DE656227C - Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe - Google Patents
Selbstverkaeufer mit SchubfachausgabeInfo
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-
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- G07F—COIN-FREED OR LIKE APPARATUS
- G07F11/00—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
- G07F11/02—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
- G07F11/04—Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
- G07F11/16—Delivery means
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Description
Bei Selbstverkäufern, in welchen Stückwaren aufgestapelt sind, die nach Münzeinwurf
einzeln ausgegeben werden, ist es bekannt, die Ausgabe dadurch zu bewirken, daß ein Schubfach herausgezogen wird, in welchem
ein bereitgestelltes Warenstück liegt. Es ist ferner bekannt, beim Herausziehen des
Schubfaches die Ausgabeöffnung derart zu verschließen, daß während der Bewegung und
auch nach Entnahme des Warenstücks das nächstfolgende Stück des Stapels unzugänglich
bleibt und nicht durch unbefugte Eingriffe herausgenommen oder beschädigt werden
kann. Hierzu sind Sperrvorrichtungen in Art eines Bügels o. dgl. verwandt worden,
die sich auf die Warenstücke auflegen, beim Herausnehmen die Öffnung völlig absperren
und in dieser Lage bis zum Zurückführen der Schublade in die Ausgangsstellung verriegelt
bleiben.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Einrichtungen, durch
welche es erreicht wird, daß die Versperrung der Ausgabeöffnung in sicherer Weise nicht
nur nach Entnahme der Ware, sondern auch ■ während der Zugbewegung erfolgt. Dies ist
insbesondere von Wichtigkeit bei solchen Selbstverkäufern, in denen Waren unterschiedlicher
Höhe ausgegeben werden. Hierbei ist je nach der Höhe des' Warenpaketes
während der Zugbewegung der Sperrbügel mehr oder weniger in der Ausgabeöffnung sichtbar und damit von außen zugänglich.
Um auch vor der Entnahme der Ware ein Hochdrücken des Bügels zu verhindern, ist ein Riegel vorgesehen, welcher durch eine
Verzahnung die Verriegelung bereits während der Zugbewegung vornimmt. Zugleich wird durch die Anordnung des Riegels seitlich
von der Schublade die Bautiefe des Selbstverkäufers außerordentlich verringert.
Diese Bautiefe spielt eine bedeutende Rolle, da die Aufstellung sehr häufig an Außenwänden
von Gebäuden oder in Gängen erfolgt, wobei der erforderliche Raum mögliehst
gering 'gehalten werden muß. Die Riegel- und Sperrvorrichtung muß daher so
angebracht werden, daß durch sie keine wesentliche Vergrößerung der Raumtiefe erfolgt,
sondern daß der Raum durch die Größe des Warenstückes möglichst vollkommen ausgenutzt
werden kann. An Hand eines Ausführungsbeispiels seien die Merkmale der Erfindung
näher erläutert.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Selbstverkäufer dargestellt, welcher flache Warenpakete, z. B.
Zigarettenpackungen o. dgl., ausgibt. Das Schubfach wird an dem rechts dargestellten
Griff 6* herausgezogen, nachdem durch nicht dargestellte Vorrichtungen mittels einer
Münze die Ausgabe freigegeben worden ist. Das unterste Warenstück W1 wird hierbei
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willy Ernst in Frankfurt, Main.
mitgenommen. Dabei bleibt durch nicht dargestellte Einrichtungen der Stapel in der bisherigen
Lage, und das nächstfolgende Warenstück sinkt erst beim Zurückschieben des
Faches nach unten in die Bereitschaftslage. Zur Versperrung der Ausgabeöffnung O dient
während des Anfanges der Bewegung der Teil F des Schubfaches selbst. Erst nachdem
der Teil F aus dem Gehäuse des Selbstverkäufers herausgetreten ist, wird das Warenstück
W1 sichtbar. Von diesem' Augenblick an muß eine Sperrvorrichtung in Tätigkeit
treten, die den Zugang zu dem Warenstapel unmöglich macht. Hierzu ist ein Bügel B
vorgesehen, der sich vor die Öffnung O senken kann, indem er sich um die Achse P
dreht. In der in der Fig. ι gezeigten Ruhelage
ruht dieser Bügel mit einer waagerechten Fläche auf dem Stift Si, welcher an dem
Schubfach befestigt ist. Dieser Bügel ist in seiner Ruhelage so hoch gehoben, daß er den
Teil F des Schubfaches nicht berührt. Wird das Schubfach aber nach rechts bewegt, so
gleitet der Stift St unter der waagerechten Kante des Bügels B. Die Anordnung ist nun
derart getroffen, daß sowohl der Teil F als auch das vordere Ende des Warenstückes W1
durch die Wand des Selbstverkäufers hindurchgetreten sein muß, ehe der Stift St die
waagerechte Kante verläßt. Dies geschieht deshalb, um zu verhindern, daß durch geringe
Abweichungen in Höhe ttnd Länge des Warenstückes ein Hängenbleiben des Bügels an dem' Warenstück eintritt. Wäre beispielsweise
das Warenstück höher als der Teil F, so könnte der Bügel, falls er sich vorher
schon aufgesetzt hätte, ein weiteres Herausziehen der Ware verhindern. Es könnte auch,
wie beispielsweise in der Fig. 2 dargestellt, ein kurzer Zwischenraum1 zwischen dem
Teil F und dem Warenstück bestehen, so daß, falls der Bügel von dem Teil F abgleitet, er
sich vor das WTarenstück einhaken könnte. Es ist zu diesem Zwecke eine Sicherheitsstrecke
vorgesehen, die durch die Bemessung der waagerechten Gleitfläche des Bügels B auf
den Stift St gegeben ist.
Gelangt der Stift St an die an die waagerechte
Gleitfläche anschließende schräge Kante K des Bügels B1 so beginnt der Bügel
sich zu senken, bis er sich auf das Waren-, stück W1 auflegt. Die Öffnung O wird also
auch bei weiterem Herausziehen des Warenstückes bis in die in der Fig. 2 gezeigte Endstellung
nur so weit freigegeben, als zum Durchtritt des Warenstückes unbedingt erforderlich
ist. Um nun ein Hochheben des Bügels zu verhindern, ist eine Verriegelung •des Bügels vorgesehen. An den Stift St
schlägt ein Hebel H an, der unter der Spannung einer Feder E sich um die Achse D zu
drehen sucht. Beim Herausziehen des Schubfaches setzt sich auch der Hebel H in Bewegung,
und die Abmessungen sind derart gewählt, daß erst, nachdem der Bügel B sich auf
das Warenstück V/1 aufgesetzt hat, der
Hebel H durch die Feder frei nach rechts gezogen werden kann. Er legt sich mit seinem
rechtwinklig abgebogenen oberen Teil über einen Stift y4, der fest am Bügel B angebracht
ist. Dieser Stift A befindet sich dann ungefähr senkrecht über der Drehachse D des
Hebels H, so daß eine nach oben wirkende Kraft etwa beim Versuch, den Bügel B hochzuheben,
keine Bewegung von H1 hervorrufen kann.
Um bei unterschiedlicher Höhe der Wrarenpakete
stets eine sichere Verriegelung zu erzielen, hat der Hebel H sägezahnartige Absätze,
mit denen er sich jeweils über den Stifte legt.
Wird nun das Warenstück, wie in der Fig. 3 dargestellt, aus dem Selbstverkäufer
entnommen, so wird dem Bügel B die Unterlage entzogen, und er fällt in seine dargestellte
tiefste Sperrlage. Hierbei gibt der Stift ^4 den Hebel H frei, so daß auch dieser unter
der Wirkung der Feder E sich in die Lage der Fig. 3 bewegt. In dieser Lage ist ebenfalls
ein Hochheben des Bügels B nicht mög-Hch, so daß weder der Warenstapel durch
die öffnung O erreicht werden kann noch auf das Schubfach gelegte leere Schachteln
usw. beim Zurückschieben in die Öffnung gelangen können. Wird das Schubfach zurückbewegt,
so bleibt die gesperrte und verriegelte Stellung von H und B bestehen, bis der
Stift St an den Hebel anstößt. Dies geschieht dann, wenn der Teil F des Schubfachs wieder
die öffnung O abdeckt. Erst dann wird der
Hebel H zurückgedrückt und dabei die Feder E gespannt und alsdann mittels der
schrägen Fläche K der Bügel gehoben, bis der Stift St unter die waagerechte Fläche gelangt.
In dieser Endstellung rutscht der Waren stapel nach, und der Ausgangszustand ist wieder hergestellt.
Claims (4)
1. Selbstverkäufer mit Schubfachausgabe und einem Sperrglied, das beim
Ausziehen des Schubfaches den Zugang zum Warenstapel sperrt und das gegen
vorzeitige EntSperrung verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (B) schon während des Ausziehens
der Schublade durch einen von der Schubladenbewegung gesteuerten Riegel (H) verriegelt wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(H) mit einer Verzahnung über einen Teil [A) des Sperrbügels (B) greift, wodurch
dieser in verschiedenen Höhen verriegelt werden kann, die den verschiedenen Höhen der durch die Schublade aus
zugehenden Warenstücke entsprechen.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
von der Schublade gesteuerte, den Sperrbügel (J5) verriegelnde Riegel aus einem
schwenkbaren federbelasteten Haken (H) besteht, der mit dem Anschlag (A) des
Sperrbügels zusammenarbeitet und zweckmäßig seitlich vom Schubfach angeordnet ist. .
4. Selbstverkäufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem
Sperrbügel (B) ein Anschlag (A) ungefähr lotrecht über der Achse des schwenkbaren
Hakens (H) befindet, so daß dadurch in jeder Sperrstellung eine zum Anheben des Sperrteiles ausgeübte Kraft
von der Drehachse des Hakens (H) aufgenommen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46141D DE656227C (de) | 1934-10-21 | 1934-10-21 | Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE46141D DE656227C (de) | 1934-10-21 | 1934-10-21 | Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE656227C true DE656227C (de) | 1938-02-01 |
Family
ID=7080155
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE46141D Expired DE656227C (de) | 1934-10-21 | 1934-10-21 | Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE656227C (de) |
-
1934
- 1934-10-21 DE DEE46141D patent/DE656227C/de not_active Expired
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