CH188255A - Stauklappe mit einseitigem Antrieb. - Google Patents
Stauklappe mit einseitigem Antrieb.Info
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E02—HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
- E02B—HYDRAULIC ENGINEERING
- E02B7/00—Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
- E02B7/20—Movable barrages; Lock or dry-dock gates
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Description
Stauklappe mit einseitigem .Antrieb. Die Erfindung bezieht sich auf eine Stauklappe, die auf dem festen Wehrunter bau drehbar gelagert ist. Durch Drehung um die horizontale Achse wird sie aufgestellt, niedergelegt oder in eine Zwischenstellung gebracht und so der Wasserabfluss geregelt. Der Antrieb einer solchen Klappe erfolgt vorteilhaft nur auf einer Wehrseite, um eine Überbrückung der Wehröffnung vermeiden und das Durchflussprofil über dem Wehrver- schluss freihalten za können.
Bei grossen Stauhöhen oder grossen Wehr öffnungen ergeben sich aber grosse Dreh momente, die bei" der Betätigung von den Klappen zur Überwindung des Wasser druckes und der Reibungswiderstände auf zunehmen sind. Auch können auf der dem Antrieb entgegengesetzten Seite des Wehres zusätzliche Bewegungswiderstände durch Anfrieren an den Wangenmauern, Einklem inen von Steinen usw. auftreten, die bei langen Klappen Überbeanspruchungen und bleibende Verdrehungen verursachen wür den, wenn. sie nicht sehr stark bemessen wer- den, was wiederum die Wirtschaftlichkeit des Systems ungünstig beeinflussen würde.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung dieses Übelstandes durch Aus bildung der Klappe derart, dass die Antriebs kraft an beiden Enden auf sie wirkt, die Be tätigung aber dennoch nur auf einer Seite erfolgt. Dies wird dadurch erreicht, dass auf der Wehrseite, wo sich der Antrieb befindet, dieser direkt auf das Klappenende einwirkt, auf der andern Seite dagegen durch Vermitt lung eines Zugorganes, das vom Antrieb aus unter der Klappe durchgeführt ist.
Mit dieser Ausführung des Antriebes können die Wehröffnungen bei sonst glei chem Verdrehungswiderstand der Klappen doppelt so gross werden. Einseitig am andern Ufer auftretende Widerstände, die bedenk liche Torsionsspannungen und Verdrehungen verursachen könnten, werden durch das bei geringen Abmessungen grosse Kräfte aufneh mende Zugorgan überwunden. Die Betriebs sicherheit der Klappe wird also erhöht. Die Abbildungen 1 bis 3 stellen Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine Klappe 1, die mit einer hohlen Welle 2 durch Nie tung oder Söhweissung fest verbunden ist. Die auf dem festen Wehrkörper 3 drehbar gelagerte Welle, die vorteilhaft durch die Wangenmauern hindurchgeführt wird, trägt an beiden Enden einen Hebel 4, an welchen Hebeln Zugmittel 5 angreifen, von denen das eine über die Rolle 6 zur auf der einen Seite des Wehres aufgestellten Winde ge führt wird, auf die in Fig..2 dargestellte Weise.
Fig. 2 zeigt den Längenschnitt durch die Stauklappe und die Wehrwangen. Die Klappe 1, die Hohlwelle 2, die Hebel 4 und die Rollen 6 bezeichnen die gleichen Teile wie in Fig. 1. Der Antrieb ist auf der rech ten Seite. Die Antriebswinde 7 hat zwei Kettenritzel 12. Die eine Kette führt über die Rolle 6 direkt zum Hebel 4 rechts, die andere dagegen über eine Umleitrolle 8 am rechten Ufer durch die Hohlwelle 2 und über die Rolle 9 am linken Ufer zu einem Vorgelege 10, das die Rolle 6 trägt. Auf dieser ist eine Kette aufgewickelt, die zum Hebel 4 führt.
Wird die Winde betätigt, so werden die beiden Hebel 4 rechts und links gleichzeitig und mit gleicher Kraft an gezogen.
Fig. 2a zeigt den Querschnitt durch den Wangenpfeiler rechts mit der Winde, Fig. 2b den Querschnitt durch den Wan- genpfeiler links mit dem Vorgelege.
Die auf die Hebel wirkende Last aus Eigengewicht und Wasserdruck auf. die Klappe kann zur Erleichterung der Wehr- bedienung ganz oder teilweise ausgeglichen werden durch ein Gegengewicht 11, das au@ die Welle der Winde wirkt. Wird der An trieb derselben ausrückbar gemacht, so kann durch entsprechende Wahl .des Last- und Krafthebelarmes oder dadurch, dass bei Überschreiten des Stauspiegels dem Schacht, in dem das Gegengewicht untergebracht ist., Wasser zugeführt wird, in bekannter Weise die beschriebene Klappe auch zur selbsttäti gen Einhaltung des Stauspiegels dienen.
Fig. 3 zeigt im Querschnitt eine Stau klappe 1 mit fischbauchförmigem Quer schnitt von grosser Verdrehungsfestigkeit. Das Zugorgan 5 von der Winde zum andern Ufer wird hier durch ein unter der Klappe liegendes Rohr geführt, das zweckmässig in den Wehrkörper eingebettet wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Auf dem Wehrunterbau um eine horizon tale Achse drehbar gelagerte Stauklappe mit Bewegungsvorrichtung auf einer Seite, da durch gekennzeichnet, dass die Antriebskraft auf einer Seite unmittelbar auf das Klappen ende wirkt, auf der andern durch ein unter der Klappe durchgehendes Zugorgan. UNTERANSPRüCHE: 1. Stauklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das der Kraftüber tragung dienende Zugorgan durch eine die Klappenachse bildende Hohlwelle ge führt ist. 9.Stauklappe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Zugorgan durch einen unter der Klappe im festen Wehr körper längs der Achse liegenden Kanal geführt ist.
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH188255D CH188255A (de) | 1936-02-19 | 1936-02-19 | Stauklappe mit einseitigem Antrieb. |
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-
1936
- 1936-02-19 CH CH188255D patent/CH188255A/de unknown
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