CH124115A - Verfahren zur Herstellung von Kunstseide aus wässerigen Zelluloselösungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kunstseide aus wässerigen Zelluloselösungen.

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CH124115A
CH124115A CH124115DA CH124115A CH 124115 A CH124115 A CH 124115A CH 124115D A CH124115D A CH 124115DA CH 124115 A CH124115 A CH 124115A
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Co Wolff
Czapek Dr Emil
Richard Weingand
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Wolff & Co
Czapek Dr Emil
Richard Weingand
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  Verfahren zur Herstellung von     Kunstseide    aus wässerigen     Zelluloselösungen.       Die     Zierstellung    von Kunstseide aus wäs  serigen     Zelluloselösungen,    wie Viskose,     Zel-          lulosehydraten,        Kupferoxydammoniakzellulo-          sen,    erfolgt bisher     durchweg    .durch     Fällung     mittelst wässeriger Salzlösungen, die oft  noch angesäuert sind.  



  In überraschender Weise hat sich nun  gezeigt,     da.ss    ein     Fällbad,        clas,    eine Lösung  eines koagulierend wirkenden Stoffes in  Methylalkohol darstellt, gegenüber den bis  her bekannten wässerigen Bädern grosse Vor  teile besitzt. Es kann als     Fällbad    eine Lö  sung eines anorganischen Salzes oder einer       anorganischen    Säure oder eine mit einer an  organischen Säure aalgesäuerte Lösung     eines     anorganischen Salzes in Methylalkohol Ver  wendung finden.

   Beispielsweise hat sich ein       Fällbad,    bestehend aus einer Lösung von       Magnesiumehlorid    oder     Magnesiumsulfat    in  Methylalkohol und einem Zusatz einer an  organischen Säure ganz besonders. bewährt.  Man kann auch der     Fällung    eine     Koagulie-          rung    in reinem Methylalkohol vorangehen  lassen.    Die Verwendung von     Fällbädern    nach  der Erfindung bietet gegenüber den bisher  bekannten, Bädern vor allem den Vorteil  einer sehr schnellen Fällung.

   Ferner zeigt  ein auf diese     Vereise    gefällter Faden gleich       nach    seiner Entstehung infolge der     dehy-          dratierenden        Wirkring        dieseitBädei    eine grosse       Reissfestigkeit    und hat ausserdem den Vor  zug, dass er niemals. verklebt, wie dies bei  den     Fällbädern,    welche wässerige Lösungen  darstellen, sehr leicht vorkommt. Ausserdem  zeichnet sich der fertige Faden durch relativ       grosse    Wasserbeständigkeit aus.

   Weiterhin  lassen sich mit diesen     Fällbädern    auch Fä  den von äusserster Feinheit infolge der hohen  Reissfestigkeit im nassen Zustande herstel  len. Auch zeichnet sich der Faden durch  leichte     Auswaschbarkeit    aus.  



       Im        einzelnen    kann das Verfahren nach  der     Erfindung    beispielsweise wie folgt aus  geführt werden: Eine     Yiskoselösung,    die  8 % Zellulose und 7 % Alkali enthält, wird  in ein     Fällbad,    das. aus 10 Teilen Schwefel  säure und 90 Teilen Methylalkohol besteht,      in üblicher Weise     eingespritzt;    und der sich  bildende Faden so geführt, dass er sich eine  bis zwei Sekunden lang innerhalb des     Bades          befindet,    das auf einer Temperatur von     '0       Celsius gehalten wird.

   Hierauf kann der     Fa;     den durch Aufspulen, Waschen,     Entschwe-          feln.    Bleichen und     Färben    weiterbehandelt       tverden.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Kunst seide durch Fällen von wässerigen Zellulose lösungen, dadurch gekennzeichnet, dass' man als Fällba.d eine Lösung eines hoagailierend -wirkenden iStoffes in, Methylalkohol ver- wendet. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als Fäll- EMI0002.0019 bad <SEP> eine <SEP> Lösung <SEP> eines <SEP> anorganischen <SEP> <B>Sal-</B> <tb> t> <SEP> 3fethylall:oliol <SEP> benutzt. <tb> _'. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> sel@erinzciclinet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> als <SEP> Fällbad <SEP> eine <tb> Lösung <SEP> einer <SEP> anorganischen <SEP> Säure <SEP> in <tb> 1tlethzIalkoliol <SEP> verwendet. <tb> .
    <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> gehennzcielinet-, <SEP> dar, <SEP> man <SEP> als <SEP> rällbad <SEP> eine <tb> mit <SEP> einer <SEP> anorganischen <SEP> Säure <SEP> angesäuerte <tb> Lösung <SEP> einrs <SEP> anorganischen <SEP> Salzes <SEP> in <tb> iVZethZlalhohol <SEP> benutzt. <tb> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> dadurch <tb> #ekennzeiehnut<B>,</B> <SEP> dass <SEP> man <SEP> der <SEP> I <SEP> ällun- <SEP> eine <tb> R.'oaäulierung <SEP> mit <SEP> reinem <SEP> 1VZethyla.11@ohol <tb> vorangeben <SEP> lä.sst.
CH124115D 1925-09-01 1926-08-19 Verfahren zur Herstellung von Kunstseide aus wässerigen Zelluloselösungen. CH124115A (de)

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