CH213928A - Einrichtung an Kreiskornvisieren. - Google Patents

Einrichtung an Kreiskornvisieren.

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CH213928A
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CH
Switzerland
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circular
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flight
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Inventor
A-G Contraves
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Contraves Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G3/00Aiming or laying means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Einrichtung an     greiskornvisier    en.    Das heute für     kleinkalibrige    automatische  Waffen     für    Flugabwehr übliche Visier ist das  bekannte     Kreiskornvisier.    Es besteht im we  sentlichen aus einer Kimme, die unter Um  ständen zur Berücksichtigung des     Schusswin-          kels    beweglich ausgeführt werden kann und  einem eigentlichen Kreiskorn mit einem oder       in        e        'hre        ren        konzentrischen        Ringen,

          wovon        jeder     Ring für eine bestimmte Flugzeuggeschwin  digkeit vorgesehen ist. Das     Kreiskornvisier     muss     bekanntlich        für.    den meistens auftreten  den horizontalen Flug ebenfalls horizontal       liegen,    weshalb auch schon Einrichtungen  vorgeschlagen wurden, die bei jeder     Geschütz-          elevation    selbsttätig die horizontale Stellung  des     Kreiskornes    erhalten.  



  Das bekannte     Kreiskornvisier    stellt je  doch an den Schützen sehr hohe Anforde  rungen, die dieser nur nach langer Übung  und auch dann meistens noch     unvollkommen     zu erfüllen vermag.  



  Der Richter des Geschützes muss     nämlich     selbst die     Flugrichtung    des beweglichen Ziels       bestimmen    und sich im     Kreiskorn    den zu    dieser Richtung parallelen Radius denken,  und auf einem der der Geschwindigkeit des  Luftzieles entsprechenden Kreise den Schnitt  punkt dieses gedachten Radius mit dem be  treffenden Kreis     bestimmen    und als Visier  punkt benutzen.  



  Vergegenwärtigt     man    sich     nun,    dass der  Schütze     hinter    der Waffe sitzt, sich zudem  meist mit derselben dreht,     die        Kimme    vor  dem Auge hat,     und    die Waffe nach     Elevation     und Seite richten muss, was meistens nur  mit einem Auge geschieht und damit das       räumliche    Sehvermögen sowieso     unmöglich     macht, so ist es leicht einzusehen,

   dass dieser  Schütze bestenfalls nur eine sehr ungenaue  Vorstellung der     tatsächlichen    Flugrichtung  haben kann und     damit    mit Sicherheit keinen  Radius auf dem     Kreiskorn    festlegen kann,  der der tatsächlichen     Flugrichtung    mit ge  nügender Genauigkeit entspricht.  



  Dazu     kommt    noch, dass beispielsweise  bei einem     Vorbeiflug    infolge des     Drehens     der Waffe dauernd vom Schützen ein neuer  Radius     und    damit neuer     Visierpunkt    be-           stimmt    werden muss. Jedesmal ist aber für  diese Bestimmung wieder eine gewisse Zeit  periode notwendig, so dass von der an sich  schon kurzen Zeit, während der sich das  Flugzeug im Wirkungsraum der Waffe be  findet, ein erheblicher Teil der für die Be  kämpfung des Flugzeuges zur Verfügung  stehenden Zeit verloren geht.  



  Es ist nun wohl üblich eine sogenannte  Sperre, das     heisst    mehrere Schüsse mit glei  chen Richtelementen zu schiessen. Diese Mass  nahme korrigiert aber nur Fehler in bezug  auf die Wahl der Grösse der Flugzeugge  schwindigkeit, nicht aber in bezug auf Flug  richtung.  



  Die Erfahrungen, die beim Militär bei  Schiessübungen gemacht wurden, haben dann  auch gezeigt, dass mit dem     Kreiskornvisier     eine wirksame Bekämpfung der Flugzeuge  sehr schwierig ist.  



  Die vorliegende Erfindung stellt sich nun  die Aufgabe, das     Kreiskornvisier    durch eine  Einrichtung zu ergänzen, die dem Schützen  die dauernde schwierige Bestimmung der Flug  richtung und damit des     Visierpunktes    abnimmt.  



  Erfindungsgemäss ist auf dem Kreiskorn  ein entsprechend der Flugrichtung einzustel  lender Arm so angeordnet, dass dieser durch  die Mitte des Kreiskornes geht und um eine  Achse senkrecht     zur        Kreiskornebene,    die durch  die     Kreiskornmitte    geht, drehbar ist. Es kann  eine lösbare Kupplung vorgesehen sein, durch  welche der Arm durch das     Seitenrichtgetriebe     derart gesteuert wird, dass er bei Drehung  der     Waffe    sich selbst und damit der Flug  richtung parallel bleibt.  



  Auf diesen Arm kann nun noch     eine    ent  sprechend der Flugzeuggeschwindigkeit ver  schiebbare Marke angeordnet sein, wodurch  für jede Fluggeschwindigkeit der     Visierpunkt     von     vornherein    gegeben ist.  



       Selbstverständlich    ist es auch möglich,  den     Flugrichtungszeiger    in irgendeiner Form  in optischen Visieren anzuordnen und diese  damit zu verbessern. So kann     beispielsweise     durch Kimme und Marke am     Flugrichtungs-          arm        ein    Fernrohr gelegt werden, dessen     Faden-          kreuzachnittpunkt    dann die     Visierrichtung    an-    gibt, oder es kann in ein optisches Kreis  kornvisier ein     Flugrichtungsarm    mit den im  Patentanspruch erwähnten Merkmalen in das  Blickfeld projiziert werden.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist     in    den       Fig.    1 und 2 eine beispielsweise Ausführungs  form des Gegenstandes der Erfindung dar  gestellt.  



       116t    1 ist eine auf einer Lafette 2 dreh  bar montierte Waffe bezeichnet. 3 bezeich  net schematisch das     Seitenrichtgetriebe,    das  durch das     Handrad    4 betätigt wird. 5 ist die       Kimme,    die in bekannter Weise durch einen  Kurvenkörper zur Berücksichtigung des     Schuss-          winkels    verstellbar     ausgebildet    sein kann.

   Das  eigentliche     Kreiskornvisier    6, das     in    bekann  ter Weise aus mehreren     Kreisen    bestehen  kann und durch eine bekannte Einrichtung 7       beim        Horizontalfug    stets     horizontal    gehalten  wird, weist einen Arm 8 auf, der über die  biegsame Welle 9 vom     Seitenrichtgetriebe    3  aus     beim    Drehen der Waffe so gesteuert  wird, dass er sich selbst parallel bleibt. Arm 8  trägt eine Skala und verschiebbare Marke 10.  



  In     Fig.    2 ist beispielsweise als Verbin  dung zwischen Arm 8     und        Seitenrichtge-          triebe    3 an Stelle der     biegsamen    Welle 9  ein Getriebe 13     vorgesehen.     



  Mit der beschriebenen     Einrichtung        wird     nun wie folgt gearbeitet.  



  Beim Anflug eines Flugzeuges 11, etwa  nach der Flugzeugbahn 12, stellt ein für die  Bedienung der     Waffe    sowieso     notwendiger     Hilfsmann, der     zweckmässig    neben der Waffe  steht und so     einen    guten     räumlichen        Über-          blick    hat, den Arm 8 parallel der Flugrich  tung 12. Dieser Hilfsmann kann     durch    seine  Stellung mühelos und genau die parallele  Richtung feststellen.

   Besteht in der Nähe  ein     Flugrichtungsmesser,    so kann etwa auf  dem     äussersten    Kreis des     Visiers    eine Skala  angebracht. werden und     die        Einstellung    des       Armes    ist dann noch einfacher.  



  Wird die     Waffe    nach beendigter Sperre  nachgerichtet, so stellt der Hilfsmann den       Flugrichtungsarm        erneut    parallel der Flug  richtung ein. Wenn der Arm über das Rück  getriebe mit dem     Seitenrichtgetriebe    verbun-      den ist, so erfolgt, wenn der Arm     einmal     eingestellt ist und das Ziel seine Flugrich  tung beibehält, seine weitere Steuerung durch  das     Seitenrichtgetriebe.    Ist die Marke 10  einmal auf die richtige Flugzeuggeschwindig  keit eingestellt, so hat der Schütze während  eines ganzen     Vorbeifluges    stets den richtigen       Visierpunkt,    was nichts anderes bedeutet, als  dass der Zeitraum,

       innerhalb    welchem das Flug  zeug     im        Wirkungsraum    der     Waffe    steht, voll  für die     Bekämpfung    ausgenützt werden     kann.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Kreiskornvisieren, dadurch gekennzeichnet, dass ein entsprechend der c Flugrichtung einzustellender Arm so ange ordnet ist, dass dieser durch die Mitte des Kreiskornes geht und um eine Achse senk recht zur Kreiskornebene, die durch die Kreis kornmitte geht, drehbar ist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Arm vermittelst einer lösbaren Kupplung durch das Seiten- richtgetriebe derart gesteuert wird, dass er beim Drehen der Waffe sich selber parallel bleibt. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass auf dem Arm eine entsprechend der Flugzeuggeschwindigkeit ver stellbare Marke angeordnet ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Kreiskorn eine Skalenteilung aufweist. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Flugrichtungs- arm in einem Fernrohr in das Blickfeld proji ziert wird. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Kimme und Marke des Flug richtungsarmes ein Fernrohr gelegt ist.
CH213928D 1940-07-16 1940-07-16 Einrichtung an Kreiskornvisieren. CH213928A (de)

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