CH190848A - Automat zum Verkauf von Zündholzschachteln. - Google Patents

Automat zum Verkauf von Zündholzschachteln.

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CH190848A
CH190848A CH190848DA CH190848A CH 190848 A CH190848 A CH 190848A CH 190848D A CH190848D A CH 190848DA CH 190848 A CH190848 A CH 190848A
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CH
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Roesti Alfred
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Roesti Alfred
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description


  Automat zum erkauf von     Zündholzschachteln.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Automat zum Verkauf von Zündholz  schachteln, welcher dadurch charakterisiert  ist, dass die von Hand zu betätigende       Zündholzschachtelausstossvorrichtung    norma  lerweise von einem     verriegelten;    unter Feder  druck stehenden Hebel blockiert wird, aber  nach Einlage eines     Münzenstückes    in eine       Münzeinlageöffnung    und nach Bewegung  einer Schiebevorrichtung, welche mit der ein  gelegten Münze die Verriegelung des     Blok-          kierhebels    aufhebt, betätigt werden kann.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt eine     Vorderansicht    des  Beispiels des Erfindungsgegenstandes. Der  Schutzkasten ist nach Linie     E-F    der Figur  2 geschnitten, so dass der Mechanismus des  Blockierhebels, der Schiebevorrichtung und  der     Verriegelungsvorrichtung    sichtbar ist.  



  In     Fig.    ? ist eine     Seitenansicht    der     Fig.    1  mit teilweisem Schnitt gemäss Linie     G-H     der     Fig.    1 dargestellt. Die Schiebevorrich-         tung    ist nach Linie     C-D    der     Fig.    1 ge  schnitten.  



  In     Fig.    3 ist eine Ansicht des Beispiels  des Erfindungsgegenstandes von unten dar  gestellt. Der Schutzkasten ist abgenommen,  so dass der Mechanismus sichtbar ist.  



       Fig.    4 zeigt eine andere Seitenansicht  (gegenüberliegende Seite der     Fig.    2). Der  Schutzkasten ist gemäss Linie     A-B    der       Fig.    1 geschnitten.  



  1 ist der     Zündholzschachtelbehälter.    Seine  Wände sind aus durchsichtigem Material her  gestellt. Die Zündholzschachteln 2 sind mit  gestrichelten Linien angedeutet. 3 ist ein       Verschlussdeckel,    welcher mit einem Bolzen  stift 4 und     Vorlegeschlösschen    5 auf dem       Zündholzschachtelbehälter    aufgesetzt ist.

   Die  im     Zündholzschachtelbehälter        aufgeschicUte-          ten    Zündholzschachteln ruhen auf dem Boden       G.    Die     Zündholzschachtelausstossvorrichtung     besteht unter anderem aus einem Rahmen 7,  welcher die unterste Zündholzschachtel voll  ständig umgibt und welcher vermittelst des  Verbindungsstückes 8 mit dem Ziehstück 9      und dem Ziehring 10 verbunden ist. Das  Ziehstück 9 besitzt eine Zugfeder 11, welche  die beweglichen Teile der     Zündholzschachtel-          ausstossvorrichtung    nach jeder Betätigung in  die Ruhelage zurückzieht.

   Der Schutzdeckel  12 umgibt die     Zündholzschachtelausstossvor-          richtung.    Eine Bewegung des Ziehstückes 9  ist normalerweise durch einen Blockierhebel  13 verhindert. Der Blockierhebel 13 ist ver  mittelst eines Stiftes 14 drehbar gelagert und  greift normalerweise mit dem einen Ende in  eine Aussparung 15 des Ziehstückes 9. Das  andere Ende 16 ruht auf einem in Gleitschie  nen verschiebbaren Riegel 17. Eine Druck  feder 18 drückt in dieser Lage gegen den  einen Arm des vom Riegel 17 verriegelten,  bei 14 drehbar gelagerten Blockierhebels 13.  Der verschiebbare Riegel 17 besitzt eine  schiefe Gleitfläche 19, auf welcher das Ende  16 des Blockierhebels 13 heruntergleitet,  wenn der Riegel 17 in Richtung des Pfeils       (Fig.    2 und 8) bewegt wird.

   Der Riegel 17  besitzt. ausserdem einen Haken 20, welcher  durch ein im Deckel 21 angebrachtes Loch  22     hindurchragt.    Über dem Loch 22, welches  etwas grösser als die einzulegende Münze aus  geführt ist, ist ein gedeckter Schieber 23 mit  Führungsschienen 24 und Handgriff 28 an  gebracht. Eine Zugfeder 25 zieht den Schie  ber 23 nach Betätigung immer wieder in die  Ruhelage zurück. Im Schieber ist eine Münz  einlageöffnung 26 vorgesehen, in welche eine  Münze 27 entsprechend dem Verkaufspreis,  zum Beispiel ein     5-Rappenstück,    so eingelegt  werden kann, dass sie mit dem in     Fig.    2  rechts liegenden Rand gegen das Hakenende  20 stösst.  



  Am Ziehstück 9 ist ein Seitenstück 29  angebracht.. Das Seitenstück 29 besitzt eine  Nase 30 und ist bei 32 höher als bei 31       (Fig.    4). Auf der Fläche 32 des am Zieh  stück 9 befestigten Seitenstückes 29 ruht das  eine Ende 34 des Rückstellhebels 33, welcher  bei 35 drehbar gelagert ist. Das andere Ende  36 des Rückstellhebels 33 wird von einer an  einem Haltebügel 38 befestigten Zugfeder 37  in der in     Fig.    3 ausgezogenen Lage gehalten.  Auf dem Riegel 17 befindet sich ein An-         schlagstift    40. Der Rückstellhebel 33 ist  nicht nur in der Horizontalebene drehbar ge  lagert, sondern kann sich auch ein wenig in  vertikaler Richtung bewegen.

   Eine Zugfeder  41 zieht das Ende 34 des Rückstellhebels 33  gegen die Gleitfläche 32 des am     Ziehstück,    9  befestigten Seitenstückes 29. Das Ende 34  des Rückstellhebels 33 überragt das Seiten  stück 29 und befindet sich über einer schie  fen Gleitfläche 42     (Fig.    3 und 4). Ein An  schlagstift 43 begrenzt den Drehungsweg des  Rückstellhebels 33. Ein Kasten 44 schützt  den Mechanismus des     Automates.     



  Der Mechanismus funktioniert wie folgt:  Nachdem der     Zündholzschachtelbehälter     1. mit Zündholzschachteln gefüllt und der       Verschlussdeckel    mit     Verschlussstift    und Vor  legeschlösschen verschlossen worden ist, wird  der Apparat in einer Gaststube einer Wirt  schaft oder eines Hotels aufgestellt. Wenn  nun ein Gast eine Zündholzschachtel kaufen       will,    legt er ein 5     Rappenstück    27 in die       Münzeinlageöffnung    26 des Schiebers 23.

    Mit der Hand bewegt er dann den Schieber  23 am Handgriff 28 derart, dass die einge  legte Münze den am Riegel 17 befestigten  Haken 20 in die punktierte Lage schiebt       (Fig.    2) und dann durch das Loch 22 in den  Kasten 44 hinunterfällt. Mit dem Haken 20  wird auch der Riegel 17 in die punktierte  Lage geschoben. Der Arm 16 des Blockier  hebels 13 gleitet infolgedessen unter dem  Druck der Feder 18 auf der schiefen Ebene  19 des Riegels 17 hinunter und kommt in die  Lage 16'     (Fig.    2). Der Blockierhebel bewegt  sich somit von der ausgezogenen Stellung der       Fig.    1 in die punktierte Stellung und gibt  somit das Ziehstück 9 frei.

   Nun zieht der  Gast am Ziehring 10 das Ziehstück 9 mit  Stab 8 und     Zündholzschaehtelausstossrahmen     7 in die punktierte Stellung 10', 9', 8' und 7'.  Die im     Zündholzschachtelausstossrahmen    7  befindliche Zündholzschachtel wird dabei  vom Rahmen 7 unter den über ihr liegenden  Schachteln weg ausgestossen und fällt in der  Lage 7' des Rahmens auf die Platte 21 her  unter. Sie wird dann vom Gast weggenom  men, welcher den Ring 10 wieder los lässt.      Während des     Herausziehens    des Ziehstückes  9 am     Ziehring    10 gleitet das Ende 34 des  Hebels 33 auf der Fläche 32 bis zum Absatz  30 und infolge des Zuges der Zugfeder 41  über diesen Absatz 30 hinunter auf die Gleit  fläche 31.

   Eine Verdrehung des Rückstell  hebels 33 in der Horizontalebene findet dabei  noch nicht statt. Das Ende 34 des Rückstell  hebels 33 liegt nun gleichzeitig auf der Gleit  fläche 31 und dem .untersten Punkt der  schiefen Gleitfläche 42 auf. Beim Loslassen  des Ziehringes 10 zieht die Feder 11 das  Ziehstück 9 wieder zurück. Das Ende 34 des  Hebels stemmt sieh gegen den Absatz 30       (Fig.    4) und wird von diesem mitgenommen,  wobei die Feder 37 gespannt wird. Es gleitet  dabei auf der schiefen Gleitfläche 42 empor.  Sobald der Hebel die in     Fig.    3 punktierte  Lage erreicht hat, ist er auf der schiefen  Gleitfläche so hoch hinaufgeglitten (punk  tierte Stellung 34' in     Fig.    4), dass das Ende  34 sich wieder auf gleicher Höhe mit der  Gleitfläche 32 befindet.

   Das Ende 34 springt  infolgedessen unter dem Einfluss der ge  spannten Feder 37 vom Absatz 30 ab und  kommt weder in die ursprüngliche Lage 34  (ausgezogen) zurück. Bei der Bewegung des  Rückstellhebels 33 von der in     Fig.    3 ausge  zogenen Stellung 33 in die punktierte Stel  lung 33' schiebt das Ende 36 des Rückstell  liebels 33 den Riegel 17 von der punktierten  Stellung wieder in die ursprüngliche, aus  gezogene Stellung, indem es gegen den Stift  40 drückt. Das Ende 16 des Blockier  hebels 13 wird dabei von der schiefen Ebene  19 des     Riegels    17 wieder entgegen der Druck  feder 18 gehoben.

   Das andere Ende des  Blockierhebels 13 bewegt sieh wieder in die  Aussparung 15 des Ziehstückes 9 und     blok-          kiert    somit die     Zündholzsehachtelausstossvor-          richtung    wieder. Die einzelnen Teile des       Mechanismus    haben also die ursprüngliche  Stellung wieder eingenommen und der Auto  mat ist wieder verkaufsbereit.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Automat zum Verkauf von Zündholz schachteln, dadurch gekennzeichnet, dass die von Hand zu betätigende Zündholzschachtel- ausstossvorrichtung normalerweise von einem verriegelten, unter Federdruck stehenden Hebel blockiert wird, aber nach Einlage eines Münzenstückes in eine Münzeinlageöffnung und nach Bewegung einer Schiebevorrich tung, welche mit der eingelegten Münze die Verriegelung des Blockierhebels aufhebt, be tätigt werden kann. UNTERANSPRüCHE :, 1.
    Automat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schiebevorrich tung gedeckt ist und zum Betätigen einen Handgriff (28) besitzt. 2. Automat nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der um einen Stift (14) drehbare Blockier hebel (13) von einem in Gleitschienen ver schiebbaren Riegel (17) mit schiefer Gleit fläche (19), Haken (20) und Anschlagstift (40) entgegen einer Druckfeder (18) am Drehen verhindert wird. 3.
    Automat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass der Zündholzschachtelbehälter (1) Wände aus durchsichtigem Material be sitzt und so gebaut ist, dass die einge füllten Zündholzschachteln aufeinander aufgeschichtet sind, wobei sich die un terste Zündholzschachtel im Rahmen (7) der Zündholzschachtelausstossvorrichtung befindet. 4. Automat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die Zündholzschachtelaus- stossvorrichtung aus einem Rahmen (7), einem Verbindungsstück (8) und einem Ziehstück (9) mit Ziehring (10), Zugfeder (11) und Seitenstück (29) besteht. 5.
    Automat nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeich net, dass der Arm (34) des Rückstellhebels (33), welcher in der Horizontal- und Ver tikalebene entgegen den Zugfedern <B>(37)</B> bez,#v. 41) um den Drehpunkt (35) gedreht werden kann, nach Ziehen am Ziehring (10) und Gleiten auf der Gleitfläche (32) des Seitenstückes (29), beim Loslassen des Ziehringes (10), von einem Absatz (30) des Seitenstückes (29) mitgenommen wird, bis er durch Emporgleiten auf der schie fen Gleitfläche (42) wieder aus dem Ab satz (30) gehoben wird und unter dem Einfluss der Feder (37)
    wieder in die Normalstellung zurückspringt, wobei der Arm (36) des Rückstellhebels (33) den Riegel (1.7) vermittelst des Anschlagstiftes (40) wieder in die Normalstellung zurück schiebt und dadurch den Blockierhebel (13) entgegen der Druckfeder (18) wieder in die das Ziehstück (9) blockierende Stellung dreht.
CH190848D 1936-09-05 1936-09-05 Automat zum Verkauf von Zündholzschachteln. CH190848A (de)

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