DE708970C - Vorrichtung zum Absenken von Laufradachsen - Google Patents

Vorrichtung zum Absenken von Laufradachsen

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DE708970C
DE708970C DEP79549D DEP0079549D DE708970C DE 708970 C DE708970 C DE 708970C DE P79549 D DEP79549 D DE P79549D DE P0079549 D DEP0079549 D DE P0079549D DE 708970 C DE708970 C DE 708970C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rails
track
stage
axles
bogies
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Expired
Application number
DEP79549D
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Fraedrich
Philipp Giebler
Hans Maerker
Friedrich Witte
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unruh & Liebig Akt Ges
Original Assignee
Unruh & Liebig Akt Ges
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Filing date
Publication date
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Priority to DEP79549D priority Critical patent/DE708970C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE708970C publication Critical patent/DE708970C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61KAUXILIARY EQUIPMENT SPECIALLY ADAPTED FOR RAILWAYS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61K5/00Apparatus for placing vehicles on the track; Derailers; Lifting or lowering rail vehicle axles or wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Absenken von Laufradachsen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Absenken von Laufradachsen und Drehgestellten von Eisenbahnfahrzeugen durch eine Bühne, die in einer quer zur Gleisrichtung liegenden Grube heb- und senkbar ist. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Bühne in ihrer Länge verkürzbar und das Zufuhrgleis zum überbrücken der beim Verkürzen der Bühne entstehenden Gleisbrücke durch eine Hilfseinrichtung mit dem Bühnengleis verbindbar ist.
  • Gegenüber bekannten, für den gleichen Zweck bestimmten Vorrichtungen hat diese Vorrichtung den Vorzug, daß sie sowohl zum Absenken eines mehrachsigen Drehgestells, selbst der größten vorkommenden Abmessungen, als auch von Einzelachsen dann noch benutzt werden kann, wenn sich über der Senkgrube mehrere Laufradachsen befinden, von denen nur eine abzusenken ist.
  • Dagegen können mit den bekannten Vorrichtungen entweder nur Einzelachsen oder nur ganze Drehgestelle abgesenkt werden, das Absenken einzelner Achsen eines darüber-Aehenden Drehgestells ist mit ihnen dagegen unmöglich.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Abb. i einen Querschnitt der Bühne mit dem oberen Teil der Senkvorrichtung und zeit den beiderseitigen Gleisbrücken, Abb. 2 die Draufsicht der beiden gegeneinander verschiebbaren Bühnenwagen, Abb. 3 die Bühne von der Seite gesehen, Abb. 4 und 5 die Gleisverlängerung für den Spurkranz im Querschnitt und eine teilweise Seitenansicht hiervon, Abb. G die Bühne mit den nach Art von Laufkatzen auf ihr angeordneten Wagen. -Abb.7 die für das Absenken einer Einzelachse eingestellte Absenkvorrichtung, von der Seite gesehen, mit dem Querschnitt der Grube, Abb. S bis i i teilweise Querschnitte der Abb. 7, und zwar Abb. S den Schnitt nach a-a, Abb. 9 den Schnitt nach b-b, Abb. Io den Schnitt nach c-c und Abb. i i den Schnitt nach d-d.
  • Der mittels der Schraubenspindeln a auf und ,ab zu bewegende Senktisch.b ist mit Längsträgern %L besetzt, zwischen denen auf Achsen i Rollen j gelagert sind, die den Tragschienen k der beiden Bühnenwagen k als Stütze dienen (Abb. i und 3). An beiden Längsrändern tragen diese Wagen die Spurkranzschienen in. In der :Mitte werden die Längsträger ,d von einem Träger n überbrückt (Abb. 2 und 3), gegen den sich die Tragschienen h von unten her legen. Die eingebauten Rollen o (Abb. i und ;) können gleich den Rollen g das Gegeneinanderverschieben der Wagen k erleichtern; p sind die bekannten Gleisbrücken (Abb. j), die vor dem Absenken einer Achse oder eines Drehgestells in Pfeilrichtung- (Abb. i) so weit nach außen zu verschieben sind, daß ihre Gleisbahnen aus dem Bereich der Laufradkränze kommen. Die Mittel zum symmetrischen gegenseitigen Verstellen der Bühnen-Wagen nu können sehr unterschiedlicher Art sein, weshalb verzichtet wurde, sie in der Zeichnung mit anzugeben. Es können hierzu rechts- und linksgängige Schraubenspindeln, Seilzüge oder auch Zahnradgetriebe und ebenso hydraulische Gestänge in Verwendung kommen.
  • Da mit Rücksicht auf das Absenken. selbst der größten vorkommenden Drehgestelle die quer zur Gleisrichtung liegende Senkgrube entsprechend verbreitert werden muß und die Schienengleise nur bis zu den beiderseitigen Rändern dieser Grube führen können, sind neben dem Gleis q verlängerbare Schienen s gelagert (Abb. 4.), die so einzustellen sind, daß sie gegen die äußeren Stirnflächen der Spurkranzschienen m der Bühnen-Wagen k stoßen (Abb. 3 ). Diese Schienenverlängerungen s ruhen auf Platten t, die von Trägern u getragen werden. Am freien Ende stehen die Schienenverlängerungen s mit einem Kastenträger v in Verbindung (Abb. 4., 51. der zur Verminderung des Reibungswiderstandes beiderseitig mit Führungsleisten w besetzt sein kann. Die Träger u. zwischen denen der Träger= v geführt wird, reichen selbstverständlich gleich der Gleisbahn q nur bis zum Rande der Absenkgrube. Zum Längsverschiehen der Schienenverlängerung s können sehr unterschiedliche Antriebsmittel verwendet werden, weshalb auch in diesem Falle auf eine nähere Erläuterung und zeichnerische Darstellung verzichtet wird.
  • Die Bartform der Senkvorrichtung läßt sich erheblich vereinfachen, wenn die Bühnen-Wagen I° nach Art von Laufkatzen ausgebildet werden (Abb. 6). In diesem Falle können die Längsträger et unmittelbar als Fahrbahn für die Wagen k benutzt werden. Selbstverständlich sind auch bei dieser Ausführungsform beide Wagen k so miteinander zu verbinden, daß sie gleichförmig gegeneinander oder auseinander bewegt werden.
  • Aus den Abb. 7 und S wird ersichtlich, daß die Anschlußgleise q in der Nähe der Grube auf Kastenträgern n gelagert sind, in denen die Kastenträger v längs verschiebbar sind (Abb. 9 bis i i). Mit diesen Kastenträgern v sind die über den oberen Platten t der feststehenden Kastenträger u schleifenden Schienenverlängerungen s an den der Grube zugekehrten Enden fest verbunden (Abb. 5), so daß beim Längsverschieben der Träger v auch die Schienenverlängerungen s mitgenommen werden. Zum Antrieb können die Schienenverlängerungen s auf ihrer Unterfläche mit Zahnstangen besetzt werden, mit denen Triebe .e in Eingrill stehen, denen Wellen y durch Klinkengetriebe in Bewegung zu setzen sind (Abb. i r). Es können somit ganze Drehgestelle beliebiger Größe als auch Einzelachsen abgesenkt werden, und selbst wenn es vorkommen sollte, daß über dem Senktisch zwei Achsen stehen, von denen nur die eine abzusenken ist, besteht die Möglichkeit, mit dem Gegenstand der Erfindung auch diese Arbeit zit verrichten.
  • Die Arbeiten zum Absenken ganzer Drehgestelle oder der Einzelachsen werden wie folgt verrichtet: I. Das Absenken von Drehgestellen i. Die auszielil)aren Schienenverlängerungen s sowie die ausziehbaren bzw. verfahrbaren Teile k, k des Hubtisches b der Senke werden entsprechend den Abmessungen des Drehgestells derart eingestellt, daß beim Absenken a) alle Achsen der Lokomotive, die nicht abgesenkt werden sollen, auf den festen Schienen q oder deren Verlängerungen s aufliegen, b) die außerhalb der Räder noch im Bereich der Schienenverlängerungen s liegenden Bauteile des Drehgestells beim Versenken an den Schienenverlängerungen vorbeikommen.
  • Die Länge des Hubtisches b ist durch die Achsenentfernung des abzuzenk@enden Drehgestells bestimmt. Der Hubtisch ist gesenkt. 2. Die Lokomotive fährt auf die mit .den fest verlegten Schienen q verriegelten Gleisbrücken p so .auf, daß das abzusenkende Drehgestell ,genau über Grubenmitte steht.
  • 3. Der Hubtisch b steigt mit seinen verstellbaren Teilen h, h gegen die Spurkränze des abzusenkenden Drehgestells .auf und fängt,den vorhandenen Federdruck =Achsdruck ab (der Hubtisch darf also nicht durch die fahrende Lokomotive belastet werden). -q.. Die Gleisbrücken p werden seitlich verschoben und die vorhandenen Verbindungen zwischen Lokomotivrahmen und Drehgestell gelöst.
  • 5. Der Hubtisch b,- lt, k wird mit dem Drehgestell ,abgesenkt.
  • 6. Der Senkgrubenwagen wird rechtwinklig zur Gleisrichtung bis zur nächsten Senkgrube verfahren.
  • 7. Der Hubtisch b, h, h wird hochgefahren. B. Die Gleisbrücken p werden unter die Bandagen -der Drehgestellräder geschoben und mit den fest verlegten Schienen g verriegelt. Der Hubtisch wird einige Zentimeter abgesenkt.
  • g. Das Drehgestell wird nach der Instandsetzungswerkstatt gebracht. Der Wiedereinbau erfolgt in der umgekehrten Reihenfolge. II. Absenken von Einzelachsen Bei Einzelachsen sind die Arbeitsgänge die gleichen, lediglich die ,ausziehbaren Schienenverlängerungen s und der Hubtisch b müssen entsprechend den Achsabständen und dem Raddurchmesser der abzusenkenden Einzelachse anders eingestellt werden. Dabei sind die gleichen Punkte wie unter I, i zu beachten.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Absenken von LaufradachsIen und mehrachsigen Drehgestellen von Eisenbahnfahrzeugen durch :eine heb-und senkbare Bühne in einer quer zur Gleisrichtung liegenden Senkgrube, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühne in ihrer Länge verkürzbar und das Zufuhrgleis zur Überbrückung der dann entstehenden Gleislücke durch eine Hilfseinrichtung mit dem Bühnengleis verbindbar ist, so daß außer den mehrachsigen und langen Drehgestellen auch einzelne, an beliebiger Stelle des Eisenbahnfahrzeuges liegende Einzelachsen abgesenkt werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß neben den Schienengleisen (g) ein- und ausziehbare Verlängerungen für die Spurkranzschienen (m) der stehenbleibenden Achsen bzw. Drehgestelle ,angebracht sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebetisch aus zwei gegeneinander vierfahrbaren Teilen besteht. q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebetisch mit zusätzlichen Auflaufschienen für den Spurkranz der Laufräder besetzt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Hauptschienen (p) in der Senkgrubenrichtung verschiebbar sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Spurkranzschienen (m) besetzten Bühnen-Wagen (h) von Schienen (h) getragen werden, die teils auf Rollen (g) ruhen, teils von einem Träger (n) überbrückt werden.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die neben den Gleisen (g) `angeordneten Verlängerungen (s) der Spurkranzschlenen (tn) auf von den Trägern (u) gehaltenen Platten (t) ruhen und an dem äußeren Ende mit einem Träger (v) verbunden sind, der zwischen den Trägern (u) geführt wird. B. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bühnen-Wagen (h) nach Art von Laufkatzen auf Trägern (d) gegeneinander verschiebbar gehalten werden:
DEP79549D 1939-08-04 1939-08-04 Vorrichtung zum Absenken von Laufradachsen Expired DE708970C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743166C (de) * 1940-09-18 1943-12-20 Gg Noell & Co Wuerzburg Gleisbruecke fuer Lokomotiv-Achssenken u. dgl.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743166C (de) * 1940-09-18 1943-12-20 Gg Noell & Co Wuerzburg Gleisbruecke fuer Lokomotiv-Achssenken u. dgl.

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