CH166285A - Apparat zum Schärfen von Messerklingen. - Google Patents

Apparat zum Schärfen von Messerklingen.

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CH166285A
CH166285A CH166285DA CH166285A CH 166285 A CH166285 A CH 166285A CH 166285D A CH166285D A CH 166285DA CH 166285 A CH166285 A CH 166285A
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CH
Switzerland
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guide rail
scraper
knife
sharpening
gap
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Application number
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English (en)
Inventor
Schmied Walter
Original Assignee
Schmied Walter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Apparat zum Schärfen von Messerklingen.    Gegenstand der Erfindung ist ein Appa  rat zum Schärfen von Messerklingen, wie  sie an Messern vorkommen, die in Haus  haltung und Gewerbe verwendet werden. Er  weist einen mehrkantigen Schaber oder  Schärfer auf, welcher zweckmässig aus einem  sehr harten und gehärteten Stahlmateriale  gefertigt ist. Durch Abziehen der Schneide  von Messerklingen an den scharfen Kanten  des Schabers wird die Klinge geschärft, und  es genügt in der Folge noch ein Abziehen der  Klinge an einem Abziehstein, um völlig  scharfe Messer zu erhalten.  



  Da aber die meisten Verbraucher im  Schärfen von Messern keine Übung haben,  besteht Gefahr, dass das Schärfen unzweck  mässig vorgenommen wird. Der Schliff  würde dadurch unregelmässig, unschön und  nicht sehr gut. Daher wird der Schaber in  einen Halter eingebaut, der beispielsweise  mit einer einstellbaren Führungsschiene für  die Messerklinge ausgerüstet ist, so dass der  Anstellwinkel für die Messerklinge richtig  gewählt und dauernd beibehalten werden    kann. Die Verstellbarkeit der Führungs  schiene wird durch die verschiedenen Klin  genbreiten der Messer nötig gemacht.

   An  Stelle der verstellbaren Führungsschiene  kann auch eine feste, jedoch mit Stufen ver  sehene Führungsschiene verwendet werden,  oder es könnten mehrere Kanten des Schabers  mit gegenüberliegenden festen Führungs  schienen versehen sein, aber so, dass die Spalt  weite bei jeder Kante ein anderes Mass hat,  um an der einen Kante schmalere, an der  andern Kante breitere Klingen schärfen zu  können.  



  Da jedoch die Kanten des Schabers, wel  che die schärfende Arbeit zu leisten haben,  nach und nach stumpf werden, so ist es nötig,  sie von Zeit zu Zeit nachzuschleifen. Zu  diesem Zwecke ist es vorteilhaft, einen Ab  ziehstein in den Apparat einzubauen, so dass  er nicht verloren gehen kann, an dessen Sei  ten der Schaber nachgeschliffen werden kann.  Aber auch die geschärften Messerklingen  werden mit     Vorteil    noch am Abziehstein  nachgeschliffen, wobei aber auch wieder der      richtige Schärfungswinkel und dessen Bei  behalten eine wesentliche Rolle spielt.

   Es  ist daher nützlich, auch den Abziehstein mit  einer Führungsschiene für die abzuziehende  Messerklinge zu versehen, welche Führungs  schiene einstellbar sein kann, oder fest und  mit Stufen versehen, um die Klingenführung  der Breite der Messerklinge anpassen und  dadurch den richtigen Anstellwinkel erzielen  zu können. Der Schaber kann im Halter  drehbar gelagert sein, oder wenigstens heraus  nehmbar, um die verschiedenen Kanten der  Reihe nach ausnützen zu können, oder auch,  um in der Lage zu sein, den Schaber ohne  Halter zum Schärfen grösserer Instrumente  verwenden zu können. Auch kann eine Seite  des Schabers ganz oder teilweise gerundet  und geriffelt sein, um noch stärkere Schärf  wirkungen zu erzielen.  



  Am Halter können ferner Skalen ange  bracht werden, sowie Bezeichnungen, aus  welchen die richtige Einstellung der Füh  rungsschiere gemäss den Klingenbreiten zu  ersehen ist.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Schärfapparates dargestellt.  Fig. 1 ist ein senkrechter Querschnitt durch  den Apparat gemäss der Ebene a-a der  Fig. 2, welche einen teilweisen vertikalen  Längsschnitt durch den Apparat bedeutet;  Fig. 3 ist eine Ansicht des Apparates von  vorn mit den Skalenbezeichnungen, die an  gebracht werden können, und Fig. 4 ist ein  Querschnitt durch einen dreikantigen Scha  ber, dessen eine Seite teilweise gerundet und  geriffelt ist.  



  In Fig. 1, 2, 3 bedeutet A einen hier drei  kantig angenommenen Schaber, B die ein  stellbare Führungsschiene, C die Schrauben,  welche zum Festhalten des Schabers A die  nen, und D die Schrauben, vermittelst wel  cher die verschiedene Einstellung der     Füll-          rungsschiene    B bewirkt wird. Die Schilder  E dienen als Halter für den Apparat, indem  sie mit dem Bolzen F unter sich verbunden  sind. In die Schilde E ist der Abziehstein  G eingelassen. In Fig. 3 bedeuten die  Striche H eine Skalenteilung, um die Stel-    lung der Führungsschiene B richtig bestim  men zu können. Auf dem breiteren Teile des  Schildes E ist noch angegeben, für welche  Klingenbreiten etwa die einzelnen Skalen  teile H massgebend sein können.  



  I und K in Fig. 1 und 2 bedeuten Mes  serklingen. Die Figuren zeigen, wie sie zum  Geschärftwerden in den Apparat einzulegen  sind. Es können auch mehrere Kanten des  Schabers mit gegenüberliegenden festen Füh  rungsschienen versehen sein, aber so, dass die  Spaltbreite bei jeder Kante ein anderes Mass  hat, um an der einen Kante schmalere, an  der andern gante breitere Klingen schärfen  zu können.  



  Der Apparat wird wie folgt benützt:  Je nach der Breite der Messerklinge I, Fig. 1  und 2, wird die Führungsschiene B unter Be  nützung der Schrauben C und der Skalen  teile H und der übrigen Angaben auf den  Schildern E (Fig. 3) so eingestellt, dass die  Spaltbreite zwischen Schaber A und Füh  rungsschiene B ein bestimmtes Mass hat, das  den richtigen Anstellwinkel für die Klinge  I ergibt, wenn man diese so einlegt, dass ihre  Schneide die Kante des Schabers A und die  obere Kante des Rückens die Führungs  schiene B berührt. Die Spaltweite kann also  für eine bestimmte Klingenbreite stets un  gefähr gleich weit eingestellt werden. Zieht  man nun die Klinge des Messers I hin und  her, indem man mit der Hand zugleich ein  mehr oder weniger starkes Drehmoment aus  übt, so wird die Schneide der Klinge zuge  schärft, indem sie abgeschabt wird.

   Man be  arbeitet die Klinge auf diese Weise von bei  den Seiten, bis eine gewisse Schärfung er  zielt ist, die nicht zu weit getrieben werden  darf, wenn die Klinge in der Folge nicht  schartig werden soll. Die Klinge soll an  Führungsschiene B und an der Schaberkante  A immer gleichmässig anliegen. Es wird so  eine gleichmässig breite     Bearbeitung    der  Klinge erreicht, .die das Messer schont und  nicht unschön ist. Es geht nur wenig Ma  terial verloren, indem nicht wie beim Schlei  fen- an einem 'Schleifsteine die ganzen Klin-      genbreiten bearbeitet werden, und zwar  grösstenteils nutzloser Weise.  



  Hat man es mit einer Ausführung zu tun,  wo der Schaberkante eine feste Führungs  schiene gegenüber steht, die abgestuft ist,  so wählt man die der Klingenbreite entspre  chende Spaltweite. Dasselbe geschieht, wenn  mehreren Schaberkanten je eine feste Füh  rungsschiene gegenüber liegt, so, dass sich  für jede Schaberkante eine besondere Spalt  weite ergibt. Das geschärfte Messer kann  hierauf noch am Abziehstein G (Fig. 1 und 2)  nachgeschliffen werden, indem die Schneide  entsprechend auf den Seiten des Steines G  abgerieben werden. Es ist jedoch auch beim  Abziehen der Klinge nützlich, stets den  gleichen Anstellwinkel zu benützen, und  zwar den gleichen, der schon beim Schär  fen am Schaber A verwendet wurde.

   Im  dargestellten Ausführungsbeispiele wird der  Bolzen F als Führungsschiene verwendet  (Fig. 1 und 2), und da er nicht gut ein  stellbar gestaltet werden kann, so ist er mit  Stufen F1 und F2 versehen, welche gegen  über der Flanke des Abziehsteines verschie  dene Spaltweiten ergeben, in welche die ver  schieden breiten Klingen eingelegt werden  können, um sie am Abziehsteine abzureiben.  Die Schneide hat dabei auf dem Abziehstein  G zu gleiten, die obere Rückenkante der  Klinge K dagegen am Führungsbolzen F,  respektive an der entsprechenden Stufe F1  oder F2. Der Anstellwinkel der Klinge K  bleibt auf diese Weise während des Schär  fens erhalten, so dass auch das Nachschärfen  sehr präzis und sauber durchgeführt werden  kann. Es ist auf diese Weise das Schärfen  der Klingen auch den Ungeübten möglich,  was einen Vorteil des Apparates bedeutet.

    Auch werden dabei Politur und allfälliger  Chromüberzug nur wenig angegriffen.  



  Ist eine Kante des Schabers A stumpf  geworden, so bringt man durch Lösen der  Schrauben D eine andere Kante zur Benüt  zung, indem man den Schaber dreht, ent  weder in seinem Lager oder durch Heraus  nehmen und Wiedereinsetzen, nachdem eine    Drehung des Schabers vorgenommen wor  den war.  



  Sind alle Kanten stumpf geworden, so  wird der Schaber A aus dem Halter genom  men, indem man die Schrauben D löst, und  nun wird der Schaber an den Flanken des  Abziehsteines G nachgeschliffen, indem man  die ebenen Seiten des Schabers auf den ebenen  Seiten des Abziehsteines hin- und her  reibt, wobei Öl oder Wasser als weiteres Mit  tel zum Abziehen verwendet werden kann,  je nach der Natur des verwendeten Abzieh  steines.  



  Messerklingen, die stark stumpf sind,  kann man mit Vorteil zuerst von freier Hand  mit der geriffelten Fläche des Schabers A  (Fig. 4) bearbeiten, um in der Folge erst zum  eigentlichen Schärfen überzugehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Apparat zum Schärfen von Messerklin gen, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehr kantiger Schaber, an dessen scharfen Kanten die Klingen geschärft werden, in einen Halter so eingebaut ist, dass mindestens eine der KanKten einer Führungsschiene gegenüber steht, derart, dass die Spaltweite zwischen dieser Kante und der Führungsschiene so breit ist, dass bei Anlegen des Klingenrückens an die Führungsschiene der richtige Anstell winkel entsteht und ferner dadurch gekenn zeichnet, dass der Schaber so verstellbar ist, dass nach und nach seine sämtlichen Kanten in Gebrauch genommen werden können. UNTERANSPRÜCHE: 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene unter Zuhilfenahme von Schrauben ver stellt werden kann, so dass die Spaltweite zwischen Schaberkante und Führungs schiene veränderlich ist. 2.
    Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass mehreren Schaber- kanten je eine in dem Apparat fest ein gebaute Führungsschiene gegenüber liegt, und zwar so, dass die Spaltweiten ver schieden gross sind. 3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsschiene mit festem Abstand zur Schaberkante in den Apparat eingebaut ist, jedoch Stufen besitzt, die verschiedene Spaltweiten er geben, um verschieden breite Messer klingen stets unter dem richtigen Anstell winkel schärfen zu können. 4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in den Halter ein mehrseitiger Abziehstein eingebaut ist, zum Nachschärfen der Messerklingen und der Sehaberkanten des schärfenden Scha bers. 5.
    Apparat nach Patentanspruch und Unter anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Seite des Abziehsteines ebenfalls mit einer Führungsschiene für den Messer rücken des zu schärfenden Messers ver- sehen ist, welche gestattet, die Spaltweite zwischen Abziehstein und Führungs schiene in der Breite der zu schärfenden Messerklinge entsprechend zu wählen. 6. Apparat nach Patentanspruch und Un teransprüchen 4 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass als Führungsschiene für den Abziehstein der Bolzen verwendet wird, welcher die beiden Schilder des Halters verbindet und der Stufen besitzt, welche verschiedene Spaltweiten ergeben. 7. Apparat zum Schärfen von Messerklingen nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass auf den Schildern des Hal ters Skalen und Zahlenangaben vorhanden sind, welche zur richtigen Wahl der Spaltweite Anleitung geben.
CH166285D 1932-12-31 1932-12-31 Apparat zum Schärfen von Messerklingen. CH166285A (de)

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CH166285D CH166285A (de) 1932-12-31 1932-12-31 Apparat zum Schärfen von Messerklingen.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2459391A (en) * 1947-05-24 1949-01-18 Samuel S Otis Knife rack and edger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2459391A (en) * 1947-05-24 1949-01-18 Samuel S Otis Knife rack and edger

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