CH165751A - Maschine zur Herstellung von Betonblöcken. - Google Patents

Maschine zur Herstellung von Betonblöcken.

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CH165751A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

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Description


  Maschine zur Herstellung von Betonblöcken.    Maschinen zur Herstellung von Beton  blöcken, aus einem Gestell mit Formkasten,  Stampf- und Rüttelvorrichtung     bestehend,     sind bereits bekannt. Die für diese Maschine  erforderliche Auf- bezw. Abwärtsbewegung  der Stampfvorrichtung und des Formkasten  geschah aber bisher durch Zahnräder, Ket  tenzug und ähnliche Mittel, welche oberhalb  des Formkastens angeordnet waren, so dass  die Beschickung der Maschine mit Zement,  Beton usw. durch diese im Wege stehenden  Hebe- und Senkorgane erschwert wurde. Ein  richtiges Arbeiten war ferner oft in Frage  gestellt, da Unreinigkeiten, Zement, Beton  usw. oft zwischen Zahnräder und Ketten  glieder zu liegen kamen; der Verschleiss die  ser Teile wurde dadurch auch ausserordent  lich gross.

   Auch die Führung der Stempel  (Sumpfvorrichtung) oberhalb des Form  kastens liess zu wünschen übrig, da schon ein  geringes Spiel in dieser Führung sich     ver-          grössert    auf die Stempel übertrug, so dass  diese oft mit den Kastenwänden in Berüh  rung kamen und Störung verursachten.    Gegenstand vorliegender Erfindung be  zieht sich nun auf eine Maschine zur Her  stellung von Betonblöcken, deren Ausbil  dung diese Umstände beseitigt, indem sämt  liche Vorrichtungen zum Heben und Senken  der Stampfvorrichtung und des Formkastens  unter Ausschluss von Ketten und Zahn  rädern sich unterhalb dieses Kastens befin  den.

   Die Führungen dieser Vorrichtungen  können auf die Höhe des Formkastens ge  setzt werden, so dass vorhandenes Spiel in  diesen Führungen sich nicht mehr vergrö  ssert auf die Stempel übertragen kann.  



  Beiliegende Zeichnung zeigt ein Ausfüh  rungsbeispiel der Erfindung.  



       Fig.    1 ist eine Vorderansicht,       Fig.    2 eine Seitenansicht der Maschine,       Fig.    3 ein Querschnitt durch ein Schild,  nach der Linie     I-I,    und       Fig.    4 eine Teilansicht der Rüttelvorrich  tung in der Pfeilrichtung gesehen.  



  Zwei Schilde 1 und 2 sind durch zwei       U-Eisenbalken    3     und    4 verbunden, .die ihrer  seits mit zwei Paar     U-Eisenbalken    5, wel-      ehe quer über erstere und in einem gewis  sen Abstand voneinander liegen, fest verbun  den sind. Diese Querbalken 5 tragen ein  massives Holzbrett 6 zur Aufnahme eines  Formkastens 7 bekannter Ausführung, wel  cher aus vier Wänden, jedoch ohne Boden,  besteht. Dieser Kasten besitzt auf seinen       Schmalseiten    je eine Führungsschiene 8 und  9, welche nach unten verlängert sind und  starke Stangen rechteckigen Querschnittes  81 und 9' bilden.

   Die Schienen 8 und 9 sind  in senkrechten, bis zur Höhe der Kastenmitte  reichenden Führungen der Schilder 1 und 2  genau geführt (Fig. 3), so dass der auf dem  Brett 6 stehende Formkasten 7 eine     Auf-          und    Abwärtsbewegung in diesen Führungen  ausführen kann. Zu diesem Zweck ist eine  in beiden Schildern wagrecht und drehbar  gelagerte Welle 10 mit den Hubhebeln 11,  12 und dem Handhebel 13 festverbunden  Das untere Ende der Stangen 81 und 91, das,  Renn erforderlich, mit einer Rolle versehen  werden kann, liegt nun auf den Hubhebeln  12 bezw. 11, so dass eine Drehbewegung des  Handhebels 13 in der Pfeilrichtung eine  Aufwärtsbewegung des Formkastens 7 zur  Folge hat.

   Die segmentartig ausgebildeten  Hubhebel 11 und 12 sind so geformt, dass  vorerst nur ein     kleiner    Hub des Kastens 7  für einen bestimmten Drehwinkel des Hand  hebels 13 erfolgt, damit der Kasten ohne  Mühe und mit der grössten Hebelübersetzung  von den gepressten Zement- oder     Betonblölk-          ken    gelöst werden kann, um nachher durch  entsprechende Ausbildung des Segmente  rascher zu steigen. Das Ende der Hubhebel  11 und 12 ist ferner mit einer Einkerbung,  das heisst Vertiefung 121 versehen, zwecks  Arretierung des Kastens in gehobener Stel  lung.  



  Die beiden Schilder 1 und 2 sind an der  Aussenseite mit je einer Führung rechtecki  gen Querschnittes (Fig. 3) zur Aufnahme  der Säulen 14 und 15 der Stampfvorrichtung  versehen. Diese Säulen 14 und 15 sind oben  durch die zwei, verschiedene Stempelstan  gen 18 und die nicht gezeichneten Stempei  bekannter Art tragenden U-Eisenbalken 16    und 17 verbunden und unten rechtwinklig  abgebogen, zwecks Aufnahme der darauf  lose drehbar gelagerten Rollen 19 und 20.  Ein Handhebel 21 ist mit den segmentartig  ausgebildeten Hubhebeln 22 und 23 durch  die in den Schildern wägrecht drehbar an  geordnete Welle 24 fest verbunden, so dass  eine Drehbewegung des Hebels 21 in der  Pfeilrichtung eine Aufwärtsbewegung der  Säulen 14 und 15 und der Stampfvorrich  tung zur Folge hat.

   Auch hier sind die     Hub-          lhebel    22 und 23 so ausgebildet, dass anfäng  lich eine kleinere Aufwärtsgeschwindigkeit  der Vorrichtung erreicht wird. Die Vertie  fung 221 dient ebenfalls als Raster zur Ar  retierung der Stampfvorrichtüng in gehobe  ner Stellung.  



  Bei gewissen Zement-     bezw.    Betonmischun  gen ist eine     Rüttelhewegung    des     Formkastens          =notwendig,    um eine regelmässige Material  beschaffenheit zu erhalten. Zu diesem Zweck  trägt der     U-Eisenbalken    4     (Fig.    4) zwei La  ger 25, 26 zur Aufnahme einer drehbaren  Welle 27, deren freies Ende ein     Nockenrad     28 und ein Handrad     bezw.    eine Handkurbel  29 erhält. Das     Nockenrad    28 arbeitet mit  der Rolle 30 des auf der Welle 31 befestig  ten Hebels 32. Die drehbar gelagerte Welle  31 ist ferner mit den zwei Hebeln 33, 34  fest verbunden.

   Die in einem bestimmten  Abstand liegenden     U-Eisenbalken    5 nehmen  in ihrer Mitte je ein Lager 35, 36 auf zur  Führung ,der     Stösser    37. 38, welche einerseits  Brett 6 berühren und anderseits in die  Pfanne     331    des Hebels 33     bezw.    34 -zu lie  gen kommen. Durch Drehen der Handkurbel  29 werden die zwei     Stösser    37, 38 langsam  durch die kurvenförmige Seite der Nocken  und     mittelst    Rolle 30, Hebels     32    und -33       bezw.    34 in die Höhe geschoben und mit  ihnen das Brett 6 mit darauf liegendem  Formkasten 7; das Ganze fällt plötzlich  senkrecht durch sein Eigengewicht zurück.

    sobald die Rolle 30 die Spitze eines     Nocken#     des Rades 28 verlässt, so dass     eine    sehr wirk  same Rüttelwirkung erzielt     wird.     



  Die Arbeitsweise der Maschine ist nun       folgende:         Der Formkasten 7 wird von den Stem  peln befreit, indem Hebel 21 in der Pfeil  richtung (Fig. 2) gezogen wird. Die erfor  derliche Menge Zement, Beton usw. wird in  üblicher Weise in den Kasten 7 geleert, wor  auf die Wirkung der Stampfvorrichtung und  der Stempel erfolgen soll. Zu diesem Zweck  wird der Hebel 21 wieder zurückgezogen (in  der Pfeilrichtung Fig. 2), um die     Stampf-          vorrichtung    zu heben, wonach die kräftige       Stumpfwirkung    durch das Eigengewicht der  zurückfallenden Vorrichtung geschieht, in  dem der Hebel 21 losgelassen wird. Dieser  Vorgang kann sich nach Belieben wieder  holen.

   Ist ein Rütteln der Mischung wün  schenswert, so wird die entsprechende Vor  richtung durch Drehen der Handkurbel 29  in Gang gesetzt.  



  Zur     Herausnahme    der angefertigten  Blöcke wird vorerst der Kasten 7 durch Be  i ätigung des Hebels 13 gehoben; eine Mit  nahme der Blöcke ist durch die sich in ge  senkter Stellung     befindenden    Stempel ver  hindert. Letztere können nun durch Betäti  gung des Hebels 21 ebenfalls gehoben wer  den, worauf die jetzt auf dem Brett G frei  liegenden Blöcke entfernt werden. Nach  Senkung des Kastens 7 kann sieh dter be  schriebene Vorgang wiederholen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zur Herstellung von Beton blöcken, dadurch gekennzeichnet, dass sämt liche Vorrichtungen zum Heben und Senken der Stampfvorriehtung, sowie des Form kastens (7) sich unter Ausschluss von Ket len und Zahnrädern unterhalb dieses Kastens befinden. UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungen des Kastens und der Stampfvorrichtung durch die Maschinenschilder übernommen sind, und dass diese Führungen sich mindestens bis zur Höhe der Kastenmitte hinziehen. 2. Maschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Führungsschienen des Kastens und Säulen der Stumpfvorrichtung nach unten verlängert sind und die Auf- und Ab wärtsbewegung für Kasten und Stumpf vorrichtung übertragen. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass das Heben und Senken des Formkastens und der Stampfvorrichtun@g von Hand durch Hebel und Hubsegmente: geschieht. Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, da.ss .die Hubsegmente so geformt sind, dass sie vorerst, relativ zu ihrer Dre hung, nur einen kleinen Hub verursachen. Maschine nach Patentanspruch und En teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Hubsegmente an ihren Enden Einkerbungen zur Arretierung des Kastens bezw. der Stumpfvorrichtung in gehobener ,Stellung besitzen. 6.
    Maschine nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Heben und Senken des Kastens, um eine Rüttelwirkung zu er zielen, von Hand mittelst Kurbel, Noeken- rades und Hebelübersetzung unabhängig von den andern ITebevorriehtungen ge schieht.
CH165751D 1933-02-09 1933-02-09 Maschine zur Herstellung von Betonblöcken. CH165751A (de)

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