CH131973A - Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand. - Google Patents

Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand.

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CH131973A
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Frank Alfred
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  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

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  Ausbetonierte     Gebäude-Eisenfachwerhwand.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine     ausbetonierte        Gebäude-E.isenfach-          werkwan.d,    bei     welcehr    vertikale, paarweise  gegenüberliegende, in Abstand voneinander  angeordnete und paarweise einen Pfosten  bildende Stiele, welche von     de.r    Grund  schwelle bis zum Dach durchlaufen, sowie       zwischen    die Stielen liegende     wa.grechte,    die       Pfosten    verbindende Balken vorgesehen sind,  wobei die entstehenden     Gefache    durch Beton  ausgefüllt sind,

   welcher bis zum äussern  Ende der Stiele reicht und nach allen Wand  richtungen eine ununterbrochene, zusammen  hängende Masse bildet, deren hast sich, ohne  das Eisengerippe stark zu     beila.sten,    in der  Hauptsache auf die Grundmauern     überträgt.     



  Auf der     Zeiehnung    sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele der Erfindung dargestellt.       Fig.    1 und 2 sind zwei senkrechte     Schnitte     durch die beiden     Ausführungsformen    in     un-          ausbetoniertem    Zustand;       Fig.    3 ist :ein     wageechter    Schnitt durch  ein grösseres     ;Stück    der Wand gemäss     Fig.    2,  und         Fig.4    ein solcher     vergrössert    durch die  Stelle zweier Stiele.  



  Die Wand besteht bei beiden Ausfüh  rungen aus senkrecht stehenden, je durch  zwei gegenüberliegend und in Abstand von  einander angeordneten Stiele a gebildete       Pfosten    und aus wageechten, die     Pfosten     verbindenden Balken; wobei die entstehenden       Gefache    durch Beton ausgefüllt sind.     Zwi-          schen    den von der     Grundschwelle    bis zum  Hauptgesims     durchlaufenden        iStiele        cc    laufen  die Balken c, zum Beispiel     Pfetten,    Rahmen,  Riegel,     ;Schwellen    oder dergleichen.

   Die  Stiele     sind:    durch     U-förmige    Stücke d mit  einander verbunden. Die zwischen den Stie  len     a    und den wageechten Balken c gebil  deten Hohlräume werden, wie     Fig.    3 und 4  zeigen, bündig mit den Aussenkanten der       Stiele    a durch Beton e     ausgefüllt,        wodurch     ,die     wa-grechten    Balken c allseitig und die       senkrechten        iStiele    a dreiseitig von     .der        Füll.-          masse    e eingehüllt und isoliert werden.  



  Die Pfosten     bestehen    je aus zwei     Stiele     a mit     schwalbenschwanzförmigem    Quer-           schnitt,    die mit den einander zugewandten  Flächen b     parallel    zueinander und vonein  ander getrennt stehen. Die offene Seite der  Stiele a     liegt    nach aussen und damit kom  men dieselben ,auch nur mit     .dem    ihrer Eisen  stärke entsprechenden     Querschnitt    nach  aussen zu .liegen, wodurch die Feuersicher  heit wesentlich .erhöht wird.  



  Die Eigenlast der nach dem     Erhärten     tragfähig     werdenden    Füllmasse e überträgt  sich, ohne das     Fachwe@rkgerippe    a, c zu stark  zu     belasten,    zu beiden     .Seiten    der zwischen  den beiden     benachbarten        Stielen    a liegenden,       wagrechten    Balken c vorbei selbsttätig ohne  weiteres auf die Grundmauern.

   Das Fach  werk     selbst    trägt also in der     Hauptsache    nur  die Decke und     Dachlasten.    Die Füllmasse e  ,des Fachwerkes     bildet    nach jeder Richtung  hin, das heisst, sowohl von der Grundmauer  bis zum Hauptgesims, als auch     zwischen     den Stielen a hindurch eine zusammenhän  gende, senkrecht stehende tragfähige und  zugleich versteifende     Platte,    während bei  der     bisherigen    Bauweise an     @d'eren    .Stelle nur       einzelne        fü.r    sich nicht tragfähige Felder       vorhanden    waren.  



  Schalungen f und Gerüste können da  bei     unmittelbar    an den Wandstielen a be  festigt werden, wie     Fig.    3 und 4     zeigen,    und  zwar durch Schrauben g,     .deren    Kopf sich  im     schwalbenschwanzförmigen    Querschnitt  hohlraum der ,Stiele a     verschieben    lässt und  nach aussen ein     Widerlager    findet.  



  Der äussere     Wandputz    h, greift unmit  telbar in :die     schwalbenschwanzförmige    Aus  sparung oder     !Stiele    a ein, wodurch .sich ein  Putzträger     erübrigt.     



  Dadurch,     da.ss    die Pfosten aus zwei von  einander getrennt angeordneten Stielen a be  stehen, ist auch ein     Durchschwitzen    ausge  schlossen.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausfüh  rung ist     zwischen    den     Stielen    a ein hoch  kant gestelltes Holz verwendet, während die       Fig.    2 an dessen Stelle ein     1-Eisen    zeigt.

      Während bereits bei der     Ausführung    nach       Fig.    1     wegen,    der allseitigen     Einbettung    des  hochkant gestellten Holzes c eine ziemliche  Feuersicherheit     vorhanden    ist, wird diese       durch    die Verwendung des ebenfalls ringsum  eingebetteten Eisenträgers nach     @Fig.    2 noch  weiterhin wesentlich erhöht.  



       Geeigneterweise        wird        Bimsbeton    als Füll  masse verwendet, jedoch ist auch die Ver  wendung .des hoch tragfähigen     Kiesbetons     von besonderem Vorteil, insofern, alsdann  genau so selbsttragende Wände entstehen,  wie bei Eisenbeton, mit allen     vorteilhaften     Eigenschaften derselben. Die     Armierungs-          eisen        bezw.    die Stiele können selbst als Trä  ger für die     )Vandverschalungen    beim Ein  giessen den Betons in die     Gefache    benutzt.  werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausbetonierte -Gebäude-Eisenfachwerk- wand, gekennzeichnet durch vertikale, paar weise gegenüberliegende, in Abstand vonein ander angeordnete, paarweise einen Pfosten bildende Stiele, welche von der Grund schwelle bis zum Dach durchlaufen, und durch zwischen denselben liegende, wag rechte, .die Pfosten verbindende Balken, wo bei die entstehenden Gefache durch Beton ausgefüllt sind, welcher bis zur Aussenfläche der Stiele reicht und nach allen Wandrich tungen eine ununterbrochene, zusammenhän gende Masse bildet, deren Last sich, ohne das Eisengerippe stark zu belasten,
    in der Hauptsache auf die Grundmauern überträgt. UNTERANSPRUCH: Eisenfachwerkwand nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stiele schwalbenschwanzförmigenQuerschnitt haben und deren offene iSeite nach aussen .liegt, und d,ass der Verputz in dieselbe eingreift.
CH131973D 1927-03-05 1928-03-01 Ausbetonierte Gebäude-Eisenfachwerkwand. CH131973A (de)

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