CH230487A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhsohlen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Schuhsohlen.Info
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Sehuhsohlen.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Kork schrot enthaltenden Schuhsohlen.
Zweck der Erfindung besteht darin, in einem Arbeitsgang mit einfachen Hilfsmit- teln und durch ungelernte Arbeiter durchführbar eine Schuhsohle zu schaffen, die eine aus Leder bestehende Lauffläche und eine Standfläche aufweist, die der FuBform angepasst ist. Die Verbindung der Leder Laufsohle mit dem aus Korkschrot bestehenden Oberteil der Schuhsohle ist eine untrennbare.
Erfindungsgema. ¯ wird dieser Zweck dadurch erreicht, dass man in eine Form zur Bildung der Lauffläche eine Lage kleiner Lederstücke und darüber das mit einem erhärtbaren Bindemittel gemischte Korkschrot bringt, worauf die in der Form befindliche Masse unter Druck gesetzt und bis nach Erharten in der Form gehalten wird.
Das Verfahren kann zum Beispiel mit einer Vorrichtung durchgeführt werden, von der in der Zeichnung ein Ausfiihrungsbei- spiel ist.
Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt.
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben.
Fig. 3'ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2.
Die gezeichnete Vorrichtung, die aus Holz oder ex basftehen kaam,-weisteineForm mit zwei durch Schraubenbolzen 1, 2 zusammengehaltenen Matrizenteilen 3, 4 auf, in denen die zur Aufnahme der zu formenden Masse bestimmte Vertiefung 5 ausgearbeitet ist. Die Matrize 5, 6 dient zum Formen der Lauffläche der Schuhsohle. In die Vertiefung 5 Iralegt ein Prägestülok 7, das an einer Prossplatbte8a.mswfeoheelbarbefestigtistund zur Bildung der der Fussform angepassten Standflache der Sohle dient.
Die Platte 8 kann mittels der Schraubenbolzen 9, 10 auf das Prägestück 7 und damit auf die in die Vertiefung 5 eingebrachte Masse gepresst werden. Die Schraubenbolzen 1, 2, 9 und 10 ermöglichen ein rasches Offnen der Form. Mit Hilfe dieser Vorrichtung können Sohlen hergestellt werden, wobei man zum Beispiel zu verwendende Lederabfälle zerkleinert oder zerfasert. Dieses Material wird mit einem wasserunlöslichen Bindemittel vermischt, zum Beispiel f r eine Schuhsohle eine Menge von 40 bis 50 g. Diese Mischung wird in einer Schicht A in die Vertiefung 5 eingesta.mpft.AIsda.nnwirdKo-rkschrot. mit Bindemitteln gemischt in die Vertiefung 5 eingebracht.
Diese Schicht B wird ebenfalls leicht eingestampft, so dass feine Korkkörner sieh zwischen die Lederfasern einlagern. Das Ganze wird, nachdem das Prägestück 7 aufgesetzt ist, unter Druek gesetzt, indem die Platte 8 mittels den Schraubenbolzen 9, 10 auf die F llung gepresst wird. Die Form bleibt zirka 8 Stunden geschlossen. Wenn mit zirka 50 Grad Hitze gearbeitet wird, kann die Form in kürzerer Zeit geöffnet werden. Beim Einfüllen der Masse in die Form kann in sie auch eine Armierung von Holz oder andern Materialien eingelegt werden zur Verstär- kung der Sohle.
Auf diese Weise hergestellte Schuhsohler kommen bedeutend billiger als gewohnliche Sohlen zu stehen und sind im Tragen haltbarer als die aus Korkplatten hergestellten Sohlen. Ausserdem können als Lauffläche Lederabfälle jeder Art Verwendung finden, welche sonst als wertloses Material weggeworfen werden müssten. Bis heute musste man teure Leder-und auch Kunstledersohlen als Lauffläche verwenden, welch letztere nach kurzem Tragen abfielen oder durchgetreten waren.
PATENTANSPRCCHE: I. Verfahren zur Herstellung von Korkschrot enthaltenden Schuhsohlen, dadurch g dass man zur Bildung der Lauffläche in eine Form eine Lage kleiner Lederstüeke und darüber das mit einem erhärtbaren Bindemittel gemischte Korkschrot bringt, worauf die in der Form befindliche Masse unter Druck gesetzt und bis nach Erhärten in der Form gehalten wird.
Claims (1)
- II. Vorrichtung zum Durehführen des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekenn- zeichnet durch eine Form, deren Matrize zur Bildung der Lauffläche der Sohle und deren PrÏgest ck zur Bildung der der Fussform angepassten Standfläche der Sohle dient.UNTERANSPRUCH : Vorrichtung nach Patentanspruch II, wie in der Zeichntzng dargestellt und in bezug darauf beschrieben.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| CH230487T | 1942-11-18 |
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| CH230487A true CH230487A (de) | 1944-01-15 |
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| CH (1) | CH230487A (de) |
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1942
- 1942-11-18 CH CH230487D patent/CH230487A/de unknown
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