DE588703C - Pressgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre - Google Patents

Pressgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre

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DE588703C
DE588703C DEW85753D DEW0085753D DE588703C DE 588703 C DE588703 C DE 588703C DE W85753 D DEW85753 D DE W85753D DE W0085753 D DEW0085753 D DE W0085753D DE 588703 C DE588703 C DE 588703C
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die
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WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
JULIUS KRISO
RUDOLF SKROBANEK
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WITKOWITZER BERGB GEWERKSCHAFT
JULIUS KRISO
RUDOLF SKROBANEK
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D15/00Corrugating tubes
    • B21D15/04Corrugating tubes transversely, e.g. helically

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

  • Preßgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre Die Erfindung betrifft ein Preßgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre. Solche Rohre mit zur Rohrachse senkrechten oder schrägen Wellen dienen als Wasserkammern in Dampferzeugern. Es sind schon verschiedene Vorschläge für die Herstellung dieser Rohre durch Pressen gemacht worden. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung derjenigen Preßgesenke, die aus einem Ober-und Untergesenk bestehen und bei denen das Rohr von einzelnen auswechselbaren Preßwerkzeugen U-förmig umfaßt wird. Es hat sich nämlich gezeigt, daß bei Anwendung von festen U-förmigen Bügeln im Ober- oder Untergesenk oder in beiden das Rohr durch den Preßvorgang so in den Bügel eingequetscht wird, daß seine Entfernung aus dem Gesenk nach dem Pressen große Schwierigkeiten bereitet.
  • Die Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die U-förmige Umfassung des Rohres durch Einzelteile bewirkt wird, die beim Preßvorgang selbst fest abgestützt sind, sonst aber nur mit Spiel befestigt sind, so daß die Lösung des Rohres aus der Umfassung nach dem Preßvorgang leicht erreicht werden kann.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist ein Ges,enk, das nur der Vorbereitung der Wellenform des Rohres dient, mit einem Fertiggesenk zu einer einheitlichen Maschine vereinigt, und zwar in Verbindun&mit der Abstützung der mit Spiel befestigten Gesenkteile. In der nachfolgenden Beschreibung ist die Erfindung an Hand der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt; es bedeuten Abb. i einen Querschnitt durch das Gesenk, Abb. a eine Draufsicht auf die Unterform des Gesenkes, Abb.3 und q. Seitenansichten der Vor-bzw. Fertigpreßseite mit Gesenkober- und -unterteil im teilweisen Schnitt, Abb. 5 und 6 Querschnitte in Vorder- und Seitenansicht des Gesenkoberteiles der Vorpreßseite mit Seitenleisten, Druckelementen und Kniehebeln im vergrößerten Maßstabe, Abb. 5a eine schematische Darstellung des Bewegungszustandes der Kniehebel beim Einfahren des Obergesenkes in das Untergesenk, Abb. 7 und 8 Querschnitte in Vorder- und Seitenansicht des Gesenkunterteiles der Vorpreßseite im vergrößerten Maßstabe, Abb. 9 ein zum Pressen vorbereitetes, mit Sand gefülltes Vierkantrohr mit Bezeichnung der Stellen, an denen die Verschlußblechplatten angeschweißt werden.
  • Das dargestellte Gesenk besteht aus einer Vorpreßseite V und einer Haupt- und Fertigpreßseite F, die nebeneinanderliegen und, wie besonders die Abb. i und z zeigen, eine gemeinsame Mittelplatte a besitzen. Das der-art gebildete Doppelgesenk ist mit seitlichen Preßplatten 1",i' versehen, welche die gerade und ebenzbleib'enddri-'seitlichen Rohrflächen im Verein mit der Mittelplatte :2 auf ihrer ganzen Fläche abstützen. Die Mittelplatte :2 ist mit der Gesenkgrundplatte 3 des Gesenkunterteiles fest verbunden, während die beweglichen Seitenplatten r, z' in einem Abstande, der der Breite des Röhres entspricht, von der Mittelplatte entfernt verschiebbar auf der Grundplatte gehalten werden.
  • Die die Wellenform erzeugenden Druckelemente 4 der Vorpreßseite h haben seitliche Hohlkehlen 5. In dem Gesenkunterteil befinden sie sich zwischen der Mittelplatte 2 und der Seitenplatte r und halten gleichzeitig die der Rohrform entsprechende Distanz. Sie sind zapfenförmig ausgebildet und unten flach abgeschnitten, um ein Aufliegen und eine sichere Druckübertragung auf die Zwischenplatte 6 zu gewährleisten.
  • Die Druckelemente 4 des Gesenkoberteiles der Vorpreßseite werden von den lose angebrachten Führungsleisten 7 getragen, die vermittels schwalbenschwanzförmiger Ansätze 7' in Schlitzen der Zwischenplatten 8 im Abstande der Entfernung der einzelnen Wellen mit Spiel hängen. Die Zwischenplatten 8 werden in die Schlitze 9 der Gesenkoberteilgrundplatte ro eingeschoben. Die Führungsleisten 7 liegen paarweise einander gegenüber oder sind schräg gegeneinander paarweise versetzt, je nachdem Rohre mit geraden oder schrägen Wellen gepreßt werden sollen. Sie greifen in Führungsnuten z i, 12 ein, die in entsprechendem Ausmaße in der Seitenplatte z bzw. der Mittelplatte des Gesenkunterteiles vorgesehen sind. Während des Preßvorganges werden also die Nuten durch die Leisten 7 ausgefüllt, und es ist eine allseitige Begrenzung der ebenen Rohrseitenflächen gewährleistet. Die entsprechend angebrachten Hohlkehlen 5 bilden einen bogenförmigen Übergang der oberen und unteren Druckflächen zu den seitlichen Preßplatten. Dadurch wird die Einhaltung der erforderlichen Eckradien der Rohre erzielt und eine Faltenbildung an der Kantenrundung der Innenseite verhindert. Andererseits werden dadurch die Druckkräfte durch die ebenen Seitenflächen der Rohre nach oben bzw. unten übertragen und bewirken die Gestaltung des dem durch die Pressung gebildeten Wellental entsprechenden Wellenberges.
  • Die. beweglichen seitlichen Preßplatten r, r' werden durch seitlichen Druck, in vorliegendem Ausführungsbeispiel durch hydraulischen Druck sowie mit Hilfe der Druckelemente, der Vorpreßseite,und der Distanzplatten 13 in der Fertigpreßseite in die der Rohrdimension entsprechende Lage gebracht und in ihr während des Preßvorganges gehalten. Auf diese Weise wird ein seitliches Ausbauchen der Rohrseitenwände verhindert.
  • Die Beweglichkeit der Seitenpreßplatten z, i' gestattet ein leichtes Einlegen und Ausheben des Rohres aus den Untergesenken der Vor- und Fertigpreßseite. Das Entfernen aus den Seitenleisten 7 wird durch die mit Spiel erfolgende Befestigung der Seitenleisten 7 an den Zwischenplatten 8 erleichtert. Damit nun die nachgebenden Seitenleisten 7 beim Hochfahren des Gesenkoberteiles das vorgepreßte Rohr mit nach oben nehmen, sind am unteren Ende einiger Führungsleisten 7 in Schlitzen kleine seitlich ausschwingbare Kniehebel 14 vorgesehen. Während beim Abwärtsfahren des Obergesenkes diese drehbaren Kniehebel 14 an dem eingelegten Rohr entlanggleiten (Abb. 5a), schwingen sie infolge ihres Gewichtes bei der Aufwärtsbewegung derart, daß ihr Hebelarm 2r unter das Rohr 2o greift und es so aus der Matrize mitnimmt.
  • In der Fertigpreßseite F, welche zum Ausgleichen der beim Vorpressen entstehenden kleinen Ungenauigkeiten dient, sind im Ober-und Unterteil die der endgültigen Wellenform des Rohres entsprechenden Druckstücke 15, 16 (Form- und Gegenform) angeordnet.
  • Die Einstellung des Gesenkes für verschiedene Rohrbreiten erfolgt durch Auswechseln der Druckelemente und Einlegen von Blecheinsatzstücken zwischen die Distanzplatten 13.
  • Durch Auswechseln nur einzelner Elemente des Gesenkes ist also die Möglichkeit gegeben, in ein und demselben Gesenk sowohl Rohre verschiedener Wellenzahl und Dimensionen bzw. Wandstärken als auch Rohre mit geraden oder schrägen Wellen zu pressen.
  • Vor- und Fertigpreßseite der Matrize werden von kräftigen, auf der Grundplatte 3 stehenden U-förmigen Druckböcken 17 umfaßt, welche die den Seitendruck erzeugenden Druckzylinder 18 tragen.
  • Der Preßvorgang spielt sich beispielsweise folgendermaßen ab: Ausgegangen wird von geraden Rohren mit rechteckigem Querschnitt, die mit Sand gefüllt und deren Enden durch an den Seiten r9 (Abb. 9) aufgeschweißte Blechplatten beiderseits geschlossen sind. Die so vorbereiteten Rohre kommen nach zweckmäßiger Erwärmung erst in die Vorpreßseite V des Gesenkes, in welcher mittels der gegeneinander versetzten oberen und unteren Druckelemente 5 bei gleichzeitiger Einschaltung des Seitendruckes der Preßzylinder 18 das Rohr in die Wellenform gepreßt wird; durch die an den Seiten. der Druckelemente vorgesehenen Hohlkehlen erfolgt die Übertragung der Verformungskräfte nicht nur auf die ebenen Flächen, sondern auch auf die seitlichen Abrundungen des Rohres, wodurch einerseits der erforderliche Eckradius des Rohres erhalten bleibt, andererseits durch Hochdrücken bzw. Niederdrücken der Seitenflächen die richtige Ausbildung der Wellenberge erzielt wird.
  • Das vorgepreßte Rohr wird dann nach erfolgter Lösung der Seitenplatten und Hochheben der Oberform selbsttätig mit Hilfe der in den Leisten 7 sitzenden Kniehebel 14 aus der Unterform herausgehoben und sofort in die Fertigpreßseite des Gesenkes gelegt, woselbst die beim Vorpressen entstehenden kleinenUngenauigkeiten ausgeglichen werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜcfir: i. Preßgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre, bei dem das Rohr voneinzelnen., auswechselbaren Preßwerkzeugen U-förmig ümfaßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß jedes der die Wellentäler. Druckelemente (q.) von zwei mit Spiel befestigten, beim Pressen abgestützten Seitenleisten (7) getragen wird.
  2. 2: Gesenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenleisten (7) in die Traversen (8, io) des Obergesenkes mittels schwalbenschwanzförmiger Ansätze (f) eingehängt sind.
  3. 3. Gesenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenleisten (7) an ihrem unteren Ende frei schwingbare Kniehebel (1q.) tragen, die beim Ausfahren des Obergesenkes aus dem Untergesenk mit dem einen Hebelarm (21) unter das Werkstück (20) fassen. q..
  4. Gesenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstützung der Seitenleisten (7) beim Preßvorgang durch die Seitenwände (1, 2) des Untergesenkes erfolgt, indem die Seitenleisten (7) in an den Innenflächen dieser Seitenwände vorgesehene Nuten (11, 12) eingreifen.
  5. 5. Gesenk nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß die eine der zur Abstützung der Seitenleisten (7) dienenden Seitenwände (2) des Gesenkes gleichzeitig Seitenwand für das Untergesenk einer Fertigpresse ist.
  6. 6. Gesenk nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere Wand (2) der Untergesenke feststehend angeordnet ist, während die beiden äußeren Seitenwände (i und i') mittels hydraulischen Antriebs beweglich sind. .
DEW85753D 1931-04-24 1931-04-24 Pressgesenk zur Herstellung gewellter Vierkantrohre Expired DE588703C (de)

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DE (1) DE588703C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1040995B (de) * 1953-10-09 1958-10-16 Andre Huet Einrichtung zur Fertigung einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Einzelwellungen an Rohren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1040995B (de) * 1953-10-09 1958-10-16 Andre Huet Einrichtung zur Fertigung einer Vielzahl von aufeinanderfolgenden Einzelwellungen an Rohren

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