AT163500B - Unversenkte Schiebebühne - Google Patents

Unversenkte Schiebebühne

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AT163500B
AT163500B AT163500DA AT163500B AT 163500 B AT163500 B AT 163500B AT 163500D A AT163500D A AT 163500DA AT 163500 B AT163500 B AT 163500B
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Austria
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trolley
track
rails
tracks
trolleys
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Josef Dipl Ing Schleussner
Anton Dipl Ing Undus
Original Assignee
Josef Dipl Ing Schleussner
Anton Dipl Ing Undus
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Unversenkte Schiebebühne 
Um mit einem Transportkarren zwei oder mehrere parallele Gleisanlagen befahren zu können, wurde meist ein zu diesen quer bzw. senkrecht gerichteter Schienenstrang verlegt und an jedem Schnittpunkt der beiden Schienen- systeme eine Drehscheibe angebracht. Des weiteren ist man zwecks Ersparnis der Dreh- scheiben auf eine versenkte Anordnung des quer- gerichteten Gleises übergegangen, auf welchem eine Schiebebühne, die als fahrbarer Rollwagen ausgebildet ist, den auf sie gefahrenen Transport- karren zum parallelen Gleisstrang fördert. Diese meistens einen halben Meter tief versenkte Gleis- anlage ist kostspielig herzustellen, macht das
Gelände für Strassenfahrzeuge unbefahrbar und bildet eine Gefahr für die Arbeiter.

   Die zur Ver- meidung dieser Nachteile bekannte Anordnung mit unversenkter Schiebebühne bedingt deren möglichst geringe Bauhöhe und bringt noch den neuen Nachteil der Verwendung von besonderen Anlaufbahnen (Zungen) zum Auffahren des Karrens auf die Bühne, sowie eines erhöhten Arbeitsverbrauches zur Überwindung des Höhenunterschiedes mit sich. 



   Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der Nachteile dieser bekannten Ausführungen und besteht im wesentlichen darin, dass die Schienen des Schiebebühnengleises zu jenen des Transportkarrengleises derart tieferliegend angeordnet sind, dass der Abstand zwischen den Schienenoberkanten (Lauffläche) des Transportkarrengleises und des Schiebebühnengleises der Spurkranzhöhe der Transportkarrenräder zumindestens annähernd gleich ist. Ferner ist das auf dem Rollwagen des Schiebebühnengleises befindliche Stück des Transportkarrengleises mindestens an seinen Enden bezüglich seiner Oberkanten (Lauffläche) mit dem ortsfest verlegten Transportkarrengleis in gleicher Höhe, also fluchtend, vorteilhaft aber innerhalb seiner Enden um ein geringes Mass tiefer angeordnet. 



   Bei dem in der Zeichnung abgebildeten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Schiebebühne in Fig. 1 im Aufriss nach   E F   der Fig. 2 geschnitten, in Fig. 2 im Grundriss und in Fig. 3 im Kreuzriss, im Schnitt nach CD dargestellt. Fig. 4 zeigt vergrössert die in Fig. 3 innerhalb des Kreises eingezeichnete Einzelheit. 



  Fig. 5 zeigt ein Anordnungsbeispiel im Grundriss. 



   Die Schiebebühne besteht im wesentlichen aus einer als Tragplatte ausgebildeten Plattform   1,   auf welcher zwei Quadrateisen 2 in Spurweite des Transportkarrens als Schienenstücke be- festigt sind. An der Rahmenkonstruktion der
Plattform sind die Lager 8 für die Achsen 9 der
Laufräder 10 sowie Winkelleisten 11 für die zum
Verschieben der Bühne von Haus aus dienenden
Griffstange 12 angeordnet. An einer der beiden
Griffstange ist eine auf die Laufräder 10 wirkende
Handhebelbremse 14 vorgesehen, die zum An- halten und Feststellen der Bühne dient. 



   Um den Transportkarren T vom Gleis I auf eines der anderen parallelen Gleise III-VI umzusetzen, wird die Schiebebühne B in die in Fig. 5 gezeichnete Stellung eingefahren, in der die Enden ihrer Schienenstücke 2 mit dem ortsfest verlegten   Transportkarrengleis   I fluchten, worauf der Transportkarren auf die Schienenstücke 2 der Bühne gefahren wird. Hierauf wird die Bühne zum gewünschten parallelen Gleis geschoben und der Karren wieder ausgefahren. Bei Verschieben des Transportkarrens vom Gleis I zum   Gleis II wird   die Bühne wie eine Brücke oder ein Schienenstoss überfahren.

   Um die für gewöhnlich nicht mit Bremsen versehenen Transportkarren am unbeabsichtigten Fortrollen von der Bühne zu hindern, wird entweder eine an sich bekannte Feststellvorrichtung vorgesehen, oder es werden die Laufflächen der Schienenstücke 2 auf der Bühne um ein geringes Mass tiefer angeordnet als die Laufflächen der Transportkarrengleise. Die Enden der Schienenstücke 2 erhalten diesfalls vorteilhaft keilförmig ausgebildete Auflagen 15. 



   Damit das vom Gleis I auf die z. B. eben angeführten Gleisstücke 2 rollende Transportkarrenrad mit seinem vorragenden Spurkranz nicht die Bühnenschiene 7 schneidet, muss das Schiebebühnengleis 7 gegenüber dem Transport-   karrengleis I bezüglich   der Oberkanten (Lauffläche) um die Spurkranzhöhe h vertieft angeordnet sein. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Unversenkte Schiebebühne für auf Schienen laufende Transportkarren, bestehend aus dem quer zu den Transportkarrengleisen angeordneten <Desc/Clms Page number 2> Schiebebühnengleisen und dem auf diesen verschiebbaren Rollwagen, welcher die Transportkarren auf Gleisstücken (2) aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass die Schienen des Schiebebühnengleises zu jenen des Transportkarrengleises derart tieferliegend angeordnet sind, dass der Vertikalabstand zwischen den Schienenoberkanten (Laufflächen) des Transportkarrengleises (I) und des Schiebebühnengleises (7) der Spurkranzhöhe der Transportkarrenräder zumindestens annähernd gleich ist.
    2. Schiebebühne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Rollwagen befindliche Stück des Transportkarrengleises (2) mindestens an seinen Enden bezüglich seiner Oberkanten (Lauffläche) mit dem ortsfest ver- legten Transportkarrengleis (I) in gleicher Höhe, also fluchtend angeordnet ist.
    3. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das auf dem Rollwagen befindliche Stück des Transportkarrengleises (2) zwischen seinen Enden bezüglich der Oberkanten (Laufflächen) um ein geringes Mass tiefer als das übrige, ortsfest verlegte Transportkarrengleis angeordnet ist.
    4. Schiebebühne nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fluchten der Gleisstücke (2) am Rollwagen mit den Transportkarrengleisen durch Aufbringen von vorzugsweise keilförmigen Stücken auf das um ein geringes Mass tiefer gelegte Gleisstück (2) herbeigeführt wird.
AT163500D 1947-08-22 1947-08-22 Unversenkte Schiebebühne AT163500B (de)

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