DE443695C - Kletterweiche fuer Feldbahnfahrzeuge - Google Patents

Kletterweiche fuer Feldbahnfahrzeuge

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DE443695C
DE443695C DEE34349D DEE0034349D DE443695C DE 443695 C DE443695 C DE 443695C DE E34349 D DEE34349 D DE E34349D DE E0034349 D DEE0034349 D DE E0034349D DE 443695 C DE443695 C DE 443695C
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Germany
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switch
light rail
rail vehicles
climbing
tongues
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DEE34349D
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Martin Eichelgruen & Co
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Martin Eichelgruen & Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/06Switches; Portable switches; Turnouts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)

Description

  • Kletterweiche für Feldbahnfahrzeuge. Die bisherigen Kletterweichen für Feldbahnfahrzeuge wurden aus einzelnen Schienenstücken hergestellt und untereinander durch Blechplatten und Flacheisentraversen vernietet. Diese Bauart hatte den Nachteil, daß der Wagen die Höhe der Schienen und Blechplatten, die mindestens 6o bis 7o mm betrug, durch eine lange. bewegliche Auflaufzunge überwinden mußte. Diese Auflaufzungen waren am abzweigenden Strang mittels Laschen befestigt und wurden auf den geraden, durchgehenden Gleisstrang -aufgelegt, sofern ein Wagen auf ein nebenliegendes Gleis geleitet werden sollte.
  • Dabei kam es öfters vor, _daß die Auflaufzungen, während der Wagen auffuhr, abrutschten, der Wagen entgleiste, umkippte und oft zu schweren Unfällen Veranlassung gab. Die Nietverbindungen lockerten sich innerhalb kurzer Zeit und führten neben weiteren LTnfällen schließlich zur Unbrauchbar-],zeit der Weiche. Die bekannte Kletterweiche erforderte mehrere Handgriffe, ehe über sie hinweggefahren werden konnte. Erst mußte jede einzelne Zunge aufgelegt werden, und dann mußte noch die Herzstückbrücke umgeklappt werden. Weiter war eine Unterlegung. der Weiche durch Holzschwellen nötig, damit sich die Schienen nicht durchbogen.
  • Vorstehende Nachteile sind bei der im folgenden beschriebenen neuen Kletterweiche vermieden. Die ganze Weiche besteht nicht aus einzelnen Stücken, sondern ist aus einem großen Stück Stahlblech herausgepreßt.
  • Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Kletterweiche dargestellt. Abb. i zeigt eine Draufsicht. Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie A-B durch die Zungenvorrichtung. Abb. 3 ist ein Schnitt nach der Linie C-D durch die Fahrleisten mit Rillen und Versteifungsrippen. Abb. d. ist ein Schnitt nach der Linie E-F durch die Traversen mit Ansicht gegen die Auflaufzunge. Abb. 5 ist eine Ansicht in Pfeilrichtung gegen Traverse und Auflaufzunge.
  • Lediglich ein Paar durch eine Spurstange i verbundene Zungen 2 sind die einzigen l;eweglichen Teile. Die Weiche hat eine maximale Höhe von 30 mm. Die Wagen lassen sich außerordentlich leicht aufschieben, da keine große Höhe zu überwinden ist. Die Auflaufzungen 3 können infolge der geringen Bauhöhe der Weiche kurzgehalten sein und sind mit der Weiche aus einem Stück hergestellt. Ein Abrutschen der Zungen und damit ein Entgleisen der Wagen fällt somit vollkommen fort. Zur Bedienung ist nur ein Handgriff erforderlich. Durch die Spurstange i werden die Zungen :2 entsprechend der zu fahrenden Gleisrichtung gestellt, oder sie werden durch Federn und Fußtritt betätigt, so daß Bedienung von Hand ganz fortfällt. Die Zungen?, können auch ganz fortgelassen werden, wobei dann der Wagen beim Auffahren etwas nach der gewünschten Richtung gedrückt wird. Die neue Weiche gestattet ferner infolge ihrer Stabilität und sicheren Lage im Gleis das Befahren mit Feldbahnlokomotiven. Ganze Züge können ohne jede Entgleisungsgefahr durch die Weiche rollen, ein Vorteil, den bisher keine Kletterweiche bieten konnte.
  • Trotz der Stabilität ist die Weiche im Gewicht so leicht, daß sie bequem transportiert werden kann. Auch das Unterlegen durch Holz entfällt durch die kräftige und gedrungene Bauart.
  • Die Weiche an sich besteht aus den beiden geraden Fahrleisten 4. und den beiden gebogenen Fahrleisten 5. An das Herzstück 6 und die Fahrleisten q. und SS schließen sich die Auflaufzungen 3 an. Die Traversen 7 verbinden die Fahrleisten an den Stellen, wo sie in die Auflaufzungen übergehen und legen sich zwischen die Schienenköpfe, wie Abb. 5 deutlich zeigt. Weiter legen sich die Rillen 8, in denen die Spurkränze der Wagenräder laufen, noch zwischen die Schienenstränge, so daß die Weiche fest und sicher auf dem Gleis liegt. An die Rille 8 schließt sich noch eine hochstehende Rippe 9 an, welche der Weiche die genügende Stabilität gegen Durchbiegung gibt.
  • Eine weitere Vereinfachung ist in .'d'en Abb. 6, 7 und 8 dargestellt. Es ist dort ein einfacher gepreßter Kurvenrahmen dargestellt, mittels dessen aus dem Gleis ausgewichen werden kann.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCIi: Kletterweiche für Feldbahnfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Kletterweiche aus einem einzigen, aus Stahlblech gekümpelten Stück besteht.
DEE34349D Kletterweiche fuer Feldbahnfahrzeuge Expired DE443695C (de)

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