CH172124A - Verbindungsvorrichtung zwischen Typenstange und Einstellhebel an Rechenmaschinen mit Druckwerk, insbesondere an Zehntastenrechenmaschinen. - Google Patents

Verbindungsvorrichtung zwischen Typenstange und Einstellhebel an Rechenmaschinen mit Druckwerk, insbesondere an Zehntastenrechenmaschinen.

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CH172124A
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A-G Mauser-Werke
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Mauser Werke Ag
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  Verbindungsvorrichtung zwischen Typenstange und Einstellhebel an Rechenmaschinen  mit Druckwerk, insbesondere an     Zehntastenrechenmaschinen.       Die Erfindung betrifft eine Verbindungs  vorrichtung zwischen Typenstange und Ein  stellhebel an Rechenmaschinen mit Druck  vorrichtung, insbesondere an Zehntasten  rechenmaschinen. Bei solchen Maschinen wer  den die Typenstangen, die die     Drucktypen     tragen, jedesmal je nach der im Einstell  wagen aufgespeicherten     Postenzahl    in eine  entsprechende Stellung gebracht. Es müssen  also so viel     Typenstangenanschlüsse    vorhan  den sein, als der Kapazität der Maschine  entspricht, das heisst es müssen zum Beispiel  zehn solche Einstellhebel nebeneinander an  geordnet sein.  



  Die Erfindung bezweckt eine Verbesse  rung dadurch, dass sie ermöglicht, den Ab  stand zwischen zwei benachbarten Typen  stangen klein zu halten, und zwar besteht  sie darin, dass zwischen dem Einstellhebel  und der Typenstange eine Flachgelenk  verbindung vorgesehen ist, die einen Gelenk  kopf und ein entsprechend     pfannenartig    aus  gebildetes Gelenkstück besitzt.    In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt.

   Die       Fig.    1 zeigt in Ansicht eine Einheit  der     Übertragungseinrichtung    einer Rechen  maschine mit Druckvorrichtung, zum Bei  spiel einer     Zehntastenrechenmaschine,    das  heisst eine Einheit der     Einrichtung    zur Über  tragung der im Einstellwagen durch die  Tastatur aufgespeicherten Zahl in das Druck  werk.

   Dabei ist auch noch der Hebel an  gedeutet für die Übertragung der Zahl in das  Zählwerk, und zwar ist diese Übertrab     ngs-          einrichtungseinheit    dargestellt in der     Druck-          stellung;          Fig.    2 ist ein     Querschnitt    durch das Ge  lenk, durch das die Typenstange in Verbin  dung steht mit dem Einstellhebel;       Fig.    3 zeigt die     Übertragungseinrichtungs-          einheit    in Ruhestellung.  



  Die Typenstange 1, die auf ihrer     obern     nach vorn liegenden Fläche die einzelnen, in  einem Abstand von 2,6 mm liegenden Zahlen-      typen 2 trägt, ist in einer rechenartig aus  gesparten Führung 3 geführt. Der Hammer  ist mit 4 bezeichnet. Er wirkt auf die Rück  seite der Typenstange 1 ein und ist als Win  kelhebel ausgebildet, und zwar sitzt der  Hammer 4 an einem Hebelarm 5 eines Win  kelhebels, der     um        eine    feste Achse 6 schwing  bar gelagert ist. Der andere Hebelarm des  Winkelhebels ist mit 7 bezeichnet und steht  unter Wirkung einer Zugfeder $. Der Win  kelhebel 5, 7, der am obern Ende des Armes 5  den Hammer 4 trägt, wird, wie aus     Fig.    3  ersichtlich ist, in seiner Ruhestellung durch  eine Sperrklinke gesichert gehalten.

   Diese  Sperrklinke ist auf     einer    Achse 9     sclhwing-          bar    gelagert. An ihrem kürzeren Hebelarm  10 greift eine Feder 11 an, während der  längere Hebelarm 12 eine Raste 13 besitzt,  die dem Hebelarm 7 des Winkelhebels     zu-          geordnet'ist.    Dem Winkelhebel 5, 7, der an  seinem freien Ende den Hammer 4 trägt, ist  ein     Rückholmechanismus    zugeordnet, der  einen Winkelhebel besitzt. Dieser Hebel ist       mit    einer Rolle 14 versehen. Auf diese Rolle  wirkt ein nicht dargestellter Exzenter zum  Zwecke der Zurückführung des Hammers aus  der Druckstellung in die Ruhelage ein.

   Es  ist noch ein     Nullenhebelträger    vorgesehen.  dessen unterer Arm     mit    15     bezeichnet    ist,  während der obere die     Bezeichnung    16 trägt.  Dieser     Nullenhebelträger    15, 16 trägt den  Nullenhebel 17, 1$, und zwar wird dieser  Nullenhebel durch die     Einwirkung    auf das  Ende seines Hebelarmes<B>18</B> zur Auslösung  gebracht, und zwar durch den Einstellhebel.

    Sobald der Einstellhebel bewegt wird, wird  durch den Zug der Feder 21 der Arm 17 des  Nullenhebels 17,     1$    gegen einen     Ansatz    19  des Hebelarmes 12 der Sperrklinke bewegt,  so dass durch den Exzenter, der auf die Rolle  14 einwirkt, die     Sperrklinke    den Winkel  hebel 5, 7 und damit den Hammer 4     resp.     Winkelhebel 5, 7 zur     Entriegelung    bringt.  Als zweite Führung für den Hammer 4     resp.     Winkelhebel 5, 7 ist noch ein Führungs  kamm 20, vorgesehen, an dem gleichzeitig die  Federn 21 für die Nullenhebel befestigt  sind.

   Das Gelenk zwischen der Typenstange    1 und dem Einstellhebel, dessen einer Arm  mit 23 bezeichnet ist und der auf einer  Achse 24 schwingbar gelagert ist, als Flach  gelenk ausgebildet, so, wie dies auch aus       Fig.2    näher ersichtlich ist. Die Typen  stange 1 bildet mit ihrem untern Ende einen  flachen Gelenkkopf 25, dem ein entsprechend       pfannenartig    ausgebildetes Gelenkstück 26  entspricht, derart, dass einerseits das Gelenk  stück, anderseits der Gelenkkopf gelenkig  miteinander verbunden sind.

   Zu beiden Sei  ten der Gelenkteile ist je ein Schenkel einer       U-förmigen    Blattfeder 2 7 vorgesehen, die mit  nach innen gerichteten     warzenartigen    Vor  sprüngen 28 seitlich in eine Bohrung 29 des  Gelenkkopfes eingreift, so dass die Blattfeder  auf den Gelenkteilen gesichert gehalten ist.  Die Typenstange 1 einerseits,     sowie    der Arm  23 des Einstellhebels anderseits sind durch  eine Zugfeder 30 verbunden.  



  Der Einstellhebel, der wie vorerwähnt  auf einer Achse 24 gelagert ist, ist mit  seinem Hebelteil 22 mit einem Hebel 31 lose  gekuppelt, dessen freies Ende als     ZählwerlL-          sektor    ausgebildet ist, von dem aus die Wert  übertragung in das Zählwerk     stattfindet.    Der  Einstellhebel ist noch mit einem     dritten    Arm  32 versehen, durch den er durch     ein    Gelenk  33 mit dem Anschlag 34 verbunden ist, des  sen Endstellung jeweils durch die im Stiften  schlitten befindlichen Anschlagstifte 35 be  grenzt ist.  



       Bei.        Beginn    des Kurbelzuges, und zwar  nach einer Schwenkung der Kurbel um zirka  <B>30',</B> wird durch einen     Übertragungsmecha-          nismus    bekannter Bauart jeder Einstellhebel  bewegt entsprechend der     durch,die    Taste ein  gestellten Zahl. Durch jeden     schwingbar    ge  lagerten Einstellhebel gelangt die zugehörige  Typenstange in den Bereich des zugehörigen  Druckhammers. Unter Wirkung der zwi  schen jedem Einstellhebel und der zugehö  rigen Typenstange angeordneten Feder glei  ten die Typenstangen bei der     Bewegung    der  Stirnseite der Führung 3 entlang.

   Bei der  Einstellung führen die Typenstangen eine       Schwingbewegung    und beim Abdrucken eine  Kippbewegung aus.      Durch die beschriebene Verbindungsvor  richtung zwischen Typenstange und Einstell  hebel ist eine einfache sichere Verbindung  erreicht, die besonders auch einen einfachen  und gedrängten Aufbau gestattet. Dabei ist  die Art der Ausbildung der die Bewegung  übertragenden Flächen beliebig. Es kann zum  Beispiel ein Flachgelenk mit einfachen zylin  drischen Flächen vorgesehen sein oder auch  ein Flachgelenk mit     Nutenführung    oder ein  solches, bei dem die Übertragung mit Hilfe  eines Vorsprunges oder endlich mit Hilfe  einer ausgesprochenen Verzahnung, zum Bei  spiel einer     Segmentverzahnung,    bewirkt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verbindungsvorrichtung zwischen Typen stange und Einstellhebel an Rechenmaschinen mit Druckwerk, insbesondere an Zehntasten rechenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Einstellhebel und der Typenstange eine. Flachgelenkverbindung vorgesehen ist, die einen Gelenkkopf und ein entsprechend pfannenartig ausgebildetes Ge lenkstück besitzt. UNTERANSPRÜUCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Gelenkkopf durch eine das pfannenartig ausgebildete Gelenkstück übergreifende Blattfeder in diesem gehalten wird. 2.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die Blattfeder mit Vorsprüngen versehen ist, die seitlich in eine Bohrung des zur Typenstange ge hörigen Gelenkkopfes eingreifen.
CH172124D 1932-08-06 1933-07-28 Verbindungsvorrichtung zwischen Typenstange und Einstellhebel an Rechenmaschinen mit Druckwerk, insbesondere an Zehntastenrechenmaschinen. CH172124A (de)

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