CH130291A - Alarmanlage. - Google Patents

Alarmanlage.

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CH130291A
CH130291A CH130291DA CH130291A CH 130291 A CH130291 A CH 130291A CH 130291D A CH130291D A CH 130291DA CH 130291 A CH130291 A CH 130291A
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alarm
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relay
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Inventor
Cornelis Snyders Gysbertus
Cornelius Gordyn
Jan Van De Kamp
Charles Edward Adrian Maitland
Original Assignee
Cornelis Snyders Gysbertus
Cornelius Gordyn
Jan Van De Kamp
Charles Edward Adrian Maitland
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Description


  Alarmanlage.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  Alarmanlage mit einer     grossen    Zahl von       Alarmgebestellen,    beispielsweise eine Feuer  meldeanlage für grosse Städte. Sie besteht  darin, dass die     Alarmgebestellen    in Gruppen  unterteilt und die Leitungen     voll    den Gebe  stellen jeder Gruppe zu einer Verbindungs  stelle geführt werden, welche durch Ver  bindungsleitungen mit einer Alarmempfangs  stelle verbunden ist, und in welcher Ver  mittlungsstelle die Leitung der anrufenden       Alarmgebestelle    selbsttätig durch Verbin  dungseinrichtungen mit einer freien zur       Alarmempfangsstelle    führenden Verbin  dungsleitung verbunden wird.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgedankens    darge  stellt.  



       Fig.    -1 zeigt schematisch das Netz der  Alarmanlage,     während        Fig.    2 ein Schema  eines Teils der Anlage darstellt, und zwar    links bei     A431    eine     Alarmgebestelle,    in der       Mitte    bei Cl eine Verbindungsstelle und  rechts bei E eine     Alarmempfangsstelle.     



  Die dargestellte Anlage weist mehrere       Alarmgebestellen    A auf, welche gruppen  weise mittelst der Leitungen B mit den Ver  bindungsstellen C verbunden sind. Die Ver  bindungsstellen sind je mittelst Leitungen D,  von welchen für jede Verbindungsstelle nur  eine dargestellt ist, mit der Alarmempfangs  stelle E verbunden. An jeder Verbindungs  stelle sind Schalteinrichtungen vorgesehen,  welche bei einem Anruf die anrufende Stelle       selbsl:täti-    über eine freie Verbindungs  leitung mit der     Alarmempfangsstelle    ver  binden.  



  In dem in     Pig.    2 dargestellten Schema  des Teils der Anlage sind für die Relais  grosse     Bucbstaben    gewählt, während die zu  gehörigen     Kontahte    mit den entsprechenden  kleinen Buchstaben und zur Erhöhung der      Übersichtlichkeit mit laufenden Nummern  versehen sind.  



  In jeder     Alarmgebestelle    ist nun eine in       Fig.2    nicht dargestellte elektrische Melde  einrichtung, zum Beispiel Kontaktwerk, vor  gesehen, durch die nach ihrer Einschaltung  ein au dieser Stelle vorgesehener Stromstoss  kontakt 47 wiederholt geöffnet     bezw.    ge  schlossen wird, und zwar wird dadurch nach       dem.erstma.ligen    Öffnen und Schliessen dieses  Kontaktes nach einer für die Einstellung  des unten     erzvähntien    Anrufsuchers benötig  ten, von dem Kontaktwerk eingeschalteten  Pause die Aussendung einer dem Zahlenwert  der Ziffern der Rufnummer der alarmgeben  den Stelle entsprechende Anzahl von Strom  stössen über die Leitungsschleife bewirkt.  



  Die Arbeitsweise der Anlage     ist:    die fol  gende:  Im betriebsbereiten Zustand der Anlage  sind, wie aus     Fig.    2 ersichtlich, die Relais  B und     Q    erregt über: Erde, Relais B,       b-Ader,    Relais     Q,        Stromstosskontakt    4J,       a-Ader,    Relais A, Batterie, Erde. In diesem  Stromkreise spricht A nicht an, da Relais Q  ein     hochohmiges    Relais ist. Soll nun von der  Stelle A 431 ein Alarm gegeben werden. so       tverden    die Schalter     11c    und     21c    umgelegte.

    Dadurch werden Q und     B    kurzgeschlossen,  der Sprechapparat N der     Alarmgebestelle    an  die     b-Ader    der Verbindungsleitung ange  schaltet, durch Abfallen des Relais     Q    der  Kontakt     3q    geschlossen und dadurch ein  Schauzeichen     r$\Z    in der     Ala.rmgebestelle     A 431 eingeschaltet und das Relais A erregt  über: Erde. Batterie, Relais A,     a-Ader,     Tontakt 47, Kontakt     1k,    Erde.  



  Durch Erregung des Relais A wird der  Kontakt 8a. geschlossen und dadurch Relais  A, erregt     über:    Erde, Kontakt 8a, Relais     A"     Kontakt     9sa,    Batterie, Erde. A, bereitet mit  Kontakt     7a,    einen Stromkreis für Relais     .12     vor. Bei der nun folgenden     Stromstossgabe     wird das Relais A entsprechend der aus  gesandten     Stromstosszahl        wiederholt        aberregt     und erregt.

   Bei seiner ersten     Aberregung     spricht Relais     A2    an über: Erde, Ruhekon  takt 8a, Arbeitskontakt     7aa,    Relais     A..,            Ruhekontakt        9sa,    Batterie, Erde. Die Relais  A, und A= sind als     Verzögerungsrelais    aus  gebildet und infolgedessen während der     gaai-          zen        Stromstossgabe    durch das Relais A erregt..

    Relais     A@    schliesst mit seinem Kontakt     tja,     einen Haltestromkreis für     sich    selbst über:  Erde, Arbeitskontakte 6a2,<I>7a,,</I> Relais<I>A=,</I>  Ruhekontakt     9sa,    Batterie, Erde.  



  Wird infolge einer     Störung    vor Betäti  gung der Meldeeinrichtung das Relais A  dauernd erregt, zum Beispiel durch     Erd-          schluss    der     a-Ader,    so wird der Kontakt 8a  dauernd umgelegt und bleibt in seiner Ar  beitsstellung. Dadurch     wird    das Ansprechen  des Relais     A2    und eine Weitergabe von  Schaltvorgängen nach der     Alaimempfaugs-          stelle    E verhindert.

   In     d,em        Störungsfalle     spricht also von den beiden Relais     A1    und  <I>A,</I> nur das Relais<I>A,</I> an und durch .den Kon  takt     21a.,    wird eine Lampe     Lg    zum Auf  leuchten gebracht. Der Stromkreis für die  Lampe     Lg    ist folgender: Erde, Ruhekontakt       22a2,    Arbeitskontakt     21a,,    Lampe     Lg,    Batte  rie, Erde.

   Infolge des     Erdschlusses    wird auch  das Relais     "B    stromlos und die Lampe     Lz-          über    Kontakt 19b zum     Aufleuchten    gebracht.  Diese Störung     wird    also gleich bei ihrem       Auftreten    durch das     Aufleuchten    beider  Campen L     r    und     Lg    in der Verbin  dungsstelle angezeigt.

   Ein     Erd-schluss    der       b-Ader    bewirkt das     Stromloswerden    des Re  lais<I>B</I> und das Aufleuchten der Lampe     Lr.     Ein     Kurzschluss    zwischen beiden Adern       verursacht    ein direktes     'Schliessen    der a-,       b-Schleife.    In diesem Falle sprechen die Re  lais<I>A</I> und<I>B</I> an, von denen Relais<I>A</I> das  Relais     A1    zum Ansprechen bringt. Dadurch  wird nur die Lampe     Lg    eingeschaltet, wäh  rend der Stromkreis der Lampe     Lr    vom  Kontakt 19b unterbrochen wird.  



  Liegt dagegen keine Störung vor, und wer  äen, wie gesagt, durch die     Meldeeinrichtung     von der     Alarmgebestelle    A 431 über den       Stromstosskontakt    4J     Stromstösse    abgegeben,  so kann, nachdem nach Aussendung des       ersten     das Relais A wieder       stromlos    geworden ist, das Relais 42     an-          sprechen,

      Das Relais     AZ    öffnet seinen Ruhe-           kontakt    22a2 und verhindert dadurch ein  Aufleuchten der     Lampen        Lr    und<I>Lg.</I> Über  seinen Arbeitskontakt     10a2    bereitet das Re  lais     AZ    den Prüfstromkreis über die     c-Ader     vor und mit seinem Kontakt     13a2    schliesst es  den Erregerstromkreis für den Drehmagneten  D, des Anrufsuchers AS über:

   Erde, Ruhe  kontakt     12sa,    Arbeitskontakt     13a2,        d-Ader,          d-Arm    des Anrufsuchers AS, Stellung 0,  Drehmagnet     Dl,    Ruhekontakt     14p1,        Selbst-          unterbrecher        rJBl.    Batterie, Erde.  



  Zu den Anrufsuchern, mit welchen die  betreffende     Alarmgebestelle    verbunden ist,  führen     Anlassstromkreise    für die entsprechen  den Drehmagnete, so dass diese Anrufsucher  beim Vorliegen eines Alarmrufes gemeinsam  anlaufen. Diese     Anlassstromkreise,    welche     iit          Fig.    2 von der Leitung, die vom     Schaltaim        cd     des Anrufsuchers zum Kontakt     13a2    führt,  abgehen müssten. sind in der Zeichnung nicht  dargestellt.  



  Hat der Drehmagnet D, den Anrufsucher  AS um einen Schritt bewegt, so wird er an f  folgende Weise     wieder        erregt:    Erde,     d-Arcn     des Anrufsuchers<I>AS,</I> Drehmagnet<I>D,,</I> Ruhe  kontakt 14_p,.     Selbstunterbrecher   <I>UB,,</I> Bat  terie, Erde. Der Anrufsucher AS (Dreh  wähler bekannter Bauart mit     Schrittwerk)     wird auf diese Art schrittweise vorwärts     bi,-          wegt,    bis er die anrufende     Alarmgebestell-          A    431 gefunden hat.

   Diese ist damit über  die a- und     b-Arme    -des Anrufsuchers mit der  Empfangsstelle E     verbunden,    so dass bei der  nach dieser Einstellung des Anrufsuchers  folgenden     Stromstossgabe,    wie unten be  schrieben, durch die Betätigung des Kon  taktes     5a    das Relais J beeinflusst werden  kann. Ferner schliesst der Anrufsucher in  dieser Stellung den Prüfstromkreis über die       c-Ader:    Erde.

   Arbeitskontakt     10a2,    Relais     Sa,          c-Ader,        c-Arm        des    Anrufsuchers AS, Wick  lungen I und     1I    des Prüfrelais     P1,        c-Ader     der Verbindungsleitung, Wicklungen     II    und  I des     Prüfrelais        P2,    Ruhekontakt     17f,    Bat  terie, Erde. In diesem Stromkreis sprechen  die Relais P, und     P2    an.

   Durch die Kon  takte     152),    und     16p2    werden die Wicklungen       TI    der Prüfrelais     P2    und     P1    kurzgeschlossen    und dadurch die anrufende Leitung in be  kannter Weise gegen Belegung von anderer  Seite gesperrt. Der Kontakt 14p1 unterbrich  gleichzeitig den Erregerstromkreis für den  Drehmagneten D, des Anrufsuchers, wodurch       dieser    stillgesetzt     wird.    Mit seinem Kontakt       11sa    schliesst das Relais     Sa    einen Haltestrom  kreis für sich über die Prüfleitung.  



  Um die Einrichtungen in der Alarm  empfangsstelle E gegen etwaige Stö  rungen zu schützen, und die Durch  schaltung einer     Gebestellenleitung    auf eine  gestörte Verbindungsleitung zur Empfangs  stelle zu verhindern, kann man an eine be  liebige Stelle in den oben beschriebenen  Prüfstromkreis eine     Sicherung    legen. Ist       diese     aus einem     Grunde    durch  gebrannt, so können in diesem Prüfstrom  kreise die Relais P, uni)     P2    nicht ansprechen  und der Alarm     -wird    nur auf eine empfangs  bereite     Verbindungsleitung    geschaltet.  



  Das Relais     P2    öffnet seinen Kontakt     23p2     im Erregerstromkreise des     Auslösemagnetes     M des Drehwählers     WZ    in der Alarm  empfangsstelle E, um bei dem     nachherigen,     mit dem Ansprechen des Hubmagnetes H  erfolgenden Schliessen des Kopfkontaktes     24l,:     eine Betätigung des     Auslösemagnetes    wäh  rend der     Stromstossgabe    zu verhindern.

   Durch  Schliessung     des    Kontaktes     43p2        wird    die  Lampe     LIT        zum    Aufleuchten gebracht     und     zeigt der     Alarmempfangsstelle    an, dass sich  eine     Alarmgebestelle    angeschaltet hat. Mit.  seinem     Kontakt        18p2    bereitet das Relais     P2     einen     Stromkreis    für das Relais J der Alarm  empfangsstelle vor.

   Die Drosselspule     Dr    hat  lediglich den Zweck. eine     Sprechverstäudi-          gung    zwischen dem Beamten der Alarm  empfangsstelle E Und der     Alarmgebestelle     A 431 zu ermöglichen.

   Durch die von der       Alarmgebestelle    nach der Einstellung des  Anrufsuchers ausgesandten Stromstösse und  die dadurch bewirkte     Erregung    und Ab  erregung vom Relais A wird der Kontakt 5a       wiederholt    geöffnet und geschlossen, welcher  mit demselben     Rhythmus    den     Stromkreis    für  das Relais J öffnet und schliesst über:

   Erde,  Kontakt     5ct.    Drosselspule     Dr,        a-Ader        bezw.         parallel dazu     b-Ader,    Schaltarm des Anruf  suchers<I>AS, a-</I>     bezw,        b-Ader,        Drosselspule,        Dr,     Relais J, Kontakt 18p2, Batterie, Erde. Kon  takt     18p2    ist geschlossen, da., wie oben er  wähnt, Relais     P2    angesprochen hat und bis  zur Auslösung der Verbindung erregt bleibt.

    Durch Schliessen des Kontaktes 25i wird das  Relais     K,.,    das als     Verzögerungsrelais    ausge  bildet ist, erregt über: Erde, Relais     K1,    Ar  beitskontakt 251, Batterie, Erde. Das Relais       K,    bleibt während der Abgabe einer Strom  stossreihe     erregt    und öffnet seinen Kontakt       36k1,    so dass die Relais     V1,        VZ    und     V3    wäh  rend dieser Zeit nicht ansprechen können.

    Durch seinen Kontakt 29i überträgt das Re  lais J die empfangenden Stromstösse auf den  Drehmagneten     D3    des Wählers TV" über:  Erde, Drehmagnet     D3,    Ruhekontakt     28v1,     Arbeitskontakt 29i., Batterie, Erde.

   Nach  Beendigung der ersten     Stromstossreihe    fällt  das Relais     K1    ab und schliesst mit seinem       Ruhekontakt        36k1    einen     Erregerstromkreis     des Relais     V1    über: Erde, Ruhekontakt       36k1,    Ruhekontakt     33v1,    Relais     V1,    Ruhe  kontakt     30f,    Schaltarm TV" des Wählers       W1,    Batterie, Erde.  



  Der Drehmagnet D; hat nach seiner  ersten     Stromstossreihe    (in unserem Aus  führungsbeispiel aus     vier    .Stromstössen beste  hend) den Wähler     W1    über seinen Schaltarm       W14    auf die bestimmte (in unserem Aus  führungsbeispiel die vierte)     100er-Lampe        H4     eingestellt.  



  Durch den Kontakt     33v1    wird für das  Relais     V:,    ein Haltestromkreis geschlossen,  um sein Abfallen bei der nachfolgenden       Stromstossreihe,    in der Relais     K1    wieder an  spricht und den     Kontakt        361c1    öffnet, zu  verhüten.

   Durch Kontakt     28v1    wird der  Drehmagnet     D3    ab und der Hubmagnet H  des Wählers     WZ        angeschaltet.    Beim Geben  der zweiten     Stromstossreihe    wird der     FIub-          magnet    H auf folgendem Wege     erregt:    Erde,       ffübmagnet   <I>H,</I> Ruhekontakt     27v2,        Arbeits-          kontdkt        28v1,    Kontakt 29i. Batterie, Erde.  Der Hubmagnet stellt den Wähler     WZ    auf  die gewünschte, zum Beispiel dritte Dekade    ein.

   Der Wähler schliesst dabei den Kopf  kontakt 24k.  



  Nach Beendigung der zweiten Stromstoss  reihe fällt das Relais     K1    wieder ab und  schliesst, da mit dem ersten     Hebschritt    des  Wählers     WZ    der Kopfkontakt     31k    ge  schlossen wurde, einen Stromkreis für das  Relais     VZ    über: Erde, Ruhekontakt     36k1.     Ruhekontakt     34v2,    Kopfkontakt     31k,    Relais       V2,        Ruhekontakt        30f,    Schaltarm     W13    des  Wählers     WI,    Batterie, Erde.

   Mit seinem  Kontakt 342 schliesst das Relais     VZ    einen  Haltestromkreis für sich selbst. Mit seinem  Kontakt     27v2    schaltet es den     Hubmagneten     H ab und den Drehmagneten     DZ    an. Wäh  rend der Abgabe der dritten     Stromstossreihe     wird das Relais     K1    wieder erregt und da  durch der Kontakt     36k1    geöffnet.

   Die dritte       Stromstossreihe    überträgt sich nunmehr auf  folgendem Wege auf den Drehmagneten     D2:     Erde, Drehmagnet     D2,    Ruhekontakt     26vg,     Arbeitskontakt     27v2,    Arbeitskontakt     28v1,          Stromstosskontakt    29i, Batterie, Erde. Ent  sprechend der     Stromstossreihe    dreht der Dreh  magnet     DZ    die Schaltarme des Wählers     WZ     in die eingestellte Dekade ein.

   Da das Re  lais     K'1    nach Beendigung der     dritten    Strom  stossreihe wieder abfällt und der Wähler     WZ     sich gedreht hat, wird nunmehr über den  Wellenkontakt     32w    das Relais     V3    erregt:  Erde, Ruhekontakt     361c1,    Ruhekontakt     35v3,     Wellenkontakt     32w,    Relais     V3,    Ruhekontakt       30f,    Schaltarm     W",    des Wählers     W,    Bat  terie, Erde.

   Durch Schliessen     seines    Kon  taktes     35v3    stellt das Relais     V3    einen Halte  stromkreis für sich selbst     heD.    Mit seinem  Tontakt 26v., schaltet es den Drehmagneten       DZ    des Wählers     WZ    ab und bereitet einen  Erregerstromkreis für Relais     K'2    vor.  



  Mit seinem     Kontakt        44v.,    schliesst das  Relais     V3    einen Stromkreis für die Lampe       LTII,    deren Aufleuchten dem Beamten in der       Alarm,empfangsstelle        anzeigt,    dass die für  die Alarmgabe erforderlichen     Stromstoss-          reihen    übertragen worden sind.  



  Die Kontakte des Schaltarmes     W23    des  Wählers     Wz    sind mit mehreren auf einen  Lageplan der Stadt entsprechend der Lage      der     Alarmgebestellen        verteilten    Lampen ver  bunden, so dass beim Aufleuchten der einer       Gebestelle        zugeordneten    Lampe dem Beamten  in der     Alarmempfangsstelle    hierdurch ange  zeigt wird, von welcher Stelle der Stadt der  Alarmruf kommt.

   Durch     Schliessen    des Kon  taktes 46v3 wird zum Beispiel, da, der Wäh  ler     W2    auf eine bestimmte Lampe     LL31    ein  gestellt ist, diese Lampe zum     Aufleuchten     gebracht und der Bezirk, in dem die Alarm  gebestelle liegt,     kenntlieh    gemacht. In die  sem     Bezirk,    liegen     selbstverständlieh    die       Alarmgebestellen    31, 131, 231     etc.    bis. 931.

    Ist infolge der grossen Anzahl von Alarm  gebestellen erforderlich, mehr als neun       Alarmgebestellen    durch eine Lampe zu be  zeichnen, so ist dieses durch geeignete     Ver-          drahtung    an den Kontakten des Wählers     TV,,     erreichbar. Werden zum Beispiel zwei Kon  takte verbunden, so gehören dem entspre  chenden Bezirke     sehon    18     Grebestellen    an.  



  Zwecks Verbindung mit der angeschal  teten     Alarmgebestelle    führt der Beamte in  der     Alarmempfangsstelle    den Stöpsel seines       Abfrageapparates        AbA    in die Klinke ein,  wodurch das Relais L     erregt    wird über:  Erde, Stöpsel, Klinke, Relais L, Batterie,  Erde.

   Das     Relais    L bewirkt das Schliessen  seiner Kontakte<B>371,</B> 401,     41l,    wodurch die  Stromkreise für die Lampen     H"        Z3    und     El     geschlossen werden, und die Nummer der an  geschalteten     Alarmgebestelle        anzeigen.    Da  der Kontakt     1k,    an der     Alarmgebestelle    nach  Beendigung der     Stromstassgabe    selbsttätig  geöffnet wurde, ist nunmehr die Sprech  verbindung zwischen     Gebe-    und Empfangs  stelle hergestellt.  



  Hat der Beamte in der     Empfangsstelle    die  Alarmmeldung entgegengenommen, so drückt  er die     Auslösetaste        AT.    Hierdurch wird das  Relais F auf folgendem Wege erregt: Erde,  Relais F, Schaltarm     W12    des Wählers     W1,          Auslösetaste        AT,    Batterie, Erde. Mit seinem  Kontakt 38f schliesst das Relais F einen  Haltestromkreis für sich selbst. Durch  Öffnen des Kontaktes 30f werden die Relais       V1,        V2    und     V3    zum Abfallen gebracht.

   Durch    den Kontakt 39f wird der Drehmagnet     1)a     an den     Selbstunterbrecher        UB2    gelegt, der  den Wähler TV, schrittweise in die Ruhelage  weiterdreht: Erde, Drehmagnet     D3,    Schalt  arm     Wll    des Wählers TV" Arbeitskontakt  39f,     Selbstunterbrecher        UB"    Batterie, Erde.  Durch Öffnen des Kontaktes     17'f    wird die       c-Ader    der Verbindungsleitung unterbrochen  und die Relais     Sa,        P1    und     P2    fallen ab.

    Durch Abfallen des Relais     P2    wird über den  Ruhekontakt     23p2    und den beim     ersten        Reb-          schritt    des Wählers geschlossenen Kontakt       24k    der     Auslösemagnet        l11    des Wählers     yT'     eingeschaltet und dadurch der Wähler in die  Ruhelage zurückgebracht.

   Durch Schliessen  des Kontaktes 451 wird die Lampe     LIV    vor  übergehend zum     Aufleuchten    gebracht, de  ren Ablöschen für den Beamten in der       Alarmempfangsstelle    eine Kontrolle dafür  darstellt, dass der Wähler     T4'1    wieder in die  Ruhelage zurückgeführt worden ist, da nach       MTeiterdrehung    des Wählers     W1    in die Ruhe  lage der Erregerstromkreis für das Relais F  unterbrochen wird und die Lampe     LIV    wie  der erlischt.  



  Wird nach Abgabe des     Alarmes    von der       Gebestelle    A431 diese Stelle wieder in die  Ruhelage gebracht, bevor sich der Beamte der  Empfangsstelle mit Hilfe seines Fernsprech  apparates     AbA    mit ihr in Verbindung gesetzt  hat, so wird infolge des     Abfallens    des Re  lais A in der     Velmittlungsstelle        Cl    der     X'on-          takt    5a geschlossen und das Relais J erregt.

    Kontakt     18p2    fällt dabei nicht ab, da die  Unterbrechung des Prüfstromkreises nur  durch Öffnen des Kontaktes<I>17f,</I>     bezw.          Erregung    des Relais F, wie oben beschrie  ben., bei Drücken der Taste     AT    seitens des       Beamten    in der Empfangsstelle E geschehen       kann.    Infolgedessen wird der Stromkreis für  das Relais     K2    geschlossen über: Erde,  Relais     g2,    Arbeitskontakte     26v3,        27v2,        28v1,     29i, Batterie, Erde.

   Durch Schliessen seines  Kontaktes     42k2    bringt das Relais     E2    die  Lampe     LI    zum Aufleuchten und zeigt den  Beamten in der     Ala.rmempfangsstelle    an, dass  nach Abgabe des Alarmes die     Alarmgebe-          stelle    wieder verlassen worden ist.      Die Lampen     LI,        LII,        LIII,        LIV    sind  jeder Verbindungsleitung individuell zuge  ordnet.  



  Der Wähler     W2    besitzt zwei Schaltarme       TV.,    und     TTr22    mit den dazugehörigen Kon  taktbänken. Jede Kontaktbank besteht aus  10 Kontaktreihen mit je 10     Kontakb3n.    Die  Kontakte jeder Kontaktreihe, die von dem  Arm     -W2,    bestrichen werden, sind in horizon  taler Richtung durchverbunden und an jede  dieser Reihen ist eine Lampe     Z3    angeschaltet,  so dass also 10 Lampen von dem Arm     W2,     bedient werden.

   Die von dem Arm     W22    ab  gegriffenen Kontakte dagegen     sind    derart  gestaltet, dass die 10 übereinander liegenden,  einander entsprechenden Kontakte sämtlicher  Kontaktreihen, miteinander verbunden sind.  An jede dieser senkrechten Verbindungs  leitungen ist ebenfalls eine Lampe     El    an  geschaltet, so     dag,    da jede Kontaktreihe     l()     Kontakte besitzt, abermals 10     Lampen    vor  handen sind, die der Arm     W22    bedient.  



  Der Wähler     W,    besitzt einen vierten  Arm     W',4,    welcher 10 getrennte Kontakte be  streicht, an die ebenfalls je eine Lampe     H,,     angeschlossen ist.  



  Es stehen also im ganzen drei     Serien    von  je 10 Lampen zur Anzeige der     Alarmgebe-          stelle    zur Verfügung, welche derart     verwen-          det    werden,     da.ss    die von dem Arm     W22    be  herrschten Lampen die     Einerzahl,    die vom  Arm     W2,    bedienten die Zehnerzahl und die  vom Arm     W,,,        eingeschalteten    die Hunderter  zahl der Nummer der     Alarmgebestelle    an  zeigen.

   Mithin können durch die 30 Lampen  alle dreistelligen Zahlen von 000 bis 999,  also 1000 Nummern, kenntlich gemacht wer  den.  



  Die Wähler     W,    und     WZ    sind für meh  rere Verbindungsleitungen gemeinsam vor  gesehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Alarmanlage mit einer grossen Zahl von Alarmgebestellen, dadurch gekennzeichnet, dass ,die Alarmgebestellen in Gruppen unter teilt und die Leitungen von -den Gebestellen jeder Gruppe zu einer Verbindungsstelle ge- führt werden, welche mittelst Verbindungs leitungen mit einer Alarmempfangsstelle ver bunden ist, in welcher Verbindungsstelle die Leitung der anrufenden Alarmgebestelle selbsttätig durch Verbindungseinrichtun gen mit einer freien zur Alarmempfangsstclle führende Verbindungsleitung verbunden wird. UN TERANSPRüCHE 1.
    Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Zahl der Verbindungsleitungen zwischen den Ver bindungsstellen und der Alarmempfangs- stelle geringer ist als die Zahl der an die Verbindungsstellen angesehlossenen Alarmgebestellen. 3. Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Verbin dungseinrichtungen an den Verbindungs stellen den Verbindungsleitungen zur Alarmempfangsstelle zugeordnet sind und bei Anruf von einer AlarzngebestellF die Leitung dieser Stelle aufsuchen. .3.
    Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass in der Alarm empfangsstelle vorgesehene Wähler, wel che durch von einer Alarmgebestelle aus gesandte Stromstösse eingestellt werden, Zeichen einschalten, von denen die einer. die Nummer und ein weiteres die Lage der anrufenden Alarmgebestellp kenn zeichnet. 4.. Alarmünlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, .dass .das die Lage der anrufenden Alarmgebestelle kenn zeichnende Zeichen sofort bei Beendi gung der Alarmgabe eingeschaltet wird.
    während das Zurwirkungkommen der die Nummer der Alarmgebestelle kennzeich nende Zeichen von unter idem Einfluss des Beamten der Alarmempfangsstelle stehenden Hilfsschalteinrichtungen ab hängig ist. 5. Alarmanlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die die Zei chen einschaltenden Wähler gemeinsam für mehrere Verbindungsleitungen vor gesehen sind. 6.
    Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass durch ein Kontrollzeichen in der Alarmempfangs stelle die Anschaltung einer Verbin dungsleitung an die Leitungen einer Alarmgebestelle kenntlich Kernacht wird. 7. Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, @dass unter dem Einfluss :der Alarmgebestelle stehende Schaltmittel Kontrollzeichen beherrschen, welche die Betriebszustände in der Alarmgebestelle anzeigen. $.
    Alarmanlage nach Unteransprüchen 6 und<B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollzeichen jeder Verbindungsleitung individuell zugeordnet sind, 9. Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss an den Ver bindungsstellen Kontrollzeichen vorge sehen sind, welche den jeweiligen Zu stand er Leitungen von den Alarmgebe- stellen nach den VPrbindnugsstellen an zeigen. 10.
    Alarmanlage nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet. dass den Lei tungen der Alarmgebestellen in den Ver bindungsstellen Mittel zugeordnet sind, welche die Durchschaltung einer ge störten Gebestellenleitung auf eine Ver bindungsleitung zur Empfangsstelle ver hindern. 11. Alarmanlage nach Unteranspruch 10, da durch gekennzeichnet, dass die Mittel den Anreiz zur Durchschaltung einer Gebe stellenleitung auf eine Verbindungs leitung zur Empfangsstelle nur nach dem Zurwirkungkommen eines bestimmten einen Alarm kennzeichnenden Schaltvor ganges geben. 1<B>2</B>.
    Alarmanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Alarm gebestellen je eine @Stromstossgebevorrich- tung besitzen und die von den letzteren ausgesandten Stromstösse auf Stromstoss empfangseinrichtungen in den Vermitt lungsstellen einwirken und diese Emp fangseinrichtungen die Stromstösse zur Alarmempfangsstelle weitergeben. 13. Alarmanlage nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Strom stösse zwischen den Verbindungsstellen und der Alarmempfangsstelle über zwei Adern der Verbindungsleitung und Erde gesandt werden.
    11-. Alarmanlage .nach Patentanspruch, da ,durch gekennzeichnet, dass die Aus lösung einer Verbindung Alarmgebe- stelle-Alarmempfangsstelle von einem unter dem Einfluss des Beamten der Alarmempfangsstelle .4Phenden Schalt mittel beherrscht wird. 15.
    Alarmanlage nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen die Verbindung zwischen einer anrufenden Gebestellen- leitung und einer Verbindungsleitung zur Empfangsstelle herbeiführenden Strom kreis, der über eine Sicherung für die Alarmempfangseinrichtung in die Emp fangsstelle führt.
CH130291D 1926-04-26 1927-04-23 Alarmanlage. CH130291A (de)

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