DE400016C - Registrierkasse mit mehreren Addierwerken - Google Patents
Registrierkasse mit mehreren AddierwerkenInfo
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- DE400016C DE400016C DEN18701D DEN0018701D DE400016C DE 400016 C DE400016 C DE 400016C DE N18701 D DEN18701 D DE N18701D DE N0018701 D DEN0018701 D DE N0018701D DE 400016 C DE400016 C DE 400016C
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Description
- Registrierkasse mit mehreren Addierwerken.
Die Erfindung betrifft eine Registrierkasse mit mehreren Addierwerken, bei der die Ad- dierwerke durch seitlich verschiebbare Ein- stellorgane wahlweise mit einem gemeinsamen Druckwerk derart in Verbindung gebracht werden können. daß der jeweilige Betrag des einen oder des anderen Addierwerkes von demselben Druckwerk gedruckt wird. Die Er- findung besteht zunächst darin, daß die Ein- stellung der "Typenräder entsprechend der Einstellung des jeweils ausgewählten Addier- werkes durch zwei Sätze von am einen Schenkel zu einem winkelförmigen Tastarm verlängerten Bügeln erfolgt, welche durch Drücken einer Summentaste gegenüber den seitlich nicht verschiebbaren Addierwerken derart verschoben werden, daß die Tastarme des einen Satzes von Bügeln aus der Bahn des einen Addierwerkes und in die Bahn des andern Addierwerkes bewegt werden. Der hierdurch erreichte Vorteil besteht in einer erheblichen Vereinfachung des Kassengetrie- bes, da die Addierwerke ortsfest angeordnet werden können und lediglich einfache bügel- förmige Kupplungsglieder bewegt werden. Die Erfindung kennzeichnet sich weiter- hin dadurch, daß außer dem normalen Kon- troll- und Scheckstreifen ein besonderer Strei- fen vorgesehen ist, auf dem nur die von den Addierwerken registrierten Endsummen zum Abdruck gelangen. Der Gebrauch eines be- sonderen Blattes zur Aufnahme der End- summe ist bei Rechenmaschinen an sich be- kannt. Die Zeichnung zeigt die Neuerung in einem Ausführungsbeispiel. Abb. ia und ib zeigen das Kassengetriebe in der Ansicht von oben, - Abb.2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Abb. ia. Abb.3 eine Einzelheit, während Abb. 4. einen Schnitt nach Linie 7-7 der Abb. ib veranschaulicht. Abb.5 zeigt die Kasse im Schnitt nach Linie 6-6 der Abb. ib, während Abb.6 dieselbe in der Seitenansicht dar- stellt. Abb. ; bis t t veranschaulichen Einzelheiten der Maschine. Die 3laschine ist mit zwei Addierwerken ver- sehen, von denen das linke als "Hauptaddier- werk" und das rechte als "Sonderaddier- werk" bezeichnet wird. Wenn eine Summe auf den für den Käufer bestimmten Abschnitt gedruckt werden soll. wird eine Antriebs- kurbel in Tätigkeit gesetzt. wobei die Be- wegung der Addierräder von Stufenscheiben bestimmt wird, die mit ihnen verbunden sind. Nach dem Druck auf den Käufer- und den Kontrollstreifen werden die Addierräder mit ihren Stufenscheiben in die Nullstellung zu- rückgeführt. Wenn mit dem Hauptaddierwerk eine Summe auf den Streifen gedruckt werden soll, wird eine auf der äußersten rechten Seite der Maschine befindliche Taste gedrückt, wo- durch die Addierräder, die mit den Stufen- scheiben des Sonderaddierwerkes in 1?ingritt stehen, ausgedrückt werden, während gleich- zeitig ein anderer Satz von Addierrädern mit den Stufenscheiben des Hauptaddier- werkes in Eingriff gebracht wird. Wenn eine der auf der Welle 3i dreh- baren Betragstasten 30 i Abb. 5 @ niederge- gedrückt wird, wird in bekannter Weise dein um die Zapfen 33 drehbaren Tastenverbinder 37 eine Schwingbewegung erteilt. Hierdurch wird mittels der Mangelstange ;.4 der Haupt- welle 32 eine Umdrehung erteilt. Am rechten Ende einer jeden Taste ist eine Schubstange 35 mit einem bei den verschiedenen Stan- gen stufenförmig angeordneten Schlitz 36 an- gebracht, in den die Querstange 39 eines auf der Welle 3 3 angeordneten, schwingbaren Rahmens 4. t eingreift. Es sind so viel Rah- men q.i vorhanden, wie Gruppen von Tasten. im vorliegenden Fall vier. Jeder Rahmen ist mit einem Registriersegment .12 versehen. Wie aus Abb. ia und ib zu ersehen, sind acht Registriersegmente .12 vorhanden, von denen vier zum linken Hauptaddierwerk und vier zum rechten Sonderaddierwerk gehören. Die einander entsprechenden Segmente .f2 der beiden Sätze werden miteinander gekuppelt um -gemeinsam zu arbeiten. Das Ein- und Ausrücken der beiden Ad- dierwerke wird durch die Daumenscheibe .l @Abb. 2) bewirkt, die auf die Rollen .4.1 der Hebel 4.5 einwirkt, die an den die Addier- werke tragenden Rahmen .19 und 5o befestigt sind. Durch Zurückschwingen dieser Rah- men werden die Addierwerke mit den Re- gistriersegmenten 4.2 in Eingritl gebracht. Jedes Addierwerk hat 5 Addierräder, von denen die vier ersten je mit einem kleinen Zahnrad 51 versehen sind, das durch die Schwingung des Rahmens mit dem be- treifenden Segment 42 in Eingriff kommt. Das fünfte Rad nimmt die überschüssigen Beträge der ersten Räder auf. Jedes Addier- rad ist mit einem größeren Zahnrad 52 ver- sehen, das in das auf der Welle 58 drehbare Zahnrad 53 eingreift. Mit jedem Zahnrad 53 ist eine Stufenscheibe 54 fest verbunden. Auf diese Weise wird jede- Bewegung der Addier- räder unmittelbar auf die Stufenscheiben übertragen. Die Stufenscheiben wirken auf die seitlichen Ansätze 56 von Bügeln 55, die durch ineinander geschachtelte Röhren in be- kannter Weise mit der Druckvorrichtung ver- bunden sind. Unter Vermittlung der auf der rechten Seite der '.Maschine angebrachten Sonder- taste 3o7 können wahlweise entweder die zu den Stufenscheiben 54 des linken Haupt- addierwerkes gehörigen Ansätze 56 in die Bahn dieser Stufenscheiben bewegt werden, wobei die zu dem rechten Sonderaddierwerk gehörigen Ansätze 56 der Bügel 55 gleich- zeitig außerhalb der zu diesem Addierwerk gehörigen Stufenscheiben liegen; oder die Bügel 55 «-erden so verschoben, daß die auf der rechten Seite derselben befindlichen An- sätze 56 in die Bahn der Stufenscheiben 54 des rechten Sonderaddierwerkes zu liegen kommen, wobei gleichzeitig die linken An- sätze 56 aus der Bahn der zu dem ;linken Hauptaddierwerk gehörigen . Stufenscheiben heraus bewegt werden. Zu diesem Zweck sind die Bügel 55 auf Röhren 3o6 angeordnet, die in ihrer Längs- richtung unter Vermittlung der Sondertaste ;07 verschoben werden können. Die Taste 307 (Abb. ib und 5j wird in ihrer jeweiligen Lage durch eine auf dem Querstück 35 3 be- festigte Feder 352, die sich gegen einen Ring 35i der Taste legt, gehalten. Das innere Ende der Taste ist durch eine Schubstange 308 mit einer Querstange log verbunden (Abb. ib ). An letzterer ist ein Arm 315 (Abb.- 3) starr befestigt, dessen gabelförmig gestaltetes Ende über einen Ring 317 der äußeren Röhre 3o6 greift. Wird nun die Taste 3o7 nach innen gedrückt, so werden unter Vermittlung der Schubstange 3o8, der Stange 3o9 und des Arms 315 sämt- liche Röhren 3o6 und damit die Bügel 55, welche auf letzteren befestigt sind, in bezug auf die Abb. ia und ib nach links ver- schoben, d. h. die lind en Ansätze 56 -der Bü- ge155 werden in die Bahn der Stufenschei- ben 5.1 des linken Hauptaddierwerkes bewegt Befindet sich die Sondertaste in der Nor- maltellung, wie sie die Abb. ib und 5 ver- anschaulicht, so befinden sich die rechten wegt werden, so daß bei dem Andrehen der Kurbel nunmehr die linken Ansätze 56 der Bügel 55 in den Bereich der Stufenscheiben 54 des linken, d. h. des Hauptaddierwerkes, gelangen. Dies bewirkt wiederum, daß nunmehr die Typenräder 203 dem Betrage des Hauptaddierwerkes entsprechend eingestellt werden.Ansätze 56 der Bügel 55 in der Bahn der Stufenscheiben 54 des rechten Sonderaddier- werkes, so daß beim Andrehen der Kurbel die Typenräder dem jeweiligen Stande dieses Addierwerkes entsprechend eingestellt wer- den und ein Abdruck dieses Betrages auf dem Streifen, Belegschein o. dgl. bewirkt wird. Die Zahnsegmente 183 (Abb. 4.) stehen mit den Segmenten 184 in Eingriff, die wiederum mit den Segmenten 186 gekuppelt sind. An letzteren sind bei 271 die Lenker 27o be- festigt, deren Bewegung unter Vermittlung des Zapfens 272 auf die mit den Anzeige- scheiben 254 in Verbindung stehenden Segmente 26o übertragen wird. Hieraus ist zu ersehen, daß auch die in bekannter Weise, in der Hauptsache aus den Scheiben 254 bestehende Anzeigevorrichtung zum Anzeigen des Betrages mehrerer Ad- dierwerke benutzt werden kann, je nachdem, mit welchem der Addierwerke die Einstell- organe 55, 56 in Verbindung gebracht werden. Die Kasse arbeitet in folgender Weise: Durch das Niederdrücken der Betrags- tasten 30 werden die Einzelbeträge auf den . beiden Addierwerken in bekannter `'Greise re- gistriert. Soll nun von mehreren zusammen- gehörigen Einzelbeträgen. z. B. von den auf einem Belegschein 375 registrierten Einzel- beträgen (Abb.9), die Endsumme zum Ab- druck gebracht werden, so verbleibt die Son- dertaste 307 in ihrer Normalsage. Da hierbei die rechten Ansätze 56 der Bügel 55, wie be- schrieben, sich in der Bahn der Stufenscheiben 54 des rechts gelegenen Sonderaddierwerkes befinden, werden beim Drehen der Hand- kurbel die Typenräder und die Anzeige- scheiben 254 dem Stande des rechten Son- deraddierwerkes entsprechend eingestellt. Dieses erfolgt dadurch, daß beim An- drehen der Handkurbel die Ansätze 56 in bekannter Weise gegen die Stufenscheiben 54 bewegt werden. Durch die Verstellung der Bügel 55 werden unter Vermittlung der Kupp. lung 318 (Abb. ib) die Röhren 178 und da- mit die an den rechten Enden derselben be- festigten Zahnsegmente 183 zum Ausschwin- gen gebracht. Letztere übertragen ihre Be- wegung wiederum durch die Zahnsegmente 197, Räder 198, Röhren 199 auf die an den letzteren befestigten Typenräder 203 (Abb. 6), von denen bei weiterer Drehung der Hand- kurbel auf dem Streifen bzw. Belegschein 375 unter Vermittlung des bruckhammers 231 ein Abdruck des Betrages, auf welchen das Son- deraddierwerk eingestellt ist, erhalten. wird. Wird die Taste 307 nach innen gedrückt, so werden die Bügel 55 so weit nach links ver- schoben, daß die rechten Ansätze 56 aus der Bahn der zugehörigen Stufenscheiben 54 be- - Hieraus ist zu ersehen, daß mit ein und demselben Druckwerk wahlweise der Betrag des einen oder anderen Addierwerkes zum Abdruck und zur Anzeige gebracht werden kann.
- Die Kasse ist mit einer weiteren Neuerung versehen, welche es ermöglicht, sämtliche Endsummen für sich gesondert auf einen besonderen Streifen zu drucken. Hierdurch werden Irrtümer bei dem Aufaddieren des Kontrollstreifens dadurch, das zwischen den Endsummen auch noch die Einzelbeträge auf dem Streifen stehen, die beim Aufaddieren des Streifens übergangen werden müssen, vermieden.
- Zu diesem Zweck ist ein besonderer Registrierstreifen 172 (Abb. Bund 8) vorgesehen, auf dem nur die Endsummen zum Abdruck gelangen.
- Die Typenräder 2o3 sind mit einem doppelten Typensatz versehen, die derart angeordnet sind, daß dieselbe Zahl, welche unten gegenüber dem Druckhammer 231 steht, auch oben sich in der Druckstellung gegenüber dem Druckhammer 253 befindet. Zwischen letzterem und dem Typenrade 203 läuft der besondere Streifen 172 und das Farbband 98. Durch den Hammer 231 werden die Endsummen auf den normalen Kontroll- bzw. Scheckstreifen und Belegschein 381, 9o und 375 in bekannter Weise gedruckt, während durch den Hammer 253 die Endsummen auf den Streifen i72 gedruckt werden. Der Streifen i72 läuft von einer Rolle, die lose auf der Welle 2 18 gelagert ist, über Führungsrollen zu der Aufwickelrolle 217. Letztere ist lose auf dem Zapfen 22o angeordnet und mit einem Schaltrade 2 19 versehen, in welches eine unter Federdruck stehende Schaltklinke z2 i eingreift. Die Klinke ist auf einem Zapfen 222 eines drehbar auf der Welle 22o gelagerten Armes 223 befestigt. Der Arm legt sich gegen einen Zapfen 227, der von einem als Zahnsegment ausgebildeten Hebel 228 getragen wird. Letzterer ist mit seinem anderen Ende bei 358 an einen Lenker 359 angelenkt, der durch das Gestänge 195 mit dem Schwingrahmen 155 (Abb. q.) ein Verbindung steht, der in bekannter Weise bei jedem Antrieb der Handkurbel 130 zum Ausschwingen gebracht wird. Hieraus ist zu ersehen, daß bei jedem Antrieb der Handkurbel das Segment 228 zum Ausschwingen gebracht und damit unter Vermittlung der Schaltklinke 22 i die Rolle 217 zwecks Förderung des Streifens 172 um eine Teildrehung weitergedreht wird. Die Rückdrehung der Rolle 217 wird durch eine unter Federdruck stehende Sperrklinke 229 verhindert.
- Da der Rahmen 15 5 durch die Betragstasten 3o nicht zum Ausschwingen gebracht wird. unterbleibt sowohl das Schalten des Streifens 172 sowie das Ausschwingen des Hammers 253 lAbb. 6j. Letzterer ist auf einem Zapfen 252 gelagert und durch einen Lenker 248 mit einem Arm verbunden, der auf der Welle 24o drehbar gelagert ist und mit einer an seinem unteren Ende befestigten Rolle in eine Kurvennut eines auf der Welle 1.36 angeordneten Rades eingreift. Letzteres wird beim Drehen der Handkurbel in Umdrehung versetzt und bewirkt so ein Ausschlagen des Hammers 253 bzw. des Hammers 231 gegen die Typenräder 2o3.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Registrierkasse mit mehreren Addierwerken, bei der die Addierwerke durch seitlich verschiebbare Einstellorgane wahlweise mit einem gemeinsamen Druckwerk derart in Verbindung gebracht werden können, daß der jeweilige Betrag des einen oder des anderen Addierwerkes von demselben Druckwerk gedruckt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Typenräder (2o3) entsprechend der Einstellung des jeweils ausgewählten Addierwerkes durch zwei Sätze von am einen Schenkel zu einem winkelförmigen Tastarm (56) verlängerten Bügeln (55) erfolgt, welche durch Drücken einer Summentaste (3o7) gegenüber den seitlich nicht verschiebbaren Addierwerken derart verschoben werden, d4.13 die Tastarme des einen Satzes von Bügeln aus der Bahn des einen Addierwerkes und in die Bahn des andern Addierwerkes bewegt werden.
- 2. Registrierkasse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß außer dem normalen Kontroll- und Scheckstreifen ein besonderer Streifen (172) vorgesehen ist, auf dem nur die von den Addierwerken registrierten Endsummen zum Abdruck gelangen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18701D DE400016C (de) | Registrierkasse mit mehreren Addierwerken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEN18701D DE400016C (de) | Registrierkasse mit mehreren Addierwerken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE400016C true DE400016C (de) | 1924-07-31 |
Family
ID=7340662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN18701D Expired DE400016C (de) | Registrierkasse mit mehreren Addierwerken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE400016C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040834B (de) * | 1951-08-07 | 1958-10-09 | Elektro Watt Elek Sche | Einstell- und Schaltwerk fuer rechnende Maschinen, insbesondere Registrierkassen und Buchungsmaschinen |
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- DE DEN18701D patent/DE400016C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1040834B (de) * | 1951-08-07 | 1958-10-09 | Elektro Watt Elek Sche | Einstell- und Schaltwerk fuer rechnende Maschinen, insbesondere Registrierkassen und Buchungsmaschinen |
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