CH176367A - Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Kautschukauflösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Kautschukauflösungen.

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CH176367A
CH176367A CH176367DA CH176367A CH 176367 A CH176367 A CH 176367A CH 176367D A CH176367D A CH 176367DA CH 176367 A CH176367 A CH 176367A
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  Verfahren zur Herstellung hochprozentiger     lfautsehukauflösungen.       Kautschukauflösungen von niederer Vis  kosität und technisch verwendbaren Konzen  trationen werden nach bisher bekannten Ver  fahren erzielt, indem man den Kautschuk  durch     Mastizieren    zum Lösen vorbereitet, oder  indem man den nicht vorbehandelten Kaut  schuk vor oder während der Auflösung durch  Oxydation chemisch beeinflusst.  



  Es wurde nun gefunden, dass es gelingt,  hochkonzentrierte Lösungen von niederer Vis  kosität aus     unmastiziertem    Kautschuk mit  Leichtigkeit herzustellen dadurch, dass     un-          mastizierter    Rohkautschuk in Gegenwart eines  Kautschuklösungsmittels der Einwirkung von  Säurechloriden unterworfen wird.  



  Das erhaltene Produkt stellt eine hell  gelbe, fast klare, schwach viskose, sauer  reagierende Lösung von Kautschuk dar.  



  Diese Kautschuklösungen sollen zur Her  stellung von     Kautschukumwandlungsproduk-          ten    Verwendung finden.  



  Als Säurechlorid von besonders günstiger  Wirkung zeigt sich dabei     Phosphortrichlorid,       das innert weniger Stunden 15- und höher  prozentige Auflösungen zu erzielen erlaubt.       Phosphorpentachlorid,        Phosphorogychlorid    und  andere Säurechloride, wie zum Beispiel Chlor  acetylchlorid;

       p-Toluolsulfochlorid,        Cymolsul-          fochlorid    oder Verbindungen von     Säurechlorid-          Charakter,    wie beispielsweise     SbCls    stehen  in ihrer Wirkung hinter dem     Phosphortri-          chlorid    zurück, erlauben aber dennoch, in       einigen        Stunden        Lösungen        von        6-7        %        zu     erzielen.  



  Im allgemeinen genügen schon     kleine    Men  gen dieser     Zusatzstoffe,    jedoch können die  in den nachstehenden Beispielen angegebenen  Zahlenverhältnisse in weiten Grenzen ver  ändert werden, je nachdem, wie es die Ver  suchsbedingungen und die gewünschten End  ergebnisse erfordern.         Beispiel   <I>1:</I>    In ein auf 65 0 erwärmtes Gemisch von  89 Gewichtsteilen Chlorbenzol und 0,60 Ge  wichtsteilen     PCls    trägt man 11 Gewichts-      teile First     Revea    Latex     Orepe,    im folgenden  kurz     Crepe    genannt, ein und rührt bei 70  bis 75  , bis die Masse dünnflüssig geworden  ist.

   Durch Erhöhung der Temperatur auf  <B>90-95'</B> lässt sich die Dauer auf 3-5 Stun  den abkürzen, während sie bei 70-75   etwa  10-12 Stunden beträgt.         Beispiel   <I>2:</I>    In ein auf<B>750</B>     erwärmtes    Gemisch von  89 Gewichtsteilen Chlorbenzol und 1,1 Ge  wichtsteilen     PCls    trägt man 11 Gewichtsteile       Crepe    ein und rührt bei 90-95  . Nach etwa  8 Stunden ist die Masse dünnflüssig.

      <I>Beispiel 3:</I>    In ein raumwarmes Gemisch von 95 Ge  wichtsteilen     Tetrachlorkohlenstoff    und 0,375  Gewichtsteilen     PCIs    trägt man 5 Gewichts  teile     Crepe    ein und rührt bei     70-7511.    Nach  3 Stunden erhält man eine schwach viskose  Lösung, deren Viskosität beim Abkühlen noch  beträchtlich zurückgeht. -    <I>Beispiel</I>    In ein auf     65     erwärmtes Gemisch .aus  80 Gewichtsteilen Chlorbenzol und 1,5 Ge  wichtsteilen     PCI:,    trägt man 20 Gewichtsteile       Crepe    ein und rührt bei 90-95  . Man erhält  nach 6-8 Stunden eine dünnviskose Lösung.

           Beispiel   <I>5:</I>  In ein auf 65   erwärmtes Gemisch aus  95 Gewichtsteilen Chlorbenzol und 0,5 Ge  wichtsteilen     Chloracetylchlorid    trägt man  5 Gewichtsteile     Crepe    ein und rührt bei 90  bis 95   etwa 6-8 Stunden lang. Man erhält  eine schwach viskose Lösung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Kautschukauflösungen vor) niederer Viskosität, dadurch gekennzeichnet, dass unmastizierter Rohkautschuk in Gegenwart eines Kautschuk lösungsmittels der Einwirkung von Säure chloriden unterworfen wird. Das erhaltene Produkt stellt eine hell gelbe, fast klare, schwach viskose, sauer reagierende Lösung von Kautschuk dar. Diese Kautschuklösungen sollen zur Her stellung von Kautschukumwandlungsproduk- ten Verwendung finden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kautschuklösungs mittel Chlorbenzol verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Säurechlorid Phos- phortrichlorid verwendet wird.
CH176367D 1933-08-18 1934-07-18 Verfahren zur Herstellung hochprozentiger Kautschukauflösungen. CH176367A (de)

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