CH214901A - Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure. - Google Patents

Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure.

Info

Publication number
CH214901A
CH214901A CH214901DA CH214901A CH 214901 A CH214901 A CH 214901A CH 214901D A CH214901D A CH 214901DA CH 214901 A CH214901 A CH 214901A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
acid
halogen
preparation
acids
chloro
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
A-G J R Geigy
Original Assignee
Geigy Ag J R
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Geigy Ag J R filed Critical Geigy Ag J R
Publication of CH214901A publication Critical patent/CH214901A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C43/00Ethers; Compounds having groups, groups or groups
    • C07C43/02Ethers
    • C07C43/257Ethers having an ether-oxygen atom bound to carbon atoms both belonging to six-membered aromatic rings
    • C07C43/29Ethers having an ether-oxygen atom bound to carbon atoms both belonging to six-membered aromatic rings containing halogen

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen     Acylaminosulfonsäure.       Es wurde gefunden, dass man wertvolle  halogensubstituierte     Acylaminosulfonsäuren     der aromatischen Reihe erhält, wenn man am       Stickstoffatom    ersetzbaren Wasserstoff ent  haltende     Aminosulfonsäuren    der     Benzolreihe     mit Säuren der     Diphenyläther-        bezw.        Di-          phenylsulfidreihe        bezw.    ihren     reaktionsfähi-          gen    Derivaten umsetzt, wobei die Reaktions  komponenten derart gewählt werden,

   dass im  Endprodukt mindestens ein Halogenatom vor  handen ist.  



  Als Säuren der     Diphenyläther-        bezw.        Di-          phenylsulfidreihe    eignen sich die freien     Car-          bonsäuren,    insbesondere aber ihre reaktions  fähigen Derivate, wie die Chloride oder Ester;  die entsprechenden     Sulfonsäurechloride    kom  men in gleicher Weise in Betracht.

   Als be  sonders wertvoll erweisen sich     kernhaloge-          nierte    und     bezw.    oder     alkylierte        Diphenyl-          äther-        bezw.        Diphenylsulfidcarbon-    oder     -sul-          fonsäuren.    Sie lassen sich leicht nach bekann  ten Verfahren darstellen.

   Zum Beispiel lassen  sich, ausgehend von     halogenierten    oder     alky-          lierten        Aminodiphenyläthern    oder Diphenyl-         sulfiden,    die     Carbonsäuren    leicht über die Ni  trile     gewinnen.    Die entsprechenden     Sulfon-          säuren    werden zum Beispiel durch Oxydation  der     Sulfinsäuren    gewonnen, die sich     wie-          derum    aus     diazotierten        Aminodiphenyläthern     mittels Schwefeldioxyd darstellen lassen.

    Selbstverständlich können auch die aus     Di-          phenyläthern        in.    üblicher Weise mit     sulfo-          nierenden    Mitteln direkt erhältlichen     Sulfo-          nierungsprodukte,        Sulfonsäuren,    wie deren  Chloride, verwendet werden.  



  Als     Aminosulfonsäuren    eignen sich bei  spielsweise     o-Anilsäure,        3,4-Dichloranilin-          sulfonsäure,    4 - Chloranilin - 2 -     sulfonsäure,          Benzidindisulfonsäure,        m-Phenylendiaminsul-          fonsäure    usw. Die auf die vorstehend ange  gebene Weise hergestellten Verbindungen  eignen sich für die verschiedensten Verwen  dungszwecke, insbesondere aber zur Verwen  dung als Mottenschutzmittel.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes ist  ein Verfahren zur Darstellung einer     halogen-          haltigen        Acylaminosulfonsäure,    dadurch ge  kennzeichnet, dass 3,4-Dichloranilin-6-sulfon-  
EMI0001.0063     
  
EMI0001.0064     
  
EMI0001.0065     
      säure mit     4-Chlor-1,1'-diphenylätlrer-4'-car-          bonsäurechlorid    umgesetzt wird.  



  Die neue Verbindung ist als     Natriumsalz     ein fast farbloses, in heissem     Wasser    gut lös  liches Pulver, das animalische Fasern motten  echt zu machen vermag.         Beispiel:     24 Teile     3,4-Dichloranilin-6-sulfonsäure     werden in 100     Volumteilen        Pyridin    sus  pendiert, bei 20   mit 30 Teilen     4-Chlor-          1,1'    -     diphenyläther    - 4' -     Carbonsäureehlorid,

         <B>185'</B> (.dargestellt in     üblicher     Weise aus     4-Chlor-1.1'-diphenyläther-4'-car-          bonsäure    und     Phosphorpentaelrlorid)    versetzt  und während 10 Stunden bei gewöhnlicher  Temperatur     gerührt.    Dann wird mit Dampf  destilliert, mit     Bicarbonatlösung    versetzt, in  viel heissem Wasser aufgenommen und fil  triert.     Aus    denn heissen Filtrat wird mit Sole  das Kondensationsprodukt kristallin abge  schieden. Es wird abgesaugt, mit kaltem  Wasser     gewaschen    und im Vakuum getrock  net.

   Es besitzt folgende Konstitution:  
EMI0002.0021     
    Die neue     Verbindrulg    ist als     Natriumsalz     ein fast farbloses, in heissem Wasser gut lös  liches Pulver, das animalische Fasern motten  echt zu machen vermag.  



  Die     4-Chlor-1,1'-diphenyläther@-4'-carbon-          säure,    F.<B>168',</B> wird durch Verseifen des  4 - Chlor - 4' - Cyan - 1,1' -     dipherrylätlrers,     Kp.     o,i;        ni,',    160  , F. 81 bis 83  , mittels  kochender 20     ö        iger    wässriger     Natronlauge     gewonnen. Die     Cyanverbindung    lässt sieh  nach bekannten Verfahren aus     diazotiertem     4 -Chlor - 4' -     amino    -1,1' -     diphenylätlrer        ge-          innen.  

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRZTCH Zerfahren zur Darstellung .einer halogen- haltigen Acylaminosulforrsäure, dadurch ge kennzeichnet, dass 3,4-Dichloranilin-6-sulforr- säure mit 4-Clrlor-1,1'-diphenylätlrer-4'-car- bons#iiureclrlorid umgesetzt wird. Die neue Verbindung ist als Natrium salz ein fast farbloses, in heissem Wasser gut lösliches Pulver, das animalische Fasern mottenecht zu machen vermag.
CH214901D 1939-12-14 1939-12-14 Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure. CH214901A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH214901T 1939-12-14

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH214901A true CH214901A (de) 1941-05-31

Family

ID=4448897

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH214901D CH214901A (de) 1939-12-14 1939-12-14 Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH214901A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH214901A (de) Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure.
DE397405C (de) Verfahren zur Herstellung von kuenstlichen Gerbstoffen
DE545852C (de) Verfahren zur Herstellung fester Diazopraeparate
DE831884C (de) Roentgenkontrastmittel
DE609617C (de) Verfahren zur Herstellung von Cyanaryl-m- und -p-thioglykolsaeuren
DE877764C (de) Verfahren zur Herstellung sulfongruppenhaltiger Triphenylmethanabkoemmlinge
DE620635C (de) Verfahren zur Herstellung der 3,5,8,10-Pyrentetrasulfonsaeure und ihrer Salze
DE530826C (de) Verfahren zur Darstellung von Oxysulfaminsaeuren
DE1127891B (de) Verfahren zur Herstellung reiner Mono- und Dinatriumsalze der 5-Sulfoisophthalsaeureund Sulfoterephthalsaeure
DE352983C (de) Verfahren zur Darstellung des Monooxyaethylbrenzcatechinaethers
DE675723C (de) Darstellung von Schwefelsaeureabkoemmlingen substituierter aliphatischer Carbonsaeure- oder Sulfonsaeureamide
AT130939B (de) Verfahren zur Darstellung nichtfärbender Thioderivate der Phenole.
AT113332B (de) Präparate von hohem Netz-, Emulgier-, Lösevermögen usw.
DE723790C (de) Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen Abkoemmlingen der 4-Aminobenzolsulfonamide
DE511211C (de) Verfahren zur Darstellung von o-Cyanaryirhodanverbindungen
DE752241C (de) Verfahren zur Herstellung von Gerbstoffen
AT73548B (de) Verfahren zur Darstellung von Nitrosaminen primärer, aromatischer Amine bezw. deren Alkalisalzen.
DE567524C (de) Verfahren zur Darstellung von Azofarbstoffen
CH275071A (de) Verfahren zur Herstellung eines Azofarbstoffderivates.
CH296240A (de) Verfahren zur Herstellung von N-Acrylsulfanilsäure.
CH221810A (de) Verfahren zur Darstellung einer halogenhaltigen Acylaminosulfonsäure.
CH290506A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.
CH345645A (de) Verfahren zur Herstellung von Thiophosphorsäureestern
CH178944A (de) Verfahren zur Darstellung von 2-Oxydiphenyläther-5-carbonsäure.
CH290502A (de) Verfahren zur Herstellung eines Monoazofarbstoffes.