DE656227C - Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe - Google Patents

Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe

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DE656227C
DE656227C DEE46141D DEE0046141D DE656227C DE 656227 C DE656227 C DE 656227C DE E46141 D DEE46141 D DE E46141D DE E0046141 D DEE0046141 D DE E0046141D DE 656227 C DE656227 C DE 656227C
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DE
Germany
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drawer
locking
self
goods
bracket
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Expired
Application number
DEE46141D
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English (en)
Inventor
Willy Ernst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Normalzeit Lehner & Co
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Normalzeit Lehner & Co
Telefonbau und Normalzeit GmbH
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Publication date
Application filed by Normalzeit Lehner & Co, Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Normalzeit Lehner & Co
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Expired legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/18Recessed drawers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Vending Machines For Individual Products (AREA)

Description

Bei Selbstverkäufern, in welchen Stückwaren aufgestapelt sind, die nach Münzeinwurf einzeln ausgegeben werden, ist es bekannt, die Ausgabe dadurch zu bewirken, daß ein Schubfach herausgezogen wird, in welchem ein bereitgestelltes Warenstück liegt. Es ist ferner bekannt, beim Herausziehen des Schubfaches die Ausgabeöffnung derart zu verschließen, daß während der Bewegung und auch nach Entnahme des Warenstücks das nächstfolgende Stück des Stapels unzugänglich bleibt und nicht durch unbefugte Eingriffe herausgenommen oder beschädigt werden kann. Hierzu sind Sperrvorrichtungen in Art eines Bügels o. dgl. verwandt worden, die sich auf die Warenstücke auflegen, beim Herausnehmen die Öffnung völlig absperren und in dieser Lage bis zum Zurückführen der Schublade in die Ausgangsstellung verriegelt bleiben.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung solcher Einrichtungen, durch welche es erreicht wird, daß die Versperrung der Ausgabeöffnung in sicherer Weise nicht nur nach Entnahme der Ware, sondern auch ■ während der Zugbewegung erfolgt. Dies ist insbesondere von Wichtigkeit bei solchen Selbstverkäufern, in denen Waren unterschiedlicher Höhe ausgegeben werden. Hierbei ist je nach der Höhe des' Warenpaketes während der Zugbewegung der Sperrbügel mehr oder weniger in der Ausgabeöffnung sichtbar und damit von außen zugänglich. Um auch vor der Entnahme der Ware ein Hochdrücken des Bügels zu verhindern, ist ein Riegel vorgesehen, welcher durch eine Verzahnung die Verriegelung bereits während der Zugbewegung vornimmt. Zugleich wird durch die Anordnung des Riegels seitlich von der Schublade die Bautiefe des Selbstverkäufers außerordentlich verringert. Diese Bautiefe spielt eine bedeutende Rolle, da die Aufstellung sehr häufig an Außenwänden von Gebäuden oder in Gängen erfolgt, wobei der erforderliche Raum mögliehst gering 'gehalten werden muß. Die Riegel- und Sperrvorrichtung muß daher so angebracht werden, daß durch sie keine wesentliche Vergrößerung der Raumtiefe erfolgt, sondern daß der Raum durch die Größe des Warenstückes möglichst vollkommen ausgenutzt werden kann. An Hand eines Ausführungsbeispiels seien die Merkmale der Erfindung näher erläutert.
In den Fig. 1 bis 3 ist ein Selbstverkäufer dargestellt, welcher flache Warenpakete, z. B. Zigarettenpackungen o. dgl., ausgibt. Das Schubfach wird an dem rechts dargestellten Griff 6* herausgezogen, nachdem durch nicht dargestellte Vorrichtungen mittels einer Münze die Ausgabe freigegeben worden ist. Das unterste Warenstück W1 wird hierbei
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Willy Ernst in Frankfurt, Main.
mitgenommen. Dabei bleibt durch nicht dargestellte Einrichtungen der Stapel in der bisherigen Lage, und das nächstfolgende Warenstück sinkt erst beim Zurückschieben des Faches nach unten in die Bereitschaftslage. Zur Versperrung der Ausgabeöffnung O dient während des Anfanges der Bewegung der Teil F des Schubfaches selbst. Erst nachdem der Teil F aus dem Gehäuse des Selbstverkäufers herausgetreten ist, wird das Warenstück W1 sichtbar. Von diesem' Augenblick an muß eine Sperrvorrichtung in Tätigkeit treten, die den Zugang zu dem Warenstapel unmöglich macht. Hierzu ist ein Bügel B vorgesehen, der sich vor die Öffnung O senken kann, indem er sich um die Achse P dreht. In der in der Fig. ι gezeigten Ruhelage ruht dieser Bügel mit einer waagerechten Fläche auf dem Stift Si, welcher an dem Schubfach befestigt ist. Dieser Bügel ist in seiner Ruhelage so hoch gehoben, daß er den Teil F des Schubfaches nicht berührt. Wird das Schubfach aber nach rechts bewegt, so gleitet der Stift St unter der waagerechten Kante des Bügels B. Die Anordnung ist nun derart getroffen, daß sowohl der Teil F als auch das vordere Ende des Warenstückes W1 durch die Wand des Selbstverkäufers hindurchgetreten sein muß, ehe der Stift St die waagerechte Kante verläßt. Dies geschieht deshalb, um zu verhindern, daß durch geringe Abweichungen in Höhe ttnd Länge des Warenstückes ein Hängenbleiben des Bügels an dem' Warenstück eintritt. Wäre beispielsweise das Warenstück höher als der Teil F, so könnte der Bügel, falls er sich vorher schon aufgesetzt hätte, ein weiteres Herausziehen der Ware verhindern. Es könnte auch, wie beispielsweise in der Fig. 2 dargestellt, ein kurzer Zwischenraum1 zwischen dem Teil F und dem Warenstück bestehen, so daß, falls der Bügel von dem Teil F abgleitet, er sich vor das WTarenstück einhaken könnte. Es ist zu diesem Zwecke eine Sicherheitsstrecke vorgesehen, die durch die Bemessung der waagerechten Gleitfläche des Bügels B auf den Stift St gegeben ist.
Gelangt der Stift St an die an die waagerechte Gleitfläche anschließende schräge Kante K des Bügels B1 so beginnt der Bügel sich zu senken, bis er sich auf das Waren-, stück W1 auflegt. Die Öffnung O wird also auch bei weiterem Herausziehen des Warenstückes bis in die in der Fig. 2 gezeigte Endstellung nur so weit freigegeben, als zum Durchtritt des Warenstückes unbedingt erforderlich ist. Um nun ein Hochheben des Bügels zu verhindern, ist eine Verriegelung •des Bügels vorgesehen. An den Stift St schlägt ein Hebel H an, der unter der Spannung einer Feder E sich um die Achse D zu drehen sucht. Beim Herausziehen des Schubfaches setzt sich auch der Hebel H in Bewegung, und die Abmessungen sind derart gewählt, daß erst, nachdem der Bügel B sich auf das Warenstück V/1 aufgesetzt hat, der Hebel H durch die Feder frei nach rechts gezogen werden kann. Er legt sich mit seinem rechtwinklig abgebogenen oberen Teil über einen Stift y4, der fest am Bügel B angebracht ist. Dieser Stift A befindet sich dann ungefähr senkrecht über der Drehachse D des Hebels H, so daß eine nach oben wirkende Kraft etwa beim Versuch, den Bügel B hochzuheben, keine Bewegung von H1 hervorrufen kann.
Um bei unterschiedlicher Höhe der Wrarenpakete stets eine sichere Verriegelung zu erzielen, hat der Hebel H sägezahnartige Absätze, mit denen er sich jeweils über den Stifte legt.
Wird nun das Warenstück, wie in der Fig. 3 dargestellt, aus dem Selbstverkäufer entnommen, so wird dem Bügel B die Unterlage entzogen, und er fällt in seine dargestellte tiefste Sperrlage. Hierbei gibt der Stift ^4 den Hebel H frei, so daß auch dieser unter der Wirkung der Feder E sich in die Lage der Fig. 3 bewegt. In dieser Lage ist ebenfalls ein Hochheben des Bügels B nicht mög-Hch, so daß weder der Warenstapel durch die öffnung O erreicht werden kann noch auf das Schubfach gelegte leere Schachteln usw. beim Zurückschieben in die Öffnung gelangen können. Wird das Schubfach zurückbewegt, so bleibt die gesperrte und verriegelte Stellung von H und B bestehen, bis der Stift St an den Hebel anstößt. Dies geschieht dann, wenn der Teil F des Schubfachs wieder die öffnung O abdeckt. Erst dann wird der Hebel H zurückgedrückt und dabei die Feder E gespannt und alsdann mittels der schrägen Fläche K der Bügel gehoben, bis der Stift St unter die waagerechte Fläche gelangt. In dieser Endstellung rutscht der Waren stapel nach, und der Ausgangszustand ist wieder hergestellt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Selbstverkäufer mit Schubfachausgabe und einem Sperrglied, das beim Ausziehen des Schubfaches den Zugang zum Warenstapel sperrt und das gegen vorzeitige EntSperrung verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (B) schon während des Ausziehens der Schublade durch einen von der Schubladenbewegung gesteuerten Riegel (H) verriegelt wird.
2. Selbstverkäufer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel
(H) mit einer Verzahnung über einen Teil [A) des Sperrbügels (B) greift, wodurch dieser in verschiedenen Höhen verriegelt werden kann, die den verschiedenen Höhen der durch die Schublade aus zugehenden Warenstücke entsprechen.
3. Selbstverkäufer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von der Schublade gesteuerte, den Sperrbügel (J5) verriegelnde Riegel aus einem schwenkbaren federbelasteten Haken (H) besteht, der mit dem Anschlag (A) des Sperrbügels zusammenarbeitet und zweckmäßig seitlich vom Schubfach angeordnet ist. .
4. Selbstverkäufer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem Sperrbügel (B) ein Anschlag (A) ungefähr lotrecht über der Achse des schwenkbaren Hakens (H) befindet, so daß dadurch in jeder Sperrstellung eine zum Anheben des Sperrteiles ausgeübte Kraft von der Drehachse des Hakens (H) aufgenommen wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE46141D 1934-10-21 1934-10-21 Selbstverkaeufer mit Schubfachausgabe Expired DE656227C (de)

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DE656227C true DE656227C (de) 1938-02-01

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