CH230487A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhsohlen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhsohlen.

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CH230487A
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Fuchs Carl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D35/00Producing footwear
    • B29D35/12Producing parts thereof, e.g. soles, heels, uppers, by a moulding technique
    • B29D35/14Multilayered parts
    • B29D35/142Soles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/12Soles with several layers of different materials

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description


  



  Verfahren und   Vorrichtung    zur Herstellung von   Sehuhsohlen.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Kork  schrot    enthaltenden Schuhsohlen.



   Zweck der Erfindung besteht darin, in einem Arbeitsgang mit einfachen   Hilfsmit-    teln und durch ungelernte Arbeiter durchführbar eine Schuhsohle zu schaffen, die eine aus Leder bestehende Lauffläche und eine Standfläche aufweist, die der   FuBform    angepasst ist. Die Verbindung der Leder Laufsohle mit dem aus Korkschrot bestehenden Oberteil der Schuhsohle ist eine untrennbare.



     Erfindungsgema.    ¯ wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass man in eine Form zur Bildung der Lauffläche eine Lage kleiner   Lederstücke    und darüber das mit einem erhärtbaren Bindemittel gemischte Korkschrot bringt, worauf die in der Form befindliche Masse unter Druck gesetzt und bis nach Erharten in der Form gehalten wird.



   Das Verfahren kann zum Beispiel mit einer Vorrichtung durchgeführt werden, von der in der Zeichnung ein   Ausfiihrungsbei-    spiel ist.



   Fig.   1    zeigt einen Vertikalschnitt.



   Fig. 2 ist eine Ansicht von oben.



   Fig. 3'ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.



   Die gezeichnete Vorrichtung, die aus Holz oder   ex      basftehen      kaam,-weisteineForm    mit zwei durch Schraubenbolzen   1,    2 zusammengehaltenen Matrizenteilen 3, 4 auf, in denen die zur Aufnahme der zu formenden Masse bestimmte Vertiefung 5 ausgearbeitet ist. Die Matrize 5, 6 dient zum Formen der Lauffläche der Schuhsohle. In die Vertiefung   5      Iralegt    ein   Prägestülok 7, das an einer       Prossplatbte8a.mswfeoheelbarbefestigtistund    zur Bildung der der Fussform angepassten Standflache der Sohle dient.

   Die Platte 8 kann mittels der Schraubenbolzen 9, 10 auf das   Prägestück      7    und damit auf die in die Vertiefung 5 eingebrachte Masse gepresst werden. Die Schraubenbolzen   1,    2, 9 und 10 ermöglichen ein rasches   Offnen    der Form. Mit  Hilfe dieser Vorrichtung können Sohlen hergestellt werden, wobei man zum Beispiel zu verwendende Lederabfälle zerkleinert oder zerfasert. Dieses Material wird mit einem wasserunlöslichen Bindemittel vermischt, zum Beispiel f r eine Schuhsohle eine Menge von 40 bis 50   g. Diese Mischung wird    in einer Schicht A in die Vertiefung 5    eingesta.mpft.AIsda.nnwirdKo-rkschrot.    mit Bindemitteln gemischt in die Vertiefung 5 eingebracht.

   Diese Schicht B wird ebenfalls leicht   eingestampft,    so dass feine Korkkörner sieh zwischen die Lederfasern einlagern. Das Ganze wird, nachdem das Prägestück 7 aufgesetzt ist, unter   Druek    gesetzt, indem die Platte 8 mittels den Schraubenbolzen 9, 10 auf die F llung gepresst wird. Die Form bleibt zirka 8 Stunden geschlossen. Wenn mit zirka 50 Grad Hitze gearbeitet wird, kann die Form in kürzerer Zeit geöffnet werden. Beim Einfüllen der Masse in die Form kann in sie auch eine Armierung von Holz oder andern Materialien eingelegt werden zur   Verstär-    kung der Sohle.



   Auf diese Weise hergestellte   Schuhsohler    kommen bedeutend billiger als   gewohnliche    Sohlen zu stehen und sind im Tragen haltbarer als die aus Korkplatten hergestellten Sohlen. Ausserdem können als Lauffläche Lederabfälle jeder Art Verwendung finden, welche sonst   als wertloses Material    weggeworfen werden müssten. Bis heute musste man teure Leder-und auch Kunstledersohlen als Lauffläche verwenden, welch letztere nach kurzem Tragen   abfielen    oder durchgetreten waren.



   PATENTANSPRCCHE:    I.    Verfahren zur Herstellung von Korkschrot enthaltenden Schuhsohlen, dadurch g dass man zur Bildung der Lauffläche in eine Form eine Lage kleiner   Lederstüeke    und darüber das mit einem erhärtbaren Bindemittel gemischte   Korkschrot    bringt, worauf die in der Form befindliche Masse unter Druck gesetzt und bis nach Erhärten in der Form gehalten wird.

Claims (1)

  1. II. Vorrichtung zum Durehführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch eine Form, deren Matrize zur Bildung der Lauffläche der Sohle und deren PrÏgest ck zur Bildung der der Fussform angepassten Standfläche der Sohle dient.
    UNTERANSPRUCH : Vorrichtung nach Patentanspruch II, wie in der Zeichntzng dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
CH230487D 1942-11-18 1942-11-18 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhsohlen. CH230487A (de)

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