CH131973A - Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand. - Google Patents
Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand.Info
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Description
Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerhwand. Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine ausbetonierte Gebäude-E.isenfach- werkwan.d, bei welcehr vertikale, paarweise gegenüberliegende, in Abstand voneinander angeordnete und paarweise einen Pfosten bildende Stiele, welche von de.r Grund schwelle bis zum Dach durchlaufen, sowie zwischen die Stielen liegende wa.grechte, die Pfosten verbindende Balken vorgesehen sind, wobei die entstehenden Gefache durch Beton ausgefüllt sind,
welcher bis zum äussern Ende der Stiele reicht und nach allen Wand richtungen eine ununterbrochene, zusammen hängende Masse bildet, deren hast sich, ohne das Eisengerippe stark zu beila.sten, in der Hauptsache auf die Grundmauern überträgt.
Auf der Zeiehnung sind zwei Ausfüh rungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Fig. 1 und 2 sind zwei senkrechte Schnitte durch die beiden Ausführungsformen in un- ausbetoniertem Zustand; Fig. 3 ist :ein wageechter Schnitt durch ein grösseres ;Stück der Wand gemäss Fig. 2, und Fig.4 ein solcher vergrössert durch die Stelle zweier Stiele.
Die Wand besteht bei beiden Ausfüh rungen aus senkrecht stehenden, je durch zwei gegenüberliegend und in Abstand von einander angeordneten Stiele a gebildete Pfosten und aus wageechten, die Pfosten verbindenden Balken; wobei die entstehenden Gefache durch Beton ausgefüllt sind. Zwi- schen den von der Grundschwelle bis zum Hauptgesims durchlaufenden iStiele cc laufen die Balken c, zum Beispiel Pfetten, Rahmen, Riegel, ;Schwellen oder dergleichen.
Die Stiele sind: durch U-förmige Stücke d mit einander verbunden. Die zwischen den Stie len a und den wageechten Balken c gebil deten Hohlräume werden, wie Fig. 3 und 4 zeigen, bündig mit den Aussenkanten der Stiele a durch Beton e ausgefüllt, wodurch ,die wa-grechten Balken c allseitig und die senkrechten iStiele a dreiseitig von .der Füll.- masse e eingehüllt und isoliert werden.
Die Pfosten bestehen je aus zwei Stiele a mit schwalbenschwanzförmigem Quer- schnitt, die mit den einander zugewandten Flächen b parallel zueinander und vonein ander getrennt stehen. Die offene Seite der Stiele a liegt nach aussen und damit kom men dieselben ,auch nur mit .dem ihrer Eisen stärke entsprechenden Querschnitt nach aussen zu .liegen, wodurch die Feuersicher heit wesentlich .erhöht wird.
Die Eigenlast der nach dem Erhärten tragfähig werdenden Füllmasse e überträgt sich, ohne das Fachwe@rkgerippe a, c zu stark zu belasten, zu beiden .Seiten der zwischen den beiden benachbarten Stielen a liegenden, wagrechten Balken c vorbei selbsttätig ohne weiteres auf die Grundmauern.
Das Fach werk selbst trägt also in der Hauptsache nur die Decke und Dachlasten. Die Füllmasse e ,des Fachwerkes bildet nach jeder Richtung hin, das heisst, sowohl von der Grundmauer bis zum Hauptgesims, als auch zwischen den Stielen a hindurch eine zusammenhän gende, senkrecht stehende tragfähige und zugleich versteifende Platte, während bei der bisherigen Bauweise an @d'eren .Stelle nur einzelne fü.r sich nicht tragfähige Felder vorhanden waren.
Schalungen f und Gerüste können da bei unmittelbar an den Wandstielen a be festigt werden, wie Fig. 3 und 4 zeigen, und zwar durch Schrauben g, .deren Kopf sich im schwalbenschwanzförmigen Querschnitt hohlraum der ,Stiele a verschieben lässt und nach aussen ein Widerlager findet.
Der äussere Wandputz h, greift unmit telbar in :die schwalbenschwanzförmige Aus sparung oder !Stiele a ein, wodurch .sich ein Putzträger erübrigt.
Dadurch, da.ss die Pfosten aus zwei von einander getrennt angeordneten Stielen a be stehen, ist auch ein Durchschwitzen ausge schlossen.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausfüh rung ist zwischen den Stielen a ein hoch kant gestelltes Holz verwendet, während die Fig. 2 an dessen Stelle ein 1-Eisen zeigt.
Während bereits bei der Ausführung nach Fig. 1 wegen, der allseitigen Einbettung des hochkant gestellten Holzes c eine ziemliche Feuersicherheit vorhanden ist, wird diese durch die Verwendung des ebenfalls ringsum eingebetteten Eisenträgers nach @Fig. 2 noch weiterhin wesentlich erhöht.
Geeigneterweise wird Bimsbeton als Füll masse verwendet, jedoch ist auch die Ver wendung .des hoch tragfähigen Kiesbetons von besonderem Vorteil, insofern, alsdann genau so selbsttragende Wände entstehen, wie bei Eisenbeton, mit allen vorteilhaften Eigenschaften derselben. Die Armierungs- eisen bezw. die Stiele können selbst als Trä ger für die )Vandverschalungen beim Ein giessen den Betons in die Gefache benutzt. werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausbetonierte -Gebäude-Eisenfachwerk- wand, gekennzeichnet durch vertikale, paar weise gegenüberliegende, in Abstand vonein ander angeordnete, paarweise einen Pfosten bildende Stiele, welche von der Grund schwelle bis zum Dach durchlaufen, und durch zwischen denselben liegende, wag rechte, .die Pfosten verbindende Balken, wo bei die entstehenden Gefache durch Beton ausgefüllt sind, welcher bis zur Aussenfläche der Stiele reicht und nach allen Wandrich tungen eine ununterbrochene, zusammenhän gende Masse bildet, deren Last sich, ohne das Eisengerippe stark zu belasten,in der Hauptsache auf die Grundmauern überträgt. UNTERANSPRUCH: Eisenfachwerkwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiele schwalbenschwanzförmigenQuerschnitt haben und deren offene iSeite nach aussen .liegt, und d,ass der Verputz in dieselbe eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE131973X | 1927-03-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH131973A true CH131973A (de) | 1929-03-31 |
Family
ID=5664301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH131973D CH131973A (de) | 1927-03-05 | 1928-03-01 | Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH131973A (de) |
-
1928
- 1928-03-01 CH CH131973D patent/CH131973A/de unknown
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