CH227751A - Verbundkonstruktion, welche wenigstens teilweise aus Holz und Beton besteht. - Google Patents
Verbundkonstruktion, welche wenigstens teilweise aus Holz und Beton besteht.Info
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Description
Verbundkonstruktion, welche wenigstens teilweise aus Holz und Beton besteht.- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbundkonstruktion, welche wenigstens teil weise aus Holz und Beton besteht und bei welcher zur Erzielung der Verbundwirkung zwischen Holz und Beton das Holz durch dringende, Zugspannungen aufnehmende längliche Elemente vorgesehen sind, die am einen Ende eine auf der Aussenseite des Holzes aufsitzende Verankerung haben, und am andern Ende in den Beton hineinragen und dort infolge der Haftspannungen fest sitzen. Zur Erhöhung .des Festsitzens kann das in den Beton hineinragende Ende der Elemente zu einem Haken abgebogen sein.
In der beiliegenden Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes dargestellt.
Fig. 1 ist ein Längsschnitt eines Teils einer holzarmierten Decke.
Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie II-II in Fig. 1.
F'ig. 3 ist ein Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform einer Decke, und Fig. 4 ist ein Horizontalschnitt ,durch eine Wandkonstruktion. Die in den F'ig. 1 und 2 gezeigte Decke ist als Plattenbalkendecke ausgebildet mit. den Betonbalken 1 und der Platte 2 als Druckgurt. Der Zuggurt ist aus einem HoRz- balken 3 von relativ niedriger Höhe und be trächtlicher Breite, also von brettartigem Querschnitt gebildet.
Zum Erzielung der Ver bundwirkung sind längliche Elemente, zum Beispiel Nägel 4, vorgesehen, welche das Holz durchdringen und an einem Ende auf der Aussenseite des Holzes eine Verankerung, zum Beispiel den Nagelkopf 5; besitzen und am andern Ende in den Beton hineinragen und dort infolge der Haftspannungen fest- sitzen. Es können an dem in den Beton hineinragenden Ende der Elemente, Haken 6 vorgesehen sein, wie für die ersten beiden Elemente 4' gezeigt ist, welche in den Auf lagerteil 7 der Decke ragen.
Die länglichen Elemente können, wie in Fig. 1 gezeigt, in Richtung der schrägen Zughauptspannungen angeordnet sein; sie können aber auch, wie in Fig. 3 bei 4a dargestellt, senkrecht an geordnet oder wie bei 4b gezeigt abgebogen sein. Ferner können noch in den Beton- Ballken 1 Bügel 8 als Armierungseisen vor gesehen sein, welche die Holzarmierung 3 tragen.
Mit 9 sind Hourdis bezeichnet, welche auf die Holzarmierung aufgelegt sind, wobei die Hourdis gleichzeitig als Teil der Schalung für den Beton dienen können.
Es können auch Nägel verwendet werden, welche eine derartige Länge besitzen, dass sie in die Druckzone des Balkenweichen und dadurch zugleich als Schubarmierung des Betonbalkens 1 dienen können. Um Eisen zu sparen, wird man dabei vorteilhafterweise Nägel verwenden, die im Verhältnis zur Länge dünner sind als die im Handel üblichen. Die Holzarmierung kann in das Auflager ganz oder teilweise (Fig. 1) hineinragen oder vor demselben aufhören (Fig. 3).
Die Decke kann auch als Massiv decke ausgebildet sein oder als Balkendecke ohne Hourdis, wie in Fig. 3 gezeigt. Die Decke könnte auch ausser holzarmierten Längsrippen, holzarmierte Querrippen auf weisen.
Die beschriebene Decke hat folgende Vorteile: Da das Holz nur auf einer Seite mit den Beton in Berührung kommt, besteht keine Erstickungsgefahr für dasselbe; es trocknet auch leichter aus und kann gegebenenfalls auch künstlich getrocknet werden. Die Ge fahr von Rissen im Holz ist geringer. Da die Holzarmierung bettförmigen Querschnitt be sitzt, bewirkt sie keine starke Überhöhung der Decke.
In Fig. 4 ist 10 eine Betonsäule, welche auf zwei einander gegenüberliegenden Seiten durch Holzbretter 11 armiert ist, welche grössere Breite besitzen wie die Seiten des Betonteils und welche durch Nägel 4, welche mit ihrem Kopf auf der Aussenseite des Brettes aufsitzen, mit dem Beton verbunden sind. Mit 13 sind Wandplatten bezeichnet. Da die Säule auf Knickung beansprucht ist., sind die Nägel im wesentlichen auf Zug be ansprucht.
Die Säule könnte auch auf allen vier Seiten Holzarmierungen aufweisen und die Armierungen könnten auch die gleiche Breite oder kleinere Breite wie die Säulenseiten aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verbundkonstruktion, welche wenigstens teilweise aus Holz und Beton besteht, da durch gekennzeichnet, dass zur Erzielung der Verbundwirkung zwischen Holz und Beton das Holz durchdringende, Zugspannungen aufnehmende längliche Elemente vorgesehen sind, die am einen Ende eine auf der Aussen seite des Holzes .aufsitzende Verankerung haben und am andern Ende in den Beton hineinragen und dort infolge der Haftspan nungen festsitzen. UNTERANSPRüCHE 1.Verbundkonstruktion nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Elemente als Nägel ausgebildet sind, die von aussen in das Holz hineingeschlagen sind und mit dem Kopf als Verankerung auf der Aussenseite des Holzes fest aufsitzen. 2. Verbundkonstruktion nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Enden der Nägel hakenförmig abgebogen sind. 3. Verbundkonstruktion nach Patentan spruch, in Gestalt einer holzarmierten Betondecke, dadurch gekennzeichnet, dass die Holzarmierung aus Brettern besteht. 4. Verbundkonstruktion nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die Elemente in Richtung der schrägen Zughauptspannungen angeord net sind. 5.Verbundkonstruktion nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 bis 3, da durch gekennzeichnet, dass die Nägel zu gleich als Schubarmierung des Steges eines durch die Holzarmierung verstärkten Beton balkens dienen, indem sie so lange sind, dass sie in .die Druckzone des Balkens reichen. 6. Verbundkonstruktion nach Patentan spruch und in Gestalt einer holzarmierten Betondecke, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Holzarmierung Hohlkörper gelagert sind, die als Teil der Schalung für den Beton dienen.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH227751D CH227751A (de) | 1942-03-25 | 1942-03-25 | Verbundkonstruktion, welche wenigstens teilweise aus Holz und Beton besteht. |
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1942
- 1942-03-25 CH CH227751D patent/CH227751A/de unknown
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