DE496840C - Kletterweiche - Google Patents

Kletterweiche

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DE496840C
DE496840C DEE39205D DEE0039205D DE496840C DE 496840 C DE496840 C DE 496840C DE E39205 D DEE39205 D DE E39205D DE E0039205 D DEE0039205 D DE E0039205D DE 496840 C DE496840 C DE 496840C
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DE
Germany
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tongues
climbing
curved
grooves
switch
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Expired
Application number
DEE39205D
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English (en)
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Martin Eichelgruen & Co
Original Assignee
Martin Eichelgruen & Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/06Switches; Portable switches; Turnouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Kletterweiche Es sind bereits einfacheKurvengleisrahmen bekannt, die durch Drehen in ihrer Ebene sowohl als Rechtsweiche wie auch als Linksseiche verwendet «-erden können. Diese Kurvengleisrahmen gestatteten nicht, daß auch <leg gerade Gleisstrang durchfahren werden konnte. Der Kurvengleisrahmen muß vielmehr jedesmal vom Gleis entfernt werden, wenn der gerade Strang durchfahren werden soll.
  • Ferner sind Kletterweichen bekannt, die als Rechtsweiche bzw. Linksweiche verwendet «-erden können und zugleich gestatteten, daß der gerade Strang durchfahren werden kann. Bei diesen Kletterweichen sind dieFahrleisten für die eine Fahrtrichtung zugleich die Rillen für die andere Fahrtrichtung. Diese Weichen weisen lange gerade Fahrleisten für das Durchfahren des geraden Stranges auf und sind daher so schwer, daß sie nur von zwei Mann gewendet werden konnten. Zudem enthielten sie ein Herzstück, daß in der Pressung sehr verwickelt war.
  • Durch die im folgenden beschriebene Neuerung ist eine Kletterweiche geschaffen, die als Rechtsweiche und Linksweiche dienen kann und zugleich das Durchfahren des geraden Stranges gestattet. Die neue Kletterweiche ist so leicht, daß sie von einem Mann gewendet werden kann. Sie ,wird immer nur auf ihrer Oberseite befahren. Die neue Kletterweiche ist eine Weiterbildung des oben zuerst erwähnten Kurvengleisrahmens. Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in den Abbildungen dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Kletterweiche schaubildl.ich als Rechtsweiche. Abb. 2 zeigt die Kletterweiche schaubildlich- als Linksweiche. Abb. 3 zeigt die Kletterweiche in Draufsicht. Die übrigen Abbildungen zeigen Einzelheiten.
  • i und 2 sind die gebogenen Fahrleisten. 3, .4, 3, 6 sind tangential zu den gebogenen Fahrleisten i, 2 verlaufende Ablauf- und Auflaufzungen. 7 und 8 sind Rillen, die in der gebogenen Fahrleiste i am Ausgangspunkte der Anlauf- bzw. Ablaufleisten 3 und 5 angeordnet sind, um den Spurkränzen der Wagenräder freien Durchgang zu lassen, nachdem die Wagenräder von den Zungen 3, q. bzw. 5, 6 abgelaufen sind und wieder Schienenhöhe erreicht haben. Durch diese Rillen 7 und 8 und die neben diesen für den Laufkranz der 4m geraden Strang verkehrenden Räder angeordneten ebenen Flächen 9 und io würden die Räder der im gebogenen Strang der Weiche laufenden Wagen ihre Führung verlieren. Diese Führung wird jedoch dadurch erreicht, daß eine doppelte Führung auf der gegenüberliegenden Seite an der gebogenen Fahrleiste :2 durch einen hochstehenden Steg i i bzw. i2 vorgesehen ist.
  • Bei Einfahrt in .die Weiche in Pfeilrichtung (Abb.3) verhalten sich die Wagenräder so, daß durch die Fahrleiste 2 gleich die Laufkränze der Räder hochgeleitet werden, während auf der anderen Seite die Räder auf ihren Spurkränzen in der Rille 13 über die ebene Fläche g und die Rille 7 hinweg hochlaufen und bei 15 auf die Fahrleiste i gelangen.
  • Zur Bestimmung der Fahrtrichtung dienen die beiden Zungen 17 und 18, die in den Bolzen i9 und zo drehbar gelagert sind. Die Zunge 18 ist in Abb. 3 gestrichelt in einer den geraden Strang I-I freigebenden Lage dargestellt. Die Zunge 17 wird nur betätigt, wenn die Weiche als Rechtsweiche benutzt wird und der dann durchgehende Strang II-II freigegeben, werden soll. Dagegenverblevbtbei Verwendung .der Weiche als Linksweiche mit durchgehendem Strang 1-I die Zunge 17 in ihrer in Abb. 3 gezeichneten Lage.
  • Um .die Zungen 17 und 18 preiswert, d. h. aus Blech, herstellen zu können, wurde den Zungen eine neue, einem Z entsprechende Form verliehen, die in Abb. 4 dargestellt ist. Die Zungen 17 bzw. 18 dienen nur als Leitorgan, wärend die unter ihnen liegenden Teile 5a und ja der Fahrleisten 5 und i .die Raddrücke aufnehmen. Eine seitlich des Z-Profils angeordnete Nase 21 umklammert die unter der Zunge liegende Fahrleiste und verhindert ein selbständiges Verstellen der Zunge. Zur Verbindung der beiden gebogenen Stränge i und 2 sind dann noch am Ende der Weiche Traversen 22 und 23 vorgesehen.
  • Die Abb. 5 bis 13 stellen die Schnitte dar, welche den in den Abb. 3 und 4 durch Buchstaben bezeichneten Schnittlinien entsprechen. Die Rillen 7, 8 nebst den anschließenden ebenen Flächen g, io können auch durch das in den Abb. 14 bis 18 .dargestellte Herzstück ersetzt werden. Diese Anordnung ergibt den Vorteil, daß das Wagenrad nach Verlassen der Zunge 17 bzw. 18 keine ebenen Flächen und Rillen mit seinem Spurkranz zu @durchlaufen hat, sondern es läuft mit seinem Laufkranz auf der bis an das Herzstück herangeführten Fahrleiste 5b weiter, um stoßfrei von der Herzstückspitze 24 übernommen zu werden, die das Rad genau wie die Auflaufzunge .der Fahrleiste 2 auf den Schienenkopf herablaufen läßt. Beim Befahren des geraden Stranges I-I läuft ein Rad der Wagenachse auf der Schiene weiter, während das andere Rad, durch die Auflaufzunge 25 hochgeleitet, das Herzstück 24 .durchläuft und von letzterem infolge seiner schrägen Anlauffläche 24a (Abb. 16) wieder auf den Schienenkopf herab.geleitet wird.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kletterweiche, bestehend aus einem gebogenen, an den Enden durch Traversen verbundeneFahrleisten aufweisend-en Kurvenrahmen, dadurch gekennzeichnet, daß an den Kurvenrahmen (i, 2) tangential verlaufende Ablauf- und Auflaufzungen (3, 4 bzw. 5, 6) angeschlossen sind.
  2. 2. Kletterweiche nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in einer gebogenen Fahrleiste (i) -amAusgangspunkt der Anlauf- b.zw. Auflaufzungen (3, 5) Rillen (7, 8) vorgesehen .sind, welche den Spurkranz der Räder durchlassen.
  3. 3. Kletterweiche nach, Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf- -der den Rillen (7, 8) gegenüberliegenden Fahrleiste (i) diesen Rillen gegenüber hochstehende Führungsstege (1i, i2) angeordnet sind.
  4. 4. Klettemweiche,nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen (i7, 18) aus. Blech in Z-förmigem Profil gepreßt sind, wobei die Zunge lediglich Leitorgan für die Räder ist, während die Abstützung der Räder durch unter den Zungen liegende Fahrleisten (ja, 5a) bewirkt-wird.
  5. 5. Kletterweiche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil der Zungen (i7, 18) mit einer seitlichen Nase (2i) versehen ist, welche die unter ihr liegende Fahrleiste umklammert.
  6. 6. Kletterweiche nach Anspruch i, 4, 5 unter Verwendung von Herzstücken beim Übergang vom gebogenen zum geraden Strang, dadurch gekennzeichnet, daß am Herzstück Abläufe (24a, 25) angeordnet sind, durch welche das Herzstück für den geraden Strang,durchfahrbar wird, indem ein Rad auf der Schiene weiterläuft, während das andere Rad durch schwach geneigte Aufläufe und Abläufe das Herzstück durchläuft.
DEE39205D 1929-05-05 1929-05-05 Kletterweiche Expired DE496840C (de)

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