vorgesehen. Die Zinken dienen zum Ziehen flacher Furchen, während die Pflugscharen zur Erzeugung tieferer Furchen bestimmt sind.



   Eine Zinke 10 ist in Fig. 3 in grösserem   MaBstab    dargestellt. Sie ist im Querschnitt quadratisch, besitzt am obern Ende an zwei gegenüberstehenden Kanten Abflachungen, in welche sich die Holme   1    und 2 einlegen und die Zinke übereckstehend zwischen sich festklemmen. Am untern Ende weist die Zinke eine   Abschrä. gung    11 auf, durch welche eine zum Eingreifen in den Boden geeignete Spitze 12 gebildet wird.



   Sollen auch   Pflugscharen zurVerwendung    kommen, so benützt man die in Fig. 4 und 5 dargestellte Vorrichtung. Diese besitzt ebenfalls eine Zinke 13, welche die gleiche Form wie die Zinke 10 aufweist, aber mit einer Querbohrung 14 zur Aufnahme eines   SchraubenboIzens    15 versehen ist und ausserdem zu beiden Seiten ihrer Vorderkante je einen Stift 16 trägt. Die Pflugschar 17 trägt auf ihrer Innenseite zwei rechtwinklig zueinander gestellte und mit der Pflugschar verschweisste Platten 18, deren jede a-m untern Rand einen Schlitz 19 aufweist. Mittels dieser Schlitze ist die Pflugschar an den Stiften 16 angehängt und durch den Bolzen 15 ausserdem noch mit der Zinke 13 lösbar verbunden.



   Wie aus vorstehendem ersichtlich, können die Werkzeuge zum Furchenziehen in ver  schiedener Anzahl    und mit verschiedenen Abständen untereinander zwischen die Holme   1    und 2 eingesetzt, werden. Auch können, je nach Bedarf, nur Zinken oder nur Pflugscharen oder   beiderlei Werkzeuge    gleichzeitig am Gerät angebracht sein.



   Da nun aber die Abstände der mit dem Gerät zu ziehenden Furchen von der Art der zu   säenden    oder zu setzenden Gewächse ab  hängig    sind und im Interesse einer guten Entwicklung der Gewächse genau eingehalten werden müssen, ist am Holm 1, zweckmässig an seiner Vorderseite, eine nicht gezeichnete Tabelle angebracht, in welcher die für beispielsweise 50 verschiedene Gewächse einzuhaltenden Reihenabstände und Pflanzdistanzen abgelesen werden können. Die verschiedenen   Reihenabstände    sind dann auf der Unterseite der Holme durch verschieden ge  formte    und gefärbte Zeichen, wie Striche, Kreuze, Punkte usw., angegeben, so dass die Werkzeuge genau entsprechend diesen Reihenabständen am Gerät eingestellt werden   kön-    nen.



   Ausserdem müssen die Furchen für verschiedene Gewächsarten verschieden tief sein.



  Dies lässt sich beim vorliegenden Gerät sehr leicht dadurch bewerkstelligen, dass es beim Furchenziehen durch einen mit Schiebedeclsel versehenen Kasten 20   (Fig.    6) belastet wird, der normalerweise zur Aufbewahrung der Werkzeuge dient und nun durch Steine, Gewichte usw. beschwert wird. Dieser   Easten    wird auf dem Gerät einerseits mittels des Riegels 21 und anderseits mittels zweier, lose in Schlitze des Kastens eingreifender, auf den Holmen 1 und 2 befestigter Winkeleisen   22    während des   Furchenziehens    festgehalten.



   Ferner gehört zu dem Gerät noch mindestens ein Ausleger mit einem Arm 23   (Fig.      l    und 2), der zwischen die Holme   1    und 2 eingeklemmt wird und eine Zinke 24 trägt, die zum Markieren des zwischen zwei   benacli-      barten    Beeten anzulegenden Weges dient.



   Die beschriebene Einrichtung gestattet also, alle Saat-oder   Setzfurchen    eines Beetes in einem einzigen Arbeitsgang zu ziehen und ermöglicht auch die Herstellung von Furchen verschiedener Tiefe. Bei Verwendung von zwei Auslegern 23, je einer an jedem Holmende, können grössere Flächen, z. B. solche zum Anpflanzen von Kartoffeln oder   Kohl,    in Beete unterteilt und mit Furchen versehen werden. Das bisher notwendige Spannen einer Schnur für jede Furche   kommT.    also in Wegfall. Es braucht vielmehr für jedes Beet nur eine einzige Schnur gespannt zu werden, zwecks gerader Führung des Gerates.



   Infolge der Schrägstellung des Stiels zu den Holmen kann die Führung des Gerätes von dem dem Beet entlanglaufenden Weglein aus erfolgen, und ein Betreten des Beetes ist nicht notwendig.



   Bei Nichtgebrauch oder zum Transport wird das Gerät in der aus Fig. 6   ersichtli-    chen Weise zusammengelegt. Zuerst wird der den Stiel 4 mit dem Flacheisen 9 verbindende
Schraubenbolzen 8 gelost und dann der Stiel aus der in Fig.   3    gezeichneten Stellung um    90  so    gedreht, dass das freie Ende des Flach eisens 5 sich vom Holm   1    abhebt und gleieh zeitig das Flacheisen 6 im Schlitz der Metallplatte 7 verschwenkt wird, so daB das umgebogene Ende aus diesem Schlitz herausgezogen werden kann. Der so abgenommene Stiel wird dann in der aus Fig. 6   ersicht-    lichen Weise auf den Holm   l gelegt,    so daB er über einen an diesem angebrachten Dorn 25 (Fig. l und 6) greift.

   Der Holm   1    und der Stiel werden dann durch den Schraubenbolzen 8 miteinarder verbunden, zu welchem Zweck der Holm 1 mit einer Bohrung (Fig. 6) versehen ist. Dann wird noch der   Kasten 30    an die Winkeleisen 22 herangeschoben, so dass diese in Kastenschlitze eingreifen   und    zuletzt noch der Riegel 21 betätigt, so da3 der Kasten mit den Holmen   1,    2 und dem Stiel 4 zu einem Ganzen verbunden ist, das leicht transportierbar ist, wobei das Flacheisen 9 als Handgriff dienen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Einrichtung zum Ziehen von mehreren Saat-und Pflanzfurchen, gekennzeichnet durch zwei parallele, miteinander verbundene Holme, zwischen denen auswechselbar und in einstellbaren Abständen voneinander Werkzeuge zum Furchenziehen festgeklemmt sind, wobei am einen Holm ein zu diesem schräg gestellter Führungsstiel abnehmbar angebracht ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daB die Holme durch Schraubenbolzen miteinander verbunden sind, auf welche zwischen den Holmen Schrauben- federn geschoben sind.
    2. Einrichtung nach Patentanspruch und ITnteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stil lösbar an einem mit dem einen Holm fest verbundenen, im Winkel abgebogenen Flacheisen befestigt ist, das ungleichlange Streben bildet.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn- zeichnet, dass der Stiel an dem mit einem Holm verbundenen Ende zwei Flacheisen aufweist, von denen das eine das freie Ende des Stiels überragt und sich an die Oberseite des Holmes anlegt, während das andere am genannten Stielende umgebogen ist und mit dem umgebogenen Teil in einen Schlitz einer an der Vorderseite des Holmes befestigten Platte eingreift.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dag als Werkzeuge zum Furchenziehen Zinken und Pflugscharen dienen.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken aus Holz bestehen.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriichen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB sie Zinken aufweist, die mit Mitteln zur lösbaren Befestigung von Pflugscharen an diesen Zinken versehen sind.
    7. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüohen 1 bis 4, gekennzeichnet durch einen Kasten zur Aufnahme der Werkzeuge, der mit den Holmen durch eine Ver riegelungsvorrichtung verbunden und nach Beschickung mit beschwerendem Material zur Belastung der Holme zwecks Erzielung grö- sserer Furchentiefe verwendbar ist.
    8. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sie ausser den Werkzeugen zum Furchenziehen noch mindestens einen am einen Ende der Holme zwischen diesen festklemmbaren Ausleger mit Zinke besitzt, der zum Markieren eines Weges zwischen benachbarten Beeten dient.
    9. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteranspriiehen 1 bis 4 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Zinken zwei Stifte und die Pflugscharen auf ihrer Innenfläche je zwei mit Einschnitten versehene Platten aufweisen, mit denen sie auf die Stifte ge schoben werden können, wobei die Scharen mit den Zinken ausserdem noch mittels je eines Schraubenbolzens verbunden werden können.
CH247383D 1946-04-10 1946-04-10 Einrichtung zum Ziehen von Saat- und Pflanzfurchen. CH247383A (de)

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