DE99291C - - Google Patents

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DE99291C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/20Moulds for making shaped articles with undercut recesses, e.g. dovetails
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/02Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for attaching appendages, e.g. handles, spouts
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B7/00Moulds; Cores; Mandrels
    • B28B7/0091Transformable moulds allowing the change of shape of an initial moulded preform by preform deformation or the change of its size by moulding on the preform

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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Cementdachplatten-Presse zur Herstellung solcher Cementdachplatten, die auf ihrer oberen Fläche zwei oder mehrere parallel neben einander liegende Ueberdeckungsleisten besitzen.
Diese Presse charakterisirt sich dadurch, dafs bei derselben vermittelst eines Handgriffes verschiedene Arbeitsprocesse nach einander vollführt werden.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand wie folgt:
Die Fig. 1 zeigt die Maschine in der Seitenansicht und die Fig. 2 im Längenschnitt.
In Fig. 3 ist die Oberansicht der Presse dargestellt unter Hinweglassung eines Theiles des Trichters.
Die Fig. 4 und 5 veranschaulichen zwei verschiedene Detailstücke.
Die Einrichtung dieser Presse läfst sich wie folgt erklä'ren:
Die Herstellung der auf der unteren Cementdachplattenseite befindlichen Ueberdeckungsleisten findet in der üblichen Weise statt, indem man auf das in dem Gestellrahmen 6 auf einer entsprechenden Platte 7 liegende Formblech 8 den Cementmörtel aufträgt und die Platte fertig steicht. Das Ausstofsen der fertigen Cementdachplatte findet gleichfalls in der üblichen Weise vermittelst einer Ausstofsvorrichtung 9 statt.
Zwecks Bildung der oberen Ueberdeckungsleisten ist der Trichter 10 als Doppeltrichter ausgebildet, dessen Zwischenwand 11 in demselben auf- und abverschiebbar ist, so dafs in der tiefsten Stellung dieser Zwischenwand die beiden parallel verlaufenden Ueberdeckungsleisten 12 gebildet werden können.
Um die beiden Ueberdeckungsleisten zu gleicher Zeit abschneiden zu können, sind zwei Messer 13 und 14 angeordnet, die sich in entgegengesetzter Richtung, und zwar gegen oder von der Zwischenwand 11 bewegen. Der Doppeltrichter trägt an seinen beiden Enden eine feste Scheibe 15, die, wie aus Fig. 4 ersichtlich, mit einer verticalen Nuth 16 und zwei horizontalen Nuthen 17 versehen ist. In der verticalen Nuth wird der Arm 17 der Trichterzwischenwand 11 geführt. (In Fig. 3 sieht man nur einen dieser Arme 17, da der Deutlichkeit wegen ein Theil des Trichters mit seiner Zwischenwand abgebrochen ist.)
In den horizontalen Nuthen 17 werden die Zugstangen 18 geführt, so dafs sie sich bei der später beschriebenen Beeinflussung um ihre Achse nicht drehen können. Um die Messer genau einstellen zu können, sind diese Zugstangen getheilt und lassen sich durch eine Gewindemuffe 19 verkürzen oder verlängern. Die Verbindung zwischen den Zugstangen und den Messern 13 und 14 wird durch an den letzteren sitzende Arme 20 und Verbindungsstangen 21 herbeigeführt.
Um nun die Messer gegen oder von einander zu gleicher Zeit bewegen zu können, trägt jede Führungsscheibe oder -Platte ι 5 einen Bolzen 22 und um diese beiden Bolzen schwingt ein dachförmig gekröpfter Hebel 23, der an seinen Enden je eine sich gegen die Führungsscheibe oder -Platte 1 5 legende Scheibe 24 trägt. Jede Scheibe ist, wie aus Fig. 5 ersichtlich, mit zwei symmetrischen Excenternuthen 25, 26 versehen, und zwar auf der der Führungsscheibe oder -Platte 15. zugekehrten Seite. Die Zugstangen 18 der Messer tragen an ihren in der Führungsplatte 1 5 geführten Enden Rollen 27, von denen jede mit einer Excenternuth 25 bezw. 26 im Eingriff steht. Wird demnach der Hebel 23 nach aufwärts bewegt, dann verschieben sich die beiden Messer 13 und 14 gegen einander und schneiden den überschüssigen Cementmörtel ab. Die Aufwärtsbewegung des Hebels 23 braucht aber nur um ein kleines Stück zu erfolgen, und zwar so weit, bis der excentrische Theil der Nuthen 25 und 26 in einen kreisförmigen übergeht. Da das Ende eines jeden an der Trichterzwischenwand 11 sitzenden Armes 17 nach abwärts gebogen ist und eine Rolle 28 trägt, die mit der gleichfalls in der Scheibe 24 befindlichen Nuth 29 im Eingriff steht, so wird während der ersten Bewegung des Hebels 23 eine Beeinflussung der Zwischenwand 11 nicht erfolgen, weil der erste Theil der Nuth 29 kreisförmig ist. Erst von da ab, wo die Nuthen 25 und 26 kreisförmig verlaufen, beginnt die excentrische Steigung der Nuth 29, und es wird daher bei weiterer Aufwärtsbewegung des Hebels 23 nur die Zwischenwand 11 beeinflufst, nämlich hochgehoben. Da für den späteren Arbeitsvorgang eine weitere Aufwärtsbewegung des Hebels 23 erforderlich ist, so mufs selbstverständlich die Nuth 29, nachdem die Zwischenwand 11 hochgehoben ist, wieder kreisförmig verlaufen. Bei der Bezeichnung kreisförmig ist stets der Drehpunkt der Scheibe 24 als Mittelpunkt des Kreises gedacht.
Die Führungsscheiben oder -Platten 15 sind mit zwei nach unten gerichteten Zapfen 30, 31 versehen, von denen der letztere etwas langer ist als ersterer. Beide Zapfen werden in dem auf den Stangen 32 in üblicher Weise verschiebbaren Schlitten 33 auf- und abbewegt, da aber die Führungsplatte 15 mit dem Trichter 10 verbunden ist, so wird selbstredend gleichzeitig der letztere mitbewegt. Der längere Zapfen 31 durchdringt die Schlittenführung .33 und greift in eine Aussparung 34 der Führungsstange 32, so dafs, sobald sich der Trichter in seiner tiefsten Stellung befindet, derselbe mit dem Schlitten auf den Führungsstangen nicht verschoben werden kann. Um nun das Hoch-■ heben bei weiterer Aufwärtsbewegung des Hebels 23 bewirken zu können, ist der letztere an seinen rechts befindlichen Enden mit je einer Gleitrolle 35 versehen, während jeder Schlitten eine gerade Gleitfläche 36 besitzt, so dafs, nachdem die Zwischenwand 11 hochgehoben ist, die Gleitrollen mit den Gleitflächen in Berührung kommen, dort einen Stützpunkt für den Hebel bilden und dadurch das Hochheben der gesammten Trichteranordnung und gleichzeitig das Entsichern der Schlitten erfolgt. Ist dies geschehen, dann wird die Gesammtvorrichtung nach rechts verschoben, so dafs die hergestellte Cementdachplatte frei liegt und vermittelst der Vorrichtung 9 herausgestofsen werden kann.
An Stelle der Sicherung 34 kann auch eine andere gewählt werden, indem man z. B. eine an dem Schlitten 33 befindliche Klinke mit einer an dem Gestell 39 befindlichen Nase in Eingriff bringt.
Soll die gesammte Trichteranordnung in die Arbeitsstellung gebracht werden, dann verschiebt man dieselbe in die Stellung der Fig. 1 und bewegt den Hebel 23 nach unten.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Presse zur Herstellung von Cementdachplatten mit zwei oder mehreren parallel liegenden Ueberdeckungsleisten, dadurch gekennzeichnet, dafs vermittelst eines einzigen Hebels und an demselben sitzender Excenterscheiben zwei gegen einander verschiebbare Messer bewegt, sodann die Zwischenwand des Doppeltrichters herausgehoben, die hergestellten Ueberdeckungsleisten durch Hochheben der ganzen Trichteranordnung freigegeben und gleichzeitig der auf den Schubstangen verschiebbare Doppelschlitten entsichert wird, wonach die gesammte Vorrichtung zur Bildung der oberen Ueberdeckungsleisten hinweggeschoben und die fertige Platte herausgestofsen werden kann.
2. Bei der unter 1. genannten Presse die Anordnung eines Doppeltrichters zur Herstellung von zwei neben einander liegenden Ueberdeckungsleisten, dessen Zwischenwand zwecks Freigabe der letzteren vertical verschiebbar ist und vermittelst zweier Excenterscheiben nach oben oder nach unten bewegt werden kann.
3. Bei der unter 1. genannten Presse die Verbindung des Trichters mit dem Doppelschlitten durch an dem Trichter sitzende, in dem Schlitten geführte Zapfen einerseits und die Anordnung von an dem Ausrückhebel sitzenden Gleitrollen und an dem Schlitten befindlichen Gleitflächen andererseits zu dem Zweck, durch die Aufwärtsbewegung des Ausrückhebels die gesammte
Trichteranordnung hochheben und gleichzeitig die Sicherung zwischen Schlitten und Führungsstange durch einen der Trichterzapfen lösen zu können.
Bei der unter ι. genannten Presse die Verbindung des in dem Trichter schwingenden Hebels mit Excenterscheiben, von denen jede zwei Excenternuthen zwecks Verschiebung der Messer und eine Excenternuth mit drei verschiedenen Stufen zwecks Aufwärts- und Abwärtsbewegung der Trichterzwischenwand besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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