DE475965C - Fraeserspindel mit eingesetzten Messern - Google Patents

Fraeserspindel mit eingesetzten Messern

Info

Publication number
DE475965C
DE475965C DEE37344D DEE0037344D DE475965C DE 475965 C DE475965 C DE 475965C DE E37344 D DEE37344 D DE E37344D DE E0037344 D DEE0037344 D DE E0037344D DE 475965 C DE475965 C DE 475965C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knives
spindle
milling spindle
milling
knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEE37344D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ernst Eichler & Lucius
Original Assignee
Ernst Eichler & Lucius
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ernst Eichler & Lucius filed Critical Ernst Eichler & Lucius
Priority to DEE37344D priority Critical patent/DE475965C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE475965C publication Critical patent/DE475965C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D37/00Machines for roughening soles or other shoe parts preparatory to gluing
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27GACCESSORY MACHINES OR APPARATUS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; TOOLS FOR WORKING WOOD OR SIMILAR MATERIALS; SAFETY DEVICES FOR WOOD WORKING MACHINES OR TOOLS
    • B27G13/00Cutter blocks; Other rotary cutting tools
    • B27G13/12Cutter blocks; Other rotary cutting tools for profile cutting

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling Processes (AREA)

Description

  • Fräserspindel mit eingesetzten Nessern Die Erfindung betrifft eine Fräserspindel mit eingesetzten :Messern und besteht insbesondere darin, daß zwei Messer Verwendung finden, die sich rechtwinklig kreuzend ineinandergreifen und je zwei, wie an sich bekannt in der Drehrichtung vorgekrümmte Schneiden aufweisen, so daß also im ganzen vier Schneiden vorhanden sind.
  • Diese Anordnung gewährt gegenüber den bekannten Fräsköpfen den Vorteil, daß man selbst bei kleinem Trägerdurchmesser, z. B. bei einem Spindeldurchmesser von 22 mm, vier Schneiden anordnen kann, die noch dazu, wie bekannt, in Richtung der Drehbewegung v orgekrümmt sind, wie dies mit Rücksicht auf ein gutes Schneiden Bedingung ist. Bisher hat man bei Fräsköpfen mit kleinem Durchmesser nur zwei :Messer mit je einer Schneide anbringen können.
  • Ferner ermöglicht die so ausgebildete Fräserspindel die Verwendung eines zusammengesetzten Fräsers für beide Drehrichtungen, was bei Fräsköpfen ebenfalls nicht möglich ist. Sie vereinigt also in sich zwei hinterdrehte Fräser. Zum Einspannen der Messer ist die Spindel kreuzweise geschlitzt und mit Außengewinde versehen, so daß durch Aufschrauben einer Kappe und Einsetzen eines Kreuzstückes eine zentrale Einspannung der Messer erfolgt. Man kann also mit wenigen Handgriffen sämtliche vier Schneiden genau gleich einspannen. Bei der früher üblichen Einzeleinspannung der Messer mußten nicht nur eine ganze Reihe von Schrauben angezogen bzw. gelöst werden, sondern es war auch sehr schwierig, alle Schneiden genau gleich einzustellen, so daß nicht etwa eine gegenüber der anderen hervorstand.
  • Die neue Fräserspindel gestattet schließlich in einfacher und wirtschaftlicher Weise die Verwendung von den bekannten Messern aus Eisen mit aufgelöteten gehärteten Schneidplatten. Hierdurch kann man sich den Vorteil zunutze machen, daß bei Abnutzung der Schneidplatten nur diese und nicht das ganze Messer erneuert zu werden braucht.
  • Zum Bearbeiten schwerer Werkstücke genügt es nicht, die Fräserspindel nur an einem Ende zu lagern, sondern sie muß an beiden Enden gelagert werden. Dies wird bei der vorliegenden Frässpindel in einfacher ZVeise dadurch ermöglicht, daß die Schraubkappe eine Verlängerung besitzt, mit welcher sie in das obere Spindellager eingesetzt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. z eine Ansicht teilweise im Schnitt einer Frässpindel gemäß der Erfindung.
  • Abb. 2 ist eine Aufsicht auf die Spindel mit abgenommener Schraubkappe.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt auf der Linie A =4 gemäß Abb.2.
  • Abb. q. veranschaulicht halb im Schnitt und halb in Ansicht eine andere Form der Schraubkappe.
  • Abb. 5 ist eine Aufsicht auf das zur Verwendung gelangende Kreuzstück.
  • Die Fräserspindel besteht aus dem Fuß a, mit welchem sie in das untere Lager eingesetzt wird. Der obere Teil der Spindel ist kreuzweise geschlitzt, so daß vier Zinken 'b entstehen. Diese Zinken sind mit Außengewinde c versehen und dienen zur Aufnahme der Schneidmesser.
  • Jedes Schneidmesser besitzt die aus Abb. 2 und 3 ersichtliche Form, d. h. es besteht aus einem Mittelteil d mit zwei in der Drehrichtung des Fräsers (Pfeil B, Abb. z) vorgekrümmten Flügeln e. Die Messer sind insoweit genau gleich ausgestaltet. Jeder Mittelteil besitzt eine rechtwinklige Aussparung f, und zwar sind beide Aussparungen derart angeordnet, daß die Messer, wie dargestellt, zu einem hakenkreuzartigen Körper zusammengesetzt werden können.
  • An jedem Flügel e ist nun eine Schneidplatteg befestigt, und zwar besteht die Schneidplatte, wie bekannt, aus Schnellarbeitsstahl, während die Flügel aus Eisen bestehen.
  • Die Schneidplatten g werden unter Zwischenschaltung einer dünnen Messingplatte h zunächst nur durch Niete i an den Flügeln e befestigt. Alsdann wird unter Vermittlung der Messingplatte .A die Schneidplatte g an dem Flügel e angelötet und durch die hierbei entstehende Erhitzung gehärtet. Man kann also die Schneidplatten vorher, solange sie sich im weichen Zustand befinden, bearbeiten, so daß nachträglich nur ein Abputzen durch Schleifen notwendig ist. Hierdurch wird die Schwierigkeit umgangen, einen gehärteten Teil auf der Drehbank bearbeiten zu müssen.
  • Außerdem können die Messerträger nach Ablöten der abgenutzten Schneidplatten ohne weiteres zum Auflöten neuer Schneidplatten verwendet werden.
  • Zum Festspannen der Messer dient die Schraubkappe k, welche auf das freie Ende der Zinken b aufgeschraubt wird. Vorher wird noch ein Kreuzstück l eingeschoben, welches den in Abb. g ersichtlichen Querschnitt hat. In der Schraubkappe k ist eine Kopfschraube m eingesetzt. Die Kappe k wird, soweit wie es geht, heruntergeschraubt. Alsdann wird die Kopfschraube in angezogen. Diese drückt nun das Kreuzstück l gegen die Messer, wodurch eine vollkommen feste Einspannung erzielt wird.
  • Wie man sieht, geht das Einspannen der Messer in der einfachsten Weise vor sich, und gleichzeitig werden alle Messer in genau der gleichen Weise eingespannt, so daß ihre Schneiden sich stets in der richtigen Lage zueinander befinden.
  • n ist ein Ring, mit welchem sich die Fräserspindel an der Schablone führt.
  • Zum Bearbeiten schwerer Werkstücke muß die Fräserspindel auch oben gelagert -werden. Zu diesem Zweck kann die Schraubkappe k, wie in Abb. q. dargestellt, eine zylindrische Verlängerung o besitzen, mit welcher sie in das obere Spindellager eingesetzt werden kann.
  • Die Bearbeitung der Messer e und der aufgenieteten Schneidplatten g, solange sie noch ungehärtet und ungelötet sind, erfolgt dadurch, daß die Spindel mit den eingespannten Messern in die Drehbank eingesetzt wird, wobei ein genau gleiches Bearbeiten sämtlicher Schneiden gewährleistet ist. Nach Herausnehmen der Messer und Umdrehen des Messerkreuzes um i8o° kann der Fräser auch in der entgegengesetzten Drehrichtung verwendet werden, da die Messer in bezug auf ihre lange Mittelachse symmetrisch sind.
  • Die Fräserspindel gemäß der Erfindung hat außerdem den großen Vorzug, daß sie auch auf der Kehlmaschine Verwendung finden kann.

Claims (3)

  1. PATENTANspRTJcHR: i. Fräserspindel mit eingesetztenMessern, gekennzeichnet durch zwei ineinandergreifende, sich rechtwinklig kreuzende Messer mit je zwei, wie an sich bekannt, in der Drehrichtung vorgekrümmten Schneiden (e, g).
  2. 2. Fräserspindel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel kreuzweise geschlitzt ist und zum Festspannen der in die Schlitze eingeführten Messer eine Schraubkappe (k) und eine in diese eingesetzte Kopfschraube (in) dient, welche einen Zwischenteil, z. B. Kreuzstück (l), auf die Messer preßt.
  3. 3. Fräserspindel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Bearbeiten schwerer Stücke die Schraubkappe einen zylindrischen Ansatz (o) zum Einsetzen in das obere Spindellager aufweist.
DEE37344D 1928-05-03 1928-05-03 Fraeserspindel mit eingesetzten Messern Expired DE475965C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE37344D DE475965C (de) 1928-05-03 1928-05-03 Fraeserspindel mit eingesetzten Messern

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE37344D DE475965C (de) 1928-05-03 1928-05-03 Fraeserspindel mit eingesetzten Messern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE475965C true DE475965C (de) 1929-05-07

Family

ID=7078076

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE37344D Expired DE475965C (de) 1928-05-03 1928-05-03 Fraeserspindel mit eingesetzten Messern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE475965C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2339873C2 (de) Anordnung zum Einstellen und Befestigen eines ein Schneidplättchen tragenden Blocks in einer nutförmigen Aufnahme im Werkzeugkörper eines spanabhebenden Werkzeugs
DE1203573B (de) Auswechselbare Schneidplatte fuer einen Drehstahlhalter
DE1194556B (de) Zerspanungsmaschine zur Herstellung von Holzspaenen
DE1627090A1 (de) Auswechselbare und verstellbare Messerplatte fuer Fraesmesserkoepfe od.dgl.
DE2941179B1 (de) Zer?kzeug
EP0131136B1 (de) Kegelsenker
DE1204499B (de) Schneidwerkzeug fuer Spanabhebende Bearbeitung
DE1232436B (de) Mehrschneidiger Schneidkoerper aus hartem Schneidwerkstoff
DE2802324A1 (de) Bearbeitungswerkzeug
DE3313367C2 (de) Skikantenschärfer
DE4109109A1 (de) Saege- oder fraeswerkzeug mit einem blattfoermigen werkkzeugkoerper
DE475965C (de) Fraeserspindel mit eingesetzten Messern
DE2546262A1 (de) Werkzeuge zum wirbeln, insbesondere von schraubenspuren
DE1552502C3 (de) Anordnung zur Befestigung von Werkzeughaltern an einem Werkzeugrevolverkopf
DE2307548C3 (de) Vorrichtung zum zahnärztlichen Behandeln von Zähnen, insbesondere zum Schneiden, Bohren und Schleifen der Zähne
DE2543605C3 (de) Umlaufendes Schneidwerkzeug zur Bearbeitung von Holz, Holzwerkstoffen oder Kunststoffen
DE7032666U (de) Werkzeugtraeger fuer voreingestellte werkzeuge.
DE913724C (de) Doppelprofilwerkzeug
DE3241748A1 (de) Vorrichtung zum einstechen von nuten in rotierende, spangebend zu bearbeitende werkstuecke
DE2148829C3 (de) Mehrfachhalter für Schneidwerkzeuge der spanabhebenden Bearbeitung
DE826537C (de) Schneidkopf fuer Fraes-, Bohr- und Reibwerkzeuge u. dgl.
DE480589C (de) Schraemstange
DE814878C (de) Aushauer fuer Dichtungsringe
DE685712C (de) Fraeser fuer Schuhsohlenkanten mit auswechselbaren Zaehnen
DE379059C (de) Feststehendes oder umlaufendes Werkzeug