CH125359A - Kletterweiche für Feldbahnfahrzeuge. - Google Patents

Kletterweiche für Feldbahnfahrzeuge.

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CH125359A
CH125359A CH125359DA CH125359A CH 125359 A CH125359 A CH 125359A CH 125359D A CH125359D A CH 125359DA CH 125359 A CH125359 A CH 125359A
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CH
Switzerland
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climbing
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climbing switch
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Inventor
Co Martin Eichelgruen
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Eichelgruen Martin & Co
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Description


      Kletterweiche    für     Feldbahnfahrzeuge.       Die bisherigen Kletterweichen für Feld  bahnfahrzeuge wurden aus einzelnen Schie  nenstücken hergestellt und untereinander  durch Blechplatten und     Flaeheisentraversen     vernietet. Diese     Bauart    hatte den Nachteil,  dass der Wagen die Höhe der Schienen und  Blechplatten, die mindestens 60 bis 70 mm  betrug, durch eine lange, bewegliche Auf  laufzunge     überwinden    musste. Diese Auf  laufzungen waren am abzweigenden Strang  mittelst Laschen     befestigt    und wurden auf  den geraden, durchgehenden Gleisstrang auf  gelegt, sofern. ein Wagen auf ein neben  liegendes Gleis geleitet werden sollte.  



  Dabei kam es öfters vor, dass die Auf  laufzungen, während der Wagen auffuhr,  abrutschten, so dass der Wagen entgleiste,  umkippte und oft zu schweren Unfällen Ver  anlassung gab. Die Nietverbindungen locker  ten sich innerhalb kurzer Zeit und führten  neben weiteren Unfällen schliesslich zur Un  brauchbarkeit der Weiche. Die bekannte  Kletterweiche erforderte mehrere Handgriffe,  ehe über sie hinweggefahren werden. konnte.  Erst musste jede einzelne Zunge aufgelegt    werden, und dann musste noch die Herzstück  brücke umgeklappt werden. Ferner war es  nötig,     Holzschwellen    unter die Weiche zu  legen, damit sich die Schienen nicht durch  bogen.  



  Vorstehende Nachteile können bei dem  im folgenden beschriebenen Erfindungsgegen  stand vermieden werden.  



  Die Erfindung betrifft eine     Kletterweiche     mit durch Fahrleisten gebildeten Gleisstücken  für     Feldbahnfahrzeuge    und ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein die Fahrleisten auf  weisender Rahmen aus einem einzigen, aus  Stahlblech     gekümpelten    Stück besteht.  Zweckmässig' besitzen die Fahrleisten nahezu       S-förmigen    Querschnitt, bei welchem der  dem Rahmeninnern zugekehrte Schenkel des  <B>S</B> in eine hochgeführte Verstärkungsrippe  ausläuft, welche Verstärkungsrippe auch  über Traversen verlaufen kann.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind Aus  führungsbeispiele der Neuerung     dargestellt.          Fig.    1 zeigt eine Draufsicht auf die eine  Kletterweiche;     Fig.    2 zeigt     einen.        Schnitt     nach der Linie     A-B    der     Fig.    1 durch die           Zungenvorriohtung;        Fig.    3 ist ein     Schnitt     nach der Linie     C-D    der     Fig.    1 durch die  Fahrleisten mit Rillen und Versteifungs  rippen;

       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der Linie       E-F    der     Fig.    1 durch Traversen mit An  sicht gegen die Auflaufzunge;     Fig.    5 ist  eine Ansicht in Pfeilrichtung gegen Tra  verse und Auflaufzunge;     Fig.    6 ist eine  Draufsicht auf einen als Kletterweiche  dienenden     Kurvengleisrahmen;        Fig.    7 ist  ein Schnitt nach der Linie     A-B    der     F'ig.    6.  



  1 (in     Fig.    1) ist eine Spurstange, 2 sind  Zungen der Weiche, 3 sind Auflaufzungen,  4 sind gerade Fahrleisten, 5 sind gebogene  Fahrleisten. 6 ist ein Herzstück. Die Tra  versen sind mit 7 bezeichnet. 8 sind Rillen,  an die sich hochstehende Rippen 9 an  schliessen.  



  Lediglich ein Paar durch eine Spurstange 1  verbundene Zungen 2 sind die einzigen be  weglichen Teile. Die übrigen Teile der       Kletterweiche    bilden einen Rahmen mit Fahr  leisten, der aus einem einzigen, aus Stahlblech       gekümpelten    Stück besteht. Die Kletter  weiche hat. zweckmässig eine maximale Höhe  von 30 mm. Die Wagen lassen sich ausser  ordentlich leicht auf diese Weise aufschie  ben, da keine grosse Höhe zu     überwinden    ist.  Die Auflaufzungen 3 können infolge der ge  ringen Bauhöhe der     Kletterweiche    kurz ge  halten sein und sind mit dem Rahmen der  Kletterweiche aus einem Stück hergestellt.  Ein Abrutschen der Zungen und damit ein  Entgleisen .der Wagen ist somit praktisch  unmöglich.

   Zur Bedienung ist nur ein Hand  griff erforderlich. Durch die Spurstange 1  werden die Zungen 2 entsprechend der zu  fahrenden Gleisrichtung. gestellt, oder sie  werden durch Federn und     Fusstritt        betätigt,     so dass Bedienung von Hand ganz fortfällt.  Die Zungen 2 können auch ganz fortgelassen  werden, wobei dann der Wagen beim Auf  fahren etwas nach der gewünschten Rich  tung gedrückt wird. Die neue     Kletterweiche     gestattet ferner infolge ihrer Stabilität und  sicheren Lage im Gleis das Befahren mit       Feldbahnlokomotiven.    Ganze Züge können  ohne jede Entgleisungsgefahr durch die    Kletterweiche rollen, ein Vorteil, den bisher  keine Kletterweiche bieten konnte.  



  Trotz der Stabilität ist die Kletterweiche  im Gewicht so leicht, dass sie bequem trans  portiert werden kann. Auch das Unterlegen  von Holz entfällt durch die kräftige und ge  drungene Bauart.  



  An das Herzstück 6 und die Fahrleisten  4 und 5 schliessen sich die Auflaufzungen 3  an. Die Traversen 7 sind an den Stellen an  geordnet, wo die Fahrleisten in die Auflauf  zungen übergehen und legen sich zwischen  die Schienenköpfe, wie aus     Fig.    5 zu erken  nen ist. Ferner legen sich die Rillen 8, in  denen die     Spurkränze    der Wagenräder lau  fen, noch zwischen die Schienenstränge, so  dass die Weiche fest und sicher auf dem  Gleis liegt. An die Rille 8 schliesst sich  noch eine hochstehende Rippe 9 an, welche  der Weiche die genügende Stabilität gegen       Durchbiegung    gibt.  



  Eine für viele Zwecke sehr günstige Ver  einfachung der Kletterweiche stellt der in       Fig.    6 dargestellte     Kurvengleisrahmen    dar,  mittelst dessen aus dem Gleis ausgewichen  werden kann.  



  Soll der Hauptstrang der Schienen     glatt     durchfahren werden, so muss der Kurven  gleisrahmen vom Hauptstrang entfernt wer  den, was aber bei dem     leichten    Gewicht des       Kurvengleisrahmens    ohne Mühe bewirkt wer  den kann.  



  Der Gleisrahmen besteht aus zwei ge  bogenen Fahrleisten 5 und zwei dieselben  verbindenden Traversen. Jede Fahrleiste ist  gemäss     Fig.    3 und 7 mit nahezu     $-färmigem          Querschnitt    gepresst. Der äussere. Wulst 5       (Fig.    7) dient als Auflage für den Spur  kranz des Rades, während die daneben lie  gende Rille 6 zur Aufnahme des Laufkran  zes des Rades dient. Der freie Schenkel der  Rille 6 ist dann zu einer hochstehenden Rippe  9 weitergeführt, welche dem Gleisrahmen ge  nügende Stabilität verleiht. Die beiden Fahr  leisten 5 sind durch die Traversen 7 und 10  verbunden, welche mit den Fahrleisten 5  aus einem Stück Stahlblech gepresst sind.

        Die Fahrleisten 5 laufen beiderseits in  die Auflaufzungen 3 aus, deren Verlauf aus       Fig.    4 zu erkennen ist.  



  Der     Nurvengleisrahmen    ist in bezug auf  die Traversen und die Auflaufzungen der  art symmetrisch ausgebildet, dass er durch  Drehung in seiner Ebene nach Belieben als  Rechtsweiche, als auch als Linksweiche ver  wendet werden kann. In     Fig.    6 ist der Kur  vengleisrahmen als Linksweiche dargestellt.  Wird er in seiner     Ebene    so gedreht, dass  die Traverse 7 auf den Hauptschienenstrang  an der Stelle, wo in     Fig.    6 die Traverse l     n     liegt, zu liegen kommt, so wirkt der Kur.  v     engleisrahmen    als Rechtsweiche.

   Die Mög  lichkeit, den     Kurvengleisrahxrien    sowohl als  Linksweiche, als auch als Rechtsweiche ver  wenden zu können, bedeutet einen erheblichen  Vorteil.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kletterweiche mit durch Fahrleisten ge bildeten Gleisstücken für Feldbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeiehnet, dass ein die Fahr leisten aufweisender Rahmen aus einem einzigen, aus Stahlblech gekümpelten Stück besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kletterweiche nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Fahrleisten nahezu S-förmigen Querschnitt aufweisen, bei welchem der dem Rahmeninnern zu gelegene Schenkel des S in eine hoch geführte Verstärkungsrippe ausläuft, wel che Verstärkungsrippe auch über Traver sen verläuft. 2.
    Kletterweiche nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, welche einen Kurven gleisrahmen bildet, dadurch gekennzeich net, dass' sie aus zwei gebogenen Fahr leisten und zwei dieselben verbindenden Traversen besteht. 3. Kletterweiche nach .Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, welche einen l#Curvengleisrahmen bildet, dadurch ge kennzeichnet, dass. sie in bezug auf die Traversen und die Auflaufzungen derart symmetrisch ausgebildet ist, dass sie nach Drehung in ihrer Ebene nach Belieben als Rechtsweiche oder als Linksweiche verwendet werden kann.
CH125359D 1926-07-19 1927-03-08 Kletterweiche für Feldbahnfahrzeuge. CH125359A (de)

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