DE3313367C2 - Skikantenschärfer - Google Patents
SkikantenschärferInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63C—SKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
- A63C11/00—Accessories for skiing or snowboarding
- A63C11/04—Accessories for skiing or snowboarding for treating skis or snowboards
- A63C11/06—Edge-sharpeners
Landscapes
- Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Skikantenschärfer,
der eine Art Griffbacken darstellt, dem die Skilauffläche
als Widerlager dient und der mit einer Feile oder einem
anderen Schneidwerkzeug die zu schärfende Skikante über
greift, wobei der Winkel des Schneidwerkzeugs verstellbar
ist.
Skikantenschärfer sind seit geraumer Zeit bekannt. Früher
hat man sich mit einem Kantenwinkel von 90° begnügt; neuer
dings wird ein etwas kleinerer Kantenwinkel als vorteil
haft angesehen. Um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen,
sind die eingangs erwähnten Skikantenschärfer entwickelt
worden. Diesen Bauarten haftet aber der Nachteil an, daß
ihre Verstellmöglichkeiten beschränkt, ihre Einstellungen
zu ungenau und die vorgenommenen Einstellungen nicht nach
prüfbar sind. Dies trifft auch für den Skikantenhobel ge
mäß dem DE-GM 82 04 890 zu, der dem eingangs erwähnten Ski
kantenschärfer entspricht und wegen der erwähnten Nachteile
verbesserungsbedürftig erscheint.
Demgegenüber wird die konkrete technische Aufgabe der vor
liegenden Erfindung darin gesehen, einen Skikantenschärfer
anzugeben, bei dem Verstellmöglichkeiten bis zu 6° (abwei
chend von 90°) möglichst stufenlos möglich sind, der einge
stellte Winkel erhalten bleibt und die vorgenommene Ein
stellung bzw. die gewünschte Einstellung kontrollierbar ist.
Außerdem soll die Handhabung einfach sein.
Gelöst wird diese Aufgabe dadurch, daß der Griffbacken aus
zwei Teilen besteht, von denen der einen Handgriff bildende
erste Teil die Halterung für das jeweilige Schneidwerkzeug
aufweist, während der zweite Teil der Abstützung auf der
Skilauffläche dient und letzterer zur Winkelverstellung des
Schneidwerkzeugs eine in Arbeitsrichtung verlaufende Zylin
derfläche aufweist, auf die der erste Teil mit einer der Zy
linderfläche entsprechenden Gegenfläche feststellbar aufge
sattelt ist und die beiden Teile mit Markierungen für die
jeweilige Winkelstellung ausgestattet sind. Durch das fest
stellbare Aufsatteln des ersten Teiles der beiden den Ski
kantenschärfer bildenden Teile ist es möglich, Feineinstel
lungen des Schneidwerkzeuges in der gewünschten Winkellage
- auch stufenlos - vorzunehmen und so den Erfordernissen der
neuzeitlichen Entwicklung gerecht zu werden, zumal die je
weilige Einstellung kontrollierbar ist, ohne einen untrag
baren Aufwand hinnehmen zu müssen.
Damit der einmal genau eingestellte Kantenwinkel sich nicht
ungewollt verändert, erscheint es nach der Erfindung zweck
mäßig, daß die Zylinderfläche und die Gegenfläche der bei
den Teile mit Längsriefen, z. B. mit einer 1/2°-Teilung be
setzt sind. Eine Gradeinteilung erleichtert das Einstellen
des gewünschten Winkels. Eine kleine Teilung kommt der Stu
fenlosigkeit nahe.
Damit auch ein bevorzugter Winkel leicht auffindbar ist, hat
es sich als vorteilhaft erwiesen, daß die Normalstellung der
beiden Teile, also bei einem Winkel von 90° zwischen Werkzeug
und Abstützfläche, durch Anschläge markiert ist.
Zweckmäßig erscheint es ferner, daß die beiden Teile bevor
zugt mit einer Rändelschraube miteinander verbindbar sind,
die ein vom Werkzeug entfernt liegendes und zu letzterem
querverlaufendes Langloch des Werkzeughalterungsteiles durch
setzt. Dadurch ist es möglich, auf einfache Weise den Ar
beitswinkel zu verstellen und zu fixieren.
Eine wirtschaftliche Bauart eines Skikantenschärfers ergibt
sich dann, wenn bei einem winkeligen Abstützteil und aufge
satteltem Werkzeughalterungsteil eine ein Langloch desselben
durchsetzende Rändelschraube od. dgl. gleichzeitig die beiden
Teile gegeneinander und das jeweilige Werkzeug festlegt, das
in einer Schlitzaussparung sitzt, die sich in einen Säge
schlitz fortsetzt. Hier werden also mit einer einzigen Rän
del- oder Knebelschraube zwei Funktionen beherrscht.
Um das Eindrücken oder Einreiben von Schärfspänen in die
Skilauffläche zu verhindern, wird vorgeschlagen, daß der
mit der Skilauffläche in Berührung kommende Teil des belie
big aufgebauten Abstützteiles od. dgl. mit Riefen, Rippen,
Rasterierungen, Wälzkörpern usw. ausgestattet ist. Auf diese
Weise werden Schärfspäne oder sonstige, für die Skilauffläche
gefährliche Teilchen in Räume abgedrängt, wo sie keinen Scha
den anrichten können.
In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschau
licht; es zeigen:
Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung eines Ski
kantenschärfers;
Fig. 2 den Skikantenschärfer gemäß Fig. 1 im
Schnitt und
Fig. 3 eine gegenüber Fig. 2 geänderte Aus
führungsform.
Gemäß den Fig. 2 und 3 ist ein in Fig. 1 schaubildlich
dargestellter Skikantenschärfer 1 auf einen angedeuteten
Ski 2 aufgesetzt, der mit seiner Lauffläche 3 die Wider
lagerfläche für den Skikantenschärfer 1 bildet. Mit 4 ist
der Bereich der Skikante bzw. die Skikante 4 selbst be
zeichnet, die geschärft werden soll.
Zum Schärfen selbst dient eine Feile 5, die in einen Schlitz
6 eingesetzt und mit einer Rändelschraube 7 festgehalten ist
(vgl. auch Fig. 1).
Damit die Skikante 4 auch in einem von 90° abweichenden
Winkel geschärft werden kann, sind die Bauarten nach den
Fig. 2 und 3 entwickelt worden, die aus zwei Teilen 9, 10
bestehen. Der Teil 9 ist, wie dies die Fig. 1 klar erkennen
läßt, als Handgriff ausgebildet, und er nimmt das Schneid
werkzeug 5 auf. Zur Verstellung des Kantenwinkels an der
Skikante 4 weist der sich auf der Skilauffläche 3 abstüt
zende Teil 10 eine zylindrische Fläche 11 auf, auf die der
Teil 9 mit einer entsprechenden Gegenfläche 12 aufgesattelt
ist, so daß die Teile 9, 10 entsprechend der eingezeichneten
Pfeile gegeneinander bewegt werden können.
In Fig. 2 ist das Verspannen der beiden Teile 9, 10 mit
einer Rändelschraube 13 bewerkstelligt, während sie nach
Fig. 3 nicht nur die Feile 5 festlegt, sondern auch die
beiden Teile 9, 10 zusammenzieht. In Fig. 3 setzt sich
der Schlitz 6 in einen Sägeschlitz 14 fort, wodurch sich
eine gewisse Federwirkung ergibt. Es versteht sich, daß bei
beiden Ausführungsformen für die Rändelschraube 13 entspre
chende Langlöcher 15 vorgesehen sein müssen.
Um ein ungewolltes Verstellen der Teile 9, 10 zu vermeiden,
sind sie mit Riefen, Rippen 16 od. dgl. ausgestattet, die
auch der Sichtkontrolle dienen. Mit 17 ist ein Anschlag be
zeichnet, welcher einen 90°-Winkel an der Skikante 4 mar
kiert. Damit auf die Skilauffläche 3 fallende Schärfspäne
die Oberfläche nicht beschädigen, sind im Teil 10 Rinnen 18
od. dgl. vorgesehen.
Claims (6)
1. Skikantenschärfer, der eine Art Griffbacken darstellt, dem
die Skilauffläche als Widerlager dient und der mit einer
Feile oder einem anderen Schneidwerkzeug die zu schärfende
Skikante übergreift, wobei der Winkel des Schneidwerkzeugs
verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff
backen (1) aus zwei Teilen (9, 10) besteht, von denen der
einen Handgriff bildende erste Teil (9) die Halterung
(vgl. 6) für das jeweilige Schneidwerkzeug (5) aufweist,
während der zweite Teil (10) der Abstützung auf der Ski
lauffläche (3) dient und letzterer (10) zur Winkelver
stellung des Schneidwerkzeugs (5) eine in Arbeitsrichtung
verlaufende Zylinderfläche (11) aufweist, auf die der erste
Teil (9) mit einer der Zylinderfläche (11) entsprechenden
Gegenfläche (12) feststellbar aufgesattelt ist und die
beiden Teile (9, 10) mit Markierungen (vgl. 16) für die
jeweilige Winkelstellung ausgestattet sind.
2. Skikantenschärfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Zylinderfläche (11) und die Gegenfläche (12)
der beiden Teile (9, 10) mit Längsriefen (16), z. B. mit
einer 1/2°-Teilung besetzt sind.
3. Skikantenschärfer nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Normalstellung der beiden Teile
(9, 10), also bei einem Winkel von 90° zwischen Werkzeug
(5) und Abstützfläche (3), durch Anschläge (17) markiert
ist.
4. Skikantenschärfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß die beiden Teile (9, 10) mit einer
Rändelschraube (13) miteinander verbindbar sind, die ein
vom Werkzeug (5) entfernt liegendes und zu letzterem quer
verlaufendes Langloch (15) des Werkzeughalterungsteiles
(9) durchsetzt.
5. Skikantenschärfer nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß bei einem winkeligen Abstützteil (10)
und aufgesatteltem Werkzeughalterungsteil (9) eine ein
Langloch (15) durchsetzende Rändelschraube (13) od. dgl.
gleichzeitig die beiden Teile (9, 10) gegeneinander und
das jeweilige Werkzeug (5) festlegt, das in einer Schlitz
aussparung (6) sitzt, die sich in einen Sägeschlitz (14)
fortsetzt.
6. Skikantenschärfer nach Anspruch 1 und mindestens einem
der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der
mit der Skilauffläche (3) in Berührung kommende Teil (10)
mit Riefen (18) ausgestattet ist.
Priority Applications (1)
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Publications (2)
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